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BLOG vom 31.05.2010


Hausmittel (VI): Heilerde hilft bei Pferdeküssen, Sodbrennen
Autor: Heinz Scholz, Wissenschaftspublizist, Schopfheim D
 
Die Heilerde oder der Löss ist eines der ältesten Heilmittel der Menschheit. Die ersten Schlammpackungen gebrauchten bereits die alten Ägypter vor 4000 Jahren bei Gliederschmerzen, Rheuma, Schwellungen, Geschwüren und frischen Wunden. Die griechischen und später die römischen Ärzte verwendeten Erde bei Vergiftungen und gegen die Pest. Der arabische Arzt Razes (860‒930) verordnete die Erde von Nishapur bei Husten, Durchfall und Magenbeschwerden.
 
Die Anwendungen gerieten jedoch im 18. Jahrhundert und Anfang des 19. Jahrhunderts in Vergessenheit. Erst der Würzburger Geheimrat Julius Stumpf und später Sebastian Kneipp, Adolf Just und Emanuel Felke nahmen die Heilerde wieder in den Heilschatz auf.
 
Adolf Just (1859‒1936) behandelte beispielsweise seit 1896 verschiedene Erkrankungen mit Heilerde. Er entdeckte auch, dass sich ein spezieller Löss besonders gut für medizinische Zwecke eignete. Just fand ferner heraus, dass die Wirkung des Lösses mit einem höheren Feinheitsgrad besser war. 1918 begann er den ausgesuchten Löss zu einem feinen Pulver zu vermahlen. Er bezeichnete dieses Pulver erstmalig als Luvos-Heilerde.
 
In unserer Zeit hat die Heilerde im Zeitalter der Rückbesinnung auf Naturheilmittel einen hohen Stellenwert. Und das ist gut so.
 
Es gibt anscheinend über 400 verschiedene Heilerden. In Deutschland, Österreich und der Schweiz kommt hauptsächlich naturreiner Löss, ein eiszeitliches Gesteinspulver, zur Anwendung. Die beste Wirkung entfaltet der Löss, wenn er eine exzellente Mischung aus Mineralien und Spurenelemente aufweist und einen hohen Feinheitsgrad besitzt. Durch die besondere Zusammensetzung hat der naturreine Lös (z. B. Luvos-Heilerde) eine ausgewogene Säurebindung. Es gibt nämlich auch Heilerden, die diese Eigenschaften kaum haben und dann auch nicht als Arzneimittel bei Sodbrennen zugelassen sind.
 
Wie wirkt Heilerde?
Die heilende, entzündungshemmende, wundreinigende, desinfizierende und deodorierende Wirkung der Heilerde ist dem hohen Sorptions- und Bindungsvermögen zuzuschreiben. Es werden Bakterien, Giftstoffe, Fette und Gase gebunden.
 
Je feiner die Erde, umso grösser sind die Oberfläche und die „aufsaugende“ Kraft. Die Heilerde setzt sich überwiegend aus Silikat (Quarz), Kalkspat, Dreischichtentonminerale, Feldspat und Dolomit zusammen. Die häufigsten Elemente, die im Löss vorkommen, sind Silizium, Sauerstoff, Kalzium, Aluminium, Eisen, Kalium, Magnesium, Natrium, Titan und Phosphor. Die Elemente sind in den Mineralien gebunden, können teilweise durch die Magensäure herausgelöst werden. Dies trifft insbesondere auf Kalzium, Kalium und Magnesium zu, während z. B. Aluminium in sogenannten Alumosilikaten schwer löslich gebunden ist.
 
Die Heilerde gibt es in „fein“, „ultrafein“, „hautfein“, in Pulverform, in Kapseln und in Portionsbeuteln. Die Portionsbeutel finde ich äusserst praktisch, zumal sie optimal dosiert und bequem einsetzbar sind.
 
Die Heilerde wird sowohl innerlich als auch äusserlich angewandt. Es gibt 3 Hauptanwendungsgebiete für die Heilerde: 1. Sodbrennen und Verdauungsproblemen. 2. Gelenkbeschwerden, Rheuma, Sportverletzungen und 3. Anwendung bei Akne und Hautbeschwerden sowie in der Kosmetik.
 
Betrachten wir zunächst einmal die innerliche Anwendung näher.
 
