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BLOG vom 19.01.2016


"Leben wir in finsteren Zeiten" – Fehler der Konstruktion?

Autor: Richard Gerd Bernardy, Dozent für Deutsch als Fremdsprache, Viersen/Deutschland


Everything is interrelated: war, terrorism, the police state, the global economy, economic austerity, financial fraud, corrupt governments, poverty and social inequality, police violence, Al Qaeda, ISIS, media disinformation, racism, war propaganda  weapons of mass destruction, the derogation of international law, the criminalization of politics, the CIA, the FBI, climate change,  nuclear war, Fukushima, nuclear radiation, crimes against humanity, The China-Russia alliance, Syria  Ukraine, NATO, false flags, 9/11 Truth, ….”  (Prof. Michel Chossudovsky, emerit. Prof. der Universität Ottawa)

Natürlich hängt alles miteinander zusammen: Alles hat mit Menschen zu tun, mit dem Leben!

Ich schaue in meine kleine private Bibliothek und finde Bücher, deren Titel bestätigen, was ich schon immer befürchtete: der Mensch ist eine Fehlkonstruktion der Evolution (oder ist die Evolution selbst die Fehlkonstruktion?). Es gibt die Gattung Mensch nun einmal und es werden von Minute zu Minute mehr auf der Welt. Hier ein paar Titel:

Oswald Spengler: Der Untergang des Abendlandes
Arthur Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung
E.M. Cioran: Die verfehlte Schöpfung
E.M. Cioran: Vom Nachteil, geboren zu sein
Theodor Lessing: Die verfluchte Kultur
Paul Watzlawik/Franz Kreuzer: Die Unsicherheit unserer Wirklichkeit
Paul Watzlawik: Vom Schlechten des Guten
Christian Schütze: Das Grundgesetz vom Niedergang
Friedrich Sieburg: Die Lust am Untergang
Prentice Mulford: Der Unfug des Lebens
Gottfried Benn: Provoziertes Leben
Dimitri Verhulst: Gottverdammte Tage auf einem gottverdammten Planeten

Alles übertrieben? Wir leben doch gut in unserem zivilisierten, industrialisierten, toleranten Land? Haben wir nicht die Zeiten des religiös motivierten Wahnsinns, und dabei denke ich an die Inquisition, an den Kommunismus und Nationalsozialismus (die auch nichts anderes als Glaube waren) hinter uns?

Ja, es ist wahr!  Es geht uns so gut, dass sogar Bücher geschrieben werden, dass es uns „zu gut“ geht, wie etwa Milan Kundera in Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“.

In Westeuropa gab es seit 1945 keinen Krieg mehr! – „Gott-sei-Dank“ scheint diese Zeit vorbei zu sein! Der Terrorismus als eine moderne Form des Krieges hat auch uns erreicht, wie auch die Flüchtlingswelle. Und der ganze Unsinn des menschlichen Daseins wird auch den Menschen bewusst, die sich ein paar Jahrzehnte in Frieden, Freiheit „suhlen“ konnten.
Na ja, das tägliche Herumwurschteln an und für sich ist schon schwer genug!

Es gibt nämlich Bestrebungen, Machtgelüste, religiös gefärbte, die uns ein wenig Leichtigkeit nicht gönnen. Werden sie die Überhand bekommen? Werden sie unser Leben wieder beschwerlicher machen, Freiheiten einschränken, Verbote aufstellen, religiöse Verhaltensweisen aufzwingen, quasi die Inquisition wieder einführen?

Befürchtungen sind nicht unbegründet. Man sollte unbedingt dieses Buch lesen:
„Modern Day Trojan Hors: The Islamic Doctrine of Immigration“
von Sam Solomon und Elias Al Maqdisi,
dann wird klar, was in den vor uns liegenden Jahrzehnten auf uns zu kommt oder kommen könnte. Hier ein Ausschnitt aus einer Rezension:

