Bush-Rede: Ein Kommafehler im Dienste der Ehrlichkeit
Autorin: Lislott Pfaff
In der „Basellandschaftlichen Zeitung“ vom 30. Juni 2005 las ich in einem Artikel über George W. Bush und seine hilflose Rechtfertigung der Irak-Politik folgenden Satz, der aufgrund der Bush-Rede zitiert wurde:
Die USA kämpfen gegen Feinde, „voll blindem Hass, ausgerüstet mit tödlichen Waffen und zu jeder Gräueltat fähig.“
Mit anderen Worten: Die USA kämpfen hasserfüllt, mit tödlichen Waffen und brutal gegen Feinde. Wie wahr, wie wahr ... Hat Bush endlich ein Einsehen gegenüber seiner eigenen Politik? – Oder war es etwa so gemeint:
„Die USA kämpfen gegen Feinde voll blindem Hass ...“
Was doch so ein Komma ausmacht – die ganze Weltgeschichte kann es auf den Kopf stellen!
Hinweis auf weitere Blogs von Scholz Heinz
Prächtige Frühlingsvorboten schon im Februar
Bad Säckingen: Eine der schönsten Städte Europas
Ohne Ameisen kein Schmetterling des Jahres 2026
1000 Deko-Schweine und die echte Emma
Der Herbst begeistert mit bunten Farben
Buchrezension: „Basel und seine Bäume“
„Russischer Bär“ verirrte sich in einer Wohnung
Bernhard Benninger: „Tollwut im Dorf“
Wanderung zum Hochkopfturm und Leder-Tschobenstein
Präzise Messung der Baumhöhe mittels Drohne
Tausendguldenkraut heilsam und geschützt
Der imposante Eichsler Mammutbaum
Die Brakel sind zutraulich und gefährdet
Noch nie eine so bizarre Buchengestalt gesehen