Schnelle Hilfe gegen Sodbrennen
Es gibt sicherlich viele Menschen, die nach einem süssen, deftigen oder ungewohntem Essen oder nach Konsumierung von zu viel Alkohol oder Kaffee bald darauf ein Brennen in der Magengegend bemerken. Oft ist dieses Sodbrennen mit einem sauren Aufstossen kombiniert. Sobald der saure Mageninhalt in die Speiseröhre gelangt, wird die empfindliche Haut gereizt.
 
Der Rückfluss von Magensäure kann aber auch durch unzureichenden Verschluss des Magens gegenüber der Speiseröhre (z. B. während der Schwangerschaft, bei Zwerchfellbruch, bei Übergewicht) ausgelöst werden.
 
Sodbrennen entsteht auch durch den Laufsport. Untersuchungen ergaben, dass jeder Fünfte Laufsportler unter einem sauren Aufstossen leidet.
 
Ein mir bekannter Laufsportler verwendete bisher Natriumbikarbonat gegen sein Sodbrennen. Ich empfahl ihm eine natürliche Alternative, nämlich die Luvos-Heilerde. Diese Heilerde hat eine herausragende Säurebindung. Schon 1 Messlöffel (ca. 6,5 g) der genannten hochfeinen Heilerde bindet 25 mVal Säure und entspricht damit den Vorgaben des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte für die Einzeldosis eines säurebindenden Arzneimittels (Antazidum). Andere Heilerden, die nicht bei Sodbrennen zugelassen sind, haben einen um den Faktor 6,6 niedrigeren Wert (ca. 3,8 mVal; Millival ist eine Einheit für das Äquivalentgewicht).
 
Die Vorteile gegenüber den herkömmlichen Antazida liegen auf der Hand: Der Löss hat keine bekannten Nebenwirkungen; er wirkt schonend und wird ohne chemische Zusätze durch Trocknung und Vermahlung hergestellt. Tabu sind auch Süssungsmittel und Geschmacksstoffe.
 
Einnahmehinweise: zweimal täglich 1 bis 2 Messlöffel Heilerde bzw. der Inhalt von 1 bis 2 Portionsbeuteln in einem halben Glas Wasser oder Tee aufschlämmen und in kleinen Schlucken trinken. Man kann die Heilerde auch ohne Wasser im Mund einspeicheln und den Heilerdebrei hinunterschlucken. Bei Verwendung von Kapseln sollte man diese unzerkaut mit etwas Flüssigkeit einnehmen.
 
Ernährungshinweise bei Veranlagung zu Sodbrennen: langsam essen, gut kauen, kleine Mahlzeiten; Rauchen, Cola-Getränke, Kaffee, Alkohol meiden; auf fette, gebratene, frittierte Speisen, zu frisches Brot, zu stark gewürzte, gesalzene, gesüsste Speisen und auf Kohl und Hülsenfrüchte verzichten.
 
Weitere Massnahmen: Übergewicht abbauen, nachts mit erhöht gelagertem Oberkörper schlafen.
 
Wenn der Darm rebelliert
Die Heilerde wirkt auch hervorragend gegen Durchfall. Der häufige Abgang flüssigen Stuhls hat folgende Ursachen:
1. Infektion durch Viren, Bakterien oder Giftstoffe, die unbemerkt oder durch verdorbene bzw. ungewaschene Speisen in den Darm gelangen. Oft verbunden mit Übelkeit, Erbrechen und Fieber.
2. Stress: da die Darmbewegungen von Nerven gesteuert werden, kann z. B. Schreck und Angst (auch bei Prüfungsangst) die Dickdarmentleerung beschleunigen, es kommt zum nervösen Durchfall.
 
Zur Beachtung: Tritt Durchfall über Wochen immer wieder oder nach bestimmten Nahrungsmitteln auf oder ist Blut im Stuhl, kommen verschiedene Ursachen in Frage. Die Diagnose muss dann eine heilkundige Person stellen! Möglich sind Mangel an Verdauungssäften aus Magen, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse, chronische Darmentzündung, Pilzbefall des Darms, Spul- und Bandwurmbefall, Milchunverträglichkeit, Allergie gegenüber Klebereiweiss (Zöliakie) u. a.
 
