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BLOG vom 27.05.2013


Twitter brach wie ein spontanes Gewitter über mich herein
 
Autor: Walter Hess, Publizist, Biberstein AG/CH (Textatelier.com)
 
Die Sozialmedien wie Facebook und Twitter können mir gestohlen werden. Über den normalen Internetauftritt unter www.textatelier.com und den E-Mail-Verkehr habe ich genügend Kontakte. Das tägliche Briefkastenleeren, der durch Postboten vollgestopft wird, dauert noch an. Das war meine Haltung, die ich bei mehreren Gelegenheiten im Brustton der Überzeugung verkündet habe.
 
Das half nicht. Am 08.05.2013 traf aus Singapur eine E-Mail von meinem Bruder Rolf ein, worin zu lesen stand:
 
„Ich habe soeben ein Twitter Konto eröffnet – ein frühes Geburtstagsgeschenk für Dich.
 
 
Schau’ da einmal rein …“
 
Ich fiel aus allen Wolken, schrieb in meinem Dankesbrief von einem Kuckucksei, das in mein virtuelles Nest gelegt worden sei. Gleichwohl berücksichtigte ich in meiner Aufgewühltheit, dass mich Rolf vor bald einmal 30 Jahren mit ähnlichen Brachialmethoden an den Computer gezwungen hatte – und ich bin ihm ewig dankbar dafür. Ich war in meinem Schreibberuf nunmehr auf der technischen Höhe, und ein Textatelier (der von mir geschaffene Name inspirierte unzählige Plagiateure) ohne Computeranschluss und E-Mail-Verkehr ist schlichtweg undenkbar. Nach den üblichen zeitraubenden Anfangsschwierigkeiten, über die mir mein Bruder engelsgeduldig mit seitenlangen Erklärungen hinweggeholfen hat, konnte ich doch enorm viel Zeit einsparen. Ich würde von einem Zwang zur Innovation sprechen, wäre dieser Begriff selbst bei Kreativen und Proaktiven wegen seiner Abgedroschenheit nicht längst zur Lächerlichkeit verkommen.
 
Rolf ist mir technisch immer um Grössenordnungen voraus und vom Willen beseelt, mich als Berufskommunikator nicht in der antiquierten Welt des Nachrichtenwesens von gestern vergammeln zu lassen. Das Heute von heute ist das Gestern von morgen. Und so sprach er mir denn Zuversicht zu: Nur Mut beim Twittern! Alles ist ganz einfach. Im Wortlaut:
 
„Ich habe weniger als 30 Minuten mit der Twitter-Konto-Eröffnung verbracht, habe einige Twitter Seiten ausgewählt, damit Du siehst, wie man Nachrichten verfolgen kann.
 
Allerdings wirst Du diese erst sehen, nachdem Du einloggt hast. Um Dich einzuloggen, brauchst Du den UserNamen einzugeben: TextatelierHess, und das Passwort (...).
 
Dann kannst Du alles abändern. Sehr einfach. Name, Design, Bio (ich habe „Wir schreiben“ eingegeben…), E-Mail-Adresse, Passwort usw.
 
Und jeden Tag den Link des neuesten Blogs eingeben (und selbstverständlich weitere Kommentare). Dann musst Du nur noch auf der Textatelier Webseite www.textatelier.com einen Hinweis hinzufügen „Follow us on Twitter https://twitter.com/TextatelierHess“.
 
Der Link ist bereit mit dem zwitschernden Vögeli ist bereits gesetzt.
 
Startprobleme
Zuerst funktionierte überhaupt nichts, wie es bei mir üblich ist, wenn ich die einfachsten technischen Aufgaben zu bewältigen habe. Nach einigem schriftlichem Hin und Her stellten wir fest, dass ich zuerst einmal über das Anklicken des Zahnradsymbols in der Twitter-Kopfzeile durch das Ansteuern des Befehls „Abmelden“ das aus der Ferne aufgeschaltete und geöffnete Programm zu verlassen hatte und mich von Grund auf neu einloggen musste (www.twitter.com). Jetzt standen plötzlich alle Türen beziehungsweise Nistkästen offen.
 
