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BLOG vom 20.07.2011


Verunreinigte Medikamente: nicht allein aus dem Internet
Autor: Martin Eitel, Wissenschaftspublizist, Berlin
 
Staatliche Behörden wie das BAG und Swissmedic in der Schweiz und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Deutschland warnen immer wieder vor gefälschten Arzneimitteln, die vor allem über das Internet vertrieben werden. Diese Warnungen mögen durchaus berechtigt sein. Leider sind es aber nicht nur bösartige Kriminelle unbekannter Herkunft z. B. in Asien, die mit gefälschten oder verunreinigten Arzneimitteln die Konsumenten und deren Gesundheit gefährden.
 
Im Oktober 2010 wurde in einzelnen Medien die Meldung verbreitet, dass einer der weltgrössten Pharma-Konzerne, GlaxoSmithKline (GSK), nach Ermittlungen der US-Behörden jahrelang bei der Herstellung von Medikamenten geschlampt und damit Menschen in Gefahr gebracht hat, wofür der britische Pharmakonzern im Jahr 2010 in den Vereinigten Staaten die Summe von 750 Millionen Dollar zahlen musste. Die Liste der Vorwürfe war lang und betraf z. B. eine verseuchte Babysalbe, ein wirkungsloses Antidepressivum und falsche Mittel in der Packung. Über Jahre hinweg herrschten chaotische Zustände in einer der grössten Fabriken von GlaxoSmithKline in Cidra (Puerto Rico), die inzwischen dichtgemacht wurde. Schlampereien verschiedenster Art in der Produktion schienen an der Tagesordnung. Dafür wurde der britische Pharmakonzern im Herbst 2010 zur Rechenschaft gezogen. Die Bezeichnung Schlamperei ist allerdings eine nicht zu rechtfertigende Verharmlosung der Geschäftspraktiken von GlaxoSmithKline. GSK zahlte nach dem Vergleich eine Kriminalstrafe von 150 Millionen US-Dollar und 600 Millionen US-Dollar Schadenersatz (1).
 
Glaxo musste für diese Geschäftspraktiken offenbar nur in den USA die genannten 750 Millionen Dollar (540 Mio. Euro) zahlen, während in anderen Staaten keine vergleichbaren Konsequenzen gezogen wurden. Solche Konzerne haben in Europa offenbar weitestgehend Narrenfreiheit. Das amerikanische Justizministerium sah es als erwiesen an, dass das Unternehmen verunreinigte oder mit falschen Inhaltsstoffen versehene Medikamente verkauft hat. 6 Jahre lang hatten die Behörden ermittelt, am Ende einigten sich die beiden Seiten auf einen Vergleich. GlaxoSmithKline räumte ein, die Produktion im Werk Cidra in Puerto Rico sei mangelhaft gewesen. Die Schlampereien in der Fabrik, die Staatsanwalt Tony West auflistete, klingen unglaublich: Mal wurden die Medikamente während der Produktion verunreinigt, mal wurden sie durcheinander gebracht und in falsche Flaschen abgefüllt, mal stimmten die Inhaltsstoffe nicht oder waren Mikroorganismen enthalten, die nicht in Arzneiprodukte hineingehören und mit Krankheiten in Verbindung gebracht werden. Staatsanwalt West warnte vor „ernsthaften Konsequenzen“ für die Patienten. Inwieweit Menschen am Ende geschädigt wurden, blieb aber offen. Probleme mit dem Produktionsstandort Puerto Rico haben inzwischen auch andere Pharmakonzerne. Neben GSK betreiben hier auch zahlreiche andere grosse Pharmaunternehmen aus Kostengründen ihre Fabrikation, und alle scheinen sie immer häufiger Schwierigkeiten mit der Qualität zu haben. Allein im Jahr 2010 hat die amerikanische Food and Drug Administration – nebst GSK – Pfizer, Eli Lilly und Bristol-Myers Squibb ins Visier genommen und aufgefordert, Produktionsmängel in ihren Fabriken zu beheben (2).
 
