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BLOG vom 14.06.2006


Reaktionen auf Blogs (36): Lukrative Gesundheitsschäden
Präsentation der Leserpost: Walter Hess
Wenn Dr. Johann Georg Schnitzer in einem seiner Rundbriefe eine Webseite empfiehlt, dann ist dies nicht nur eine hohe Auszeichnung, sondern auch ein folgenschweres Unterfangen. Seit dem Montagabend, 12. Juni 2006, ist unser Server dem Zusammenbruch nahe: Ununterbrochen laufen Kommentare, Rundbrief-Bestellungen und Kopien von Empfehlungen an Bekannte, die Webseite www.textatelier.com zu besuchen, bei uns ein. Ich wollte eigentlich ein kleines Natursteinmäuerchen vor unserem Haus bauen, musste (durfte) das aber verschieben, um den E-Mail-Ansturm zu bewältigen. Doch habe ich das gern getan – und für harte handwerkliche Arbeiten war es ohnehin zu heiss ... redete ich mir ein.
 
Dr. Schnitzer schrieb an seine Bekannten und Freunde:
 
Die BLOGs im Textatelier des aufrechten Eidgenossen Walter Hess sind bekannt dafür, die Dinge beim Namen zu nennen. Dabei erfährt der Leser oft ebenso schockierende wie heilsame Einblicke hinter die schöne Scheinfassade, die ihm für gewöhnlich von Interessengruppen, der Politik und den Massenmedien vorgegaukelt wird.
 
Seit gestern Mittag (11. Juni 2006) steht dort ein von Heinz Scholz verfasstes BLOG, das es in sich hat: „Die Pharmaindustrie jubelt im Land der Pillenschlucker." Denn diese Lobby hat das Land, und nicht nur dieses, fest im Griff. Hier ist der Link: http://www.textatelier.com/index.php?id=996&blognr=1711
 
Dabei scheint auch die Politik zu Diensten zu sein, indem sie die Krankheitsursachen überwiegend unangetastet fortbestehen lässt, und − vor der vollen öffentlichen Aufmerksamkeit durch die Fussballweltmeisterschaft ebenso wie durch die schamlos irreführende Bezeichnung „Gesundheitsreform“ geschützt − ein vorher nie da gewesenes Ausmass der Schröpfung der Bevölkerung zu Gunsten der von ihren Krankheiten lebenden Interessengruppen vorbereitet.
 
Kranksein und dafür bis zur Erschöpfung Abgaben zahlen ist Bürgerpflicht! Schliesslich geht es um Einnahmen, Gewinne, Dividenden und die Erhaltung der Arbeitsplätze im so genannten „Gesundheitswesen“ − auch wenn dieses eher ein bis ins Kriminelle hineinreichendes „Krankheitsunwesen“ ist.
 
Mit freundlichen Grüssen
Dr. Johann Georg Schnitzer
 
P.S. Wenn Ihnen die Opferrolle des Dukatenesels für die Medizinlobby und der Melkkuh für die Politik weniger zusagt, können Sie aktiv etwas dagegen tun: Treten Sie in Gesundheitsstreik, werden Sie einfach nicht mehr krank! Dazu finden Sie einige Anregungen hier:
 
 
Soweit das Rundschreiben aus Friedrichshafen D.
 
Der Auslöser war das Blog „Die Pharmaindustrie jubelt im Land der Pillenschlucker“ von Heinz Scholz in Schopfheim vom 11. Juni 2006, der als ehemaliger Lebensmittelchemiker mit einer ausgesprochenen Zuneigung für alles Naturbelassene das Buch „Richtig gut einkaufen (Die moderne Lebensmittelkunde für den Alltag)", Verlag Textatelier.com, CH-5023 Biberstein, geschrieben hat. In seinem jüngsten Blog stellte er den verhängnisvollen, tonnenweisen Konsum von Medikamenten dar, und er verwies auf Dr. Schnitzers Bemühungen, Krankheiten wie zum Beispiel den Bluthochdruck ursächlich zu heilen – vor allem durch Ernährungsumstellungen. Die Reaktionen auf das erwähnte Blog beweisen, dass das tatsächlich funktioniert.
 
Kurt Häfeli (E-Mail: haefeli30@bluewin.ch) schrieb:
 
„Nach meiner Erfahrung kann man fast sämtliche Krankheiten durch richtige Ernährung heilen.“
 
Und Sven Fischer (E-Mail: svfis@hotmail.de) reimte sich zusammen, weshalb das nicht passiert:
 
An einem gesunden Menschen ist niemand interessiert,
denn Geld wird nur mit Kranken verdient.
 
