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BLOG vom 21.10.2009


Vor und nach dem Mauerfall (II): Zwischen Elend und Sorge
Autor: Heinz Scholz, Wissenschaftspublizist, Schopfheim D
 
Im 2. Teil dieser Serie über die Reise in die Ex-DDR 1991 berichte ich über die alten Grenzbefestigungen, über das Schachdorf Ströbeck, die Höhlen des Harzes, der Stätte des Grauens (KZ Buchenwald) und über die ungemein interessante Stadt Weimar. Soweit es notwendig war, liess ich neuere Erkenntnisse und Daten in den Text einfliessen.
 
Zwischen Elend und Sorge
Wir fuhren auch bei unserer Rundreise durch die grenznahen Harzorte Elend und Sorge (heute Landkreis Wernigerode). „Es war wirklich ein Elend im Elend“, schrieb ich ins Album.
 
In der Nähe von Sorge sahen wir Bereiche der noch intakten Grenzbefestigung, aber auch schon niedergerissene Zäune. An einem solchen Zaun (hier standen die Betonpfosten noch) stiegen wir über den demolierten, bis zu einer Höhe von 50 cm befindlichen Maschendrahtzaun vom „Osten“ in den „Westen“. Dabei kam bei aller vergangener Tragik kurzzeitig Freude auf. So rüttelte ich am Zaun und wollte ihn weiter niederreissen. Ruth nahm Jürgen an beiden Händen und half beim Darübersteigen. Mir verging jedoch das Lächeln, als ich an die armen Menschen dachte, die hier und an anderen Stellen bei der Flucht zu Tode kamen.
 
Die Flucht der Menschen aus der DDR war über die gesicherte Grenze kaum möglich. Die 1378 km langen Grenzanlagen waren mit Zäunen, Bewachungen und Alarmanlagen gesichert. Es gab eine 5 km breite Sperrzone, diese durften nur Bewohner der Dörfer aufsuchen, dann einen 500  breiten Schutzstreifen und an der Grenze ein 10 m breiten Kontrollstreifen.
 
Was unternahmen junge Menschen aus dem Nachbardorf, die sich in Bewohner eines Orts innerhalb der Sperrzone verliebt hatten? Auskunft gab Rolf Tronnier: „Einen Passierschein für Hausbesuche gab es erst nach der Verlobung. Aber im ,Haus Sorgenfrei’, einem Ferienheim des FDGB (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund), wechselten ebenso alle 2 Wochen die Feriengäste wie in einem Kurheim der NVA (Nationale Volksarmee). Auch viele Privatleute im Ort stellten Zimmer bereit.“
 
Die Tageszeitung „Neues Deutschland“ berichtete am 26.01.2009 über einen bis vor 20 Jahren kursierenden Witz im Harz. Es wurde gefragt: „Wo ist der Sozialismus zu Hause?“ Die Antwort:„Zwischen Elend und Sorge.“
 
Die Relikte der ehemaligen Sperranlagen sind heute Teil eines Grenzmuseums (www.grenzmuseum-sorge.de). Rolf Tronnier hat hier gehörigen Anteil. Er setzte sich auch für den Erhalt eines alten Wehrturmes ein. Tronnier war von 1970 bis 2001 Bürgermeister von Sorge. Bis 2005 führte er 100 000 Besucher an das „einzige original erhaltene Stück Grenzanlage im Harz“. Als einmal ein US-Amerikaner neugierig fragte, wie viele Menschen hier zu Tode gekommen seien, antwortete Tronnier: „4 Deutsche und 1 Russe“. Da entgegnete der Gast aus den USA, so viele seien es an der US-Grenze zu Mexiko in einer Woche.
 
Im Freiland-Grenzmuseum in Sorge ist u. a. dies zu sehen: Original-Relikte der innerdeutschen Grenze, ein Stacheldraht-Signalzaun, eine Hundelaufanlage an der 500-Meter-Sperrzone, ein Kolonnenweg aus Betonplatten, der Grenz-Bewachungsturm BT-11, und ein ehemaliger „Todesstreifen“ an der Grenze.
 
