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BLOG vom 10.05.2015


Reaktionen auf Blogs (156): Von Günter Grass, vom Lesen
Zusammenstellung der Blog-Reaktionen: Walter Hess, Publizist, Biberstein AG/CH (Textatelier.com)
 
 
Einen Schriftsteller zu beurteilen, hat viel Ähnlichkeit mit einer Gastrokritik: Dem Einen gefällt das Menu, dem Anderen nur mit Vorbehalten und dem Dritten überhaupt nicht. Beim Werk eines Schreibers kommen noch die Aussage (die Haltung) und der Schreibstil hinzu. Das Musterbeispiel hierzu ist der verstorbene Günter Grass, der beschrieb, sich aber auch mit der Wucht des angesehenen Autors in die grosse Politik einmischte und es dabei wagte, eine eigenwillige Position abseits des amtlich Erlaubten und Massentauglichen einzunehmen. Am 23.06.2006 sprach er vor dem 72. Internationalen P.E.N-Kongress in Berlin: „Gleichgültig, ob Iran, Nordkorea oder Syrien zu Mächten des Bösen ernannt würden, dümmer und gefährlicher kann Politik nicht sein.“ Sogar die Wiederholung eines Kriegsverbrechens, der Einsatz von Nuklearwaffen, werde angedroht. Bis zu seinem letzten Atem- beziehungsweise Tabakpfeifenzug am 13.04.2015 hatte er ausgiebig Gelegenheit, sich über die Dummheit und Gefährlichkeit der US-geprägten Westpolitik aufzuregen. Wir würden seine Stimme zur Aufrüttelung von Volk und Politik weiterhin brauchen.
 
Der Hinschied von Grass fand auch im Blogatelier einen Niederschlag: Der Historische Schriftsteller Pirmin Meier aus Beromünster brachte Aargauer Lokalkolorit in die Fülle von Nachrufen: 20.04.2015: „Erkundungen zu Grass: Vom Trommeln bis zum letzten Tanz“, ein Blog, das als eigenwillige Leistung viel Anerkennung fand.
 
Nichts mit diesen Lebensfragmenten als solchen, sondern mit Günter Grass als Person zu tun hat ein Text, den uns Valentin Trentin (1948), der als Schriftsteller in Brugg AG/CH lebt, zur Verfügung stellte (Webseite: www.valentin-trentin.ch). Auch Trentin ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit. Er kennt die Untiefen des Lebens in den Unternehmungen, in der Politik, in den Räten und nicht zuletzt auch in der pädagogischen Provinz. Er hatte ungezählte Gelegenheiten, sie als ehemaliger Kantonsrat, Ausbildungs- und Personalleiter, als Unternehmensberater aber auch in diversen politischen und gesellschaftlichen Vereinigungen und als Sekundarlehrer auszuloten. Davon erzählt er in ausgelassenen und bissigen Satiren.
 
Seine Bücher:
Mikrobiologie des Alltags. Kurzgeschichten (Ende 2014).
Artmanns Erzählungen & Die Krääzdorn-Episoden. Kurzgeschichten (März 2014).
Artmanns Episteln. Ein E-Mail-Roman (2012). Verlag www.swiboo.ch.
 
Hier nun also Valentin Trentins relativierende, persönliche Einordnung von Grass‘ schriftstellerischer Arbeit:
 
Zum Tode von Günter Grass
Es sei gestanden. Von ihm habe ich nie mehr als eine Seite lesen können, höchstens zwei. Dann habe das Buch für immer weggelegt. Warum? Kein narrativer Sog, keine robusten Erkenntnisgewinne, zu wenig Humor, keine Worträusche wie bei Hölderlin oder Benn, Schmidt und Sebald? Genau weiss ich es nicht. Ist ‒ halten Sie sich fest ‒ eine Art Idiosynkrasie (Anmerkung der Redaktion: Überempfundlichkeit auf der Basis einer Abneigung).
 
