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BLOG vom 31.08.2012


Reaktionen auf Blogs (124): Kontrastives und Zustimmendes
Präsentation der Leserpost: Walter Hess, Publizist, Biberstein AG/CH (Textatelier.com)
 
Mit einem umstrittenen Autor aus der deutschen Nachkriegsgeschichte hat sich Emil Baschnonga im Blog Scharfe Gegensätze: Gerd Gaiser versus Heinrich Böll vom 28.10.2007, vor langer Zeit also, eingehend befasst und damit eine bemerkenswerte Reaktion provoziert. Dr. H. Lothar Wessling, M. A. (E-Mail: hdzgm77@t-online.de) brachte zur umstrittenen Persönlichkeit Gerd Gaiser, dem eine nationalsozialistische Vorbelastung vorgeworfen wird, seine eigene Ansichten ein:
 
In der Tat, die (bundes-)deutsche Nachkriegsliteratur, insbesondere die jenseits der Gruppe 47, dient schon seit langer Zeit bestenfalls als Staubfänger in den Regalen einiger weniger Kleinstadtantiquariate. Gleiches gilt im Übrigen für die DDR-Literatur der Ära Ulbricht. Umso mehr kommt Erstaunen auf, im Blog-Zeitalter etwas über die bereits zu Lebzeiten mit Verachtung und Häme gestraften und im Falle des offenen „Totschreibens“ Gerd Gaisers durch Marcel Reich-Ranicki sogar ihrer öffentlichen Ehre beraubten „konservativen“ Autoren der fünfziger und sechziger Jahre zu lesen.
 
Der Autor des Blogs begeht den gleichen Fehler, um den Begriff der methodischen Unredlichkeit zu vermeiden, wie das ganze Heer von Kritiker-Jakobinern, die jene Schriftsteller, die in irgendeiner biographischen Verbindung zum Nazismus gestanden haben (oder nicht explizit eine „political correctness“ nach den 68er-Regeln nachweisen konnten), nach einer unterstellten „ewigen“ Gesinnung beurteilten und ihre Werke (nota bene ihre frühen Werke) ‒ wie die heutigen Internet-Plagiatsucher ‒ nur noch nach aus dem Kontext gerissenen affirmativen Zitaten durchforsteten. Nur der Idiot ändert seine Meinung nie, sagt Nietzsche.
 
Am Falle Ernst Jünger, über den R.-R. lieber andere (Ueding, Korn) urteilen lies, lässt sich aufzeigen, dass seine Kritik am Nazitum in den „Marmorklippen“ (Oberförster, Schinderhütte von Köppelsbleek) und in „Heliopolis“ (Landvogt und Messer Grande, die „Parsen“ als Metapher für die Juden) von der seriösen Literaturkritik durchaus gewürdigt wurde, während das linke Philistertum Jünger stets mit den „Stahlgewittern“ gleichsetzte.
 
Zur Sache Gaiser: Diesen meines Erachtens begabtesten deutschen Erzähler der Nachkriegsjahre nach seinen „Reitern am Himmel“ zu beurteilen, ist genauso zielführend, als wollte man ‒  wie Reich-Ranicki es gerne tut ‒ Brecht allein auf seine Lyrik limitieren.
 
„Der Schlussball“ ist eine sowohl sprachlich als auch in seiner dissoziativen Erzählstruktur grossartige und treffende Beschreibung dieser nachkriegsdeutschen Wirtschaftswunderwelt und muss in jeder Hinsicht als gelungener betrachtet werden als etwa Bölls Romane („Billard um halb Zehn“) oder die von Ranicki hochgejubelten „Tauben im Gras“ eines Wolfgang Köppen, die gegen Gaisers Neu-Spuhl-Epos wirken, wie das Drehbuch zu einem mittelmässigen R.-W.-Fassbinder-Film.
 
Wer weiss, vielleicht kehrt ja der eine oder andere intelligente Zeitgenosse, der im Sinne etwa Hermann Hesses bei Elfriede Jelinek, Charlotte Roche oder im Axolotl Roadkill keine Antworten auf essenzielle Fragen der menschlichen Existenz findet, wieder zurück zu den Bergengruens, Jüngers und Gaisers, oder entdeckt sie neu. Diese haben allerdings ihren Lesern oft mehr abverlangt, als ihre Kritiker zu begreifen imstande waren.
 
