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BLOG vom 08.03.2006


Die Panikmacher: Nährboden-Pfleger für Zwangsimpfungen
Autor: Walter Hess
 
Die Abläufe sind immer die gleichen: Zuerst treten Panikmacher auf oder es stellen sich bestimmte in Szene gesetzte Ereignisse ein, die den Boden für Massnahmen auf Regierungsebene (wenn möglich unter Kriegsrecht) aufbereiten.
 
Der Vietnamkrieg wurde von den USA mit der fadenscheinigen Behauptung losgetreten, man müsse genau dort den Vormarsch des Welt-Kommunismus stoppen. Den 1. Irakkrieg leitete die Kampagne eines für die USA tätigen PR-Unternehmens ein, Saddam Hussein lasse Hunderte von Säuglingen ermorden. Erst Jahre später erwies sich diese „Brutkastenstory“ als frei erfundene, gemeine Zwecklüge. Während des Bosnien-Kriegs (1992 bis 1994) kamen die Falschmeldungen legionenweise daher: Vergewaltigung von Zehntausenden von Musliminnen, Massaker im Spital von Gorazese usw. – alles erwies sich hinterher als unexakt oder vollkommen falsch.
 
Der 2. Irak-Krieg stützte sich auf ebenso erfundene Massenvernichtungswaffen im Irak und weitere läppische „Beweise“, die Kindergärten entsprungen sein könnten. Die höchst merkwürdigen Ungereimtheiten rund um die WTC-Türme, die am 11.9.2001 fielen und die ganz neue Verdachtsmomente aufkeimen liessen, wurden nie aufgeklärt und nie widerlegt. Die Sache diente der Bush-Weltregierung dazu, den 3. Weltkrieg auszurufen und alle Gesetze (inkl. das Kriegsrecht) aufzuheben, foltern und morden zu lassen, wie es sich gerade ergab. Die Araber wurden pauschal als Schurken taxiert, wenigstens jene, die sich nicht der US-Weltregierung freiwillig unterworfen hatten. Das ermöglichte dann eine beliebige Jagdfreiheit. Die vielen menschenrechtswidrig geführten Gefängnisse, welche die USA in aller Welt betrieben lassen, sprechen ihre eigene Sprache. Man kann sich ausmalen, was auf uns zukommt, wenn wir vollkommen unter US-Herrschaft sein werden. Wird es überhaupt je einmal möglich sein, den ganzem Umfang dieser Menschheitsverbrechen aufzuarbeiten, alle Schuldigen und Mitschuldigen zu benennen? Das wird eine Herkulesaufgabe sein.
 
Der kanalisierte Mainstream
Ein Heer von Mainstreammedien, das sich sofort gedankenlos in derartige Vorgänge einbinden lässt, den US-hörigen Kriegsberichterstattern im Irak ähnlich, verkauft die blödesten und offensichtlichsten Lügen und Erfindungen als bare Münze im Abonnement oder im Einzelhandel beziehungsweise gegen Gebühren. Nichts grassiert in den meisten heutigen Medien so sehr wie die Angst vor der eigenen Meinung, wenn sie unangepasst ist. Und die Bevölkerung, der das kritische Denken weitgehend ausgetrieben oder gar verboten worden ist, fällt grossenteils auf die Gesänge des einstimmigen Chors herein.
 
Die modernen konzentrierten, konzernjournalistisch strukturierten Medien funktionieren als Gruppe, und in Gruppen schrumpft das Hirn mit beliebigen Auswüchsen: Die ARD plante in einer Folge der Serie „In aller Freundschaft“ einen Knaben auftreten zu lassen, der die Vogelgrippe-Erkrankung zu spielen hatte. Das wäre ein verheerendes Signal, weil ja viele Menschen nicht mehr zwischen TV-Sein und -Schein zu unterscheiden wissen. Die deutsche Bundestierärztekammer hat sich gegen diesen Blödsinn gewehrt. Aber die Verflachungstendenzen ergreifen nicht allein die Bildschirme, selbst des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Den Luxus einer eigenen Meinung leisten sich die wenigsten, wenns gut geht noch der eine oder andere Alte unmittelbar vor oder nach der Pensionierung.
 
Es gibt noch ein paar unabhängige, mutige Zeitungen und Zeitschriften. Und im Internet tauchen viele kritische Geister auf; es scheint eine der letzten Bastionen des weitgehend unzensierten Worts zu sein, was auch den zunehmenden Einfluss der Weblogs begründet, die wegen ihrer Unabhängigkeit zu immer bedeutsameren Stimmen auf dem Meinungsmarkt werden. Der Nutzer scheidet schnell die Spreu vom Weizen. Wenn der klassische Journalismus eben im Mainstream erstarrt, muss er eben ergänzt und anschliessend ersetzt werden.
 