Also kann ich nicht mitreden. Das tun andere zur Genüge. Das tönt dann so: War er wirklich ein Patriot (Volker Schlöndorff), eine Respektsperson und ein Findlingsblock (Alexander Kluge), kein besserer Zuhörer als er (Ingo Schulze), ein Dichter und Citoyen (Heinrich Detering), ein um die Vorherrschaft kämpfender Meinungsfürst (Georg Klein), einer, den ich mit Entzücken gelesen habe (Adam Zagajewski), der Praeceptor Germaniae, ein Nachwende-Besserwisser mit autoritärem Furor (Marko Martin)?
 
Ob das alles stimmt? Ich weiss es nicht. Überhaupt die Gruppe 47 und ihre Schweizer Metastatiker. Die sind mir ‒ Verzeihung, Madame ‒ irgendwie alle am Arsch vorbeigegangen. Ja, auch Peter Bichsel und Otto F. Walter und ‒ Sakrileg, Madame ‒ auch Max Frisch und partiell auch Friedrich Dürrenmatt.
 
Meine Stelen zieren Namen wie Doderer, Kraus, Tucholsky, teilweise auch beide Muschg, um nur neben vielen anderen fünf Deutschsprachige zu nennen. Und wenn wir schon mal vaterländisch am Schnöden sind. Ja, sie langweilen mich. Ich mag sie nicht lesen: Brechbühl, Burger, Capus, Fringeli, die Jenny, P. Lenz und noch ein paar andere, denen es aber egal sein kann, dass ich hier wettere.
 
Um aber friedfertig positiv zu enden. Von den neueren Schweizern lese ich: Dohner, Glauser, Ch. Haller und P. Haller, L. Hartmann, Hohl, teilweise Inglin, Lewinskys Satiren, Turel und Wollenberger. Ab und an sogar die AZ-Glossen vom Pilzliebhaber Peach Weber.
 
Valentin Trentin
 
Vom Schreiben und vom Lesen
„Ja, das Schreiben und das Lesen sind nie mein Fach gewesen“ heisst es im Auftrittslied des Kalman Zsupan im „Zigeunerbaron“, der Operette von Johann Strauss. Das Libretto schrieb Ignaz Schnitzer; es basiert auf der Novelle Sáffi von Mór Jókai. Und wo es noch Schreiber und Leser als Fachleute gibt, bedarf es eines gütigen Schicksals, den richtigen Schreiber in Verbindung zum passenden Leser zu bringen, wie dem Trentin-Text unschwer zu entnehmen ist.
 
Zufällig schickte mir unser Blogger Gerd Bernardy ein Zitat über den Sinn und Unsinn des Lesens, das hier prima passt:
 
„Das unmässige und zwecklose Lesen macht fremd und gleichgültig gegen die gewöhnlichen Gegenstände und Auftritte des häuslichen Lebens. Hat man, durch einseitige Beschäftigung der Seelenkräfte bei unnatürlicher Körperruhe, erst vollends seine Nerven geschwächt und zur Ungebühr reizbar gemacht, dann fahre wohl, häusliche Glückseligkeit.“
 
Dies schrieb der Pädagoge Joachim Heinrich Campe (1789).
 
Bernardy dazu:
Da stellt sich bei mir die Frage, was er unter „unmässiges und zweckloses Lesen” versteht!!!
 
Ist es beim Textatelier nicht gerade umgekehrt: Durch unsere Artikel werden die Leser für die „gewöhnlichen Gegenstände und Auftritte des häuslichen Lebens” teilweise erst sensibilisiert”! Ich wünsche jedenfalls weiterhin kreatives Schaffen und Lesen und “häusliche Glückseligkeit”!!
 
