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BLOG vom 04.07.2016


Der Ruhe- oder Unruhestand – die eigene Entscheidung

Autor: Richard Gerd Bernardy, Dozent für Deutsch als Fremdsprache, Viersen/Deutschland

 


 

Ist das wirklich so? Ich habe dieses Pamphlet auf der Twitterseite von jemandem gefunden, der sich "Immunsystem@1984vs2000" nennt. Es mag Rentner geben, deren Rente "nicht zum Leben und nicht zum Sterben" ausreicht. Aber generalisieren und verallgemeinern würde ich das nicht. Vielleicht will der "Twitterer" auf eine ungewisse Zukunft für jetzige 20-60jährige Menschen hinweisen, auf die dieser "Vollzeitjob" möglicherweise zukommen könnte? Aber wer kann schon in die Zukunft sehen?

Seit einigen Tagen arbeite ich mich durch eine universitäre, wissenschaftlich
fundierte und umfangreiche Arbeit von 3 Autorinnen und einem Autor mit
dem Buchtitel "Leben im Ruhestand - Zur Neuverhandlung des Alters in der Aktivgesellschaft".

Die Verfasser des Buches sind an den Anfang der 1980er Jahre gegangen und
haben verfolgt, wie sich die Auffassung von der 3. Lebensphase in
gesellschaftlicher, wissenschaftlicher und politischer Hinsicht bis heute verändert hat.

Neben dieser theoretischen Aufarbeitung wurden 55 Personen im Alter von 60 - 72 Jahren interviewt und nach ihren Aktivitäten befragt.

Die Studie berücksichtigt alle "heteroproduktiven" und "autoproduktiven" Tätigkeiten. Unter "heteroproduktiv" wird Erwerbsarbeit, ehrenamtliches Engagement, Nachbarschaftshilfe, Pflege und Enkel- bzw. Kinderbetreuung gerechnet, autoproduktiv werden solche Aktivitäten einbezogen, die in
"strukturierten Kontexten (z.B. aktive Mitgliedschaft im Kegelverein, Besuch eines Sprachkurses, Fernstudium via Internet, Wandern mit der Wandergruppe) oder unstrukturiert ausserhalb des eigenen Hauses stattfinden (z.B. Besuch von Kultur- und Sportveranstaltungen oder des Fitnessstudios, Kurz- und Fernreisen.)"

Tätigkeiten im häuslichen Kontext, die "unabhängig von Alter, Schicht und Gesundheitszustand von fast allen Menschen im Ruhestand ausgeübt und mehrheitlich intensiviert bzw. gedehnt werden", wie z.B. Hausarbeit, Körperpflege, Fernsehen, Lesen, Fotos sortieren oder Kreuzworträtsel lösen, bleiben unberücksichtigt

Es wird beachtet, dass es einen Unterschied macht, ob bei der Gartenarbeit "der Vorgarten gleichsam mit der Nagelschere" bearbeitet, in grösserem Stile Subsistenzwirtschaft (also für die Eigenversorgung mit Gemüse, Obst, Blumen, etc.) oder aber hobbymässig betrieben wird. Obwohl auch im häuslichen Raum stattfindend, fliessen doch Aktivitäten, wie das regelmässige Schreiben an einer Autobiografie oder das Training auf dem Hometrainer mit ein. Aussen vor bleibt aber das allgemein von fast allen Menschen im Ruhestand durchgeführte Spazierengehen.

Die weitere Frage ist nach dem zeitlichen Aufwand, "sehr aktiv" sind diejenigen mit mehr als 30 Wochenstunden, aktiv die im Umfang von 20-30 Wochenstunden, und abgestuft im Mittelfeld Personen mit 6-20 Stunden Aktivität oder die kaum Aktiven mit einem Stundenumfang von bis zu 5 Wochenstunden.

Eine wichtige Frage bei dieser Auflistung ist auch, wie sich die Interviewten selbst sehen, wo sie sich einordnen, als sich im Ruhestand, im Unruhestand oder im Bereich des "Produktiven Alters" stehend.

Das wird durchaus unterschiedlich gesehen. Dennoch ist es die Verankerung des Ruhestandes "als verdiente, legitime und finanziell (gut) abgesicherte Erwerbsentpflichtung", die den verschiedenen Aktivitäten zugrunde liegt und als "späte Freiheit" hervorgehoben wird und die Tatsache, nicht mehr entfremdeten und fremdbestimmen Zwängen unterworfen zu sein.

