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BLOG vom 09.04.2013


Traumreise: Persönliche Botschaften ganz ohne Technik
Autor: Richard Gerd Bernardy, Dozent für Deutsch als Fremdsprache, Viersen/Niederrhein D
 
Längere Reisen allein mit öffentlichen Verkehrsmitteln können den Gang des Lebens massgeblich beeinflussen. Ich formuliere diese Aussage mit dem Modalverb „können“: Es kommt auf die Art und Weise an, wie sich der Lauf der Dinge ergibt. Die anderen Modalverben sind nicht einsetzbar, „dürfen“, „müssen“, „mögen“, „sollen“ sind kein Ersatz. Das Ergebnis bleibt offen, und ob es eintrifft, ist nicht zwingend. Ich denke jetzt nicht an ein mögliches Unglück, durch welche Umstände auch immer es ausgelöst wird. Solch ein Ereignis ist auf jeden Fall ein Lebenseinschnitt, egal, ob es heil überstanden wird oder nicht. Lassen Sie mich einfach berichten.
 
Langsam füllte sich das Flugzeug. Immer wieder stockte der Fluss der Passagiere, die auf der Suche nach ihrem Sitzplatz weiter in den Bauch der A 320 hineindrängten. Ich hatte mich hingesetzt, um nicht einer dieser Passagiere zu sein, die ihren Sitzplatz erreicht hatten, sich langsam den Mantel auszogen, ihr Handgepäck in der Ablage über den Sitzen verstauten, den Sitznachbarn zu verstehen gaben, dass ihnen der Fensterplatz zukam, sie also nötigen, aufzustehen, um sie durchzulassen. Ich liess die nach hinten Strebenden durch, zog mir im Halbstehen vor meinem Sitz die Jacke aus und hievte diese zusammen mit meiner Tasche so in die Ablage, dass zwischen mir und der Mittelreihe noch Platz war, die Mitreisenden konnten sich daran entlang schlängeln. Der Fensterplatz meiner Reihe war bereits belegt, nur neben mir sass noch niemand; aber wenig später zeigte ein junger Mann auf den Platz und sagte, dass es seiner sei. Er war rasch mit den Vorbereitungen fertig, und ich liess ihn durch, damit er den Platz rechts von mir einnehmen konnte.
 
Es dauerte nicht allzu lange, und durch das Stimmengewirr war über den Lautsprecher das Wort „completed“ zu vernehmen, und die allgemeine Begrüssungsrede der Crew begann. Die Sicherheitsmassnahmen konnten über Monitore verfolgt werden. Die meisten Passagiere mussten wohl Vielflieger gewesen sein, nach meiner Beobachtung sah sich kaum jemand die Instruktionen an. Im Gegensatz zu dem jungen Mann, der ihnen mit weit geöffneten Augen folgte. Die Computeranimation war in meinen Augen immer ein wenig lächerlich, besonders wenn gezeigt wurde, wie die Sauerstoffmasken aus den Fächern oberhalb der Sitze herausfielen und über Mund und Nase der Puppen geschoben wurden. Innerlich grinsen muss ich immer, wenn gezeigt wird, wie die Schwimmweste mit dem Mund aufgepustet werden muss, so wenig realistisch sah das Szenario aus. Mein Reisenachbar machte ein sehr ernstes Gesicht, fast ein wenig ängstlich. Ich verkniff es mir, mit dem Kalauer „Runter kommen wir ganz bestimmt wieder!“ den Film lächerlich zu machen.
 
Fliegen Sie zum ersten Mal?“, fragte ich.
 
„Nein, das nicht“, kam die Antwort, „aber heute will ich nicht riskieren, im Ernstfall nicht informiert zu sein.“
 
Ich wurde hellhörig. „Heute?“, fragte ich ungläubig.
 
Ich muss auf jeden Fall ankommen“, antwortete er.
 
Die Maschine rollte in die Startposition. Der junge Mann schaute durchs Fenster. Dann beschleunigte der Pilot, und das Flugzeug hob ab. Bis die endgültige Flughöhe erreicht war und durch das „Ping“ akustisch angezeigt wurde, waren wir beide still.
 
Das Flugzeug hatte die Wolkendecke durchstossen, und unter uns war jetzt die sonnenbeschienene, undurchlässig erscheinende weisse, wie lockerer Schnee aussehende Schicht.
 
„Darf ich fragen, warum Sie unbedingt ankommen müssen? Ich will aber nicht neugierig wirken“, sprach ich den jungen Mann erneut an.
 
„Ich muss zu meiner Freundin“, erklärte er, „sie liegt im Krankenhaus.“
 
„Das tut mir leid“, antwortete ich, „ist es sehr ernst?“
 
„Sie liegt im Koma.“
 
Ich zögerte. Der junge Mann war ein Fremder für mich, zufällig mein Sitznachbar auf einem Flug. Es stand mir nicht zu, neugierig weiter zu bohren.
 