Tweets
Rolf beteuerte, Twitter sei eines der einfachsten Programme überhaupt, und nachträglich muss ich ihm recht geben. Das Erfassen von Tweets, kurzen Textnachrichten (englisch tweet: to make a chirping sound „birds tweeting in the trees“ = Zirpen, Vögel zwitschern in den Bäumen; mit tweed = Gewebe scheint das Wort nichts zu tun zu haben) und von Bildern ist ein Kinderspiel. Das 140-Zeichen-Zwitschern erinnert mich ganz an eine Abwandlung von Aphorismen, die ja unser phantasievoller und geistreicher Autor in London, Emil Baschnonga, so meisterhaft beherrscht. Der Zwang zur Kürze wird aber auch bewirken, dass sich die Grenzen der Grammatik weiter öffnen, sich Regeln noch mehr auflösen, als ob nach der total missglückten Rechtschreibreform und der Reform dieser Reform noch irgendein Bedürfnis dafür bestünde.
 
Die bewährten Blogs
Bei unseren Blogs achten wir darauf, alles Wesentliche zu sagen, abgerundete Bilder zu präsentieren. Wir räumen den Themen jede beliebige Menge Platz ein, damit ein Sachverhalt mit all seinen bedeutsamen Zutaten dargestellt werden kann. Platz ist ja unlimitiert vorhanden. Und wenn daraus längere Satzkonstruktionen entstehen, stört das nicht. Der amerikanische Linguistik-Professor Noam Chomsky hat dazu einmal festgestellt, dass in der englischen Sprache für die mögliche Länge grammatikalisch richtiger Sätze keine Grenzen gesetzt sind. Dasselbe trifft ohne Zweifel auch auf die deutsche Sprache zu. Manchmal genügt auch Kurzfutter: Auch würzige Gedankensplitter, deren Tiefsinn erst ergründet werden muss, haben ihren Reiz. Eine andere Welt, dem fortschreitenden Neoanalphabetismus zuträglicher. Ausführliche Darstellungen und Romane sind dennoch unersetzlich.
 
Verfolger willkommen
Wie bei Internetauftritten, muss man sich in der Twitter-Virtualität zuerst einmal bemerkbar machen, also Followers gewinnen, d. h. Folger oder Anhänger. Meistens sind das Freunde, Bekannte oder einfach Leute, die sich für das interessieren, was der Verfolgte so von sich gibt. Der Schriftsteller Hans Bender hat in der Reclam-Anthologie Nr. 9999 „Der Reiz der Wörter“ 4 Aufzeichnungen veröffentlicht, wovon eine dem „Verfolgen“ gilt: „Der reiche Mäzen sagt zum jungen Maler, dem er eben das erste Bild abgekauft hat: ,Wir werden Ihren künstlerischen Weg weiter verfolgen’.“
 
Und ein solches Verfolgen ist wohl auch im Twitter die Regel. Man kann Menschen, deren Gedankengut man gern erfahren möchte, aber auch Publikationsorgane oder Firmen, durch einfaches Anklicken in seine Liste der Verfolgten aufnehmen. Und manchmal verfolgen diese dann ihren Verfolger, so dass sich das Gewebe verdichtet, sozusagen virtuell verfilzt, ohne dass man dabei von Freundschaften sprechen kann; im modernen Sprachgebrauch ist über das Wort „Freund“ die Inflation hereingebrochen – es gilt nicht mehr viel. Ich halte es jedenfalls so, dass ich alle jene, die das @TextatelierHess in ihr Leserrepertoire aufgenommen habe, ebenfalls verfolge, zumal ja irgendwelche Beziehungen vorhanden sein müssen. So kann ich die Waffengleichheit herstellen – eine Abwandlung der Gegenkopplung wie in der Kybernetik. Ansonsten kann man sich den Luxus, unerreichbar zu sein, ohne Weiteres leisten, indem man einfach nicht ins Twitter-Medium einsteigt; dann wird man dort bald vergessen.
 
Für mich, der ich mich über das Tagesgeschehen im lokalen, regionalen, nationalen und globalen Umfeld ohnehin laufend informiere, hat das den Vorteil, auch von dieser Seite nahe an den Ereignissen zu sein. Von „Freunden“, insbesondere Politikern, die mich einfach mit hohlen Schlagwörtern abspeisen, trenne ich mich wieder. Selbstverständlich bietet Twitter die Möglichkeit, Kontakte zu blockieren, ähnlich wie beim Telefon. Niemand zwingt einen, das Telefon in den Stunden von Konzentration oder Entspannung nach der ohnehin überbordeten Überschüttung mit Reizen abzunehmen. Für mich gehört das Telefon zu den aufdringlichsten Kommunikationsmitteln immer dann, wenn es aus sinnlosen Gründen, etwa aus Langeweile oder wegen eines Bedürfnisses zum Geplapper im Waschweiberstil missbraucht wird. Anrufer, die ungefragt in die Privatsphäre einbrechen, erwarten, dass man gleich alle Betätigungen aufgibt, persönliche Gespräche beendet, das Abhören einer erbauenden Radiosendung und gar das Essen unterbricht, um zu einem von ihnen bestimmten Zeitpunkt für sie da zu sein, um ihr Geschwafel anzuhören. Funktelefone verfolgen einen sogar unterwegs.
 