Früher lebten in Sorge 300 Menschen, heute sind es nur noch deren 100. Es blieben meistens nur die Alten zurück. In vielen ostdeutschen Dörfern und auch Städten zogen die Jungen weg, weil sie in ihren Heimatorten keine Arbeit mehr fanden. Dazu kam noch, dass fast jedes 2. Haus den Besitzer wechselte. Sie fielen an Erbengemeinschaften aus dem Westen. Die damaligen Besitzer wurden nämlich nach Gründung der DDR enteignet, und nach 1989 wurde der Besitz wieder zurück übertragen.
 
Im Schachdorf Ströbeck
Die Gemeinde Ströbeck (1157 Einwohner) im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt hat viele Besonderheiten rund um das Schachspiel zu bieten. Da Jürgen ein begeisterter Schachspieler ist, war es eine Selbstverständlichkeit, dieses Schachdorf zu inspizieren. Wir besuchten hier das einzige Schachmuseum von Deutschland (www.schachmuseum-stroebeck.de).
 
Wir erfuhren, dass hier alle verrückt nach Schach sind. Bauern pflegen das königliche Spiel seit dem 11. Jahrhundert. Für Kinder ist Schach ein obligatorisches Unterrichtsfach (seit 1823). Einmal im Jahr findet ein internationales Schachturnier statt. In der Vergangenheit waren hauptsächlich russische Grossmeister zu Gast.
 
Die besondere Attraktion: Auf dem Dorfplatz wird auf einem riesigen Schachbrett mit lebenden Figuren gespielt. Diese Tradition wird schon seit 300 Jahren gepflegt.
 
Wer nach Ströbeck kommt, sieht an vielen Hausfassaden aufgemalte Schachbretter. Leicht zu entdecken ist das „Gasthaus zum Schachspiel“.
 
Seltsame Steingebilde im Harz
Bevor wir Sachsen-Anhalt in Richtung Thüringen verliessen, machten wir einen Abstecher zum Harz. Dort sahen wir im Bahnhof Schierke eine Lok der legendären Brockenbahn. Es handelte sich um eine Adhäsions-Schmalspurbahn, die zum höchstgelegenen Bahnhof Deutschlands (1125 m ü. M.) führt (www.hsb-wr.de).
 
Unweit davon befand sich der Schierker Feuerstein. Es handelt sich hier um eine Klüftung des Granits, das bei der Verwitterung merkwürdige, von Klüften getrennte und mit abgerundeten Kanten versehen Felsgebilde entstehen lassen. Diese Gebilde sieht man an etlichen Stellen des Harzes. Eine solche Erscheinung bezeichnen Fachleute als Wollsackverwitterung, da die Felsen wie prall gefüllte Säcke mit Wolle ähneln.
 
Auch Johann Wolfgang von Goethe betrachtete diese Felsgebilde auf seinen Harzreisen. Heute wird das natürliche Denkmal gerne zum Klettern benutzt. Jürgen machte den Versuch, einige Steinstufen hinaufzuklettern, während ich mit dem Fotografieren beschäftigt war.
 
Ritter Bodo verfolgte eine Prinzessin
Wir fuhren auch auf die Rosstrappe, welcher ein 403 Meter hoher Granitfelsen des Harzes darstellt. Von hier oben hatten wir einen sehr schönen Blick auf das Harzvorland, auf die Stadt Thale und den Brocken (1142  m  ü. M.). Berühmt ist der hufnagelähnliche Abdruck im Stein auf der Rosstrappe.
 