So sehen Interviewte ihren Ruhestand eher als "Aktivitätszustand;, wobei der "Ruhestandsalltag" negativ besetzt wird, als grosse Langeweile, Beschäftigungslosigkeit oder durch die Wahrnehmung von "Kaffeekränzchen", also als "ereignislos" an. Ebenso be- und verurteilen die Interviewten das Fernsehen am helllichten Tag und das "Füsse Hochlegen" als Symbol für "den Rückzug aus der sozialen Welt und als Schrumpfung des Lebensradius - in räumlicher und sozialer Hinsicht".

Soweit ein kleiner Einblick in die 457 Seiten lange umfangreiche Studie.

Wie ich auch schon im Blog vom 26.06.2016 "Was heisst schon 'alt sein'?"
beschrieben habe, hat sich in den letzten Jahrzehnten im Hinblick auf die 3. Lebensphase einiges verändert.

Wenn ich an meine Kinderzeit denke, erinnere ich mich daran, im Ruhrgebiet in Stadtstrassen an Häusern vorbei gegangen zu sein, aus deren geöffneten Fenstern ältere Frauen herausschauten, sie "hingen" praktisch auf der Fensterbank und beobachteten alles, was auf der Strasse vor sich ging. Das waren keine Einzelfälle und wurde nur selten abfällig kommentiert. Auf ihre Art und Weise nahmen die Frauen am sozialen Leben teil, ab und zu kam es zu einem Schwätzchen mit Vorbeigängerinnen, man informierte sich über Neuigkeiten, tauschte sich, auch "von Fenster zu Fenster ", "über alles und noch was" oder "Gott und die Welt" aus. Heutzutage ist dieses Phänomen kaum noch zu beobachten. Man "hängt" nicht mehr im Fenster.

Meine Grossmutter lebte bis zu ihrem Tod im Haushalt ihres Sohnes, meines Onkels, der neben einer Schnitzwerkstatt auch einen Bierverlag sein eigen nannte. Zeitweilig betrieb er auch eine Sommergaststätte. So lange es noch möglich war, wurde "Oma" im Haushalt mit eingespannt. Mein Onkel duldete keine "unnützen" Esser. Sie starb im betagten Alter von 90 Jahren, sitzend in ihrem weichen Sessel und wachte einfach aus ihrem Mittagschläfchen nicht mehr auf.

Sie trug, wie es üblich war, nach ihrem 60. Lebensjahr meist einen schwarzen Rock oder ein dunkles Kleid, eine weisse Bluse und eine Schürze. Ihre Haare, zu einem Dutt gebunden, waren grau und wurden dann weiss.

Schwarzgekleidete Frauen waren in meiner Kindheit ein Synonym für den letzten Lebensabschnitt. Er wurde nicht als fröhlich angesehen, sondern als Last und Bürde. Die oft verwitweten Frauen "warteten" auf das Lebensende, die aktive Lebenszeit, in der sie oft neben der Haushaltsarbeit für den Mann und die Kinder gesorgt hatten, "denn ihnen sollte es ja gut gehen", war vorbei. Gewiss, da waren noch die Enkelkinder, die zu Besuch kamen. In meiner Erinnerung war es aber kein enges Verhältnis zwischen diesen Generationen. Man "verstand" sich nicht mehr.

Ich schalte in die Gegenwart um und in ein Mehrfamilienhaus, in dem viele ältere Personen leben:
 
Da ist die Witwe, vor 3 Jahren ist ihr Mann gestorben, und sie leidet noch immer nach eigenen Angaben schwer an diesem Verlust. Jeden Nachmittag verbringt sie in der Familie ihres Sohnes, hilft im Haushalt mit und beschäftigt sich mit den Kindern, denn Sohn und Tochter haben einen Handwerksbetrieb und wenig Zeit.

Nebenan wohnt ein älteres Ehepaar. Ihre Liebe gilt vor allem dem Hund. Allerdings sieht man die Frau nicht mehr auf der Strasse, auch nicht mehr beim Schwatz mit den Nachbarn, das "Gassi gehen" besorgt allein noch der Ehemann. Besuch ist selten bei dem kinderlosen Paar. Ich denke, eine Hauptbeschäftigung ist das Fernsehen.

Eine Etage höher wohnt ein Ehepaar. Der Mann ist erkrankt und soweit wie möglich pflegt die Ehefrau ihn. Sie fühlt sich immer unwohl, wenn sie Einkäufe erledigen muss, weil sie ihn allein lassen muss. Alles andere übernimmt ein Pflegedienst.

Weiter höher wohnt eine muntere, über 95 Jahre alte Dame. Sie pflegt einen disziplinierten Tagesablauf mit frühem Aufstehen, der morgendlichen Busfahrt in die Stadt mit dem Frühstück in einer Seniorengruppe, einem Spaziergang zurück nach Hause. Nachmittags geht sie wieder in die Stadt und hat dort andere Aktivitäten. Sie freut sich sichtlich ihres Lebens und ist auch stolz auf ihr Alter und ihre Fitness, stellt aber auch an sich selbst einen gesundheitlichen "Abbau" fest.

