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BLOG vom 02.07.2006


Reaktionen auf Blogs (38): Kritische Intelligenz-Masse nötig
Präsentation der Leserpost: Walter Hess
BLOG-Kommentar zu „Die Pharmaindustrie jubelt im Land der Pillenschlucker“ vom 11. Juni 2006:
 
„Gut, wenn auch in teilen polemisch geschrieben. tolle zusammenfassung. echt lesenswert. was tut man /frau dagegen? es wird höchste zeit, dass sich die verbraucher wehren. souveränität, transparenz und information sind die wichtigsten hilfsmittel. da darf man sich allerdings nicht mehr hinter einem weissen rockzipfel verstecken und sein schicksal einem arzt überlassen. frei nach kant: wo ein doktor ist − ist der freie wille weit weg und die − selbstverschuldete − abhängigkeit nah.
 
ps. eine abhängigkeit, die besonders frauen leicht befällt − sagt kant ;)
 
Soweit der Kommentar von Heike Hatzmann (E-Mail: heike.hatzmann@naturavital.de) zur pharmakritischen Betrachtung aus der Feder von Heinz Scholz, die zahlreiche Reaktionen provoziert hat. Offensichtlich sind zahllose Menschen von der Schulmedizin tief enttäuscht. Der Irrglaube, mit Pillen und Skalpellen ohne Beachtung der krankmachenden Ursachen den Menschen zu mehr Gesundheit verhelfen zu können, strandet in einem Milliarden verschlingenden Fiasko, und ein Umdenken ist nicht in Sichtweite. Diese herausgeworfenen Milliarden werden irgendwo einkassiert.
 
Rentable Pharmagift-Mixturen
Martin Eitel (E-Mail: M.Eitel@gmx.net) nimmt sich dieses pekuniären Aspekts prägnant an:
 
Dass sich mit den pharmazeutischen Giftmischungen exorbitante Gewinne erzielen lassen, zeigt der jüngste Übernahmepoker um die Firma Schering AG in den letzten Wochen. Dieser Fall lehrt auch, dass offenbar weit überteuerte Preise für zum Teil lebensgefährliche oder sogar tödliche Pillen und Säfte der Pillendreher gezahlt werden. Im Übrigen ist aufgrund der Tatsache, dass die Pharma-Industrie und die von ihr abhängigen Ärzte überwiegend keine Heilmittel anwenden, die die Krankheiten heilen, sondern nur Mittel, die die Symptome mehr recht als schlecht und häufig mit schlimmen Nebenwirkungen behandeln, die häufig schlimmer sind als die zu behandelnde Krankheit selbst, ein nie endender Absatzmarkt geschaffen, der einer Lizenz zum Gelddrucken gleicht. Dass nur bei 6 % aller Krankheitsbilder eine kausale Therapie angeboten wird, hat selbst Dr. S. J. Oschmann von der Pillenfirma MSD Sharp & Dohme eingeräumt.
 
Marion Lauer (E-Mail: marion_lauer@freenet.de) meidet Arztpraxen tunlichst:
 
„Je weniger Zeit die Ärzte für ihre Patienten haben, um so mehr werden Pillen verschrieben. Das geht schnell, und der Patient ist zufrieden. Ich persönlich musste feststellen, dass der Mensch in einer Arztpraxis nicht mehr zählt und lasse mich nur noch im grössten Notfall dort blicken. Ich lebe zu 90 % nach den Ernährungsempfehlungen von Dr. Johann Georg Schnitzer, konnte aber bisher leider nicht auf meine Beta-Blocker verzichten, da ich es noch nicht geschafft habe, mit dem Rauchen aufzuhören.
 
Auf den Umstand, dass gute Geschäfte dem Heilen im Wege stehen können, machte Adelheid Jung (E-Mail: Adelheid-Jung@web.de) in ihrer E-Mail ans Blogatelier aufmerksam:
 
Wenn man die heutige Medizin-Industrie durchblickt (Bücher gibt es genug darüber!) und dann sieht, wie die Politiker bei leeren Kassen den Pharmariesen das Geld hinterhertragen, könnte man verzweifeln. Noch schlimmer ist es, wenn man die Neue Medizin von Dr. Ryke Geerd Hamer kennt.
 
Das Wissen um die Ursachen sämtlicher Krankheiten wird seit 25 Jahren unterdrückt!!! Ärzte und Therapeuten sind da genauso beteiligt, siehe www.gnm-pruefen.de.vu/ Etwa 1500 Menschen sterben täglich an Chemotherapien, Bestrahlung, Morphium etc. Da kann ich als Laie nur staunen über den Berufsstand, der doch eigentlich für „Heilung“ zuständig sein sollte.
 
