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BLOG vom 31.10.2011


Kriegspolitik: Die US-Drohungen gegen die Republik Iran
Autor: Martin Eitel, Wissenschaftspublizist, Berlin
 
Zur Klarstellung soll am Anfang dieses Beitrags darauf hingewiesen werden, dass es nicht um Antiamerikanismus geht, sondern um die Wiederherstellung demokratischer Zustände in den USA im Interesse der dortigen Bevölkerung und um die Verringerung des Einflusses der Finanzelite und von Zirkeln wie dem CFR (Council on Foreign Relations) (1) und der Israel-Lobby (2) auf die US-amerikanische Politik. Die US-Bürger müssen für ihren eigenen Staat – nötigenfalls mit Unterstützung aus dem Ausland – endlich das einfordern, was ihre führenden Politiker im Ausland mit markigen Sprüchen so gern fordern wie zuletzt in Libyen und Syrien, nämlich wirklich demokratische Verhältnisse anstelle der derzeit in den USA herrschenden Plutokratie (3). Dann wird auch der gefährliche US-Militarismus ein Ende haben.
 
Das von einigen Vertretern der US-Regierung der Regierung der Islamischen Republik Iran angehängte angebliche Mordkomplott gegen den Botschafter Saudi-Arabiens in den USA (4) ist offenbar das Ergebnis einer ziemlich verrückten amtlichen Verschwörungstheorie, die uns daran erinnern sollte, dass auch der von George W. Bush initiierte völkerrechtswidrige Irak-Krieg von 2003 (5) auf der Basis einer plumpen Lüge begonnen wurde. Das Verhalten von Bush 2003 unterschied sich nicht wesentlich vom Verhalten des aus US-Finanzkreisen unterstützten Kriegsverbrechers Adolf Hitler (6) mit seinem österreichischen Migrationshintergrund. Wie Hitler seinen Überfall auf Polen als Reaktion auf angebliche polnische Übergriffe deklarierte („Polen hat heute Nacht zum ersten Mal auf unserem eigenen Territorium auch mit bereits regulären Soldaten geschossen“, sagte Reichskanzler Adolf Hitler am Morgen des 1. Septembers 1939 in einer Rundfunkansprache. „Seit 05.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen.“), begründete auch Bush 2003 seinen völkerrechtswidrigen Überfall auf den Irak mit der Lüge von angeblichen Massenvernichtungswaffen des Irak (7). Indem man zu unrecht die andere Seite zum Schurken erklärt, lassen sich hinterhältige Überfälle als angemessene Reaktion verkaufen. Bürger neutraler Staaten wie der Schweiz könnten da durchaus zu der Auffassung gelangen, dass nach der US-Terminologie die USA der eigentliche Schurkenstaat sind (8). Und wenn deutsche Minister den Unsinn verkünden, Deutschland werde auch am Hindukusch verteidigt (9), braucht man sich im Westen nicht zu wundern, wenn in der Golf-Region manche der Ansicht sind, islamische Staaten würden im Sauerland oder in New York verteidigt.
 
Öl und Terrorismus
Tatsächlich geht es auch in Afghanistan und am Hindukusch insgesamt um das Ölproblem, wie der US-Chefstratege Zbigniew Kasimierz Brzezinski eingeräumt hat (10). Brzezinski hatte schon 1979 über Pakistan die Unterstützung der afghanischen Widerstandskämpfer mit Waffen gegen die späteren sowjetischen Besatzer organisiert (11), also vor dem Einmarsch der UdSSR. Angeblich wollte man laut offizieller Darstellung die Sowjetunion für die Invasion „bestrafen“, tatsächlich diente dies der langfristigen Sicherung der US-Vorherrschaft in der Golf-Region. Natürlich muss, wer die „Terroristen“ aufgebaut und gegen die UdSSR unterstützt hat (12), damit rechnen, dass diese irgendwann „aus dem Ruder laufen“. Durch den Rückzug der Truppen der UdSSR aus Afghanistan war die wesentliche Betätigungsmöglichkeit für die „Terroristen“ entfallen, und man musste sich etwas neues ausdenken, was man bekämpfen konnte. Das war und ist nicht anders als beim US-Militär. Nachdem durch den Zerfall der UdSSR ein potenzieller Gegner entfallen ist, wird der militärisch-industrielle Komplex in den USA nicht verringert, sondern ein neuer Gegner gesucht, nämlich der von den USA massgeblich aufgebaute und unterstützte islamische Terrorismus.
 