Der 2010 mit den amerikanischen Behörden abgeschlossene Vergleich stellt aber nur den bislang letzten publik gewordenen Fall dubioser Geschäftspraktiken dieser Konzerne dar. Anfang 2010 gab es eine 400-Millionen-Dollar-Zahlung wegen illegaler Marketingpraktiken und Bestechung. Am härtesten getroffen von Strafverfahren und Zivilklagen wurde im Jahr 2010 der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline. Der Aufwand für Strafverfahren und Schadensersatzforderungen im Arzneimittelbereich dürfte im vergangenen Jahr einen neuen Rekordwert erreicht haben. Alleine die 10 führenden Pharmahersteller verbuchten nach Berechnungen des Handelsblatts 2010 entsprechende Belastungen von zusammen mehr als 8 Milliarden Dollar. Die mit Abstand grösste Einbusse hat 2010 der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) zu verdauen. Er kündigte jüngst zusätzliche Rückstellungen von 3,4 Milliarden Dollar für Strafverfahren und Zivilklagen im Zusammenhang mit seinem Diabetesmittel Avandia an, das er im vergangenen Jahr wegen Herzinfarktrisiken vom Markt nehmen musste. Zusammen mit Rückstellungen, die GSK bereits im ersten Halbjahr für Avandia und andere Streitfälle verbuchte, addieren sich damit die Rechtskosten im Jahr 2010 auf mehr als 6 Milliarden Dollar (2a).
 
2007 hatten, wie eine Untersuchung des US-Kongresses ergab, Mitarbeiter von GlaxoSmithKline im Zusammenhang mit negativen Erkenntnissen über dessen umstrittene und inzwischen in manchen Ländern nicht mehr zugelassene Pille Avandia Forscher bedroht, die die Risiken dieser Pillen publizieren wollten (2b).
 
Der dem Vergleich mit den US-Behörden von 2010 zugrunde liegende Vorgang war der bisher wohl letzte spektakuläre Skandal in einer langen Reihe von Vorfällen, in die GlaxoSmithKline und seine Rechtsvorgänger verwickelt waren, nämlich Borroughs Wellcome und Glaxo, die 1995 zu GlaxoWellcome verschmolzen worden waren, und SmithKline Beecham, 1989 durch den Zusammenschluss von SmithKline Beckman und Beecham entstanden. Wegen der zahlreichen Arzneimittelskandale und strafrechtlichen und zivilrechtlichen Verfahren insbesondere in USA wird auf die informative Zusammenstellung bei Wikipedia verwiesen (2c). Die dort dargestellten Geschäftspraktiken belegen nachhaltig, dass nicht die Gesundheit der Konsumenten, sondern der Gewinn der Aktionäre das Motiv für das Handeln der Führungstruppe bei GlaxoSmithKline ist und war.
 
Auch wenn aus der Sicht der europäischen Rechtstradition eine „Klageindustrie“ wie in den USA selbstverständlich abzulehnen ist, so ist es unabdingbar, dass derartige illegale Geschäftspraktiken wie die von GSK – insbesondere wenn sie wissentlich und willentlich mehrere Jahre aufrecht erhalten worden sind und Konsumenten gefährdet haben – mit spürbaren Strafzahlungen geahndet werden; selbstverständlich müssten aber auch spürbare Freiheitsstrafen für schwere Fälle – insbesondere im Wiederholungsfall – vorgesehen werden.
 