Offensichtlich beeinflusst das Lesen die Gesundheit sehr wohl:
 
Schon S. A. Tissot, Doktor und öffentlicher Lehrer zu Lausanne, schreibt in seinem 1768 in Zürich erschienenen Buch „Von der Gesundheit der Gelehrten“ ‒ „Morbus est etiam aliquis per sapientiam mori” (Plinius) (Von der Weisheit der Krankheit zu sterben):
 
„Die bösen Folgen des Lesens nichtsbedeutender Schriften sind, dass man darüber die Zeit verliert und das Gesicht ermüdet; Bücher hingegen, die durch die Stärke und den Zusammenhang der Ideen, die Seele ausser sich erheben und sie zum Nachdenken zwingen, erschöpfen den Geist und entkräften den Leib; und je lebhafter und anhaltender das Vergnügen war, desto schädlicher sind die Folgen davon…”
 
Meine Frau nennt mich manchmal „Buchstabenfresser”!
 
Ich kann nur nicht anders!!!! Hilfe, irgendwann werden wir alle an dieser Sucht sterben!
 
Viele Grüsse
Richard Bernardy
 
Sigmund Freud ist überholt
Ähnliche Gedanken fasste Bernardy in seinem Blog vom 06.05.2015 („Vielleser: Lesen als Sucht und als Vergnügen des Alters“) zusammen. Da alle unsere Blogger an der Sprache und eben am Lesen interessiert sind, finden solche Arbeiten auch intern grosse Aufmerksamkeit, was immer zu erspriesslichen und weiterführenden Diskussionen führt. So schrieb der Wissenschaftspublizist Martin Eitel aus Berlin zum Blog übers Lesen und insbesondere zum Hinweis auf Sigmund Freud:
 
Was das Thema „Lesesuchtverhalten“ betrifft, soll nicht bestritten werden, dass es möglicherweise eine Lesesucht gibt, wie es z. B. eine Spiel-, Internet- und Fernsehsucht sowie eine Alkohol-, Nikotin- und Medikamentensucht gibt. Unter Abhängigkeit oder Sucht versteht man das zwanghafte Bedürfnis bzw. den unwiderstehlichen Drang nach einem bestimmen Stimulus (Reiz), z. B. einer chemischen Substanz (Droge). Natürlich kann das Lesen in einzelnen Fällen sicher auch eine solche Dimension annehmen, die als Abhängigkeit oder Sucht bezeichnet werden kann. Eine Studie der Sigmund-Freud-Universität Wien, einer privaten Universität, sollte dafür aber eher nicht als Massstab herangezogen werden.
 
Freud spielt in der Ausbildung der Psychologen zu Recht heute keine Rolle. Denn Freuds Lehre, so formuliert es zum Beispiel Wolfgang Prinz, Direktor am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, „ist keine Wissenschaft". Die Psychoanalyse Freud‘scher Prägung ist ein quasi-literarisches Selbst-Deutungssystem, das sich der empirischen Prüfung weitgehend entzieht. Eines, das nicht nur wissenschaftstheoretischen Grundprinzipien zuwiderläuft, sondern auch noch auf teilweise frisierten, teilweise frei erfundenen „Beobachtungen" basiert. Inwieweit an der privaten Sigmund-Freud-Universität andere Lehren toleriert und vermittelt werden als die weithin als Irrlehren erkannten Prinzipien von Freud, müsste erst untersucht werden, bevor man sich auf Studien dieser Universität stützt.
 
 
 
 
 
 
Martin Eitel
 
Der „Gebrauch“ der Tiere
Auf die Zitate-Sammlung
in der Textatelier.com-Rubrik „Kontrapunkte“ bezog sich Jürgen Mayer, der folgenden Einwand parat hatte:
 
Das Thema „Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch" ‒ richtig. Aber hier geht‘s von vorne bis hinten nur gegen die „Kirche“ (natürlich auch nur gegen die katholische in eigener Sache). Was ist mit dem Schächten, was ist mit dem Islam überhaupt, usw. usw?
 
Jürgen Mayer
 
Antwort: Tatsächlich hat sich die Autorin auf unseren eigenen Kulturraum beschränkt, aber beileibe nicht nur katholische Autoren ausgewählt, so etwa Mahatma Gandhi, der dem Vishnuismus, eine monotheistische Version des Hinduismus, aus Gründen der Familientradition nahestand. Tierquälereien findet man in allen Kulturen, leider. Der einzige Ort, wo wir etwas bewirken können: in unserem engsten Lebensraum.
 