PS. Lasst eure Nahrung euer Heilmittel sein.
 
Dies alles bestätigte sinngemäss Rudolf Miche (E-Mail: weide60@yahoo.de) mit Bezug aufs Blog „Johann Georg Schnitzer und die Rückkehr zur Vernunft“ vom 13. März 2005:
 
Hallo Guten Tag!
Ich hatte vor zirka einem Jahr erstmals Herz-Kreislauf-Beschwerden; der Blutdruck war leicht erhöht. Mir wurden sofort entsprechende Tabletten verschrieben, es wurden nicht einmal Ursachen oder Verhaltensweisen usw. angesprochen. Ich bekam bisher nie gekannte Beschwerden − Niedergeschlagenheit, schlimme Aussetzer, Gedächtnislücken usw. Zum Glück geriet ich an Informationen von Dr. Schnitzer! Als nach verschiedenen Versuchen mit anderen Medikamenten nur eine geringe Besserung bei den „Nebenwirkungen“ erzielt wurde, habe ich die empfohlene Dosis deutlich reduziert und vor allem konsequent meine Ernährung umgestellt. Ergebnis: Blutdruck hat sich normalisiert, Beschwerden sind deutlich zurückgegangen. Ich werde versuchen, ohne Medikamente auszukommen. Schlimm ist doch, dass zu viele Ärzte sofort − ohne auf mögliche Ursachen bei z. B. Ernährungs- und Verhaltensweise hinzuweisen− Tabletten verschreiben. Wenn dann eine Besserung eintritt, glauben allen Ernstes viele Patienten, sie seien „geheilt“, und sie sind zur Freude der Pharmaindustrie der Meinung, ohne Tabletten gehe es nicht mehr!
 
Die Gesundheit selber in die Hand nehmen
Katrin Lorenz (E-Mail: Katrin.Lorenz@ewetel.net) machte auf die Eigenverantwortung aufmerksam, welche für viele Zeitgenossen offenbar ein Fremdwort ist:
 
Ich kann Dr. J. G. Schnitzer nur beipflichten; der Artikel von Heinz Scholz ist super. Wer heutzutage gesund sein will, muss etwas dafür tun und seine Gesundheit selbst in die Hand nehmen.
 
Vor einigen Jahren gab es einen SPIEGEL mit der Titelseite: „Wie die Pharmaindustrie Bonn kaufte.“ Die Quittung bekommt heute der Bürger mit der so genannten „Gesundheitsreform“ in Deutschland. Eine Sonderschullehrerin ist Gesundheitsministerin, das sagt doch schon alles. Ich würde mich nicht wundern, wenn demnächst Lehrer Rezepte in Schulen über RITALIN selbst ausstellen dürften ...
 
Jeder macht, was er will, und wir zahlen die Rechnung für allen Schwachsinn! Dabei ist fast jeder an Allergien, Asthma oder sonst was erkrankt. Wann erkennen die Menschen endlich, dass Pillen nicht heilen, sondern nur Symptome unterdrücken?! Dabei müsste man sich frei nach Dr. Schnitzer und Dr. Max-Otto Bruker „Unsere Nahrung- unser Schicksal" auf die Fahne schreiben.
 
Und anstatt eines Fernsehers für die WM leiste ich mir lieber Bionahrung und baue mein Gemüse selber an, während andere 22 Balljäger beobachten. Im Grunde lenkt man mit der WM nur geschickt von den Problemen im Lande ab.
 
Was mögen die Hartz-Empfänger empfinden, wenn andere tausende Euro für Fussball rauswerfen? Ja, und anstatt passiv dem Sport zuzuschauen habe ich vorhin meine Schwimmrunden gedreht.
 
Leute werdet endlich wach!!!!!!!!!
 
Das Wohlgefallen an der Patientenrolle
Marcel Fischer (E-Mail: fischer@kaempken.de) wies auf Patienten hin, die sich in ihrer Rolle offenbar gefallen:
 
Alles, was im Pillenschlucker-Blog geschrieben steht, ist völlig richtig. Die Heilung der Patienten auf natürlichem Weg scheitert aber nicht nur an der Unfähigkeit der Ärzte, sondern auch an dem Unwillen der Patienten, lieb gewordene Gewohnheiten umzustellen.
 