Der Pharma-Konzern GlaxoSmithKline produzierte und produziert u. a. folgende Erzeugnisse (die Auflistung ist Wikipedia entnommen) (2d):
  • Augmentan (Amoxicillin) plus Clavulansäure), Amoxil (Amoxicillin) ‒ Antibiotikum.
  • Avamys (Fluticasonfuroat) zur Behandlung des ganzjährigen und saisonalen allergischen Schnupfens.
  • Avandia, Avandamet (Rosigliatazon) ‒Zuckerkrankheit.
  • Arixtra (Fondaparinus) ‒ Antihormbiotikum).
  • Bipolam, Elmendos, Lamapol, Lamictal (Lamotrigin) ‒ Antileptika und Antidepressiva.
  • Chlorhexamed (Chlorhexidin) ‒ Medizinische Mundspüllösung
  • Cimetag, Pylorisin, Zantac (Ranitidin) ‒H2-Antagonist bei Refluxkrankheit.
  • Elontril, Wellbutrin (Bupropion)‒ Antidepressivum.
  • Formigran (Naratriptan) ‒ gegen Migräne.
  • Granufink (Kürbissamen/-öl) ‒- Stärkung und Kräftigung der Blasenfunktion.
  • Hycamtin (Topotecan) ‒ Eierstockkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Lungenkrebs.
  • Kapanol (Morphin) ‒ Schmerzmittel.
  • NiQuitin (Nikotin) ‒ Präparate zur Raucherentwöhnung.
  • Panadol (Paracetamol) ‒ Schmerzmittel.
  • Paxil (USA), Seroxat (EU), Aropax (AUS) (Paroxetin) ‒ Antidepressivum.
  • Relenza (Zanamivir) ‒ Neuraminidas-Hemmer gegen Grippe.
  • Retrovir, Retrovis (Zidovudin) ‒ Aids-Medikament.
  • Tyverb (Lapatinib) ‒ Brustkrebs.
  • Viani (Fluticason plus Salmeterol) ‒ Therapie von Asthma/COPD.
  • Zovirax (Aciclovir) ‒ gegen Herpesinfektionen.
  • Zyban (Buproprion) ‒zur Raucherentwöhnung.
  • Zyloric (Allopurinol) ‒ zur Gicht-Vorbeugung.
Der Bereich von GSK, der sich mit der Impfstoffproduktion beschäftigt, nennt sich GSK Biologicals (GSK Bio). Hergestellt und verkauft werden u. a. (Handelsnamen, Auswahl):
  • Havrix gegen Hepatitis A.
  • Twinrix™ gegen Heptatitis A und B.
  • Fluarix gegen Grippe.
  • Cervarix gegen Gebärmutterhalskrebs.
  • Pandemix gegen durch die Influenzaviren vom Typ H1N1 ausgelöste Grippe.
  • Boostrix® gegen Tatanus, Diphtherie und Pertussis.
  • Boostrix® Polio gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis und Poliomyelitis.
  • Priorix® gegen Masern, Mumps und Röteln.
Simon Goodley hatte am 27.10.2010 bei www.guardian.co.uk als in Cidra (Puerto Rico) produzierte Erzeugnisse insbesondere Paxil und Paxil CR, Avandia und Avandamet, Factive, Bactroban, Kytril und Tagamet genannt (3).
 
Nachdem Anfragen des Autors an das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und an GlaxoSmithKline leider unbeantwortet blieben, bleibt letztlich unklar, welche der in Europa verkauften Erzeugnisse nun tatsächlich von den illegalen Geschäftspraktiken von GlaxoSmithKline in Cidra betroffen sind und welche nicht.
 
Soweit ersichtlich, haben weder die zuständigen Behörden in der Schweiz noch die in Deutschland und Österreich entsprechende Warnungen vor derartigen Erzeugnissen von GlaxoSmithKline aus Cidra (Puerto Rico) publiziert, obwohl auch Lieferungen von dort nach Europa erfolgten (4). Vorsorglich sollte der Konsument sich also aufgrund der Warnungen des US-Staatsanwalts Tony West vor den Risiken der Produkte von GlaxoSmithKline in Acht nehmen und nach Konkurrenzprodukten anderer Hersteller Ausschau halten.
 