Viele werden im Urlaub in südlichen Ländern von Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall geplagt. Man muss in den Ländern immer auf die Hygiene achten. Auslandsreisende sollten Leitungswasser nicht ungekocht trinken oder zum Zähneputzen verwenden, kein Eis zum Kühlen von Getränken benutzen, Obst schälen, unzureichend gegarte Speisen meiden, auf Speiseeis verzichten und die Hände häufig waschen.
 
Die Vorsichtsmassnahmen helfen natürlich nicht immer. Sollte sich ein akuter oder chronischer Durchfall einstellen, kann die Heilerde eine gute Hilfe sein. Aufgrund der ad- und absorbierenden Eigenschaften der Heilerde werden im Darm schädliche Stoffwechselprodukte von Bakterien und giftige Abbauprodukte von Nahrungseiweiss (Skatol), aber auch überschüssige Mengen von Gallensäuren gebunden. Diese Stoffe werden dann mit dem Stuhl ausgeschieden.
 
Die Darmflora kann durch die Anwendung von Heilerde sanft und natürlich zu ihrer ausgewogenen Balance zurückfinden. Und noch einen Vorteil hat die Heilerde: Durch den Gehalt an Mineralstoffen wird der Elektrolythaushalt positiv beeinflusst.
 
Bindung von überschüssigem Cholesterin
Im September 2010 kommt eine mikrofeine Heilerde auf den Markt. Diese kann Cholesterin, Fette und Schadstoffe wie ein Schwamm aus der Nahrung binden und ausscheiden. Diese Heilerde, die nach einem speziellen, schonenden Mahl- und Siebverfahren mit Ultraschall gewonnen wird, kann auch zur Darmsanierung, Entgiftung und Entschlackung verwendet werden. Die spezielle Heilerde lindert aber auch Magendruck, Völlegefühl und Blähungen.
 
Heilerde bei Rheuma und Pferdeküssen
Die äusserliche Anwendung der Heilerde in Form von Umschlägen, Packungen, Wickel hat sich hervorragend bewährt bei rheumatischen Schmerzen infolge entzündeter Gelenke und Arthrose. Die Anwendungen helfen auch bei Pferdeküssen (Prellung, meistens am Oberschenkel), Sonnenbrand, Sehnenscheidenentzündung, Juckreiz, Insektenstichen, Ekzemen, Schuppenflechte, Venenentzündungen.
 
Grundsätzlich gilt: kalte Umschläge bzw. Wickel bei akuten Entzündungen, warme bei chronischen Leiden (chronische Gelenk- und Muskelerkrankungen). Hier einige äusserliche Anwendungen mit der Luvos-Heilerde 2 (hautfein):
 
Arthritis, Arthrose: Bei chronischer Arthritis oder aktivierter Arthrose (die betroffenen Gelenke sind geschwollen und schmerzen) geht man so vor: die Heilerde wird mit sehr kaltem Wasser und mit etwas Kamillentee oder ein paar Tropfen Eukalyptusöl angerührt. Dann trägt man die Paste auf die schmerzende Stelle auf und deckt mit einem angefeuchteten luftdurchlässigen Tuch ab. Durch die Verdunstung des Wasserst entsteht eine Kühlung. Sobald ein Wärmegefühl eintritt, muss die Paste entfernt oder eventuell erneuert werden.
 
Liegt eine Arthrose vor, dann ist eine Anregung der Durchblutung und des Stoffwechsel angebracht. In diesem Fall wird die Heilerde mit lauwarmem Wasser angerührt, auf den schmerzenden Berech aufgetragen und mit einem angefeuchteten, luftdurchlässigen Tuch umwickelt. Darüber wird eine Lage eines trockenen luftdurchlässigen Tuches gewickelt. Beim Trocknen des Heilerdebreis entstehen hohe Kapillarkräfte auf der Hautoberfläche, die sich direkt reflektorisch auf den Stoffwechsel auswirken. Beim Trocknen entwickelt sich eine angenehme Wärme. „Patienten beschreiben ein entspannendes, linderndes Gefühl, manche verspüren sogar förmlich, wie der Schmerz heraus gezogen wird“, berichtet Dr. Dr. Bernhard Uehleke von der Abteilung Naturheilkunde der Berliner Charité.
 
Sportverletzungen (Pferdeküsse, Prellungen, Verstauchungen, Quetschungen): Durch den Profi- und Freizeitsport bedingt, gibt es bei uns sehr viele Unfälle. So sind 20 % aller Unfälle in Deutschland auf Sportverletzungen zurückzuführen.
 