Der Mann liess wenig Zweifel daran, dass er das Bedürfnis hatte, seine Situation und seine Probleme mit jemandem zu besprechen.
 
„Sie hatte einen Verkehrsunfall. Sie wurde durch einen Autofahrer angefahren.“
 
„Hat sich der Verursacher gestellt?“
 
„Nein, Fahrerflucht.“
 
„Schlimm“, antwortete ich, „man hört es immer wieder, dass jemand flüchtet, statt Verantwortung zu übernehmen.“
 
„Vielleicht läge sie jetzt nicht im Koma.“
 
„Umso schlimmer!“
 
„Ich weiss nicht, was ich tun würde, wenn ich den kriegen könnte.“
 
„Wie haben Sie denn von dem Unfall erfahren?“, fragte ich.
 
„Sie hat es mir mitgeteilt“, antwortete der junge Mann. Seine Stimme klang ganz sicher und überzeugt.
 
Ich machte ein fragendes Gesicht. Wie kann eine Frau, durch einen Unfall in Koma geraten, ihren Freund von ihrem Zustand Mitteilung machen?
 
„Sie?“
 
„Das klingt jetzt verrückt, aber ich bin fest davon überzeugt, dass sie mir es persönlich gesagt hat.“
 
Das Gespräch stockte, eine Stewardess bot uns Getränke an. Ich wählte ein stilles Wasser und einen Tee, mein Nachbar einen Kaffee, schwarz.
 
Nach einigen Minuten nahm der junge Mann das Gespräch wieder auf.
 
„Normalerweise spreche ich mit niemanden über intime Dinge“, sagte er. „Die sind nicht für fremde Ohren bestimmt. Sie machen mir einen vertrauenswürdigen Eindruck. Ich bin überzeugt, Sie werden es für sich behalten. Ausserdem wissen Sie ja nicht, wer ich bin!“
 
„Vielen Dank für das Vertrauen“, sagte ich, „Entschuldigung, ich habe mich nicht vorgestellt. Nennen Sie mich einfach Richard.“
 
„Nennen Sie mich Peter“, antwortete er. Das mochte sein wirklicher Vorname sein oder auch nicht. Es war nicht wichtig.
 
„Wenn ich Ihnen mein Erlebnis erzähle, werden sie mich für verrückt erklären, durchgeknallt, ein Spinner!“
 
„Ich bin davon überzeugt, dass es Dinge gibt, die nicht direkt mit dem Verstand erklärbar sind. Machen Sie sich keine Sorgen darüber! Wenn mir jemand vor 20 Jahren erzählt hätte, ich könnte jemandem auf einem Telefon ohne Kabel irgendwo auf der Welt eine Nachricht eintippen, die der Empfänger direkt danach erhält und beantwortet, hätte ich auch gesagt, der spinnt“, sagte ich.
 
Mein Sitznachbar schwieg. Er wirkte ein wenig nachdenklich und gleichzeitig etwas nervös. Überlegte er, wie er sich ausdrücken sollte?
 
Ich schwieg. Die Stewardess sammelte die benutzten Getränkebecher ein. Ich nahm den Becher von meinem Nachbarn, schob ihn über meinen und reichte beide weiter.
 
„Ich möchte Ihnen ein kleines Foto von meiner Freundin zeigen“, sagte er. Er stand auf und fingerte aus seiner Gesässtasche eine dünne Lederbörse heraus und holte ein kleines Foto hervor.
 
Das kleine Foto war ein wenig zerknittert. Es war eine junge Frau zu erkennen, mit schwarzen Locken, mit einer dunkelbraunen Haut und mit leuchtenden Augen, eine kleine Stupsnase. Sie trug eine weisse Bluse, von der nur noch wenig zu sehen war, denn kurz unter dem Hals war bereits der untere Rand erreicht.
 
„Eine schöne Frau“, sagte ich anerkennend.
 
„Ihre Familie kommt aus Suriname“, erklärte er, „daher hat sie ihre Hautfarbe!“
 
„Das war doch eine niederländische Kolonie?“, fragte ich.
 
Richtig,“ antwortete er.
 
Darf ich fragen, wie Sie sich verständigen? Ich meine, in welcher Sprache?“, fragte ich.
 
„Die Amtssprache in Suriname ist niederländisch, ich bin am Niederrhein mit plattdeutsch gross geworden, deshalb können wir uns ganz gut verständigen. Sie ist eine intelligente Schönheit“, ergänzte er stolz.
 