Da man diesen Abdruck nicht erklären konnte, ersann das Volk eine Sage. Hier der Inhalt: Vom Ritter Bodo verfolgt, wagte Prinzessin Brunhilde hier mit ihrem Lieblings- und (Riesen-)Pferd den Sprung über den Abgrund. Ein Hufmal zeigt den Aufsprung. Dem unerfreulichen Bodo misslang der Sprung bei der Verfolgung. Er stürzte in die Tiefe und bewacht seitdem, in einen Hund verwandelt, die Krone, die es der Prinzessin bei ihrem Flug vom Kopfe riss.
 
Die Wissenschaft hat eine ganz andere Erklärung für den Felseindruck: Es sind wahrscheinlich Verwitterungsreste eines germanischen Opfersteins.
 
Die Höhlen des Harzes
Wir machten im Harz auch einen Abstecher in die Unterwelt der Harzer Höhlen (www.harzer-hoehlen.de). Im Rübeland, Kreis Wernigerode, besichtigten wir die Baumannshöhle. Diese Höhle gilt als die älteste Schauhöhle der Welt. Seit 1646 werden Führungen organisiert. Heinrich Heine und Johann Wolfgang von Goethe besuchten die Tropfsteinhöhle. Goethe war so begeistert, dass er 3-mal – 1777, 1783 und 1784 – an diesen Ort pilgerte. Man munkelt, hier hätte er sich Anregungen für seinen Faust geholt.
 
Der sehr freundliche Führer erklärte den 18 Besuchern, wie Tropfsteine entstehen, was Stalagmiten (wachsen von unten nach oben) und Stalaktiten (von oben nach unten wachsende Gebilde) sind und wie die Höhle entdeckt wurde. Ein Bergmann namens Friedrich Baumann fand eine Tages einen geheimen Zugang zur Höhle. Er untersuchte die ersten Hohlräume und Gänge. Als schliesslich die Höhlenlampe ihren Geist aufgab, irrte er 3 Tage herum, bis er den Ausgang wieder entdeckte. Der völlig erschöpfte Man überlebte dieses Abenteuer nicht. Er starb wenige Tage nach der Rettung.
 
Besondere Attraktionen der Höhle sind der Goethesaal, die Schildkrötenschlucht, die Palmengrotte und die Säulenhalle. Überall sahen wir wunderschöne Tropfsteine und ein zu Stein gewordener Wasserfall. In einer Grotte befinden sich 2 Tropfsteine, dessen Spitzen sich bis auf 7 cm genähert haben. Erst in 200 Jahren sind sie zusammengewachsen. Scherzhaft meinte ein Besucher, er würde dann die Höhle wieder besuchen.
 
Der Goethesaal bietet übrigens eine traumhafte Kulisse für Theateraufführungen, Konzerte, Events und sogar für Hochzeiten.
 
Gegenüber der Baumannshöhle liegt die Hermannshöhle. Entdeckt wurde diese Höhle erst 1866. Markanteste Punkte sind die Märchengrotte, Bruchhöhle, der Festsaal, die Blaue Grotte, die Schlucht und die Kristallkammer. Diese Höhle stand nicht auf unserem Besuchsplan, da wir noch andere Sehenswürdigkeiten aufsuchen wollten.
 
Kyffhäuserdenkmal
Ein Denkmal in einer beachtlichen Dimension besichtigten wir im Kyffhäusergebirge südlich des Harzes. Es ist das 81 m hohe Kyffhäuserdenkmal (www.kyffhaeuser-denkmal.de), das zwischen 1890 und 1896 erbaut wurde. Im Denkmalsockel befinden sich das Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. und eine in Stein gehauene Barbarossafigur. Wer Lust hat, kann die 247 Stufen zur Turmkuppel ersteigen. Von dort hat man einen schönen Rundblick, der bis zum Brocken im Harz reicht.
 
Aber es gibt hier noch andere Relikte aus der Vergangenheit zu sehen: Die Ober- und Unterburg. Die Mittelburg wurde durch einen Steinbruch zerstört. In einem Museum gibt es Infos zur Geschichte der Kyffhäuserburg und der Kaiserpfalz Tilleda auf dem Gelände der Oberburg.
 