Sportmediziner empfehlen bei Prellungen, Quetschungen und Verstauchungen die PECH-Strategie, also Pause, Eis (Kühlung), Compression (z. B. einen Druckverband) und Hochlagern.
 
Die Kombination Kühlung und Hochlagern soll verhindern, dass Blut und Lymphe in das umliegende Gewebe austritt. Dadurch wird die Bildung von grösseren Blutergüssen verhindert.
 
Bei den Sportverletzungen ist ein kalter Heilerde-Wickel von Vorteil. Während der Heilerdebrei trocknet, verdunstet Wasser und verstärkt den kühlenden Effekt.
 
Anwendung bei Tieren: Die Heilerde hat sich auch in der Tierpflege bewährt. Dazu ein Beispiel: Ein Bekannter von mir ist ein Pferdeliebhaber. Als er eines Tages sein Pferd auf eine Koppel mit anderen Pferden herumtollen liess, bekam das Tier von einem anderen Pferd einen Hufschlag ab. Der Besitzer machte nach Entdeckung der Prellung und Schwellung sofort einen kalten Heilerdeumschlag, den er mehrmals wiederholte. Die Schwellung wurde zurückgedrängt und das Pferd erholte sich bald darauf von dem Pferdekuss.
 
Juckreiz und Insektenstiche: Die Heilerdepaste hilft ausgezeichnet gegen Juckreiz und Insektenstiche. Das habe ich selbst ausprobiert. Ich streiche dann die Paste auf die juckende Hautstelle und platziere darüber ein Heftpflaster. Schon nach einigen Minuten verschwindet der Juckreiz. Die Paste wirkt genauso oder sogar besser als die üblichen Heilsalben gegen Juckreiz.
 
Mund- und Rachenspülungen, Zahnfleischpaste: Und noch eine Anwendung darf nicht vergessen werden: das mehrmalige tägliche Spülen mit einer Heilerdeaufschlämmung (1 Esslöffel in einem halben Glas Wasser oder Kamillentee) bei Entzündungen von Zahnfleisch und Mundschleimhaut und Druckstellen von Prothesen. Man kann natürlich auch eine Heilerde-Paste auf das Zahnfleisch, die Mundschleimhaut oder auf die Druckstellen auftragen.
 
Heilerde für die Schönheit
Frauen und auch Männer aufgepasst: die Heilerde eignet sich auch hervorragend für kosmetische Anwendungen.
 
Gesichtsmaske: Eine Heilerde-Gesichtsmaske wirkt entzündungshemmend, entfettend und porentief reinigend. Sie bindet überschüssigen Talg, Hautfett, Bakterien und deren giftige Stoffwechselprodukte. Die Haut wird schonend und gründlich gereinigt. Durch ein Peeling wird die Wirkung unterstützt. Die Heilerde-Gesichtsmaske wirkt hervorragend bei Mitessern, Pickel, kleinen Zysten und Papeln.
 
Studie: Die Heilerde-Gesichtsmaske mit Jojoba-Öl wurde in Kooperation mit der Abteilung Naturheilkunde der Berliner Charité und der Leserschaft einer deutschen Frauenzeitschrift getestet. Vor und nach einer 6-wöchigen Kur  mussten die Frauen einen Fragebogen ausfüllen und ein Tagebuch führen. Nach Auswertung wurde das Ergebnis präsentiert: Abnahme der Papeln um 69 %, Rückgang der kleinen Zysten um 58 %, Reduzierung der Pickel um 49 % und Abnahme der Mitesser um 36 %. 80 % der Teilnehmer beurteilten ihren Hautzustand nach der Anwendung als gut oder sehr gut.
 
Anwendung: Etwa 7 Teelöffel Heilerde mit 2 Teelöffel Wasser zu einer Paste anrühren. Dann wird diese auf Gesicht und Hals aufgetragen (die Augenpartie und Lippen bleiben ausgespart). Nach etwa 20 bis 30 Minuten ist die Maske trocken. Dies erkennt man an der erdig-gelben Färbung ohne dunkle Flecken. Die Maske kann bei besonders empfindlicher Haut bereits vor dem vollständigen Trocknen abgenommen werden. Das Abnehmen der Maske kann auch mit einem wirksamen Peeling verbunden werden.
 