Ich schwieg. Ich spürte, er hatte ein besonderes Band mit ihr. Ich konnte nicht beurteilen, ob er verliebt in sie war oder ob dieses Stadium schon durch etwas Tieferes ersetzt worden war.
 
Kennen Sie sich schon lange?“, fragte ich.
 
„Ja, schon 6 Jahre“, sagte er.
 
Dann müsste Ihre Beziehung schon gefestigt sein“, sagte ich.
 
„Aus der anfänglichen Verliebtheit ist eine ganz enge Beziehung geworden. Wir gehören zusammen“, antwortete Peter.
 
Würden Sie mir ein wenig mehr von ihr erzählen?“, bat ich ihn. „Wie heisst sie denn?“
 
„Sie heisst Nilakshi. Das bedeutet ‚blaue Augen’. Sie hat wirklich blaue Augen! Sie hat Anthropologie studiert. Sie wollte vor allem mehr über ihre Vorfahren, ihre Kultur, ihre Religion erfahren.“
 
„Wohnt sie immer noch in Suriname?“, fragte ich.
 
„Nein, sie hat in den Niederlanden studiert, in Nimwegen oder Nijmegen, wie die Stadt dort heisst. Wir wohnen jetzt zusammen.“
 
Peter war also auf dem Wege in die Universitätsstadt direkt an der niederländisch-deutschen Grenze. Mit dem Zug vom Düsseldorfer Flughafen aus war es nicht weit.
 
„Nilakshi hat eine besondere Gabe“, fuhr er fort.
 
„Sie machen mich neugierig!“
 
„Sie hat sie von ihrer Grossmutter geerbt. Ob Sie es glauben oder nicht, sie kann mit ihr, ihrer Mutter und auch mit mir in Kontakt treten. Ohne technische Hilfsmittel.“
 
Er schaute mich an, was für ein Gesicht ich machte. Ob ich ihn für durchgeknallt halte?
 
„Ich habe von so einer Gabe schon öfters gelesen“, antwortete ich. „Im Krieg haben Ehefrauen oft genau gespürt, dass der Mann genau in diesem Augenblick gefallen war.“
 
„Auch wenn Sie mir nicht glauben sollten, ich erzähle Ihnen mein Erlebnis von vorletzter Nacht.“
 
Peter klang ein wenig aufgeregt. „Nein, vielleicht ist es sinnvoller, ich erzähle Ihnen zuerst von der Gabe!“
 
Ich nickte.
 
„Ihre Grossmutter ist eine Schamanin. Sie tritt mit Göttern in Verbindung. Dazu fällt sie nach einem Ritual in Trance. Sie sagt, in Trance kann sie sich zu ganz entfernten Orten begeben. Körperlich bleibe sie zwar zu Hause, aber ihre Stimme ist deutlich zu hören.“
 
„Weiss sie dann, wo sie sich befindet?“, fragte ich.
 
„Sie kann den Raum genau beschreiben, auch die Personen, die sich darin befinden.“
 
Kann man sie auch sehen?“
 
Peter merkte mein Interesse, konnte aber noch nicht ausmachen, ob ich ihm glauben würde.
 
„Nein, das nicht. Sie spricht durch ein Medium. Immer ist es eine alte Frau oder ein alter Mann. Sie sprechen mit der Stimme der Schamanin, aber sie selbst sind nicht wach.“
 
Ich hatte schon viel über solche Sitzungen gehört und gelesen, auch Dokumentarfilme gesehen. Ich wusste aber auch, dass es unter diesen Personen Scharlatane und Trickser gibt.
 
„Ich war mit Nekashi an einem solchen Ort. Es war die Stimme ihrer Grossmutter!“
 
Peter war überzeugt davon, dass die Grossmutter diese Fähigkeit besass.
 
„Und wo war das, in Suriname?“, fragte ich.
 
Technisch ist heutzutage vieles möglich, auch so eine Stimmenübertragung.
 
„In Suriname, in einem kleinen Dorf, viele Kilometer von Paramaribo entfernt. Das ist die Hauptstadt von Suriname“, ergänzte er.
 
„Und diese Gabe hat Ihre Freundin geerbt?“, fragte ich.
 
„Davon bin ich überzeugt. Sogar noch mehr. Obwohl sie es nie erwähnt hat. Auch nicht praktiziert. Es ist aber so.“
 
Peter sprach fest und ohne einen Anflug von Zweifel.
 
„Sie ist also mit Ihnen in Kontakt getreten? Sie waren Tausende Kilometer entfernt?“
 
„Ich erzähle Ihnen jetzt, wie es gewesen ist. Vielleicht lachen Sie mich nachher ja aus. Aber ich weiss, es war so.“
 
„Ich verspreche Ihnen, ich werde nicht lachen!“, sagte ich.
 