Noch sinnvoller ist es allerdings, in Erwägung zu ziehen, Krankheiten wie Diabetes etc. ganz anders zu behandeln als die von der Pharma-Industrie beeinflusste moderne Medizin vorschlägt. Der Konsument sollte sich ernsthaft überlegen, ungefährliche und zugleich effektive Alternativen zu den oft pseudowissenschaftlichen und experimentellen und häufig gefährlichen Behandlungsformen der sogenannten modernen Medizin auszuwählen:
 
Diabetesmittel und Mittel gegen Bluthochdruck, wie sie die von der Pharma-Industrie gesteuerte moderne Medizin anpreist und verwendet, sind überwiegend völlig überflüssig. Dr. Johann Georg Schnitzer hat entsprechende Studien durchgeführt und vorgelegt, die zeigen, dass Bluthochdruck und Diabetes in der grossen Mehrzahl der Fälle durch eine vernünftige Ernährung in recht kurzer Zeit ohne Nebenwirkungen überwunden werden können. (5)
 
Grippemittel wie Tamiflu und Relenza haben nach neueren unabhängigen Studien ebenfalls kaum eine relevante positive Wirkung (6), insbesondere verhindern sie nicht die typischen und ggf. gefährlichen Begleiterkrankungen von Influenza wie z. B. Lungenentzündungen.
 
Sogenannte Impfstoffe werden zwar nach der Glaubenslehre der Mehrheitsmeinung in der modernen Medizin und von Politikern als wirksame Vorbeugung gegen zahlreiche Krankheiten angepriesen. Überzeugende wissenschaftliche Beweise fehlen aber, wie bereits in der Serie über die Schweinegrippe und Schweinegrippe-Spritzen ausführlich dargelegt wurde (7).
 
Psychopillen haben oft keine bewiesene Hauptwirkung, aber erhebliche Nebenwirkungen bis zur Verkürzung der Lebensdauer und oft persönlichkeitszerstörende Wirkung bei längerem intensivem Gebrauch (8).
 
Die Verwendung von AIDS- bzw. HIV-Mitteln beruht auf der selbst von Autoren der sogenannten Schulmedizin eindrucksvoll widerlegten Hypothese, dass AIDS und sein Fortschreiten wesentlich auf Viren zurückzuführen sei. Tatsächlich hat sich die Verwendung von Glutathion als überlegene Therapie erwiesen (9). Die Anwendung antiviraler Mittel bei einer Erkrankung, die nur aufgrund pseudowissenschaftlicher Theorien mit Viren in Verbindung gebracht wird, ist ein grober medizinischer Behandlungsfehler.
 
Dieser Hinweis auf die Fragwürdigkeit vieler Behandlungsangebote der sogenannten modernen Medizin ist umso wichtiger, als auch nach der zutreffenden Auffassung des deutschen Bundesgerichtshofs viele Behandlungen aus dem Bereich der modernen Medizin nichts anderes als experimentelle Behandlungen darstellen. Diese klare und unmissverständliche Einschätzung hat der Bundesgerichtshof als oberstes Gericht in Zivilsachen dankenswerter Weise in seiner Entscheidung vom 23.06.1993 zum Ausdruck gebracht (10) und dabei im Ergebnis zugleich an die Konsumenten gerichtet darauf hingewiesen, dass sich viele völlig zu unrecht von der modernen Medizin eine wissenschaftlich gesicherte Behandlung erwarten. Natürlich dürfen Mediziner eine solche Kritik nicht vorbringen; Mediziner müssen in solchen Fällen wegen der Abkehr von der medizinischen Glaubenslehre mit dem Entzug der Zulassung rechnen wie dies dem Arzt Dr. Johann Loibner geschah, dem von der Ärztekammer der Steiermark wegen seiner Kritik an sogenannten Schutzimpfungen die Zulassung entzogen wurde, da er die Volksgesundheit gefährde (10a); die Volksgesundheit spielte bekanntlich schon bei den Nazi-Medizinern eine zentrale Rolle.
 