Was soll die Vogelgrippe-Hysterie?
Blogger leben auch von Rückmeldungen aus dem Publikum. Aus diesem freien bloggerischen Umfeld habe ich für meine Bemühungen, die Vogelgrippe-Panikmache anzuprangern, ausschliesslich Zustimmung und Hinweise auf ähnlich gelagerte Publikationen erhalten. Die zentrale Frage der kritischen Denker lautet: Wie kann sich ein Virus so zerstreut in aller Welt ausbreiten, nachdem sich die Vogelzug-These selber lächerlich gemacht hat, nicht nur bei fachkundigen Ornithologen, sondern bei allen Menschen, die noch eine Spur von logischem Denken durch diese Zeit der Verblödung retten konnten? So wird offiziell nicht einmal hinterfragt, weshalb sich denn eigentlich das berühmt-berüchtigte H5N1-Virus ausgerechnet etwa auf Rügen niederliess, weitab von seinen Artgenossen. Wieso stellt man nicht wenigstens Vermutungen an, dass in wenigen Kilometern Entfernung, die auch von Enten leicht zu überwinden sind, innerhalb einer Sperrzone das Friedrich-Löffler-Institut ansässig ist, das als die Virengiftküche Deutschlands Nr. 1 gilt. Und so ziemlich nebenan, ebenfalls auf der Insel Riems, produziert die Riemser AG Tierimpfstoffe. Falls sie alle auf Umsatzsteigerungen bedacht sein sollten, wäre das innerhalb der neoliberalen Globalisierung normal. Und ich will sie deshalb auch nicht verurteilen, würde aber doch erwarten, dass man allfällige Zusammenhänge von neutraler Seite einmal gründlich abklärt, mit einer Art seuchenpolitischer Untersuchungskommission. Eine freundliche Nutzerin machte mich darauf aufmerksam, dass Riems früher im Volksmund „Seucheninsel“ genannt worden sei.
 
Aber solche Vermutungen nach Ursache und Wirkung werden nicht einmal ausgesprochen, geschweige denn gedruckt oder über elektronische Medien verbreitet.
 
Und was für ein zoologisches Wunder ist jene Ente, die in Mannheim das Virus auftreiben konnte? Wenn es schon in der Virologie solche Sensationen gibt, müsste man doch einmal fragen, wie das die wunderbare Natur schafft. Aber solche Fragen unterbleiben, und das erstaunt mich schon.
 
Verdächtige Panikmache
Höchst verdächtig ist auch die Panikmache auf Vorrat über jedes vernünftige Mass hinaus. Da werden untaugliche Medikamente wie Tamiflu von Privatpersonen und Staaten zusammengekauft und Impfstoffe, die ausser Spesen und Schäden gar nichts bringen, eingelagert – immer nach den kühnsten, phantasievollsten Katastrophenplänen für den Pandemiefall. Und dabei ist genau dieses überrissene Getue die eigentliche Katastrophe.
 
Was kann dahinter stehen? In vielen Zuschriften, die im Blogatelier eingegangen sind, wird auf die Vorbereitung von Zwangsimpfungen hingewiesen, ein grandioses Geschäft mit Nebenwirkungen, die dann ebenfalls wieder vermarktet werden können. Die Behörden werden sich wahrscheinlich über den Umstand, dass es zahlreiche H5N1-Versionen gibt, nach Tamiflu-Muster hinwegsetzen und auch darüber hinwegsehen, dass es einen wirklich passenden Impfstoff nicht geben kann. „Ende dieses Jahres 2006 wird es diesen Impfstoff geben“, verkündete Emil Reisinger von der Universität Rostock dem „Tagesspiegel“ gegenüber folgerichtig bereits. Kein Zweifel.
 
Solch einen Skandal von Zwangsimpfungen haben wir faktisch bereits bei den Kinder-Zwangsimpfungen mit immer mehr halbtoten Erregern, die in einen Giftcocktail verpackt sind, die bei den Kindern statt zur Stärkung des Immunsystems eben zu dessen Schwächung beitragen und zudem u. a. auch noch Allergien und Allergieanfälligkeiten auslösen. Die lieben Kinder können sich nicht wehren – und wehe den Eltern, die aus voller Verantwortung heraus das für sie tun, d. h. den Spritzen im Wege stehen! Sie werden als verantwortungslos beschimpft und müssen froh sein, wenn man sie und ihre Kinder nicht bevormundet.
 
Nach der Abschaffung der Privatsphäre die Gesundheitskontrolle
Meines Erachtens greift es zu kurz, die Vogelgrippe-Hysterie allein mit den Zwangsimpfungen zu begründen und mögen diese Zusammenhänge noch so offensichtlich ein. Das Wesentliche ist vielmehr, dass die an den Schalthebeln der Globalisierung Sitzenden die Bevölkerungen unter B- beziehungsweise V-Kriegsrecht (Bakterien, Viren) kontrollieren und zu einträglichen Massnahmen zwingen kann, die sonst kein einziger vernünftig denkender Mensch ausserhalb der Schulmedizinfans über sich ergehen liesse.
 
Schon die Terrorbekämpfung, die in Tat und Wahrheit eine Terrorförderung war, hat Globalisierungserfolge gebracht, die sich sehen lassen dürfen: zunehmende Abschaffung des Datenschutzes und der Privatsphäre mit dem Paradebeispiel der Totalkontrolle der Flugpassagiere – insgesamt den globalen Überwachungsstaat, von dem nicht einmal George Orwell in diesen Dimensionen zu träumen gewagt hätte. Die Vogelgrippe wird es möglich machen, auch das Krankheitsverhalten der Menschen voll in den Griff zu bekommen – wie immer unter dem Oberbegriff des Allgemeinwohl-Schutzes: Blutverdünner ab 51, Cholesterînsenker ab 55 usf. Schritt für Schritt. Unterwegs werden kollektive Brechreize in Kauf genommen.
 
Wahrscheinlich gibt es demnächst eine Massenimpfung gegen das Erbrechen.
 
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