Anzahl der Anwendungen: Bei fettiger oder schuppiger Haut 2- bis 3-mal wöchentlich, später einmal pro Woche.
 
Der Handel bietet die Heilerde Gesichtsmaske im praktischen Sachet einzeln oder im 10er-Pack an.
 
Inzwischen gibt es auch Creme-Masken (Anti-Aging-Maske mit Heilerde und Sojaöl, Soft-Peeling-Maske mit Heilerde, Feuchtigkeits-Maske mit Heilerde und Mandelöl und hautsympathischem Pfirischkernöl) und Pulver-Masken (Feuchtigkeits-Maske mit probiotischem Moisturizer und Aloe Vera, Anti-Stress-Maske mit Extrakten aus Traubenkernen und grünem Tee, Anti-Aging-Maske mit Aktivstoffen aus Lupinen und Süssholzwurzel). Es sind also alles natürliche Stoffe für die Verschönerung der Haut.
 
Umschlag bzw. Wickel: Der kühlende Umschlag bzw. Wickel hat sich auch bei Neurodermitis und Schuppenflechte bewährt. Es erfolgt eine Linderung des Juckreizes und eine schonende Ablösung der Schuppen. Ausserdem werden Keime und der Lipidfilm mit seinen entzündungsfördernden Substanzen gebunden. Die Heilerde fördert auch die normale Wundheilung.
 
Auch das wird so manche Frau erfreuen: Ein Wickel, 2- bis 3-mal pro Woche angelegt, bewirkt bei Cellulite eine Verbesserung des Hautbilds.
 
Haarwäsche: Wer unter Schuppen und fettiger Kopfhaut neigt, der kann einmal einen Versuch mit einer Heilerde-Haarwäsche starten (1 Esslöffel Heilerde auf 1 l Wasser). Der Anwender wird dann überrascht sein, wie sein fettiges Haar wieder Glanz und Fülle bekommt. Eine intensivere Wirkung erreicht man durch Einmassierung des Heilerdebreis direkt auf die Kopfhaut.
 
Ein kleines Fazit
Mit der schonend wirkenden Heilerde haben wir eine natürliche Alternative bei Sodbrennen, säurebedingten Magenbeschwerden und bei Durchfällen. Die Heilerde entfaltet eine Tiefenwirkung bei äusserlicher Anwendung wie zum Beispiel bei Akne, Haut-, Muskel- und Gelenkbeschwerden und bei Sportverletzungen. Sie ist in der modernen Naturheilkunde nicht mehr wegzudenken. Neu ist die Verbindung Heilerde mit Naturkosmetik. Diese für die Schönheit der Haut so wichtigen Produkte sind frei von Konservierungsstoffen, synthetischen Farb- und Duftstoffen.
 
Danksagung: Für die Bereitstellung von Literatur und Heilerde-Proben danke ich sehr herzlich Ariane Kaestner von der Heilerde-Gesellschaft Luvos Just GmbH &Co. KG, Friedrichsdorf.
 
Internet
www.sodbrennen.de (Sodbrennen durch Laufsport?)
 
Literatur
„Schnelle Hilfe dank herausragender Säurebindungskapazität“, „ProVita HealthCare“ – Das inerdisziplinäre Fachjournal für Ärzte und Apotheker, 2007/02.
„Luvos Heilerde – Ratgeber für die Anwendung“, Luvos Heilerde-Gesellschaft, Friedrichsdorf 2009.
„Heilerde – Eine saubere Sache“, Ergebnisse einer Studie bei unreiner Haut, „healthy living“, 2008/07.
„Eine Anti-Stress-Maske und ein Gesichtsfluid“, „Gesunde Medizin“, 2009/07.
„Gesunde Haut durch Heilerde“, „Praxis-telegramm“, 1999/03-04.
Just, Adolf: „Kehrt zur Natur zurück!“, unveränderter Nachdruck des Buches von 1896.
Nöcker, Rose-Marie: „Heilerde – Gesundwerden aus der Kraft der Natur“, Wilhelm Heyne Verlag, München 1985.
Scholz, Heinz: „Kraft der Erde gut es werde“, „Kneipp-Blätter“, 1995/08.
Uehleke, Bernhard, u.a.: „Prospektive Fernstudie über die kurmässige Anwendung einer Heilerde-Gesichtsmaske bei unreiner Haut“, „Kompendium Dermatologie“, 2008/01.
 
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