Mordkomplott-Verschwörungstheorie
Jetzt sollen offenbar mit einer amtlichen Verschwörungstheorie von einem angeblich staatlich gelenkten Mordkomplott gegen den Botschafter Saudi-Arabiens in den USA die Vorbereitungen zu einem schon lange diskutierten Überfall auf den Iran (13) getroffen werden. Die US-Regierung braucht einen Vorwand für einen solchen Überfall, nachdem sie in Afghanistan und im Irak gescheitert ist. Es ist deshalb verständlich, dass der iranische Staatspräsident die USA des Terrorismus beschuldigt (14), wenn man berücksichtigt, wie die US-Regierung auf fremdem Staatsgebiet unter Missachtung fremder Hoheitsrechte und internationalen Rechts hinterhältig mittels ferngelenkter Flugzeuge (15) fremde Bürger im Staatsauftrag ermorden lässt, die sie ohne Prozess zu Terroristen deklariert. Demjenigen, der solche Überfälle wie die US-Regierung anordnet oder durchführt, kann die internationale Gemeinschaft selbstverständlich nicht die Deutungshoheit überlassen, was Terrorismus ist und was nicht. Der Umstand, dass es offenbar gelungen ist, das Computersystem für die ferngelenkten US-Flugzeuge mit einem Computervirus zu stören, begründet Anlass zur Erwartung, dass es zukünftig gelingt, diese Waffen der US-Militärs, mit denen diese – genau wie arabische „Terroristen“ – häufig unbeteiligte Zivilisten ermorden, zu neutralisieren.
 
In diesem Zusammenhang ist daran zu erinnern, dass – ganz im Gegensatz zu den USA – die Iranische Republik in den letzten Jahrzehnten keinen der im Nahen Osten geführten Kriege begonnen hat. Die iranische Regierung hat auch – im Gegensatz zu US-Regierungen – keine fremden Regierungen gestürzt (16). Die iranische Regierung hat auch die Provokation der US-Regierung, die die Verantwortung für den rechtswidrigen Abschuss eines zivilen iranischen Airbus trägt (17), nicht mit militärischen Mitteln beantwortet.
 
Einzig die USA haben bisher Atombomben eingesetzt, und vor allem die USA verwenden massenhaft Uran-Geschosse, die mit dem enthaltenen abgereicherten Uran ganze Landstriche verseuchen (18).
 
Die Kriege von 1980 und 1990/91
Der Irak-Iran-Krieg 1980 wurde bekanntlich von Saddam Hussein begonnen. Für die USA kam das sehr gelegen, nachdem der von ihnen unterstützte Schah von den Iranern abgesetzt worden war und die neue iranische Führung wenig Sympathie für die USA zeigte. Die USA haben den Irak im Verlauf des Krieges gegen den Iran massiv unterstützt (19).
 
Dem ersten Golf-Krieg der USA 1991 ging der Einmarsch des Irak von 1990 in Kuwait voraus. Saddam Hussein wurde von der Regierung von Kuwait provoziert, indem Kuwait die im Rahmen der OPEC festgelegten Öl-Förderquoten massiv überschritten und dadurch einen Verfall des Weltmarktpreises für Öl verursacht hat, der den durch den Krieg mit Iran wirtschaftlich geschwächten Irak finanziell erheblich schädigte (20). Zudem wurde Saddam Hussein zum Einmarsch in Kuwait von den USA ermuntert, indem die US-Botschafterin in Irak gegenüber Saddam Hussein zum Ausdruck brachte, für die USA sei ein Einmarsch in Kuwait eine innerarabische Angelegenheit (21). Tatsächlich suchte die US-Regierung nur einen Vorwand für einen Überfall auf den Irak, der zum Zeitpunkt des Einmarsches des Irak in Kuwait am 2. August 1990 lange geplant war (22). Während Saddam Hussein am Wiederaufbau des Irak nach dem achtjährigen Krieg mit dem Iran interessiert war, suchten die USA einen Vorwand, sich in der Golfregion die Vorherrschaft und den Zugang zu den dortigen Ölvorräten zu sichern. Im Rahmen dieses ersten Irak-Krieges wurden, wie Untersuchungen belegt haben, von der US-Regierung und ihren Kriegern zahlreiche schlimme Kriegsverbrechen begangen (23), die durchaus mit Nazi-Kriegsverbrechen verglichen werden können.
 
