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Die Philosophie dahinter:

Schöner schreiben bedeutet schöner lesen
Ein Text muss so geschrieben sein, dass man ihn gern liest und versteht, was der Autor sagen wollte. Das ist eigentlich schon alles.

Je nach Autor, Thema, Epoche, Publikationsort und Leserschaft ist eine andere Mischung von Stil-Elementen gefordert. Das ist rund ums Essen nicht anders: Geraffelte und geröstete Kartoffeln trägt man in der Schweiz in einer Röstiplatte auf, auf deren Innenboden nach dem Verzehr des währschaften Gerichtes im Glanz der geschmolzenen Butter ein Bauernmalerei-Motiv zum Vorschein kommt, wenn es stilrein zugeht. Die irdene Platte passt hier besser als ein museumsreifes, mit der Meissner Schwertermarke geadeltes Porzellan-Prunkstück.

Wie beim Aufräumen gehört jedes Ding und jedes Wort an seinen Ort. Es geht immer auch um die Präsentation: Die Art und Weise des Ausdrucks muss treffend und der Rhythmus angemessen sein.

Laut Wilhelm Busch ist jede Sprache eine Bildersprache; sogar die Schriften waren einst Bilderschriften (Hieroglyphen). Hugo von Hoffmannsthal bestätigt das: "(...) der uneigentliche, der bildliche Ausdruck (ist) Kern und Wesen aller Poesie". Allerdings dürfen die Bilder nicht in kunterbunter, verwirrlicher Folge wie ein schlecht geschnittener Film vor dem geistigen Auge des Lesers ablaufen und auch nicht schief in der Sprachlandschaft hängen. Neben der Zurückhaltung braucht es beim Bildergebrauch also ein zielsicheres Geschick. Sonst könnte wahr werden, was laut einer berühmten klassischen Anekdote ein Pfarrer von der Kanzel herabdrohend verkündigt haben soll: "Der Finger Gottes wird euch bald genug mit rauher Hand ein Bein stellen."

Die häufigsten Unfälle im sprachlichen Ausdruck sind heute vor allem auf den gedankenlosen Einbezug nichtssagender, hohler Modeausdrücke zurückzuführen; sinnentleerte Schlagwörter haben sich zu einer permanenten Katastrophe ausgewachsen. Wenn man nicht mehr miteinander spricht oder telefoniert, einander nicht Briefe schreibt oder einer Bekannten nicht freundlich zuwinkt, sondern einfach kommuniziert, wenn visionäre Manager mit dem Wort Strategie um sich ballern und mit saloppen Sprüchen über Synergien Imageverlusten vorbeugen möchten, dann ist die Sprache jeder Farbe beraubt. Der Sprachgebrauch hat hier seine Lebendigkeit eingebüsst, das Schlimmste, was man einer Sprache antun kann. Man mag nicht mehr zuhören, nicht mehr lesen. Die gesprochenen und geschriebenen Wörter haben keinen Sinn mehr. Das ist mit einem versuchten Mord am Kulturgut Sprache gleichzusetzen, der durch die Verseuchung durch Anglizismen, der massenhaften Übernahme von Ausdrücken aus dem Angelsächsischen (vor allem Amerikanischen) vollendet wird. Das alles könnte ein Grund dafür sein, dass immer mehr Menschen dem Lesen den Rücken kehren und zu Hörern und Zuschauern werden.

Wo es darum geht, vorgegebene Texte, die wenig aussagekräftig und farblos geraten sind, in eine ansprechende und wirkungsvolle Form zu bringen, spricht man heute von Textoptimierung - wieder solch ein leeres Modewort, das mit Inhalt beliebig zu füllen ist. Es bedeutet wohl, man wolle aus einem Schriftstück unter den gegebenen Voraussetzungen das Beste herausholen. Es ist eine Textverbesserung, eine Textveredelung, die über das Anbringen von Korrekturen hinausgeht. Stilistische Polituren müssen im thematischen Umfeld und im Hinblick auf die Angesprochenen erfolgen - ein knalliges, effekthaschendes Aufpeppen mit Showeffekten kann mehr Schaden als Nutzen stiften. Die Pflege des angemessenen Stils und Sprachklangs muss immer auch von einer sinnvollen und übersichtlichen Gliederung begleitet sein, von einer nachvollziehbaren, logischen Gedankenfolge, damit die Substanz, um die es immer geht, deutlich offengelegt wird.

Das Überarbeiten vorgegebener Texte gehört zu den – ein Modeausdruck gefällig? – Kernkompetenzen des Textateliers. Im Rahmen dieser virtuellen Organisation wirken zahlreiche erfahrene schreibkundige, erfahrene Autoren mit, die Freude am Umgang mit der Sprache haben. Es geht ihnen um aussagekräftige Schriftstücke, welche vernünftige Regeln der Stilistik beachten, damit sie die Leser angenehm berühren und deren Treue gewährleisten.

Hinweis: Die Textverbesserungen werden zu den unter Kosten erwähnten Ansätzen oder gemäss spezieller Vereinbarung sorgfältig ausgeführt.

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