Feengrotten in Saalfelden
Tief im Inneren des Thüringer Schiefergebirges liegen die weltberühmten Saalfelder Feengrotten. Von 1543 bis 1846 erfolgte hier in der Gegend der Abbau von Alaunschiefer. 1910/11 wurde das austretende ocker- und mineralstoffreiche Wasser untersucht. Dabei entdeckten Forscher die Grotten in ihrer heutigen Form. Die Feengrotten sind die farbenprächtigsten und faszinierendsten Schaugrotten der Welt, wie ein Autor einmal euphorisch berichtete. Diese Meinung kann ich mich nur anschliessen. Besonders faszinierend war für mich die Blaugrüne Grotte, die Linke Quellgrotte, die Mittlere Quellgrotte, die Neue Grotte, die Rechte Quellgrotte. Prunkstück der Höhle ist der Märchendom. An der in allen Farben schimmernden Höhlendecke ragen kleine Tropfsteine aus Eisenphosphat herunter, im Hintergrund eines Sees grüssen die „Skyline“ einer Stadt mit Wolkenkratzern und ein Märchenschloss aus Tropfsteinen herüber. Diese Gebilde spiegeln sich zauberhaft im ruhigen See. Ein Sonnenuntergang und Sonnenaufgang, simuliert durch besondere Lampen, war der körnende Abschluss dieser faszinierenden Reise in die Unterwelt. Man sagt, Richard Wagner hätte sich hier Anregungen für seinen Parsifal geholt.
 
Buchenwald: Stätte des Grauens
Bevor wir Weimar in Thüringen aufsuchten, machten wir noch einen Abstecher zum ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald (www.buchenwald.de). Hier wurden von 1937 bis 1945 etwa 250 000 Menschen aus 35 Nationen gequält und gepeinigt. 65 000 Regimegegner wurden zu Tode gemartert. Heute erinnert ein Museum an die Stätte der Barbarei und des Grauens. Schon am Haupteingang fallen dem Besucher die zynischen Lettern „Jedem das Seine“ auf. Links daneben, im Arresthaus, trieb SS-Hauptscharführer Martin Sommer sein Unwesen. Er folterte, um Geständnisse zu erpressen, aus Diensteifer und aus Lust am Quälen. Er erschlug, erdrosselte, erhängte, zertrampelte Häftlinge und injizierte ihnen Gift. In einer Arrestzelle sind bemerkenswerte und zu Herzen gehende Worte zu lesen: „In diesem Bau verbrachten die für den Tod bestimmten Antifaschisten ihre letzten Stunden. Hier starben Menschen fast aller Nationen in Europa. Ihre Leiber sind nicht mehr, ihre Taten bleiben! Sie starben, damit wir leben.“
 
Besonders schockierend waren für mich das Krematorium, die grauenvollen Bilder ausgezehrter Leichen und die als Grössenmessgerät getarnte Genickschussanlage in einem Ärztezimmer. Makaber auch die ausgestellten menschlichen Präparate, die früher bei Lagerkommandanten und anderen SS-Grössen als Sammlungsstücke beliebt waren. Es waren Schrumpfköpfe, Lampenschirme aus menschlicher Haut und tätowierte Häute zu sehen.
 
Alle Besucher waren schockiert und auch nachdenklich gestimmt. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass solche menschenverachtende Taten niemals mehr passieren.
 
Geistesfürsten eroberten Weimar
In Weimer, der Kulturhauptstadt Europas, besichtigten wir einige der vielen bedeutenden Denkmälern und die Dichterhäuser von Goethe und Schiller.
 
Die UNESCO erklärte Weimer zum Weltkulturerbe (www.weimar.de). Die kreisfreie Universitätsstadt hat heute 64 938 Einwohner.
 