Selbstverantwortung ist die beste Lösung
Gisela I. Anders (E-Mail: gisela.i.anders@t-online.de) kommentierte das Scholz-Blog aus eigenem Erleben:
 
Bravo!!! Endlich die absolute Wahrheit. Bin selbst Opfer gewesen. Rechtzeitige Fehldiagnosen, dadurch 3 Bypässe, Herzinfarkt während der Operation und ein zusammengezogener Bypass mit 10 % Funktion. Die Medikamente-Packungen für 2001 bedeckten 0,5 qm. Mit frischen Wildkräutern und Schnitzer-Kost bin ich nach 24 kg Gewichtsreduktion medikamentenfrei und geheilt von 46 Jahren andauernder vegetativer Störungen mit wechselnden Depressionen, 40 Jahren Restless-leg-Syndrom, 2 Jahren Absterben der Arme und Beine, Bronchialverkrampfungen (Folge der Betablocker), 20 Jahren Schlaflosigkeit, Dauerblähungen. Mein Stoffwechselalter liegt jetzt bei 38 Jahren, so fühle ich mich auch. Ähnliche Ergebnisse bei meinem Mann, der zum gleichen Zeitpunkt Herzinfarkt und eine Operation hatte. Ich behaupte: Unsere Arteriosklerose ist geheilt. NIE WIEDER GEBE ICH DIE VERANTWORTUNG ÜBER MEINE GESUNDHEIT AUS DER HAND.
 
Hier mein Gedicht zum Gesundheitsunwesen: 
Wer mag sich denn Gedanken machen,
bei den vielen leck’ren Sachen.
Besser doch dem Staat vertrauen
statt auf die Gesundheit hin zu schauen.
Der Lebensmittelindustrie gehts gut,
und Diabetes fordert sein’ Tribut.
Der Staat die Krankenkassen stützt,
damits Chemiekonzernen nützt.
Auch der Arzt will davon gut leben,
so wie die Apotheker eben.
Mensch bleib nur wie du bist –
sonst störst du das Gleichgewicht.
Medikamente-Marketing
Wolf-Alexander Melhorn (E-Mail: wolf-alexander@melhorn.de) wies auf einen anderen Aspekt der Pharmastrategie hin:
 
Hallo,
mit Interesse habe ich Ihr Blog gelesen. Das gehört den Lesern so gesagt.
 
Ihr Interesse möchte ich in diesem Zusammenhang auf das Bemühen der Pharmabranche und der Politik lenken, das beste Herzmedikament, das bislang bekannt war, nun vom Markt nehmen zu lassen, damit die derzeitigen Herzmittel verkauft werden können: Strophanthin.
 
Hierzu lesen Sie bitte http://www.melhorn.de/Herzinfarkt
 
Diesbezüglich habe ich auch eine politische Aktion über das Internet gestartet, die Sie vielleicht durch einen entsprechenden Hinweis mittragen könnten.
 
Der Missbrauch der Kinder als Versuchskaninchen
Ein weiteres Tagebuchblatt von Heinz Scholz hat unsere Nutzer aufgerüttelt: „Arzneimittel-Skandal: Kinder als neue Versuchskaninchen“ vom 19. Juni 2006. Dazu schrieb Dr. Johann Georg Schnitzer aus Friedrichshafen:
 
„Ihr BLOG vom 19. Juni zur Kindermedikation ist sehr wichtig. Oftmals wird durch entzündungshemmende oder fiebersenkende medikamentöse Eingriffe bei akuten entzündlichen oder fieberhaften Phasen ein Diabetes Typ I oder eine Leukämie ausgelöst, wie sich aus der Anamnese (Vorgeschichte) dieser Krankheiten meistens ermitteln lässt. Auf diesen Zusammenhang hat Dr. Hans Heinrich Reckeweg (Begründer der Homotoxinlehre) seit Anfang der 1950er-Jahre die Kollegenschaft in seinen Vorträgen und in seinen Büchern hingewiesen − was jedoch bis heute von der überwältigenden Mehrzahl der Ärzte immer noch ignoriert wird. Entsprechend viele Neuerkrankungen an Diabetes Typ I und Leukämie ereignen sich fortlaufend weiterhin. In meinem Buch „Der alternative Weg zur Gesundheit“
http://www.dr-schnitzer.de/awg002.htm) bin ich näher darauf eingegangen.
 
Die von mir seit einem halben Jahrhundert geforderte Synthese von Hochzivilisation und Gesundheit ist überlebenswichtig − für den Einzelnen, für die Familien, für die Hochzivilisation und für die in allen Ebenen der Zivilisation („erste, zweite und dritte Welt“) lebenden Völker. Ob diese notwendige Synthese von Hochzivilisation und Gesundheit auch wirklich gelingt, hängt davon ab, ob sich eine genügende Anzahl (eine „kritische Masse“ von 10−15 %) intelligenter Menschen den Zugang zu dem notwendigen Wissen über die Zusammenhänge verschaffen will und kann, um dann auch privat wie öffentlich aktiv zu werden. Die neue Zielsetzung kann in den einzelnen Menschen ebenso wie in der Wirtschaft enorme Innovationskräfte freisetzen und bisher für Krankheitsbehandlung aufgewendete Milliardenkosten einsparen.
 