Der Konsument muss nicht nur berücksichtigen, dass viele von der modernen Medizin angepriesene Behandlungsangebote nicht mehr als blosse experimentelle Therapien sind, sondern auch – wie der dargestellte Fall von GlaxoSmithKline zeigt – damit rechnen, dass er selbst bei Zahlung hoher Arzneimittelpreise und der Verwendung von Originalprodukten angeblich führender westlicher Pharma-Konzerne mit verunreinigten, falsch dosierten oder mit falschen Inhaltsstoffen versehenen Produkten und gefährlichen, unausgereiften, ungenügend getesteten und aufgrund unseriöser Studien zugelassenen Arzneimitteln rechnen muss.
 
Genau wie kriminelle Arzneimittelfälscher aus Asien oder Osteuropa hat offensichtlich auch GlaxoSmithKline aufgrund der Geldgier seiner Führungskräfte jahrelang wissentlich und willentlich Gesundheitsschäden bei den Konsumenten seiner Produkte in Kauf genommen. Im Jahr 2009 machte GlaxoSmithKline die Fabrik in Cidra, die zeitweise zu den grössten Werken von GlaxoSmithKline gehört hatte und in der insgesamt angeblich rund 20 Präparate produziert wurden, schliesslich dicht. Die ehemalige Qualitätsmanagerin Cheryl Eckard hatte den Konzern nach Angaben ihrer Anwälte schon 2002 auf die Probleme hingewiesen ‒ und sogar die Schliessung empfohlen. Sie war demnach aber auf taube Ohren im Management gestossen. Als sie nicht aufhörte, die Missstände anzuprangern, wurde sie nach Angaben ihrer Anwälte schliesslich gefeuert. Daraufhin wandte sie sich 2004 an die amerikanischen Behörden. Der Tipp rechnete sich jetzt: Als Informantin steht ihr nach amerikanischem Recht eine saftige Belohnung zu. Eckard kassiert alleine von der Regierung in Washington 96 Millionen Dollar - laut „New York Times“ die höchste Summe, die ein sogenannter „Whistleblower“ jemals einstreichen konnte(11).
 
Hinzu kommen weitere Millionen aus den Bundesstaaten. Leider sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, dass derartige gemeingefährliche Geschäftspraktiken in anderen Staaten ähnlich konsequent verfolgt werden.
 
Bei www.gsk.com heisst es: GlaxoSmithKline Do more, feel better, live longer.”
 
Die von den US-Behörden aufgedeckten und zu recht verfolgten gesetzwidrigen Geschäftspraktiken von GSK zeigen dagegen: Wer sich besser fühlen und länger leben will, sollte weniger, nach Möglichkeit sogar keine Pillen, Säfte und Spritzen der Pharma-Industrie konsumieren.
 
Die Firma GSK liegt mit ihrer Strafzahlung in Höhe von 750 Millionen US-Dollar aktuell auf einem der vordersten Plätze in der Liste der notorischen Gesetzesbrecher (12) aus der Pharma-Branche, nämlich auf dem dritten Platz hinter Pfizer und Eli Lilly und damit vor AstraZeneca und Bristol-Myers Squibb (13), eine wirklich ehrenwerte Gesellschaft. Zu berücksichtigen ist bei der Bewertung der illegalen Geschäftspraktiken von GSK, dass der Konzern wenige Monate vorher Anfang 2010 wegen eines anderen Gesetzesverstosses, nämlich wegen illegaler Marketingpraktiken und sogenannter Kickbacks (neudeutsch für Bestechung) bereits 400 Millionen US-Dollar Strafzahlungen geleistet hatte (14).
 