Es ist die Hijra oder die Doktrin der Immigration. Als Modell dient die Wanderung Mohammeds von Mekka nach Medina, diese Immigration ist kein romantisierter Schmelztiegel in dem Neulinge dankbar nach einer Gelegenheit suchen, ein besseres Leben zu führen, um in Freiheit und offen ihre Talente darbieten und ihre Loyalität zum neuen Heimatland zu nützen. Dies ist eine Immigration des islamischen Expansionismus, in dem ethnischer Separatismus dazu benutzt wird einen speziellen Status sowie Privilegien innerhalb des Gastlandes zu erlangen. Hijra ist eine Immigration, die erschaffen wurde, um nicht-muslimische Gesellschaften zu unterwandern und zu unterwerfen und so den Weg zu ebnen für eine nachfolgende totale Islamisierung.“

In einem Aufsatz zum Thema „Religion und Evolution“ von Bernd Ehlert finde ich folgenden Passus:

„Es ist die grundsätzliche Problematik der Gen-Kultur-Koevolution, dass unangepasst gewordene instinkthafte Verhaltensweisen, die allgemein auf dem Recht des Stärkeren beruhen, nur kulturell überdeckt werden und so jederzeit wieder hervorbrechen können, was auch im Falle des Fremdenhasses bis heute konkret erfahrbar ist. – Dieser epochale und bedeutende Schritt im Fall des Fremdenhasses geschah jedoch nicht direkt und ausschliesslich über die nur dem Menschen zukommende und seine kulturelle Entwicklung kennzeichnende Eigenschaft von Vernunft und Verstand, sondern indirekt über den religiösen Glauben an übernatürliche Dinge. Der religiöse Glaube kommt zwar ebenfalls nur dem menschlichen Sein zu und ist wohl so alt wie das menschliche Sein, steht aber aufgrund dieses Alters und seines Widerspruches zu Vernunft und Verstand, wie sehr offensichtlich in den Sekten und im Aberglauben offenbar wird, in Verdacht, selbst noch instinkthafte Elemente zu enthalten. Das Instinkthafte zeigt sich dabei wie stets auf der gefühlsmässigen oder emotionalen Ebene. In seinen Widersprüchen, die gerade in der heutigen Globalisierung, in der die verschiedenen Religionen und Kulturen aufeinanderprallen, offenbar und zum Problem werden, wird der religiöse Glaube an übernatürliche Dinge selbst zu einem mehr und mehr unangepassten Verhalten.“

Es mag ja alles darin begründet sein, dass es Religionsgemeinschaften gibt, die ihren Alleinwahrheitsanspruch mit aller Macht überall in der Welt – auch gegen Vernunft und Verstand – durchdrücken wollen. Aber woher weiss ich, ob das wirklich religiös motiviert und nicht einfach ein machtpolitisches Kalkül ist?

Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten“ könnte man mit Bertolt Brecht ausrufen, und das wird natürlich bestätigt durch die täglichen Gräuel-Meldungen in den Medien. Obwohl auch denen nicht mehr zu trauen ist:

Und so arbeitet auch das System der Massenmedien in der Annahme, dass die eigenen Kommunikationen in der nächsten Stunde oder am nächsten Tag fortgesetzt werden. Jede Sendung verspricht eine weitere Sendung. Nie geht es dabei um Repräsentation der Welt, wie sie im Augenblick ist.“ (Luhmann: Die Realität der Massenmedien, 2009)

Aber: „den Kopf in den Sand stecken“, ist das eine Lösung? Eine Möglichkeit ist sie, vielleicht gar keine so schlechte, wenn wir realistisch sind, denn wie sagen die Kölner: „Et kütt wie et kütt!“ – „Es kommt wie es kommt!“ Und das meine ich nicht fatalistisch! Was soll ich machen – ich bin nun einmal ungefragt „in die Welt geworfen“ (Heidegger) und muss irgendwie damit fertig werden, mit dieser Unsicherheit der Wirklichkeit auf dem gottverdammten Planeten!

 

Quellen
Modern Day Trojan Horse: The Islamic Doctrine of Immigration von Sam Solomon und Elias Al Maqdisi ANM Publishers, 2009, 139 Seiten, €11.99
http://www.tabvlarasa.de/26/Ehlert.php
http://www.radiobremen.de/wissen/dossiers/luhmann/manuskript132.pdf
http://www.globalresearch.ca/war-terrorism-and-the-global-economic-crisis-in-2015-ninety-nine-interrelated-concepts/5497812
http://network.crcna.org/muslim-ministry/what-hijrah-and-it-trojan-horse

 


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