Das lässt erwarten, dass mit der allgemeinen Gesundheit auch alsbald der allgemeine Wohlstand ausbrechen könnte.
 
Mit freundlichen Grüssen
Dr. Johann Georg Schnitzer, http://www.dr-schnitzer.de
 
Die Shopaholiker
Zum Thema „Rund ums liebe Geld: Shopaholics mit Schuldenkater“ schrieb Emil Baschnonga aus London am 11. Juni 2006 ein originell-tiefsinniges Tagebuchblatt, das den folgenden Kommentar von Katrin Lorenz (E-Mail: katrin.lorenz@ewetel.de) ausgelöst hat:
 
Lieber Herr Baschnonga, in Deutschland sieht es in Bezug auf die Kaufsucht nicht viel anders aus. Es wird lieber für ein Statussymbol Geld ausgegeben als für die Gesundheit. Unsere Nachbarn auf der linken Seite tragen das Geld ins Fitnessstudio, wo die Anmeldung schon 88 Euro kostet; ansonsten liegen sie auf kurz geschorenem Rasen im Liegestuhl und wundern sich über uns, die sich mit eigener Kraft einen wunderschönen Garten mit Badeteich selbst geschaffen haben. Das Geld, das wir da gespart haben, stecken wir in die Gesundheit und schwimmen kostenlos unsere Runden. Wir sparen uns auch das Fitnessstudio, buddeln an frischer Luft zwischen den Rosen, und auf den Hochbeeten wächst Kohl aller Sorten.
 
Nur, meine Nachbarin auf der linken Seite, die ein kleiner Statusmensch sein will, versteht mich überhaupt nicht. Wie kann man auch glücklich sein und sich freuen über Fischreiher, Eisvogel und Kröte, ohne dieses Repräsentieren mitmachen zu müssen?
 
Ein paar Mal im Jahr öffnen wir mit anderen unseren Garten, damit die Idee, sich am Selbermachen zu probieren, ansteckend wirken kann und mehr Leute zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben zurückfinden wie z. B. Natur, Gesundheit und gesunde Ernährung.
 
Wenn ich ein T-Shirt in einem Geschäft sehe, das 199 Euro kosten soll, dann frage ich mich immer,  was ein Arbeitsloser hier in Bremen denkt, wenn er dieses Angebot sieht und erkennt, dass die Welt, von Konsum beherrscht, ganz schön krank ist. Aus dem Grunde schaue ich mir Werbung im Fernsehen auch nie an. Haben Sie da schon mal erlebt, dass man für Biogemüse oder Gesundheit wirbt, oder haben Sie da schon mal einen Heilpraktiker in einer Diskussionsrunde erlebt ? Ich nicht. Man versucht uns da mit psychologischen Mitteln Pharmaprodukte oder ätzende Putzmittel und allerhand anderen überflüssigen Kram anzudrehen. Schlimm ist vor allem, dass unsere Kinder so gross werden: „Oh! Du hast Schmerzen, nimm schnell die Pille A und der Schmerz ist weg ..."
 
Dass Medikamente mit für das stetige Anwachsen der Krebskranken verantwortlich ist, hat schon Dr. P. G. Seeger vor einigen Jahren in seinem Buch „Leitfaden für Krebsleidende und die es nicht werden wollen“ beschrieben.
 
Aber man will eben immer verdienen, es geht alles nur ums Geld. Aus dem Grunde frage ich mich bei allem: „Wem nützt es?“ Geld, das man in die Gesundheit investiert, ist gut angelegt; der meiste andere Kram ist überflüssig.
 
Sondermüll
... oder landet auf dem Sondermüll, wie seinerzeit in der Sondermülldeponie Kölliken AG (SMDK), die nun ausgepackt werden muss, damit nicht der grösste Grundwasserstrom der Schweiz (Suhrental−Aaretal) verseucht wird. Dieser sorgfältigen Entfernung eines Krebsgeschwürs in der Erdkruste galt mein Blog vom 8. Mai 2006: „SMKD Kölliken: Vom Gift-Schandfleck zum Vorzeigeobjekt“ und meine ausführliche Reportage „Sondermülldeponie Kölliken: Das inszenierte Riesendebakel“ .
 
Luz Pfosi (E-Mail: luzpfosi@bluewin.ch) machte dazu folgenden Zwischenruf:
 
Es wird ein- und ausgepackt. Es wird verschickt und kommt zurück. Und zuletzt landet die ganze Sache in irgendeinem grossen Gewässer, wie es Schweizer Idioten mit der Munition (zum Beispiel im Thunersee und im Urnersee, Teil des Vierwaldstättersees) gemacht haben.
 
Hoffentlich wird der Artikel von vielen Lesern aufgenommen, und hoffentlich machen sie alle sich Gedanken.
 
Danke für alle Zuschriften. Das Blogatelier ist für solche Gedanken, und mögen sie noch so abstrus anmuten, immer empfänglich. Auch Kuriositäten regen zum Denken und Überdenken an.
 
Hinweis auf die bisher erschienenen „Reaktionen auf Blogs
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