Der zweite Golf-Krieg wurde von Bush und seinen Vasallen bekanntlich mit der Lüge von angeblichen Massenvernichtungswaffen des Irak begründet (24). Die Methoden der US-Plutokratie, also die frei erfundenen Lügengeschichten zur Einleitung eines Überfalls auf andere Länder, unterscheiden sich im Ergebnis also nicht wesentlich von denen der Nazis im Jahr 1939.
 
Keine Demokratie in den USA
Die Bevölkerung der USA sollte in ihrem eigenen Interesse nicht nur Demokratiebewegungen in Afrika und Asien unterstützen, sondern sich bewusst sein, dass in ihrem eigenen Staat erhebliche Demokratie-Defizite bestehen, und sich ernsthaft darum bemühen, dies nachhaltig zu verändern. Aufgrund der einseitigen Berichterstattung in den US-Medien glauben viele Bewohner der USA, dass es dort tatsächlich eine Demokratie gebe. In Wahrheit kann objektiv betrachtet davon jedoch keine Rede sein. Die politischen Verhältnisse in den USA sind durch eine Plutokratie gekennzeichnet. Einige wohlhabende Clans wie Rockefeller haben dominierenden Einfluss sowohl auf die Republikaner als auch die Demokraten, und kein Präsidentschaftskandidat übersteht ohne Duldung dieser Kreise die Vorwahlen (25).
 
Die führenden US-Politiker sind zu einem erheblichen Teil Marionetten der kleinen Finanzelite und verursachen eine zunehmende Verarmung grosser Teile der US-Bevölkerung und eine zunehmende Verschlechterung der Infrastruktur in den USA. Aufgrund der teuren Militärabenteuer der US-Regierungen im Ausland fehlt das Geld für dringend notwendige Investitionen im Inland, sei es für Bildung, für die Modernisierung der Energieversorgung und für vergleichbare Investitionen. Durch die zu recht von den ausländischen Gläubigern der USA – wie z. B. China – kritisierten horrenden Militärausgaben der US-Regierungen (26) richten diese das eigene Land systematisch zugrunde (26a). Die USA können sich die irren Militärausgaben genauso wenig leisten wie die untergegangene UdSSR.
 
Arbeitslosigkeit und Verschuldung
Die tatsächliche Arbeitslosigkeit in den USA liegt mit ca. 22 % (27) deutlich über der in der staatlichen Propaganda eingeräumten Zahl von etwa 9,1 % (28) und hat damit fast die Dimension wie zur Zeit der grossen Wirtschaftskrise in den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts erreicht. In dem mit fast 14,3 Billionen US-$ (9,8 Billionen EUR) verschuldeten Staat (29) leben inzwischen mehr als 46 Millionen Menschen in Armut ‒ das ist fast jeder sechste Amerikaner (30).
 
Die Neue Weltordnung
Das sind die realen Erfolge der US-Politik mit ihrem Streben nach der Neuen Weltordnung mit einer einzigen, die ganze Welt beherrschenden Supermacht, die das Entstehen einer konkurrierenden Staatsmacht mit allen Mitteln einschliesslich militärischer Gewalt verhindern will. Mit dem Golfkrieg sollte nach dem Willen von Präsident George Bush die von ihm verkündete „Neue Weltordnung“ eingeläutet werden. Das, was „Neue Weltordnung“ genannt wird, ist keine Friedensordnung, sondern eine Neuorganisation der US-Vorherrschaft unter den veränderten weltpolitischen Bedingungen nach dem sowjetischen Kollaps (31). Kaum war der alte Gegner verschwunden, setzten die NATO-Staaten ihre Hochrüstung massiv dort ein, wo sie den neuen Feind ausgemacht hatten: in der arabischen Welt. Dabei haben die letzten US-Regierungen die Zukunft ihres Volkes durch irre Militärausgaben ruiniert, nachdem am Ende der Ära Bill Clinton noch Haushaltsüberschüsse erzielt worden sind. Davon versuchen die führenden US-Politiker, allen voran der politisch gescheiterte Messias Barack H. Obama, mit ihren irren Drohungen gegenüber anderen Staaten wie jetzt dem Iran abzulenken. Das iranische Atomprogramm ist entgegen der US-Propaganda, die einen Grund für einen Überfall auf den Iran sucht, weder für die USA noch für Israel eine Bedrohung (32).
 