H. Lothar Wessling
 
Die Reaktion des Blog-Autors Emil Baschnonga
Jede Stellungnahme wirkt bereichernd und ist aufschlussreich, so auch Herr Dr. Wesslings Aussage, verbunden mit Lob des deutschen Erzählers Gerd Gaiser.
 
Meiner Ansicht sollte – der jüngeren Generationen zuliebe – die deutsche Nachkriegsliteratur nicht verstauben. Ich stehe auf der Seite der von den Nazis verfolgten Opfer, Widerstandskämpfer inbegriffen, wie in meinem Blog vom 23.10.2007 geäussert. Ein beliebte hohle Redensart der englischen Politiker lautet: „Lessons have to be learned“. Gegensätzliche Meinungen sind als Reibflächen einer konstruktiven Auseinandersetzung notwendiger denn je, die sich aus der jüngsten Vergangenheit auf die Gegenwart erstreckt. Ob daraus Lektionen ableitbar sind, bleibt fraglich zu einer Zeit, in der sich Rassismus und religiöser Fanatismus erneut vehement verbreiten.
 
In diesem Sinne danke ich Herrn Dr. Wessling für seinen Denkanstoss, der mich nachdenklich stimmt, gerade zu einer Zeit, in der sich blutige Konfrontationen im Mittleren Osten und anderswo einstellen.
 
Emil Baschnonga
 
Die Deutschen und die Steuererklärung
Zu den aktuellen Problemen und Aufgaben der Deutschen gehört das Ausfüllen der Steuererklärung, auch der sich ebenfalls Konfrontationen, zum Glück keine blutigen, ergeben können. Als Betroffener hat Heinz Scholz in seinem Blog ELSTER im Anflug: Die Deutschen und die Steuererklärung vom 16.08.2012 über die Tücken des Objekts berichtet. Dr. Martin Eitel aus Berlin (E-Mail: m.eitel@gmx.net) brachte die Arbeit in einen grösseren Zusammenhang:
 
Natürlich hat Herr Heinz Scholz recht, wenn er darauf hinweist, dass der deutsche Finanzminister dringend neue Einnahmequellen erschliessen muss. Deswegen ist nicht nur mit einer Wiedereinführung der Vermögenssteuer, sondern ggf. auch noch mit einer Zwangsabgabe zu rechnen, über die ja schon ein den Sozialisten nahe stehendes Wirtschaftsforschungsinstitut Planspiele veröffentlicht hat. Das ergibt sich aus dem ESM-Vertrag und dem entgegen der dreisten Lügen vieler Politiker unbegrenzten deutschen Haftungsrisiko. Es geht um nichts anderes als die Sozialisierung von ca. 12,5 Billionen EUR Schulden in Europa. Da die zu unterstützenden Staaten wie Portugal, Spanien und Griechenland und möglicherweise weitere Staaten ihren beim ESM übernommenen Anteil voraussichtlich nicht einzahlen können, wenn sie Hilfe in Anspruch nehmen, erhöhen sich die Haftungsanteile der anderen Staaten, insbesondere von Deutschland, Niederlande und Finnland.
 
170 deutsche Wirtschaftswissenschaftler warnen deshalb eindringlich davor, über den ESM einen gemeinsamen Haftungsverbund der Euroländer für Banken herzustellen (EU-Gipfel-Beschluss vom 29.06.2012). Diese zusätzliche Bankenhaftung von rund 9,2 Billionen (neben der Haftung von „nur“ 3,3 Billionen für die Schulden schwacher Eurostaaten) werde die noch soliden Euroländer überfordern. Auch sei grundsätzlich nicht einzusehen, weshalb die Bürger (Steuerzahler) und nicht die Anteilseigner und Gläubiger für Schulden der Banken haften sollten.
 
Um das nötige Geld zusammen zu bekommen, sollen weitere Staaten dem ESM-Vertrag beitreten können. Diese Regelung zeigt, wie realitätsfern die Verfasser dieses irren Vertragswerks sind. Mit dem Schweizer Bundesrat Ueli Maurer kann man auch hierzu nur wiederholen, dass keiner, der alle Tassen im Schrank hat, so verrückt sein wird, diesem europäischen Schuldenmechanismus beizutreten.
 