Ich habe mich selber über einen Zeitraum von 2 Monaten streng nach den Büchern von Dr. Schnitzer ernährt, schaffe es aber nicht, dies dauerhaft durchzuhalten. Es gibt in dieser Gesellschaft zu viel Ablenkung, Unverständnis, Ignoranz und Lobbyistentum, als dass man sich dauerhaft diesem ganzen Lügengebäude entziehen könnte. Da würde nur die einsame Insel helfen.
 
Der Einzelne ist aber auch schon viel zu sehr Abhängiger der zahlreichen Genüsse und auf Grund seiner Abhängigkeit unfähig, darauf zu verzichten. Ich selbst suche für mich einen Mittelweg, welcher es mir ermöglicht, ohne Arztbesuche (bis auf den Zahnarzt) auszukommen und aus einer Kombination von sportlicher Betätigung und einem weit reichenden Verzicht von Alltagsdrogen besteht. Diese Lebensführung ist noch ausbaubar, wird aber durch eigene mentale Schwächen manchmal zunichte gemacht.
 
Schuld an der ganzen Misere sind nicht nur die Ärzte, sondern auch andere gesellschaftliche Einrichtungen und Einstellungen, angefangen von den Schulen, den Medien, der Wirtschaft, der Politik, usw. Die Erkenntnis kann nur bei jedem selbst reifen. Ein Arzt kann einem Raucher noch so häufig sagen, dass er vom Rauchen krank wird. Der Raucher hört erst auf, wenn er die ersten körperlichen Folgen spürt, weil er es dann mit der Angst zu tun bekommt.
 
Der Blutdruck-Kranke stellt seine Gewohnheiten vielleicht erst dann um, bzw. beginnt erst damit sich mit seiner Krankheit auseinanderzusetzen, wenn er sich mit seiner Pillenbehandlung extrem unwohl fühlt.
 
Meine Motivation bestand darin, mich nicht mein Leben lang in die Hände von Ärzten und Pharmafirmen begeben zu müssen. Vielen ist das jedoch egal und einfach bequemer, weil sie ihre Gewohnheiten nicht ändern müssen.
 
Edwin Steimer (E-Mail: edwin.steimer@arcor.de) lieferte einen ähnlichen, bezeichnenden Beitrag über die Unbelehrbarkeit der Menschen:
 
Das Blog über den Arzneimittelmissbrauch offenbart, wie schon andere Beiträge zuvor, in welcher ungeheuerlichen Misere sich unser Land und deren Bürger befinden. Ist es meine veränderte Wahrnehmung, oder tatsächlich so, dass sich immer mehr stark übergewichtige, fette, verblödete Menschen (Entschuldigung, aber man sieht das den Leuten wirklich an) durch unsere Strassen wälzen? Von „bewegen“ kann ja in dem Zusammenhang nicht die Rede sein.
 
Ja, es ist wirklich so. Mir fällt hierzu nur noch eines ein: „Du bist Deutschland!“
 
Inzwischen habe ich frustriert aufgegeben, im Freundes- oder Bekanntenkreis das Thema „Vernünftige Ernährung“ anzusprechen. Man erntet nur Hohn, Spott, Unverständnis und blöde Bemerkungen: „Wann willst du denn endlich mal wieder etwas Richtiges essen? Ich bin doch kein Hase und fresse denen das Grünfutter weg. Wir essen ja nur ab und zu Fleisch. Eigentlich habt Ihr ja Recht, aber ich brauch auch mal etwas Herzhaftes.“
 
Am schlimmsten sind die Diskussionen in den Medien. Überall nur Experten. Fast alle reden nur im Sinne der im Beitrag erwähnten Pharma- und Irreführungs-Lobby. Kurz und gut, ich habe die Schnauze gestrichen voll und versuche mich dem Ganzen durch vernünftiges Verhalten zu entziehen.
 
Nach wie vor bewundere ich Herrn Dr. Georg Schnitzer. Seine Bücher haben bei mir und meiner Frau seinerzeit einen radikalen Umkehrprozess eingeleitet, so dass mir aus heutiger Sicht nur noch zu sagen bleibt: „Schade, dass ich das alles nicht schon früher gewusst habe.“ Es hätte mir manchen Arztbesuch und die daraus resultierenden Nachteile erspart.
 
P.S. Mir geht es wirklich gut!
 