Wie es der Bush-Clique 1990/91 nicht um die Befreiung des Emirats Kuwait ging (33), ging es auch der Regierung von George W. Bush II nicht um die Befreiung des Irak. Es ging jeweils um den Zugang zum Öl und Gas im Nahen Osten (34). Auch der Überfall auf Libyen, der schon längere Zeit geplant war (35), dient nicht etwa der Unterstützung der Demokratiebewegung in Libyen. Der Übergangsrat wird vermutlich bald merken, dass er von den Libyen angreifenden Nato-Staaten missbraucht wurde, damit diese ans libysche Öl kommen.
 
Die Bedrohung des Iran
Die Islamische Republik Iran wird ebenfalls wegen ihrer Öl- und Gasvorräte bedroht, über die die USA ebenfalls gerne die Kontrolle hätten, was aber an den politischen und religiösen Meinungsverschiedenheiten scheitert. Die iranische Führung ist zwar bisweilen wenig berechenbar und wartet immer wieder mit Überraschungen auf; sie verhält sich aber gegenüber dem Ausland wesentlich zivilisierter als die US-Regierung mit ihrer Cowboy-Mentalität. Entgegen der falschen Behauptungen in den meisten westlichen Medien hat der iranische Präsident auch nicht das Existenzrecht Israels bestritten und die Streichung Israels von der Landkarte angekündigt. Richtig ist vielmehr, dass Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad bei der Welternährungskonferenz Anfang Juni 2008 in Rom auf die Frage israelischer Journalisten, die wissen wollten, warum seine Exzellenz ihr Land unbedingt von der Landkarte fegen wolle und wie das mit seiner Botschaft der Liebe und des Mitgefühls vereinbar sei, erklärte, mit oder ohne Hilfe Irans werde das „zionistische Regime“ schon bald von der Landkarte verschwinden. „Das ist ein Fakt.“ (36) Der iranische Staatspräsident unterscheidet also zwischen dem Staat Israel und seiner Bevölkerung auf der einen Seite, die er nicht bedroht oder in Frage gestellt hat, und dem zionistischen Regime (37). Es ist nicht überraschend, dass bestimmte Kriegstreiber insbesondere in der von der Israel-Lobby beeinflussten US-Administration auch hier wie im Fall des Irak 2003 einen Vorwand für einen Überfall – diesmal auf den Iran – zu konstruieren versuchen, nachdem sie sich schon seit Jahren erfolglos bemühen, den Iran durch die Provokation innerer Unruhen politisch zu destabilisieren. Das ist Bestandteil der geopolitischen Strategie zahlreicher US-Regierungen (38).
 
Ron Pauls Einsichten
Es ist an der Zeit, dass die US-Bevölkerung mehrheitlich erkennt, dass das derzeitige Regierungssystem in den USA ihren Interessen nicht dient, und dass sie in ihrem eigenen Interesse solche Politiker, die sich als üble Kriegstreiber erweisen und grosse Teile der Steuereinnahmen für riskante Militäraktionen vergeuden, in die Wüste schickt bzw. zum Teufel jagt. Die US-Bevölkerung muss sich zukünftig Politiker suchen, die – wie z. B. Dr. Ron Paul (39) – die Interessen der grossen Bevölkerungsmehrheit der USA vertreten und nicht die Sonderinteressen einer finanzkräftigen kleinen Gruppe. Ron Paul hat im Wahlkampf in der zweiten grossen Debatte der 10 Kandidaten der Republikaner, die Fox News am 15. Mai 2007 inszenierte, viel Zustimmung des Publikums erhalten. Schon bei der ersten grossen Debatte auf MSNBC hatte Ron Paul, obwohl ihm für seine Antworten insgesamt nur 4 Minuten zugestanden worden waren, die beste Resonanz aus dem Publikum bekommen, wie Umfragen zeigten. Nun wurde er vom Moderator gefragt, ob sich seine nicht-interventionistische Position in der Aussenpolitik seit den Anschlägen des 11. September 2001 nicht geändert habe. Keinesfalls, antwortete Paul, und erläuterte ausführlich die Blowback-Theorie: „Die Terroristen sind hier, weil wir dort sind.“
 