Martin Eitel
 
Suchaktion nach dem Altersbeginn
Ausgelöst durch ein Geschenk zum 75. Geburtstag, das ich von der „Pro Senectute“ erhalten hatte, sah ich mich veranlasst, über die Frage nachzudenken, wann man den eigentlich alt sei: Blog vom 01.08.2012: Suche nach der Startklappe, die den Altersbeginn andeutet..
 
Hanny Rohr-Leonhardt (E-Mail: hannyrohr@hotmail.com) hatte mir die Leselupe gebracht, das Geschenk, das mein Sinnen auslöste. Dazu, und insbesondere über den Zeitpunkt, schrieb mir die nette, einfühlsame Dame:
 
Guten Tag Herr Hess
Ich danke Ihnen herzlich für Ihren ausführlichen Text ‒ Ihr „Palaver“ ‒ zum Thema Alter, das ich mit grossem Interesse und Schmunzeln gelesen habe.
 
Es ist schon so: Auch die Pro Senectute und ihre Ortsvertreterinnen fragen sich von Zeit zu Zeit wieder: Wann ist der richtige Zeitpunkt, die ältere Bevölkerung auf die Dienstleistungen der Pro Senectute aufmerksam zu machen? Meisterns denke ich, wenn ich die rüstigen 75-jährigen Bibersteinerinnen und Bibersteiner besuche und ihnen die chinesische Lupe überbringe, dass 75 zu früh ist, andererseits könnte 80 zu spät sein.
 
Man muss ja das Angebot kennen, bevor man es braucht, oder? Es ist, wie Sie selber festgestellt haben, gar nicht einfach, die Startklappe zu finden!
 
Ich wünsche Ihnen jedenfalls noch einmal und weiterhin alles Gute und eben auch die nötige Prise Humor, um weiterhin erfolgreich weiser zu werden.

Mit herzlichen Grüssen
Hanny Rohr
 
Auch unser Blogger Richard Gerd Bernardy (E-Mail: g.richard.b@gmail.com) trug seine Erkenntnisse dazu bei:
 
Lieber Herr Hess!
Der Begriff „alt“ ist nur konstrastiv zu erklären, also z. B. „alt im Verhältnis zu ...?“ Meine Nachbarin, mit ihren 92 Jahren „fit wie ein Turnschuh“, nennt mich mit meinen 63 Lenzen einen „Jüngling“. Für meine Tochter, etwa halb so alt wie ich, und für meine Enkelkinder bin ich „alt“. Mein Bruder hat, wie auch seine Tochter, früh mit dem Nachwuchs angefangen; er ist 58 und Urgrossvater. Ist ein „Ur-„ älter als ein einfacher Grossvater? ‒ Man kann „alt sein“ mit dem Auftreten von Alterserscheinungen, wie z. B. dem nachlassenden Sehvermögen, verbinden. Ist dann aber ein Kind, das eine Brille benötigt, alt? Meine Mutter war schon mit 35 grau und wenige Jahre später weiss. War sie schon mit 40 alt?
 
Was mich persönlich immer noch fasziniert: Ich fühle mich mit 63 Jahren nicht alt, ich fühle kein Alter, vor allem kein geistiges. Vielleicht bleibt das auch so, und ich werde niemals dement und werde kein Opfer der Alzheimer-Krankheit. Also: vergessen wir doch einfach den Gedanken daran, wenn wir uns bis zum Tod, hoffentlich erst nach (fast) 10 Jahrzehnten, jung fühlen. Bleiben wir jung!
 
Herzliche Grüsse
GR Bernardy
 
Die Kunst, mit dem Rauchen anzufangen
Am 23.09.2012 haben die Schweizer Stimmberechtigten über die Volksinitiative „Schutz vor Passivrauchen“ abzustimmen. Diese vollkommen überflüssige Initiative der Schweizerischen Lungenliga will ein schweizweites Rauchverbot, welches über das seit Mai 2010 geltende Bundesgesetz hinaus geht. Das heisst, Ausnahmeregelungen für kleine Gastrobetriebe würden bei einer Annahme wegfallen, und bediente Fumoirs wären nicht mehr zulässig. Die Eingriffe in die persönliche Freiheit werden mit irgendwelchen an den Haaren herbeigezogenen Argumenten immer weitergetrieben – der Nichtraucherschutz ist bereits jetzt in der Schweiz hinreichend gewährleistet.
 