Walter Hess
 
Manieren
Manierlich sollte man zu Tieren (auch Pflanzen) und Menschen sein. Dieses Themas hat sich Heinz Scholz in 2 Blogs angenommen:
Darauf traf eine erfreuliche Reaktion ein:
 
Hallo lieber Herr Scholz,
 
hab‘ Ihren Beitrag gelesen und bin begeistert darüber, dass jetzt Tacheles geredet wird. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Ich hoffe, dass auch viele Journalisten ihren Beitrag lesen.
 
Ich find's ganz toll, wie Sie das geschrieben haben.
 
Herzliche Grüsse
Irene Hecht
 
Hohe Möhr
Werner Störk, ehemaliger Lehrer und Projektleiter von „Minifossi” (http://minifossi.pcom.de) der Friedrich-Ebert-Schule, Schopfheim D (Gesamtschule) gab Heinz Scholz für sein Blog vom 01.05.2015 („Zur Hohen Möhr: Alte Grenzsteine, Sandwürfe und Fernsicht“) wertvolle Hinweise zu den Sandwürfen und zum Waldglas. Als Reaktion den so entstandenen Bericht geizte Herr Störk nicht mit Lob. Er schrieb:
 
„Haben Sie vielen Dank – ein ganz brillantes Blog!
 
Ich verbleibe mit freundlichen Grüssen und einem herzlichen Glückauf – für alle Dinge des Lebens
 
Werner Störk“.
 
Entwicklung der SRG-Gebühreneinnahmen und Service public
Schon mehrmals wurde in Blogs auf das Schweizer Staats-Radio und -Fernsehen hingewiesen, das neben einigen nützlichen Sendungen wie der Service an Abstimmungs- und Wahltagen und bei der Pflege des einheimischen Kulturguts viel Nonsens sponsert, wie etwa im Blog vom 05.12.1210 „Wetten, dass ..? Lebensgefährlicher Nonsens und die Folgen“ dargelegt. Ganze Samstagabende werden mit in die Länge gezogenen Superstar-Suchaktionen zutode geschlagen, darunter stundenlange Unterhaltungsformate wie „Voice of Switzerland“ („Schweizer Stimme“ wäre zu volksnah) oder „Supertalente“. Herbeigequälte Unterhaltung und Boulevard sind die dominanten Grössen, die besser zu Privatsendern passen würden; doch gute Reportagen findet man ausgerechnet hier. Insbesondere die Fernseh-Informationen sind bei SRF an Dürftigkeit und Einseitigkeit schwer zu überbieten; das amerikanisierte SRF-Radio seinerseits macht diesbezüglich einen etwas besseren Eindruck.
 
Am 14.06.2015 wird das Schweizer Volk über ein neues Radio- und Fernsehgesetz abzustimmen haben, wobei es nicht um die Gebühren an sich, sondern im Wesentlichen nur um die Art der Gebührenerhebung geht. Stein des Anstosses ist die in der Gesetzesvorlage verankerte Absicht, dass nicht nur jeder Haushalt zur Kasse gezwungen wird, sondern künftig auch sämtliche Unternehmen ab einem Jahresumsatz von 500 000 Franken für den Radio- und Fernsehempfang bezahlen sollen − unabhängig davon, ob sie Empfangsgeräte besitzen. Die Gesetzesvorlage geht einfach davon aus, dass jeder Haushalt und jedes Unternehmen zu den SRF-Nutzern gehören. Je nach Umsatz beträgt die Abgabe zwischen 400 und 39 000 Franken, und auch eine umsatzgebundene Zwangsabgabe wird als Hirngespinst empfunden. Insgesamt würden die Unternehmen neu 200 statt heute 40 Millionen Franken in den Gebührentopf einzahlen. Billag ist der Name der Inkassostelle.
 