Dann haben wir noch den Rentner, der an einigen Tagen in der Woche nächtlich in Firmenbüros die Computer wartet und Datensicherung macht. Er schläft dann morgens. Seine Lebenspartnerin hat schwere gesundheitliche Probleme, und er unterstützt sie nach Kräften. Zusätzlich hat er im Haus noch die Wartung der elektrischen Anlage im Wohnhaus übernommen.

Eine Nachbarin, mit der ich über "das Altwerden als eine auch mühselige Zeit" plauderte, sagte mir, dass sie gar nicht so aktiv sein wolle, Enkelkind und Tochter und Hund reichten ihr. Ihr Jahrzehnte lang ausgeübtes Hobby, das Töpfern, ist weitgehend in den Hintergrund geraten und auch die geselligen Einladungen zu einem Essen mit Freunden und Bekannten finden nach dem Tod des Ehemanns nicht mehr statt. Es scheint, als ob sie von den vermeintlich vorherigen mehr oder weniger strukturierten Tagesabläufen und geregelten Terminen Abschied genommen hat.

Eine andere Nachbarin und Bekannte, die zusammen mit ihrem Ehemann, auch inzwischen verstorben, aber auch ohne ihn, ein sehr aktives Leben geführt hatte, hat es zwar ein wenig reduziert, aber ist immer noch kreativ beschäftigt und pflegt einen grossen Bekanntenkreis. Von ihr erhielten wir vor ein paar Wochen wieder einmal eine Einladung zu einer Ausstellung von Bildern, die sie in einer Gruppe von Älteren unter Leitung eines Kunstprofessors mit gestaltet hatte.

Wir haben es hier also mit der ganzen Bandbreite von Aktivitäten zu tun.

"Eingebettet in eine sukzessive Individualisierung von Verantwortung ist eine gleichzeitige Ausweitung und Verengung des Aktivitätsverständnisses sowie eine zunehmende Hierarchisierung von Aktivitäten zu beobachten."

Die Autoren sehen einen Wandel von "niedrigschwelliger Freizeitgestaltung im häuslichen und familiären Umfeld" und davon, dass Menschen im Ruhestand "von gesellschaftlichen Erwartungen weitgehend befreit" waren und von denen auch keine konkreten Aktivitäten mehr erwartet wurden, zu einem "Unruhestandsdispositiv" bei demmit einer "Spezifizierung von Aktivität als zielgerichtetes Tätigwerden im Sinne des Kompetenzerhaltes durch sinnstiftende (Freizeit-)Aktivitäten, gesunde Lebensführung und ein körperlich bewegtes Leben stattfindet."

Also das "vita activa" ist in der heutigen Zeit angesagt, worunter auch Gesundheitsprophylaxe und bewusste Lebensführung gezählt wird, das "zum verallgemeinerten und normalisierten 'Lebensführungswissen' geworden ist."

Die vielfältigen Appelle ("Wer rastet, der rostet") der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen, der Politik, der Wissenschaft und der Medien, wie denn mit dem 3. Lebensabschnitt "umzugehen" sei, haben also zu einem Umdenken geführt, vielleicht sogar mit einem gewissen gefühlten Zwang heraus, vermeintlichen Forderungen aus der Gesellschaft gerecht werden zu müssen.

Und so sieht man in Fitnessclubs und Physiotherapeutenpraxen, in Universitäten, als Aktive in sozialen Einrichtungen, in Freiwilligenzentralen oder als Verkäufer auf Flohmärkten immer mehr Alte, die ihr Leben individuell gestalten, mit dem sicheren Gefühl des monatlichen "bedingungslosen" Renteneinkommens, das aber dann doch nicht mehr so "bedingungslos", sondern mit gesellschaftlichen Erwartungen an die so Versorgten verbunden ist, so lange wie möglich "sinnvoll tätig" zu sein.

Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Menschen in der 3. Lebensphase, sondern auf das Leben insgesamt. Seit einigen Jahrzehnten wird davor gewarnt, dass es immer mehr Alte im Vergleich zur erwerbstätigen Bevölkerung gibt und dass das unweigerlich auch Konsequenzen hinsichtlich der Höhe der zu erwartenden Rente für die heute 20-40jährigen haben wird.