Doch Ron Paul beharrte in aller Ruhe darauf, dass der amerikanische Interventionismus den Terrorismus schüre. „Wenn wir glauben, dass wir in der ganzen Welt tun können, was wir wollen, und damit keinen Hass schüren, dann haben wir ein Problem.“ – Nach der Livesendung, in der Paul natürlich auch die Abschaffung der US-amerikanischen Zentralbank FED forderte, sassen die Kandidaten – ausser Ron Paul – noch mit den Moderatoren und Journalisten zusammen, klopften sich auf die Schultern, bewerteten die Darbietung der Kandidaten und waren sich einig, dass Ron Paul sich lächerlich gemacht habe. Dann kamen vor laufender Kamera die Telefonumfrageergebnisse herein, und dem Moderator fiel die Kinnlade herunter, als er verlesen musste, dass Ron Paul in der Zuschauergunst führte. Solche Politiker sind diejenigen, die auch das durch Kriegsverbrecher wie Bush ruinierte internationale Ansehen der USA wieder auf ein höheres Niveau bringen könnten.
 
Die USA zu rechtmässigem Verhalten zwingen
Das Ausland, insbesondere die ausländischen Hauptgläubiger der USA, sollten sich endlich trauen, die US-Regierung notfalls mit der Androhung von Wirtschaftssanktionen zu einer drastischen Verringerung der Militärausgaben, zu einer Beendigung ihrer nicht selten völkerrechtswidrigen und gefährlichen weltweiten Militärabenteuer und zur Einhaltung des internationalen Rechts drängen. Erfreulich ist, dass China und Russland den gefährlichen Hegemonialbestrebungen der USA neuerdings entschiedener entgegenzutreten scheinen. Der russische Präsident Dmitri Anatoljewitsch Medwedew hat jüngst zutreffend darauf hingewiesen, es sei nicht Aufgabe der ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates, dem Westen zu ermöglichen, mit pseudojuristischen Tricks die eigenen Ziele mit militärischer Gewalt durchzusetzen.
 