Unter dem Eindruck der ständigen Diskriminierungen der Raucher habe ich mir meinen Frust im Blog vom Wie es mir gelang, wieder mit dem Rauchen anzufangen vom 06.06.2012 von der Seele (und nicht etwa von der Raucherlunge) geschrieben. Denn als Gelegenheitsgenussraucher plädiere ich dafür, dass man die Menschen eher das Geniessen lehren (auch im Umgang mit Alkohol und anderen Genussmitteln) als sie kriminalisieren sollte. Ich möchte mir meine Freude an einer kubanischen Zigarre nicht dadurch beeinträchtigen lassen, dass die Packung wie eine Todesanzeige gestaltet wird (dasselbe müsste man konsequenterweise auch bei vielen Medikamenten, Industrienahrungsmitteln, Baumaterialien usf. tun).
 
Mein Blog hat mir eine Serie von ausschliesslich zustimmenden, auch persönlichen Kommentaren eingetragen. Der Tenor war überall derselbe: Man hat von überflüssigen Verboten und Staatseingriffen allmählich die Nase voll. Dabei kann diesmal die Schuld nicht dem Staat zugeschoben werden, sondern sie geht auf das Konto von Einzelpersonen und Organisationen, die auf dem Untergrund ihres Gutmenschentums gar nicht genug von Verboten und Einschränkungen bekommen können.
 
Eine bei aller Differenzierung doch verständnisvolle Stellungnahme schickte mir Franziska Fuchs (EMail: franziska0207@aol.com) zu:
 
Ja, es gibt im Leben Ereignisse, wo wir das Rauchen beenden. Dann folgen Ereignisse, die uns veranlassen, wieder gerne rauchen zu wollen. Die Umstellung dauert auch nie lange, bis wir uns in der Genusswelt des blauen Dunstes zurechtfinden, geschweige denn den Rauch wieder geniessen.
 
Franziska Fuchs
 
Die Schneckenplage
Aus London hat Emil Baschnonga über die Schneckenplage berichtet (Blog vom 27.07.2012: Schleichende Einwanderer: Schneckenplage in London). Damit hat er viele Mitleidende auf den Plan gerufen, z. B. Ursula Rausser (E-Mail: wegwarte@solnet.ch):
 
Schnecken können wirklich eine Plage sein. In meinem Kampf gegen sie habe ich Möglichkeiten, die bei mir zum grossen Teil erfolgreich sind:
 
Gewürzkräuter halten wir konsequent (ausser dem Bohnenkraut) in Töpfen auf der Terrasse und haben damit nie Probleme.
 
Unser Kompost ist ein wahres und gewolltes Schneckenparadies, 3 ‒ 5 m von den Beeten entfernt (rundes Gitter, drum herum ein Schilfzaun). Der Kompost ist natürlich dann für den Garten verloren. Wenn ich den Garten anfeuchte, bekommt der Kompost immer besonders viel Wasser. Gefüttert werden die Nacktschnecken mit Gartenabfällen und auch einmal ein etwas Basilikum oder Fruchtschalen (sie mögen Mango). Es sind unzählige Exemplare, und wenn ich ab und zu mit Handschuhen einige Exemplare aus den Beeten entsorge, dann gebe ich sie in den Kompost zu ihren Genossen.
 
Für den Salat habe ich seit diesem Frühjahr 2 kleine Frühbeete, die in der warmen Jahreszeit natürlich den Deckel geöffnet haben. Es haben etwa je 10 Salate Platz (ich konnte dieses Jahr damit bereits zum 3. Mal Salat setzen und ernten). Komischerweise habe ich dort drin noch nie eine Schnecke getroffen. 2 probeweise im freien Beet gesetzte Salate waren am nächsten Tag verschwunden.
 
Allerdings habe ich dieses Jahr dreimal Rittersporn in einen sehr grossen Topf gesetzt, 2 davon wurden radikal abgefressen. Mal sehen, wie lange der letzte überlebt.
 
In der Schweiz können Laufenten eine gewisse Zeit gemietet werden, die grosse Schneckenliebhaber sind und Gärten davon säubern. Wer weiss, vielleicht gibt es das bei Ihnen auch ‒ oder Sie sind der Erste, der Laufenten halten wird?
 