Ihnen wird also (neben individuellen finanziellen Sparleistungen) auch angetragen, so viel wie möglich prophylaktisch dafür zu sorgen, dass man auch über den Eintritt ins Rentenalter hinaus noch gesundheitlich fit bleibt und somit auch aktiv sein kann, um mögliche Defizite ausgleichen zu können.

Denn - so wird immer wieder gesagt - jeder sei nicht nur für sich selbst individuell verantwortlich, sondern auch "gegenüber der Gesellschaft". Damit wird versucht, ein Bewusstsein zu schaffen, nicht nur die gegenwärtige Lebensphase zu sehen, sondern sich auf die Zukunft hin zu orientieren.

Und so wie unsere kapitalistische Wirtschaft aktive Teilnahme fordert, so wird das ungezielte und unproduktive "das Leben vorbeigehen lassen" zugunsten von "Alters-Aktivität" abgelehnt.

Muss ich mich deshalb unbehaglich fühlen, wenn ich mich am Morgen entscheide, heute einmal gar nichts zu tun, mich auf das Sofa "zu fläzen" und "den lieben Gott einen guten Mann sein lassen", was als Synonym für "faulenzen" gilt? Ich meine nicht, denn es sollte nicht vergessen werden, dass ich mir dieses Vergnügen nicht zuletzt durch meine eine 40 Jahre lang dauernde Arbeitsperiode "verdient" habe.

Ich rümpfe nicht die Nase, wenn mir ein älterer Zeitgenossen erzählt, er erfreue sich eines Lebens, das andere als "gammelig" ansehen, schliesslich sei das ganz und gar seine Sache.

Der berühmte Ausspruch "jeder soll nach seiner eigenen Fasson selig werden" also nach seiner Auffassung sein Leben gestalten, ist für mich eine Leitidee. Sie führt dazu, immer wieder nachzufragen, wie denn bestimmte "Zwänge" in der Gesellschaft entstanden sind und sich entwickelt haben. Und natürlich, ob ich mich ihnen beugen soll oder nicht. Ich entscheide also sorgfältig, ob ich "heteroproduktiven", "autoproduktiven" oder gar unproduktiven Tätigkeiten nachgehe oder nicht.

So freut es mich, wenn ich eine Strasse entlang gehe und, wenn auch selten, aber es kommt noch vor, in dem einen oder anderen Fenster, die Brüste sorgfältig auf der Fensterbank abgelegt, eine ältere Dame zu sehen ist, die mir nicht ohne Interesse nachschaut! Und ich setze mich in den Park und lasse Familien mit ihren Kinder vorbeiflanieren, überlege mir dabei, in welche Aktivitäten und Zwänge sie verhaftet sind und geniesse mein Leben.

Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch für sich selbst entscheiden sollte, was er - nach Eintritt ins Rentenalter - mit seiner Zeit anfängt. Möglichkeiten gibt es zahllose. Eine Erfahrung habe ich in meinem Leben gemacht: Ohne Entscheidungen geht es nicht!

Der Herausgeber des Blogs www.spiegelfechter.com,
Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf, hat als Zusatz zu seiner Skype-Adresse eine (grammatikalisch unkorrekte, - und, wie er mir schreibt -, „dafür aber philosophisch ungeheuer wichtige“) Weisheit verfasst:
"Je älter wir werden, desto kürzer dauert für immer."

Das brachte mich dazu, zu überlegen, wie ich selbst den 2. Teil des Proportionalsatzes "Je älter ich werde,." vervollständigen würde. Es muss übrigens nicht unbedingt "desto" sein, sondern die "je-Aussage" lässt auch "umso" zu!

Ich habe erkannt, dass es meistens immer nur ein Aspekt sein kann und keine das ganze persönliche Dasein umfassende Aussage, zum Beispiel:

"Je älter ich werde, desto kürzer dauert die Zeit, die mir noch bleibt.
"Je älter ich werde, desto skeptischer sehe ich die Welt."
"Je älter ich werde, desto mehr zeigt mein Körper mir, dass ich älter werde."
"Je älter ich werde, umso weniger halte ich mich an Vorgaben, wie ich mein Leben zu gestalten habe."

Ich möchte Sie dazu ermuntern, selbst Antworten auf diese Frage zu finden und würde mich freuen, wenn Sie sie mir per Blogkommentar zusenden!

Quelle
Tina Denninger, Silke van Dyk, Stephan Lessenich, Anna Richter, Leben im Ruhestand - Zur Neuverhandlung des Alters in der Aktivgesellschaft, transcript Verlag, Bielefeld, 2014

Blogs
26.06.2016: Was heisst schon „alt sein“?
15.12.2015: Therapien gegen das Alter und was daraus geworden ist
07.04.2011: Sind Erinnerungen im Alter Vermögen oder Balast?

 


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