Quellen
(1). Dazu Gary Allen, The Rockefeller File, 2. Auflage, Kap. V, S. 30 ff.; http://de.wikipedia.org/wiki/Council_on_Foreign_Relations. auch die eigene Internet-Präsenz des CFR http://www.cfr.org/.
(3) Plutokratie bedeutet die politische Herrschaft des Geldes Vgl. dazu http://www.ksta.de/html/artikel/1310723274732.shtml - http://www.uni-muenster.de/PeaCon/us-plutocracy.htm. Auch Ramsey Clark, Wüstensturm. US-Kriegsverbrechen am Golf, geht auf S. 202 und 249 von einer Plutokratie in den USA aus.
(5) Das ist im Beitrag „Deutschland unterstützte Bushs Feldzug“ http://www.textatelier.com/index.php?id=3&link=525 näher ausgeführt worden.
(6) Zur Finanzierung des Kriegsverbrechers Adolf Hitler durch US-Finanzkreise vgl. Bülow, Andreas von: „Im Namen des Staates“, München 1998, S. 376 + Fn 818, 819; Warburg, Sidney: „De Geldbronnen van het National-Sozialisme ‒ 3 Gespreken met Hitler“, vertaald door J. G. Schoup, Amsterdam 1933 (in Jean Ledraque „Springers Nazionismus“ enthalten, synoptisch niederländisch / deutsch; übersetzt von Richter a.D. Dietrich Schmiedel); Sutton, Anthony C.: „Wall Street and the Rise of Hitler“; Sutton, Anthony C.: "America's Secret Establishment".
(8) Terrorismus ist letztlich eine Frage der Perspektive. Zum Staatsterrorismus der US-Regierung Jürgen Rose http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16504.
(10) In seinem Buch mit dem Titel „The Grand Chessboard“ träumt Brzezinski auf Seite 72 von einer Ölleitung durch Afghanistan, um von Russland unabhängig zu sein.
(11) Vgl. dazu das 1998 entstandene Interview mit Zbigniew K. Brzezinski im Magazin „Le Nouvel Observateur“ http://karlweiss.twoday.net/stories/5437335/.
(12) Das hat Hillary Clinton am 7.11.2010 im australischen Fernsehen in ABC´s Nightline zugegeben. Vgl. dazu http://still4hill.wordpress.com/2010/11/10/hillary-clinton-and-robert-gates-on-abcs-nightline-with-cynthia-mcfadden-full-video/
(16) Vgl. Stephen Kinzers Buch „Putsch!“ zur Tradition der USA, ausländische Regierungen zu stürzen und deren zahlreiche verdeckte Operationen von Hawaii bis nach Afghanistan. http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=14681.
(17) Vgl. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13529002.html. Diskutiert wurde die Frage, ob der Iran in den Absturz der Boeing 747 von PANAM am 21.12.1988 verwickelt ist.
(19) Vgl. auch Ramsey Clark, Wüstensturm. US-Kriegsverbrechen am Golf. 1993, S.34.
(20) Vgl. Ramsey Clark, S. 40 ff.
(21) Dazu Ramsey Clark, S. 53 ff.
(22) Entsprechende Überfallpläne entwickelte die US-Führungsclique ab 1988. Vgl. Ramsey Clark, S. 35 ff.
(23) Vgl. Ramsey Clark, S. 97 ff.
(25) Der CFR (Council on Foreign Relations) ist die Kaderschmiede für die Rekrutierung des Personals der US- Bundesregierung und für führende Positionen in Bundesbehörden. Der CFR stellt die Verbindung zwischen der demokratischen und der republikanischen Partei her (vgl. Gary Allen, The Rockefeller File, 2. Aufl., S. 33).
(26a) Vgl. Emmanuel Todd: Weltmacht USA: Ein Nachruf. 6. Aufl. München: Piper, 2003 - ISBN 3-492-04535-9. http://de.wikipedia.org/wiki/Weltmacht_USA:_Ein_Nachruf.
(29) Am 16. Mai überschritten die USA die gesetzlich festgelegte Schulden-Höchstgrenze von 14,3 Billionen Dollar (umgerechnet: etwa zehn Billionen Euro). Vgl. http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/staatsverschuldung-in-sechs-tagen-sind-die-usa-pleite_aid_625738.html.
(31) Zur Neuen Weltordnung nach den Vorstellungen der US-Regierung und der US-Geldelite vgl. Ramsey Clark, S. 201. Dazu und zur Trilateralen Kommission und den Strippenziehern David Rockefeller und Zbigniew K. Brzezinski vgl. auch Anthony Sutton, Trilaterals over America.. http://sandiego.indymedia.org/media/2006/10/119694.pdf. Die Trilaterale Kommission ist eine private Organisation, deren Mitglieder vom Rockefeller-Clan und seinen Vasallen (Keltisch gwas, lat. vassus: Knecht) ausgewählt werden und in Amerika, Europa und Asien Einfluss auf die Gesetzgebung im Interesse der US-amerikanischen und britischen Geldelite nehmen.
(32) Das räumen selbst israelische Militärexperten wie Martin van Creveld ein. Vgl.     http://patriotenwestholstein.wordpress.com/2010/03/15/junge-freiheit-%E2%80%9Edie-iranische-atombombe-ist-keine-gefahr-fur-israel%E2%80%9C/. Auch Zbigniew Brzezinski hält den Iran mit Atomwaffen kaum für gefährlicher als Israel. Vgl. http://www.stern.de/politik/ausland/iran-ein-nuklearer-iran-waere-nicht-gefaehrlicher-als-israel-560430.html.
(33) Ramsey Clark, S. 160.
(34) Ramsey Clark, S. 29.
(37) Es ist streng zwischen Antizionismus und Antisemitismus zu unterscheiden. Vgl. dazu http://www.staytuned.at/sig/0021/32927.html. Im Westen ist Kritik an Israel politisch nicht korrekt und wird deshalb in primitivster Weise als Antisemitismus diffamiert, um Kritiker ohne inhaltliche Diskussion in die rechtsradikale Ecke abzuschieben.
(38) Dazu Zbigniew K. Brzezinski, The Grand Chessboard. (Deutscher Titel: Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft).
 
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