„Ich träume oft von ihr. Im Traum laufen wir durch Nimwegen, lachen, reden, manchmal küssen wir uns auch. Ich wache dann immer traurig wieder auf. Dann fühle ich mich sehr allein. Einmal habe ich ihr danach ein Gedicht geschrieben und gemailt. Wollen Sie es hören?“
 
„Gern, ich mag Gedichte!“ 
„Mir träumte heute, du warst hier
Kamst zu mir gefahren
Und standest plötzlich in der Tür
So dass vereint wir waren.
 
Warst im Traum mir ganz so nah.
Doch bist du so fern.
Für Minuten warst du da.
Wir hatten uns so gern.
 
Traumbild komme oft zu mir
Denn es war so schön
Komm’ als kleiner Trost zu mir
Bis zum Wiedersehen!“ 
„Ist das kitschig?“ fragte Peter.
 
„Gar nicht, ich finde es hübsch!“ Wie so Reimereien eben sind, dachte ich mir.
 
„Aber Sie wollten doch erzählen!“, ergänzte ich.
 
„Ja richtig. Ich war in meinem Hotelzimmer. Mitten in der Nacht wachte ich auf und musste zur Toilette. Als ich wieder zum Bett ging, lag sie darin. Sie war ganz nackt. Ich bin immer wieder entzückt von ihrer Schönheit. Sie lag auf dem Rücken, die Beine leicht gespreizt, ihre Augen geschlossen. Ich ging zum Bett und küsste sie auf den Mund. Dann wanderte ich mit dem Mund weiter über ihr Kinn, ihren Hals und zu ihren Brüsten. Wie kleine spitze Hügel sahen sie aus. Dann sah ich sie an. Sie öffnete leicht ihren Mund. Sie sagte mit kaum hörbarer Stimme, ganz ernst und bestimmt: ‚Du musst kommen, sofort. Nimm das nächste Flugzeug! Hörst du!’ ‒ Am nächsten Morgen wachte ich auf. Ich schwöre, es war kein Traum, ich konnte sie jetzt noch riechen. Aber sie war nicht mehr da. Nur die andere Bettseite war so, also ob jemand darauf gelegen hatte.“
 
„Und wie ging es weiter?“, fragte ich.
 
„Ich zog mich an, rannte hinunter zur Rezeption und fragte, ob hier eine junge Dame, dunkelhäutig mit schwarzen Locken vorbei gekommen wäre. Man verneinte.
 
Ich rief ihre Mobilfunknummer an. Eine fremde Stimme meldete sich. Ich verlangte nach meiner Freundin. Die Stimme antwortete: Sie kann nicht mit Ihnen reden, sie hatte einen Unfall, sie liegt im Koma.“
 
Er stockte und schluchzte.
 
„Ich habe dann ihre Mutter angerufen, sie hat mir erzählt, was passiert ist.“
 
Eine seltsame Geschichte. Sollte es möglich sein, über eine so weite Entfernung hinweg eine Botschaft zu übermitteln? Ich war davon überzeugt, dass es möglich ist.
 
Ich gab Peter meine E-Mail-Adresse. Ich wollte erfahren, ob Nekaschi gesund wird.
 
Das Essen wurde serviert. Danach schloss Peter seine Augen. Er hatte in den letzten Tagen wenig geschlafen und ruhte sich aus.
 
Währenddessen suchte ich im Unterhaltungsangebot der Airline. Ich stiess auf eine hervorragende Aufnahme von Mozarts „Don Giovanni“. Sie war auf Italienisch, mir sind die deutschen Texte der Arien bekannt, und unhörbar für meine Sitznachbarn sang ich das Lied des Don Octavio innerlich mit: 
„Nur ihrem Frieden weih’ ich mein Leben.
Nur ihre Freude kann Glück mir geben,
Doch ihre Leiden brechen mein Herz.“
 
3 Wochen später erhielt ich die Nachricht:
 
Nekaschi ist aus dem Koma erwacht, es geht ihr von Tag zu Tag besser. Danke, dass Sie mir zugehört haben, es hat mir sehr geholfen. Liebe Grüsse Peter.“
 
Mein Leben hat sich nach diesem Gespräch tatsächlich geändert. Ich will mehr darüber wissen. Ich stelle mir jetzt plötzlich seltsame Fragen: Ist es wirklich das reale Leben, in dem wir uns bewegen, oder ist es nicht eher umgekehrt? Sind unsere Träume die Realität? Und alles andere sind Träume?
 
Möglich wäre es, oder?
 
 
Hinweis auf ein weiteres Reise-Blog von Richard Gerd Bernardy
20.03.2012: Fremde Länder und die Sicht darauf: War ich, wo ich war?
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