Wir Konsumenten haben es selbst in der Hand, ob wir diesen notorischen Gesetzesbrechern und ihren Aktionären auch zukünftig solche Geschäfte ermöglichen wollen, die inzwischen die Volkswirtschaften in vielen Ländern durch immer höhere Krankheitsbehandlungskosten an den Rand des Ruins bringen. Die Lösung, wie diese Geschäfte der Pharma-Industrie auf ein deutlich niedrigeres und die Volkswirtschaften weniger belastendes Niveau durch geringere Ausgaben im Krankheitsunwesen zurückgeführt werden können, liegt durch die Publikationen von Johann Georg Schnitzer für jeden offen zugänglich auf dem Tisch. Eine gesunde Lebensweise ohne derartig riskante Erzeugnisse von solchen Unternehmen mit derart dubiosen Geschäftspraktiken und eine gesunde Ernährung ohne industrielle Zusätze nebst ausreichend Bewegung bzw. Sport sind die Lösung und viel eher geeignet, sich besser zu fühlen und länger zu leben. Das Geschäftsmodell der Pillendreher mit ihren teilweise kriminellen Geschäftspraktiken läuft nur deshalb so erfolgreich, weil immer mehr Konsumenten nicht selbst die Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen, sondern sich einreden lassen, immer mehr Krankheiten würde durch von aussen kommende feindliche Mikroorganismen, Mikroben, Bakterien, Viren und Prionen verursacht. Inzwischen werden sogar für Krebserkrankungen (15), Fettsucht (16), Bluthochdruck (17) und Arteriosklerose (18) irgendwelche Viren bzw. Bakterien (mit)verantwortlich gemacht. So wird dem einzelnen Konsumenten der Eindruck vermittelt, solche Krankheiten seien schicksalhaft und unverschuldet. Für diesen Irrsinn, dass man mehr und mehr Krankheiten solchen Mikroben anzuhängen versucht, scheint es keine Grenzen mehr zu geben. Viele und offenbar immer mehr Forscher verhalten sich wie Nutten der Pharma-Industrie, und für deren Zuwendungen ist man offenbar bereit, allerlei Unfug zu verbreiten. Die von Schnitzer publizierten Studienergebnisse beweisen das Gegenteil.
 
Quellen:
(1)
 
 
 
 
(2)
(2a)
(2b)
 
 
 
(2c)
http://en.wikipedia.org/wiki/GlaxoSmithKline, insbesondere unter den Abschnitten Controversy und Legal. In der deutschen Ausgabe von Wikipedia fehlen wie auch in vergleichbaren Fällen bei medizinischen Themen die Hinweise auf die illegalen und kriminellen Praktiken von GSK.
(2d)
(3)
Das deckt sich im Wesentlichen mit den Angaben der US-Regierung bei 
 
(4)
 
(5)
 
(6)
 
(7)
Beiträge vom 05. September 2009, 15. Oktober 2009, 22. Oktober 2009, 04. November 2009 und vom 09. Mai 2010 zu Schweinegrippe und Impfwahn im Textatelier.com:
 
(8)
 
 
OLG Hamm, Urteil vom 23. September 1981 – 3 U 50/81:
Dem Gericht ist bekannt die - das ist fast mehr als "Nebenwirkung" - persönlichkeitszerstörende Wirkung von Psychopharmaka, wenn diese nachhaltig und über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden.
 
(9)
Vgl. den Beitrag mit dem Titel „HIV/AIDS – eine geniale Geschäftsidee“ mit zahlreichen Nachweisen aus der Literatur bei
 
(10)
BGH, Urteil vom 23. Juni 1993 - IV ZR 135/92 -, insbesondere Seite 6 unter Ziff. III 2 d. Fundstelle: http://www.naturheilpraxis-hollmann.de/bgh_wissenschaftlichkeit.pdf
 
(10a)
 
(11)
 
 
(12)
Diese Bezeichnung findet sich bei Hans Weiss ►Bittere Pillen ►Aktuelles ► Pharmakonzerne als notorische Gesetzesbrecher. http://www.bittere-pillen.de/bipi/aktuelles.html
 
(13)
 
(14)
 
(15)
 
(16)
 
(17)
 
 
(18)
 
 
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