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BLOG vom 27.09.2015


Nusskuchen mit einer Fertigmischung gebacken
Autor: Heinz Scholz, Wissenschaftspublizist, Schopfheim D
 

Nach meinen Brotbackversuchen wagte ich mich jetzt an eine Backmischung für Nusskuchen von der Streich-Mühle. Im Supermarkt Hieber in Schopfheim entdeckte ich das Naturprodukt aus der Schwarzwaldmühle im Kleinen Wiesental-Wieslet. Die Streich-Mühle hat jedoch noch Backmischungen für Rübli-, Schoko- und Zitronenkuchen u.a. zu bieten.

Auf der verstärken Papiertüte der Backmischung wird dies versprochen: Kinderleichte Verarbeitung, garantiert aus eigener Herstellung, natürlich ohne Konservierungsstoffe.

Zutaten
Weizenmehl, Zucker, 11 % Haselnüsse, 6 % Mandeln, 3 % Walnüsse, Backtriebmittel: Reinweinsteinpulver.

Bevor ich die Zutatenliste studierte, war meine Gedanke, ich müsste die Mischung noch zusätzlich mit Nüssen gehaltvoller machen. Aber dann sah ich, dass schon 20 % Nüsse drin sind. Damit beliess ich es.

Ich bin ein Nussfan. Die erwähnten Nüsse enthalten nämlich reichlich Mineralstoffe, Vitamine, Ballaststoffe, Eiweiss und gesunde Fette. Die Kalorienzahl ist jedoch hoch (583 bis 644 kcal/100 g essbaren Anteil).

Besonders die Walnüsse (Baumnüsse) haben es mir angetan. Sie sind eine gute Gehirnnahrung. Seitdem ich weiss, welches Vitalstoffpaket die Baumnüsse darstellen und die Gehirne zu Höchstleistungen verhelfen, stelle ich immer bei Arbeiten am Computer oder bei Ausarbeitungen für Publikationen ein Schälchen Walnüsse oder selbst gefertigtes Walnussgebäck auf den Schreibtisch und esse diese wohlschmeckenden Speisen mit Vergnügen. Ab und zu verzehre ich noch Studentenfutter oder Nussgebäck.

Auch Walter Hess, der sehr aktiv und geistig geforderter Schöpfer des Textatelier.com war, schwor auf die von seinen eigenen Bäumen geernteten Baumnüsse, die schon fast ins Haus hinein wuchsen. 

Zubereitung
400 g Trockenmischung in eine Rührschüssel geben, 100 g Butter oder gute Pflanzenmargarine (ich verwendete die von der Herzklinik empfohlene Deli-Reform Margarine mit gesunden Fetten) und 3 Eier hinzufügen, kurz mit einem Handrührgerät mischen, dann 3 Minuten auf höchster Stufe zu einem glatten Teig rühren.

Das funktionierte ganz gut. Es wurde kein Teigkrümelchen in die Luft bzw. auf den Küchentisch geschleudert.

Dann fettete ich eine 25 cm lange Kastenform ein. Dies ist nötig, um den Kuchen nach dem Backen leicht aus der Form herauszubringen.

Den Teig füllte ich mit Schwung in die Form und strich ihn glatt. Dann wird er (der Kuchen!) auf der mittleren Schiene 60 bis 70 Minuten bei 170 °C gebacken. Nach 50 Minuten prüfte ich mit einer Nadel, ob der Kuchen schon durchgebacken war. Es hing noch Teig an der Nadel. Nach weiteren 15 Minuten war der Kuchen fertig.

Nach dem Backen wird der Kuchen nach einer kurzen Abkühlzeit aus der Form genommen. Man kann den Kuchen mit Puderzucker bestreuen oder ihn mit einer Schokoladenglasur versehen. Ich entschied mich für die Natur, also ohne Puderzucker oder Schokolade.

Geschmackstest
Der relativ „schnell“ fabrizierte Kuchen schmeckte überraschend sehr gut. Vielleicht ist eine solche Art des Gebäcks für manche zu trocken. Man könnte ihn mit geschlagenem Rahm (Sahne) servieren und dann genussvoll futtern.

 
Hinweis auf weitere Blogs zum Thema Backen von Heinz Scholz
07.06.2015: Engadiner Nusstorte: Delikate Köstlichkeit mit Walnüssen
 

 


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