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Kampf gegen die gefrässigen Nacktschnecken
 
Ursula Rausser
 
Die Antwort von Emil Baschnonga
Sehr geehrte Frau Ursula Rausser,
es ist mir ein Trost zu wissen, dass es allerlei Mittel gibt, die Schneckenplage einzudämmen. Ganz amüsant fand ich den Hinweis zum Einsatz von gemieteten Laufenten! Leider besuchen mehrere Füchse alltäglich unseren Garten. Die Enten würden nicht lange laufen …
 
Emil Baschnonga
 
Die Antwort von Ursula Rausser
Lieber Herr Baschnonga,
die Laufenten gehören natürlich nachts in den Stall (vielleicht wird dieser mit der Entenmiete mitgeliefert) und der Fuchs tagsüber in seine Höhle ‒ Problem gelöst? Wohl doch nicht, weil die Schnecken meist in der Nacht aktiv sind (ausser bei Regen, der in England fast täglich vorkommen soll). Also sind Laufenten für ein Leben mit Fuchs bei trockenem Wetter tatsächlich doch leider eher ungeeignet, und ich rate zum „Schneckenparadies“ (unsere haben gestern Salatabfälle, viel Basilikum und zum Dessert eine feuchte Dusche erhalten).
 
Bevor Sie mich definitiv in die Klapsmühle schicken, verstumme ich lieber ‒ bis zum nächsten mal.
 
Herzlich
Ursula Rausser
 
Der Schneckenzaun
Heinz Scholz aus Schopfheim D (E-Mail: heinz-scholz@online.de) zeigte eine weitere Möglichkeit zur Schnecken-Regulierung auf:
 
Lieber Herr Baschnonga,
Ihren sehr interessanten Bericht über die kriechenden Biester habe ich gelesen. Im Internet gibt es jede Menge Schneckenfallen. Vor 2 Jahren entdeckte ich an der Regiomesse in Lörrach D einen Händler, der eine Schneckenfalle anbot.
 
Der verstorbene Heilpflanzenexperte Alfred Vogel hatte um seine Echinacea-Pflanzen einen vielleicht 15 cm hohen Aluminiumzaun mit einem Wulst am oberen Ende platziert (der Wulst war nach aussen gerichtet). Diesen Zaun schmierte er noch mit Kernseife ein. So konnten die Schnecken das Hindernis nicht überwinden, wenigstens dann, wenn der Zaun nicht von Wildpflanzen überwachsen war ... Von diesem Zaun konnte ich mich in Aesch BL vor vielen Jahren selbst überzeugen.
 
Mit den Suchmaschinen sind im Internet viele Arten von Schneckenfallen zu finden.
 
Heinz Scholz
 
Die Bundesfeier in Biberstein
Ein grosses Kompliment erhielten wir von Antonia und Franz Weber (E-Mail: afweber@sunrise.ch) zum Blog vom 02.08.2012: Bibersteiner Bundesfeier 2012: Bekenntnis zum Morgenrot.
 
Sehr geehrter Herr Hess
ich vermute, keine andere Bundesfeier ist so kompetent besprochen worden wie die Bibersteiner 2012. Sie haben ein Netzwerk ausgebreitet, das in geistvoller Art die verschiedensten Bezüge lebendig werden lässt. Natürlich war da die gute Substanz der Rede von Martin Killias, aber Sie haben deren Inhalt so gegliedert, dass die Lektüre auch für jene, die nicht dabei waren, ein Vergnügen ist. Aber Antonia und ich durften den Abend geniessen.
 
Herzlichen Dank.
 
Franz Weber
 
Wenn ein Lob so geistreich begründet ist, zählt es doppelt. Der deutsche Maler Anselm Feuerbauch hielt einmal fest: „Tadeln ist leicht; deshalb versuchen sich so viele darin. Mit Verstand loben ist schwer; darum tun es so wenige.“
 
PS. Auch der in Rombach/Küttigen AG ansässige Franz Weber ist Kunstmaler.
 
 
Hinweis auf die bisher erschienenen „Reaktionen auf Blogs“
12.08.2011: Reaktionen auf Blogs (111): Suchaktionen nach dem Verstehen
02.08.2012: Reaktionen auf Blogs (123): Manchmal tun Vergleiche gut
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