Und auf dass es allen gut gehe, hat Jürgen Ball (E-Mail: shrichakra@t-online.de) auf einen Link aufmerksam gemacht:
 
 
Gesundheitseinfluss durch Elektrosmog
Nicht allein die fehlernährung, sondern auch künstlich erzeugte Strahlungen aller Art setzen unserer Gesundheit zu. Am 14. April 2006 ist ein Blog zum Thema „Machen Handys wirklich schwachsinnig? Es scheint so“  erschienen. Maja Petzold (E-Mail: maja.petzold@freesurf.ch) äusserte sich aus aktuellem Anlass dieser Tage zum Thema Elektrosmog. Ihre Kritik an der Pro-forma-Untersuchung durch die Universität Zürich ist berechtigt. Denn die wesentlichen Aspekte waren nicht Untersuchungsgegenstand, sondern es ging einfach um eine Elektrosmog-Weisswäsche, damit die Einsprecher abgewimmelt werden können. Ein Skandal! Hier der Kommentar von Maja Petzold dazu:
 
In dieser Woche wurde das Ergebnis einer Untersuchung der Zürcher Uni bekannt, das mich schockiert und empört. Es handelt sich um die Untersuchung über die Wirkung von UMTS-Antennen. Wie in allen Medien verbreitet wurde, haben Wissenschaftler der Uni Zürich untersucht, ob sich Menschen, die 45 Minuten einer Strahlung ausgesetzt wurden, die der einer UMTS-Antenne entspricht, danach unwohl fühlten oder nicht. Ich habe in den Zeitungen nicht lesen können, welche Art von Messungen an diesen Versuchspersonen vorgenommen wurden, um dieses „Wohlsein“ oder „Unwohlsein“ festzustellen.
 
Mich schockiert und empört die Einfalt dieser Versuchsanordnung! Wer in der Nähe einer UMTS-Antenne wohnt, ist dieser Strahlung jeden Tag um ein Vielfaches länger ausgesetzt, Kleinkinder im Durchschnitt den ganzen Tag! Wenn man messen will, wie viel Strahlung pro Tag sich ein Mensch mit Handy zumutet, mag die Zeitspanne von 45 Minuten ja noch angemessen sein. Dies hat man aber, soweit ich orientiert bin, nicht untersucht.
 
Das Problem stellte sich doch offensichtlich daher, dass einige Gemeinden nicht bereit waren, die Installation einer UMTS-Antenne zu gestatten. Das ist etwas vollkommen anderes! Wir wissen inzwischen, welches Resultat sich aus den jahrzehntelangen Streitereien um den Schwarzenburger Kurzwellen-Sender ergeben hat: Nachdem endlich dieser Sender abgestellt worden war, haben sich die Beschwerden der Schwarzenburger Bevölkerung signifikant verringert. Auch dies konnte man vor kurzem in den Zeitungen lesen.
 
Und nun kommen diese Zürcher „Wissenschaftler“ und liefern eine derart kurzsichtige Untersuchung! In meiner Zeitung waren sanfte, leise Zweifel zu lesen, die schnell vergessen sein werden. – Und nun? Werden sich alle Gemeinden, die bisher vernünftigerweise zurückhaltend waren in der Zulassung von UMTS-Antennen, diese Zurückhaltung angesichts „wissenschaftlicher Untersuchungen“ noch leisten können?
 
Was überhaupt ist Forschung heute noch wert, wenn sie derart unwissenschaftlich vorgeht? Wurde diese Untersuchung vielleicht von einem der grossen Telekommunikationskonzerne finanziell gefördert?
 
Kein Mensch kann heute garantieren, dass all die Strahlungen, denen wir mehr und mehr ausgesetzt werden, auf längere Dauer keine (schädigende) Wirkung auf unsere Gesundheit, auf unser Wohlbefinden hat. Aber aus den vielen Erfahrungen der letzten Jahrzehnte sollten wir mit den neu entdeckten Möglichkeiten der Technik zurückhaltend und vorsichtig umgehen und nicht, wie heute üblich, schnellstmöglich gewinnbringende Geschäfte daraus machen. Diese Einstellung ist allerdings heute nicht beliebt!
 
Es wird immer Menschen geben, die den Einflüssen der Umwelt gegenüber robust genug sind, um von UMTS-Strahlen nicht viel oder gar nichts zu spüren. In unserer Zeit redet man jedoch sehr viel von den Schwachen in unserer Gesellschaft, die unsere Unterstützung brauchen, um in den Anforderungen des Lebens bestehen zu können. Das bedeutet, dass man eben auch auf die Menschen Rücksicht nehmen muss, die von elektronischen Strahlungen geschwächt werden!
 
