Startseite 
Kontakt  °  Inhaltsübersicht  
Seite weiterempfehlen
     May 19, 2013 09:44 CET
 


Schlossportal
 Kundeneingang

 
 
Leserbriefe

Sie benötigen
. . . ein Leserbrief-Manuskript, auf dem Ihre Ansichten drucktauglich festgehalten sind.

Wir schreiben
. . . Ihnen den Text nach Ihren Vorgaben so, dass die bestmögliche Chance zu seiner Veröffentlichung besteht.

Kontaktformular

Die Philosophie dahinter:

In öffentliche Diskussionen eingreifen und gehört werden
Die Leserbriefseiten gehören in den meisten Zeitungen und Zeitschriften zu den Rubriken, die am meisten Beachtung finden. Diese Tatsache hat einen ihrer Gründe darin, dass sich sonst nirgends eine derart erfrischende Meinungsvielfalt findet. Hier wird für einmal das breite Publikum – und nicht das Medium – mit seinen divergierenden Ansichten zur Botschaft. Auch ein Schriftsteller sollte sich als schreibender Leser verstehen, der für Leser schreibt; denn als Leser für Leser zu schreiben, ist die höchste aller literarischen Kunstfertigkeiten.

Wer immer schreibt - Journalisten, Schriftsteller, Ghostwriter, Verfasser von Berichten aller Art, Werbetexter, Leser usw. -, der tut dies für Leser, eine Binsenwahrheit. Leserbriefschreiber aber sind es, welche als Stimme des Volkes, das in funktionablen Demokratien einen königlichen Status hat, einen Teil des öffentlichen Meinungsspektrums reflektieren. Es ist durchaus im Sinne der demokratischen Prinzipien, wenn möglichst viele Menschen in die Meinungsbildung eingreifen, nicht allein über Parteien, Verbände und Interessengemeinschaften, sondern auch als Einzelpersonen und unter ihrem eigenen Namen.

Bei meiner Tätigkeit als Chefredaktor der Zeitschrift "Natürlich" empfand ich die Betreuung der Leserbriefe und der Leserbriefseiten immer als Chefsache; denn es gibt auf einer Redaktion nichts Wichtigeres zu tun als sich um die Leser und deren Anliegen zu kümmern. Selbstverständlich kann nicht alles abgedruckt werden, was an Zuschriften aus dem Leserkreis hereinkommt, das würde den Platzrahmen sprengen. Und so gibt es denn auch keinen Anspruch auf den Abdruck eines Leserbriefes. Die Redaktion kann einen Leserbrief gegebenenfalls auch ohne nähere Begründung zurücksenden oder einfach unbeantwortet im Papierkorb verschwinden lassen. Das sind Stilfragen; viele Zeitungen führen über Leserbriefe grundsätzlich keine Korrespondenz.

In der Regel gelangt nur ein kleiner Teil der Leserzuschriften, die eine Redaktion erreichen, zum Abdruck. Die Auswahl erfolgt, immer unter Berücksichtigung des zur Verfügung stehenden Platzes, in erster Linie mit Blick auf die Bedürfnisse der lesenden Leser, um diesen Pleonasmus zur Abgrenzung von den schreibenden Lesern zu verwenden. Dabei kommt es üblicherweise zu Kürzungen von Allgemeinbekanntem, Wiederholungen, Überflüssigem, Schleichwerbung und falschen Angaben. Ergeben sich dabei aus unsorgfältigen Kürzungen gravierende Entstellungen, gelten die Regeln des Gegendarstellungsrechtes.

Bei der Leserbriefbearbeitung darf es keine Rolle spielen, ob in den Zuschriften den Ansichten des Publikationsorgans zugestimmt oder ob daran Kritik geübt wird; persönliche Betroffenheiten können für Redaktionen, die nach berufsethischen Prinzipien funktionieren, keine Auswahlkriterien sein. Wird ein integraler Abdruck des Leserbriefes verlangt, empfiehlt es sich für die Redaktion, vor Kürzungen mit dem Autor Rücksprache zu nehmen, oder aber es steht ihr auch in diesem Falle frei, den Brief nicht abzudrucken.

Je präziser, aussagekräftiger und sprachlich sauberer ein Leserbrief formuliert ist, desto grösser sind die Chancen, dass er in ein Publikationsorgan eingerückt wird. Handgeschriebene Manuskripte, obschon der Begriff "eigenhändig Geschriebenes" meint, haben im Zeitalter von Rationalisierung und Digitalisierung heute die geringsten Chancen. Sie sind manchmal schwer leserlich und müssen meistens von der Redaktion selber ins Computersystem eingetippt werden. Etwas besser sind die Aussichten für maschinengeschriebene Texte, die aber ebenfalls noch einmal erfasst werden müssen. Bevorzugt sind heutzutage digital eingereichte Texte (auf einer Floppy oder per E-Mail); der redaktionstechnische Aufwand, um sie druckbereit zu machen, ist hier am kleinsten. Eine der Textatelier-Dienstleistungen für Redaktionen besteht in der grammatischen und stilistischen Bearbeitung, druckfertigen Arrangierung und digitalen Erfassung von Leserbriefen.

Textatelier-Autoren helfen auf Wunsch Einzelpersonen oder auch Gruppen bei der pointierten Formulierung eines Leserbriefes aufgrund Ihres Entwurfs, der alles enthalten soll, was Sie aussagen möchten. Zudem bitten wir um Bekanntgabe des vorgesehenen Erscheinungsortes, damit auf die speziellen Verhältnisse und Bedingungen Rücksicht genommen werden können.

Die Leserbriefteile von Druckmedien sollten nicht allein von immer den gleichen schreibtalentierten Bürgern gefüllt werden, sondern hier müssten möglichst viele verschiedene Leute auftreten können. So verlängern wir Ihren Spiess im Einsatz für öffentliche Beachtung, ob Sie informieren oder appellieren möchten, und dabei sichern wir Ihnen vollkommene Diskretion zu.

*
* *


 
Nach oben  
Alle Blogs
Liste der bisher erschienenen Tagebuchblätter
Blogs nach Autoren
Blogs nach Autoren
Artikel nach Autoren
Wer was geschrieben hat
   
  © 2002-2012 Textatelier