Etwas Gebühren-Mathematik betrieb Alex Schneider. Er teilte seine Ergebnisse dem Textatelier.com mit:
 
1987‒1990 betrugen die SRG-Gebühren (pro Haushalt und Jahr) Fr. 279.60. In diesem Jahr 2015 sind es Fr. 462.40, also +65.4 %.
 
Der Index der Konsumentenpreise stieg von 1987‒2015 aber nur um +45.3 %. Zudem hat die Bevölkerungszahl von 1987‒2014 um 1.67 Mio.  oder 25% zugenommen. Die Gebühreneinnahmen der SRG betrugen 2013 1.2 Mia CHF. Damit konnte im Laufe der Jahre eine grosse Programmausweitung bei variablen Kosten von null Franken/Nutzer finanziert werden!
 
Es ist erstaunlich, dass sich Politikerinnen und Politiker erst jetzt gegen diese enorme Steigerung der Gebühreneinnahmen der SRG und der damit verbundenen Ausweitung des Service public wenden. 
 
Freundliche Grüsse
 
Alex Schneider
Haselrainstrasse 21
5024 Küttigen
 
Soweit die Zuschrift. Sie kommt jenen Schweizern entgegen, die das Gefühl haben, der Konzern „SRG SSR: Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft“ mit seinen rund 5000 Vollzeitstellen könnte etwas sparsamer mit seinen Millionen umgehen (2014 verdiente Generaldirektor Roger de Weck 560 000 CHF), weit mehr als ein Bundesrat (445 000 CHF neben verschiedenen Vergünstigungen); Der SRF-Gesamtaufwand belief sich 2014 auf 1 647.8 Mio. CHF.
 
 
Der aufgeblähte Medienmoloch umfasst derzeit 7 Fernseh-Kanäle und 17 Radio-Sender. Für den Sport allein werden pro Jahr 287 309 Mio. CHF hinausgeworfen, und halb so viel wie für die gesamte übrige Information (582 943 CHF), was das krasse Missverhältnis beim Mitteleinsatz aufzeigt. Quotenbolzerei wird höher gewichtet als eine tiefgründige Information und Bildung. Bei der Bedeutung des Fernsehens für die heutige Freizeitgesellschaft müssten zur Gesellschaftsverdummung führende Ungleichgewichte beseitigt werden. Und das wäre ja keine Geld- und Gebührenfrage.
 
 
Hinweis auf die bisher erschienenen Reaktionen auf Blogs
 
 
 
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Bei den Sozialmedien handelt es sich um eine zeitgemässe Form der publizistischen Freiheit, die jedermann verantwortungsbewusst nutzen und mitgestalten kann, immer unter dem Leitmotiv der Redlichkeit. Die Sozialmedien ermöglichen auch eine Mischung der verschiedenen Medien (wie YouTube mit seinen Video-Clips) und erweitern und bereichern das zur Verfügung stehende Lese- und Informationsangebot beinahe ins Unendliche. Der Nutzer lernt bald einmal, die Spreu vom Weizen zu trennen und auf seine individuellen Bedürfnisse zuzuschneiden.
 
Dabei muss man sich selbstverständlich bewusst sein, dass alles, was digital verbreitet wird, unter totaler US-Kontrolle steht; die internationale Kontrolle der Menschen wird ständig vorangetrieben. Das trifft im Westen weitgehend auch auf die Druckmedien, auf Radio und Fernsehen und natürlich auch auf Finanztransaktionen zu. Wenn ich eine US-kritische Arbeit ins Internet stelle, tröste ich mich oft damit, dass es nicht schaden könne, wenn sie im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und der Einfalt gelesen würde.
 
Für Berufspublizisten ist es der Normalfall, Ihre Meinungen zu verbreiten und dazu zu stehen – immer in der Hoffnung, ihren kleinen Beitrag zu einer sinnvolleren Weiterentwicklung der Gesellschaft und der Biosphäre zu leisten. Das zu beackernde Feld ist unübersehbar gross …
 
Wir Blogger haben aus einer langen Lebenserfahrung heraus etwas zu sagen und sagen es auch. Nötigenfalls unverblümt.

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