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BLOG vom 28.11.2013


Abseits des Rampenlichts: Aphorismen zur Einkehr
Autor: Emil Baschnonga, Aphoristiker und Schriftsteller, London
 
 
Schöne Worte verbessern keine schlechte Sache.
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Welch’ ein Geschenk, eine Gabe zu haben. Pflege sie!
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Der Eitle rückt sich ins Rampenlicht – bis es erlischt.
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Tauschhandel: Sage mir, was du willst – und ich sage dir, was ich möchte.
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Seufzer dämmen Schluchzer.
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Grelles Licht vertieft Schatten.
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Das Maulwerk erbringt nichts. Das Handwerk erschafft, worunter ich auch die Kopfarbeit zähle.
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Wie leicht Riesen über Wichte stolpern.
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In guten Erinnerungen lässt sich schwelgen. Die schlechten quälen.
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Täglich eine Dosis Abwechslung ist ratsam, damit man beweglich bleibt.
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Wer sich zu helfen weiss, ist am besten beraten.
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Wer fällt, wird weise – fallweise.
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Man soll das, was als glaubhaft erscheint, nicht für bare Münze nehmen.
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Zuviel „Stand der Dinge“ wackelt.
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Der Ausspruch: „Ich glaube“ ist leichthin gesagt. „Ich bin sicher“, ist verlässlicher.
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Vage Aussagen zerfliessen in nichts.
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Jeder Scheideweg gleicht einem Kreuzweg.
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Der Mann soll mutig sein, die Frau anmutig.
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Als Köbi sein Luftschloss baute, befreite er sich von der Wirklichkeit. Dort hauste er vergnügt mit der Fantasie.
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Streiche deine Tugenden nicht hervor. Dann erst werden sie andere bemerken.
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Mein kluger Deutschlehrer bemerkte meinen Lesehunger und ernannte mich zum Bibliothekar der Klassenbibliothek. Jede Woche, nachdem ich die Bücher gelesen hatte, wechselte ich sie gegen neue aus. Mein kluger Deutschlehrer ermahnte mich: „Vernachlässige deswegen nicht Deine Schulaufgaben." Sorgfältig korrigierte er meine Aufsätze, nicht inhaltlich, doch bezüglich Grammatik.
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Rohes Gedankengut muss geschliffen und poliert werden.
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Reiche dem Wankelmütigen ein Paar Stützen. Das hilft ihm voran.
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Erteile keine Winke mit dem Zaunpfahl. Verschale sie mit Lob und unterbreite sie als Anregungen.
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Eine Prise Ermunterung spornt an.
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Leichtsinniger Tadel macht widerborstig.
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Ratschläge, wie Hiebe verteilt, verpuffen an dem, dem sie gelten.
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Der Mensch will nicht wie ein Hund dressiert werden.
 
 
Hinweis auf Aphorismen-Blogs und Lyrik von Emil Baschnonga
 
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