Der Werbeaspekt
Twitter ist eine gute Werbeplattform. Mit dem Beifügen von einem Link zu einem kurzen Einleitungstext kann man auf eine ausführliche Botschaft aufmerksam machen. Im Textatelier.com nutze ich diese kostenlose Möglichkeit nunmehr, um täglich auf das neue Blog hinzuweisen. Damit ergibt sich eine grössere Beachtung des Schaffens aller Blogger, die uns/ihnen zwar ausser einem gesteigerten Bekanntheitsgrad nichts einträgt, da wir ja nicht kommerziell ausgerichtet sind. Doch gibt es schon Botschaften und Denkanstösse, denen wir eine möglichst weite Verbreitung wünschen – allenfalls, um einen kleinen Tropfen auf den heissen Stein der überhitzten, ausser Rand und Band geratenen Welt fallen zu lassen. Doch als Weltveränderer fühlen wir uns nicht. Am Schluss müssen wir uns im Wesentlichen damit begnügen, ein gutes Gewissen zu haben – aus der Überzeugung heraus, das Menschenmögliche getan zu haben.
 
Ein Werkzeug
Nach meinem vorläufigen, positiven Twitter-Fazit aufgrund von ersten Eindrücken liegt es mir fern, Reklame für eine Twitterer- bzw. Twitterati-Karriere zu machen. Dieses Medium ist einfach ein Werkzeug (Tool), das man mehr oder weniger geschickt nutzen oder aber auch einfach brachliegen lassen kann, um umso mehr Musse zu haben, um dem tatsächlichen Zwitschern des noch hinterbliebenen Vogelbestands zu lauschen. Dieses verschafft Freude, ist nie eine Quelle für Ärger.
 
Viele denkende Menschen halten ein Zuviel an Öffentlichkeit für schädlich und hüllen sich in Schweigen, was in diesen schnüffelwütigen Zeiten mit den wuchernden Überwachungen und dem Datenklau durchaus verständlich und auch begründet ist. Umso mehr ist es für alle anderen, die sich nicht in einen Kokon eingelullt haben, wichtig, nicht alles über sich preiszugeben, sondern nur das, was einem nicht schadet und vielleicht irgendwo hoffentlich Nutzen bringt.
 
Auch ich lehne den von den Medien geförderten Kult des Privaten durch Enthüllungs- und Betroffenheitsjournalisten ab. Es besteht schon ein Unterschied beim Austausch von Informationen, Wissen und Ansichten einerseits und dem Ausbreiten von Intimitäten anderseits. Es wird doch keinen Menschen interessieren, ob ich in der Nacht auf Dienstag gut geschlafen habe und ob ich mich auch so müde fühle. Wenn ich aber ein Rezept verrate, wie man den Schlaf schnell findet, ist das für viele ein Gewinn.
 
Das ist auch bei der Nutzung von Sozialmedien so. 140 Zeichen genügen für Beschreibungen und Erklärungen nicht – auch für die Aufzeichnung meines Einstiegs bei Twitter. Aber es dient für Hinweise auf solche, als Wegweiser, als Navigationsgerät. Am richtigen Einspuren liegt alles.
 
Das ist mir inzwischen klar geworden. Danke, lieber Rolf!
 
Anhang
Eine Auswahl von Twitter-Texten (Tweets) zwischen dem 09.05.2013 und dem 25.05.2013 aus dem Textatelier.com
 
25.05.2013
Der Eine spricht von Drohnen, Terror, Krieg (Obama). Der Andere interessiert sich für Li CH-Bauern (Chinas Keqiang). Wer ist vertrauenswürdiger?
 
SRF-Arena: SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga regt sich über die unwürdig langen Asylverfahren auf. Warum hat sie die denn nicht verkürzt?
 
Schweizer Freunde: Die USA und deren Filiale EU gehören nicht (mehr) dazu. Deshalb richten wir uns auf China, Indien, Russland u. a. aus.
 
Qin in Bern. Der CH-Chinese Kong Xian Chu darf im Berner Historischen Museum keine privaten Führungen machen. Terrakottakrieger vorrücken!
 