Weimar war einst der geistige Mittelpunkt Deutschlands. Hier wirkten Goethe, Schiller, Herder, Cranach, Bach, Wieland und Liszt. Nach Goethes Tod (1832) verfiel Weimar in biedermeierliche Bequemlichkeit einer kleinfürstlichen Residenz. Erst später folgte wiederum ein Aufschwung, der durch Liszt eingeleitet wurde (Liszt wurde zum Hofkapellmeister ernannt). Richard Strauss dirigierte 5 Jahre die Weimarer Staatskapelle.
Ein grosser Sohn Weimars, Carl Zeiss, bekam den kleinbürgerlichen Unverstand zu spüren. Als er eine Mechaniker-Werkstatt im Herzen der Stadt eröffnen wollte, entschied der Stadtrat: „Kein Bedarf“. Tief enttäuscht verliess er seinen Geburtsort und zog nach Jena, wo er später die weltberühmten Zeiss-Werke gründete.
 
Der Belgier Henry van de Velde gründete 1902 eine Kunstgewerbeschule, die der bahnbrechende Architekt Gropius mit einer bereits bestehenden Kunstschule zum „Staatlichen Bauhaus“ vereinigte. Feininger und Klee lehrten an dieser Schule. Amtliche Spiessbürger veranlassten 1924 die Schliessung der fortschrittlichen und von sozialen Ideen geprägten Einrichtung. Die zunächst nach Dessau und später nach Berlin verlegte Schule wurde 1933 von den Nationalsozialisten geschlossen. Sie wurde als Stätte „entarteter Kunst“ betrachtet.
 
Schon 1991 präsentierte sich Weimar den 4 Millionen Besuchern, die jährlich in die Goethestadt strömen, von seiner besten Seite. Denkmäler waren aufpoliert, die Parkanlagen sauber und die meisten Häuser der Innenstadt wunderschön renoviert. Nur ab und zu störte ein verwahrloster Hinterhof abseits der Touristenwege die Szenerie.
 
Bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten der Stadt sind das Goethe- und Schillerhaus, das Rathaus, das Stadthaus, das Cranach-Haus, das Kirms-Krachow-Haus (Renaissance-Gebäude aus dem 1. Viertel des 16. Jahrhunderts), das Residenzschloss, das Fürstenhaus, Goethes Gartenhaus und das Grüne Schloss. In diesem Schloss befindet sich die Herzogin-Amalia-Bibliothek. Goethe war bis zu seinem Tod (1832) dort als Bibliothekar tätig. Er hatte massgeblichen Anteil an der Büchersammlung, die auf 120 000 Bände anwuchs. Ein verheerender Brand im Jahre 2004 zerstörte 50 000 Bücher. Nach aufwendigen Renovationen wurde die Bibliothek 2007 wiedereröffnet. Vor dem Brand befanden sich 1 Million Bände in der Bibliothek.
 
Einen interessanten Einblick in das Leben von Goethe wurde uns beim Besuch des im barocken Stil erbaute Goethehauses (hier lebte der Dichter fast 50 Jahre) mit dem Goethemuseums gewährt (Eintritt 1991: 5 DM). Wir besichtigten die Wohnräume von Goethe und seiner Frau Christiane, das Arbeitszimmer, die Bibliothek (hier befinden sich auch etwa 2000 eigenhändige Zeichnungen des Dichters), die Empfangs- und Kunstsammlungsräume und den Hausgarten. Sehr interessant fand ich Goethes Reisekutsche, die ich trotz Fotografierverbots heimlich auf einen Dia-Film bannte.
 
Nach einer Zwischenübernachtung in Thüringen machten wir uns nach einer Woche Rundreise wieder auf dem Heimweg nach Schopfheim. Eine sehr interessante und eindrückliche Reise fand hier ihr Ende. Eine Reise, die man nie vergessen wird.
*
Im 3. und letzten Teil der Serie berichte ich über die unglaublichen und schrecklichen Erlebnisse von Waltraud Krüger, die unermüdlich in der DDR Anreiseanträge ausfüllte und dann ausspioniert, denunziert und sogar im Gefängnis landete.
 
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