Es ist sinnlos, die Abschaffung des Handys zu verlangen, aber ich halte es für zwingend notwendig, dass man sich über die Folgen dieser technischen Erfindung fundiert, echt wissenschaftlichen Prinzipien entsprechend und unbeeinflusst von kommerziellen Interessen Klarheit verschafft! Dafür wäre meines Erachtens die Wissenschaft zuständig. Ist sie dazu nicht mehr imstande?
 
Freude am Wetter, wie es auch sein möge
Die Textatelier.com-Nutzer sind natürlich auch auf viele andere Blogs (Tagebuchblätter) gestossen, zu denen sie ihre Gedanken äusserten. So schrieb Luzi Pfosi (E-Mail: luzpfosi@bluewin.ch) zu Heinz Scholz’ Blog „Süffiges Mittel gegen den Kälteschock: Glühwein im Juni“ vom 2. Juni 2006, als es noch kalt und regnerisch war – einen Trost an die Adresse der Unzufriedenen:
 
„Zwar ist es verständlich, dass viele Leute am Klima wenig Freude haben, besonders diejenigen, die ohne Wärme kein Geschäft machen. Ich hätte manchmal auch lieber etwas mehr Sonne, doch ich verdränge die negativen Gedanken ganz einfach ... Ich war beispielsweise einmal in Pakistan und fuhr durch trockene, kahle Gegenden. Jeder Tropfen Regen wäre als kostbares Gut willkommen gewesen. Staub, Hitze und nur Sonne, welche unbarmherzig auf die geschundene Landschaft brennt – was würden diese Menschen dafür geben, wenn sie etwas von unserem Regen bekommen könnten! Pessimisten, schaut Euch bei uns um: Die Wälder sind in herrlicher, grüner Pracht, die Tiere auf den Weiden fühlen sich pudelwohl.
 
Fragen Sie doch Leute aus Portugal, welche letztes Jahr unter einer grausamen Dürre litten ... Nein, es kann von mir aus ruhig weiter „schiffen“. Ich hole dann die Bilder von Gebieten hervor, wo trostlose Trockenheit herrscht, wo Flora und Fauna erbarmungslos leiden; da ist mir ein Regensprutz, ob kurz oder von Dauer, doch noch viel lieber.
 
Zudem ist es so sicher wie das Amen in der Kirche: Wir bekommen noch genug Hitze; denn die Sonne ist durch Umweltschäden weniger gefiltert und scheint, nach meiner Feststellung, viel aggressiver als früher. Also freut Euch an einem nassen, aber sauberen Wald, in dem alles so frisch duftet.
 
Soweit der Brief mit seiner zutreffenden Prophetie: Inzwischen ist die Sommerhitze tatsächlich ausgebrochen – und mit ihr die Ozon-Alarme!
 
Die Reduktion aufs Unwesentliche
Aber die Fussball-Weltmeisterschaft 2006 bietet da Ablenkung. Im Scholz-Blog „WM-Kuriositäten, Halbzeitpizza, Fussballwurst, Knusper-Ball“ habe ich in einem Statement das mediale Herlaufen hinter den teuren Balltreterstars kritisiert und in Erinnerung gerufen, dass viele Kriege, Konflikte und menschliche Tragödien unbeachtet bleiben, z. B. Osttimor. Heinz Scholz präzisierte meinen Zwischenruf und nannte ein positives Beispiel:
 
Du prangerst in Deinem Kommentar zur WM an, dass sich wohl kaum einer der angereisten Journalisten für die Vorgänge in Osttimor interessiere. Die Balltreter seien wichtiger!
 
Eine Ausnahme bildet die „Badische Zeitung“ (BZ). Neben der ausführlichen Sport-Berichterstattung wird regelmässig über die Lage in Osttimor berichtet. Dann erschien nach dem Bericht „Lage in Osttimor spitzt sich zu“ (Untertitel: Proteste gegen Regierungschef) die Rubrik „Erklär’s mir“ Infos über die Kämpfe in Osttimor. Da wird der Leser immer gründlich informiert. Diese Rubrik erscheint regelmässig zu politischen oder auch medizinischen Texten.
 
Schön, dass es solche Ausnahmen gibt, welche die Regel bestätigen.
 
Soweit eine kleine Auswahl aus den Zuschriften. Weitere Reaktionen erscheinen in den nächsten Tagen. Ich danke allen Textatelier- und Blogatelier-Nutzern herzlich für ihre Aufmerksamkeit und die intelligenten Wortmeldungen.
 
Hinweis auf die bisher erschienenen „Reaktionen auf Blogs“
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