Die Erpressung ist die moderne politische Waffe, Verbrechen gegen die Freiheit. Arbeut für Int. Gerichtshöfe. http://www.textatelier.com/index.php?id=996&blognr=4700
 
24.05.2013
Kein Geld für Unterhalt. In Mount Vernon USA ist eine 4-spurige Autobahnbrücke eingestürzt. Viele weitere stehen auf der Einsturzliste.
 
Den Morden mit US-Drohnen in Pakistan und Jemen fielen 4 Amerikaner zum Opfer: „Gezielte Tötungen.“ Genauer: „Zielverfehltes Töten.“
 
Barack Obama will Antiterrorkampf und Drohneneinsätze reduzieren, die Guantánamo-Politik ändern. Er bleibt vage. Niemand glaubt ihm.
 
China hat die Schweizer Freiheits- und Wirtschaftsrechte in höheren Ehren gehalten als die USA und EU. Willkommen Li Keqiang in Bern!
 
23.05.2013
Der Buchsbaumzünsler war wieder da. Schöne Raupen – und doch unerwünscht. An der Schönheit liegt nicht alles.
 
Die Windanlage mit senkrechtem Rotor auf dem M-Gebäude Oberland Thun klagt über Windmangel. Ein Flop. Viel Energie wurde verschwendet.
 
CVP-Boss Christophe Darbellay VS will die Zweitwohnungsabstimmung mit Initiative auslöschen. Ob die marode CVP diesen Unfug noch erträgt?
 
Die Bundesrichter in Lausanne arbeiten kompetent, im CH-Interesse (siehe Zweitwohnungen). Einmischungen von int. Gerichten sind unnötig.
 
22.05.2013
Island hat das Projekt EU-Beitritt gekillt. Ich schlage einen Freundschaftspakt mit der Schweiz vor: Gleich und Gleich gesellt sich gern.
 
Auch Scholz twittert @HSderSchreiber:
Apples Steuerpraxis: Legal, aber nicht legitim (Schlupflöchernutzung). Nun soll eine Reform der Steuergesetze erfolgen.
 
Ergänzung: Die USA haben landesinterne Steuerschlupflöcher zur Begünstigung ihrer Wirtschaft bewusst gegraben: Illegales mit Tradition.
 
Genug ist genug: Das CH-Bundesgericht nimmt einen Volksentscheid (3.2012) ernst: Kein Zweitwohnungsbau durch Hintertüren, rückwirkend.
 
Häuser ohne stabiles Fundament, aufgenagelte Dächer: US-Bauschlampereien, selbst in Tornado-Gebieten. Schutzräume sind eine Rarität.
 
21.05.2013
Traurig: USA schliessen Schulen, andere werden durch Tornados zerstört. Das Zählen der Opfer (von 91 auf 24 korrigiert) geht nicht mehr.
 
Jedes Aufsehen erregende Ereignis löst Aktivismus aus. Worüber berichten Medien, wenn nichts mehr passieren darf? Sport und Umfragen.
 
20.05.2013
Ausrangierte, verrusste Giesserei als gepflegtes Gastlokal. So isst man in der „Giesserei“ in Zürich-Oerlikon http://www.textatelier.com/index.php?id=996&blognr=4692
 
19.05.2013
In den Kantonen GE, AG und ZH werden Wildschweine mit Nachtzielgeräten bejagt. Nachtruhe Ade! Alle sind nachtaktiv. Wildtiere leiden.
 
Schweizer Eishockey-Nati spielt die USA 3:0 an die Wand, verweist sie in die Schandecke. CH-Politiker sollten sich inspirieren lassen.
 
In Chicago werden 54 Schulen geschlossen. Bildungsabbau als Sparmassnahme. Aus den USA werden noch mehr Dummheiten auf uns zukommen.
 
18.05.2013
Kentaur (Cerealien) verirrte sich von Lützelflüh CH nach Deutschland zu DE-VAU-GE und kam in die Schweiz zurück. Hafer wirkt heilsam.
 
Eveline Widmer-Schlumpf zu Bankdaten/EU: „Wir haben gute Karten, müssen sie richtig spielen.“ Gute Karten? Sind nicht alle verspielt?
 
Der Ferienort Laax GR steckt 1,2 Mio. CHF ins Hotel „Rustico“, damit es kein Asylzentrum wird. Das Wort Asylant wirkt abschreckend.
 
17.05.2013
CH-Motto: Keine fremden Richter. Via Menschenrechtskonvention hängt das Land am Europäischen Gerichtshof. SVP will kündigen. Ich auch.
 
16.05.2013
Die schöne Angelina Jolie darf mit ihren Brüsten machen, was sie will. Dass sie Amputationspromotorin sein will, ist weniger schön.
 
15.05.2013
Ich machte fast die Schraube. Versuchte, ein Gitter zu lösen. Schlitz, Kreuzschlitz? Nein. Torxschrauben! Manipulationssicher. Aha.
 
Die EU will die automatische Bankdatenlieferung aus der Schweiz. Delaware & Co. behalten die Geheimnisse. Justice nach US- und EU-Art.
 
14.05.2013
US-Bauer vermischte Monsantosamen. 85 000 USD Busse. CH-Kleinbauern vermehrten einst Saatgut, wurden nicht gebüsst. Bloss ausgerottet.
 
Pollenbelastung! Behörden und Medien warnen. Die Naturzerstörung war nur eine halbe Sache. Zuversicht! Die andere Hälfte ist in Arbeit.
 
13.05.2013 
Soll das Volk den CH-Bundesrat wählen? Ja: Mehr Demokratie und Vorbeugung gegen Parlaments-Tricksereien wie mit Eveline Widmer-Schlumpf.
 
Die SRF-Sendung Giacobbo/Müller zieht oft Toni Brunner, SVP-Präsident, bei. Das ist gefährlich: Die Sendung könnte lustig werden.
 
12.03.2013
Da war doch was: Heute ist Muttertag. Wie wärs denn mit einer Umbenennung in einen Tagesstrukturentag?
 
Könnte die Schweiz bei der allfälligen Übernahme von Deutschland vielleicht Peer Steinbrück ablehnen? Das würde manches erleichtern.
 
Am Radio SRF gehört: „Vorsicht, Rehe auf der A13 bei Sargans.“ Warum nicht so: „Rehe, seid vorsichtig! Autofahrer auf der Fahrbahn!“
 
11.05.2013
In SRF-„Arena“ (Littering) kaum erwähnt: Komasaufen und Littern gehören heute dazu. Die Welt vertrottelt. Wie wärs mit etwas Bildung?
 
09.05.2013
9000 Polizisten jagten mutmassl. Boston-Attentäter. Um die 3 in Cleveland entführten Frauen kümmerten sie sich trotz Hinweisen nicht.
 
 
Twitter-Gespräch mit den „Grünen Aargau“
19.05.2013
W.H.: Bundesrätin Doris Leuthard will das Mineralöl zur Goldquelle machen – zur Finanzierung ihrer opportunistischen, teuren Energiepolitik.
 
Grüne Aargau: Was ist falsch daran, wenn mehr kostet, was nicht nachhaltig ist?
 
W.H.: Falsch ist, dass A-Werke bekämpft, fossile Brennstoffe gefördert und zur Finanzierung der Irrtumsfolgen benützt werden.
 
Grüne: durch eine erhöhung der abgaben werden sicherlich nicht fossile energieträger gefördert..?!
 
W.H.: Fossile Brennstoffe werden durch den Ausstieg aus der Kernenergie gefördert – dagegen scheinen die Grünen nichts zu haben.
 
Grüne: Wir müssen aus beidem raus, aus Atom und aus den Fossilen. Alles andere ist unverantwortlich.
 
W.H.: Brillante Idee. Bin dabei! Bleibt die Frage: Womit den steigenden Stromverbrauch decken? Aus fremden Dreckschleudern?
 
Grüne: 1. Effizienz, 2. Suffizienz. Dem wachsenden Energieverbrauch muss mit politischen Mitteln begegnet werden (Lenkungsabgabe).
 
W.H.: Noch eine Abgabe! Würden die KKWs nicht überflüssig, wenn die Polit-Suffizienz griffe? Ohne Nachfrage macht jede Bude zu.
 
Grüne: Halt: eine Lenkungsabgabe. Sie fliesst nicht in die Staatskasse, sondern zurück an die Bevölkerung. Zum Beispiel als BGE. (BGE: bedingungsloses Grundeinkommen, ein sozialpolitisches Finanztransfermodell. TX)
 
W.H.: Wäre Einsicht nicht besser als staatliche Lenkung und kostspielige Geldumverteilung? Ich bin lieber Lenker als Gelenkter.
 
20.05.2013
Grüne: Selbstverständlich. Wenn doch nur alle so vernünftig wären wie wir beide ;-)
 
W.H.: Damit die Vernunft endlich grassiert, twittern wir ja in der unvernünftigen Welt herum. Danke für Ihre Unterstützung. 
Bekannte auf Twitter
Emil Baschnonga @EmilBaschnonga (in Vorbereitung)
Richard G. Bernardy @RichardBernardy
Rolf P. Hess @rphess
Walter Hess @TextatelierHess
Heinz Scholz @HSderSchreiber
 
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