Startseite 
Kontakt  °  Inhaltsübersicht  
Seite weiterempfehlen
     July 18, 2019 13:47 CET
 


Schlossportal
 Kundeneingang

 
 
BLOGs nach Datum sortiert Alle BLOGS zum Zurückblättern
BLOG vom 24.12.2006


2 Jahre Blogatelier: Ein festlicher und delikater Cocktail
Autor: Walter Hess, Biberstein CH
 
Am 25. Dezember 2004 haben wir das 1. Blogatelier-Blog ins Internet gestellt, und somit vollenden wir heute, an diesem feierlichen 24. Dezember 2006, das 2. Jahr. Es gab keinen einzigen Tag, an dem von uns nicht mindestens 1 Tagebuchblatt ins weltweite Netz eingespeist worden wäre; häufig waren es deren 2, manchmal sogar deren 3. Das vorliegende ist das 962. Blog (in 3 Tagen gab es im Durchschnitt also 4 Blogs). Von einer einzigen Person wäre solch eine Aufgabe nicht zu bewältigen, und für den Leser wäre das auch zu wenig attraktiv. Doch an Attraktivität und der entsprechenden Beachtung besteht keinerlei Mangel. Inzwischen erfreuen wir uns täglich über 6000 bis 8000 Seitenaufrufe; im Monat sind es rund 200 000 aus aller Welt.
 
In diesen 2 Jahren haben folgende Autorinnen und Autoren mitgewirkt: 
Emil Baschnonga, London
Margrit Haller-Bernhard, Rothrist CH
Heiner Keller, Zeihen CH
Lislott Pfaff, Liestal BL
Rita Lorenzetti, Zürich
Heinz Scholz, Schopfheim D. 
Als Korrektor wirkte im Hintergrund, wenn auch mit Verzögerung, um die Aktualität nicht zu beeinträchtigen, Hans Kurt Berner, Biberstein AG, eine empfehlenswerte Adresse. Und auch Heinz Scholz liest die neuesten Arbeiten immer kritisch durch. Wir tun also alles für die Qualitätshochhaltung, was gerade beim Schreiben am Computer zwingend ist, denn dieses Gerät schreibt erfahrungsgemäss auf seine Weise mit. Jede Tastenberührung, auch wenn sie ungewollt ist, wird von ihm als Befehl wahrgenommen; manchmal wird beim Einfügen irrtümlicherweise überschrieben, und das bequeme Umstellen von Wörtern und Satzteilen ist von vielen Tücken begleitet. Gelegentlich kommt es zu ausgewachsenen Textstellen-Verdoppelungen, die mir unerklärlich sind.
 
Aber wir tun unser Bestes, merzen jeden Fehler, sobald er erkannt ist, sofort aus, bemühen uns um einen verständlichen Stil, ohne die persönliche Färbung aufzugeben. Unsere Tagebuchblätter sind so vielfältig konzipiert und geschmückt wie die Christbäume, verlieren aber die Nadeln und Spitzen weniger schnell. Die Phantasie hat ihren freien Lauf. Und die Glaubwürdigkeit ist gegeben, weil wir nicht kommerziell ausgerichtet sind. „Warum publiziert Ihr dann?“, schrieb mir gestern ein Geschäftsmann aus Wien. Er kann nicht verstehen, dass man so viel Aufwand für nichts treiben kann (und sich dies noch etwas kosten lässt). Doch das Internet lebt zu einem guten Teil davon. Es gibt uns viel, und wir geben noch mehr zurück.
 
Blogs mit Aktualitätsbezug kommen sofort ins Netz; zeitlose Arbeiten werden ins Internet gestellt, wenn keine Aktualitäten oder terminbezogenen Blogs vorhanden sind. So wechseln in unserem Angebot hektische Phasen mit Momenten der Besinnung, der Beschaulichkeit ab. Und zudem wechseln auch die Themen, die Standpunkte. Denn alle unsere Autorinnen und Autoren haben jede erdenkliche Art von Freiheit – die wichtigste Voraussetzung für Bestleistungen: Sie wählen den Gegenstand der Darstellung, sie kommentieren in vollkommener Unabhängigkeit aus ihrem eigenen, ganz persönlichen Standpunkt heraus, sie bestimmen die Länge und die Form eines Tagebuchblatts und bestimmen auch über den Grad der Tiefenschärfe – hervorragende Begleitumstände zur Selbstverwirklichung. Und das wird auch in Zukunft so bleiben, zumal diese Prämissen meines Erachtens nicht mehr verbesserungsfähig sind.
 
Bei den Medien kommt es nur deshalb ständig zu Relaunches (Neugestaltungen), weil das bisherige Konzept falsch war; Neugestaltungen sind das Eingeständnis von bisherigen Fehlleistungen. Das bedeutet nicht, dass bei Änderungen am Kleid alle Fehler korrigiert werden; meistens werden bloss neue hinzugefügt, wie an der zum gedruckten Fernsehen mutierten Presse und dem niveaumässig ständig absackenden Fernsehen abzulesen ist. Es gibt nichts Einfältigeres als Bewährtes zu ändern; denn darin liegt die Gefahr von Wertezerstörungen.
 
Werte sollten geschaffen und nicht auf Tauchfahrt geschickt und vernichtet werden. Ich bin überzeugt, dass unser Blogatelier-Inhalt ein Wert ist, der vielen Nutzern auf vergnügliche Weise Hilfestellungen anbietet. Mit etwas Computer-Erfahrung kommen sie leicht zur gewünschten Stelle: Sie können von der Einstiegsseite www.textatelier.com die Rubrik „Alle Blogs“ ansteuern und mit der Suchfunktion den betreffenden Begriff suchen. Oder sie können bei www.google.de „Textatelier“ und den entsprechenden Begriff ins Suchfenster eingeben, zum Beispiel „Textatelier Malawi“, wenn sie etwas über dieses afrikanische Land im Textatelier.com erfahren möchten. Mit einigen wenigen Tagen Verzögerung erfasst uns diese hervorragende Suchmaschine vollständig, wie das andere Suchmaschinen übrigens auch tun.
 
Der Erfolg unseres Blogateliers beruht auf der Mischung von Themen, Ansichten, Stilen und Betrachtungsweisen. Und wie bei einem hervorragend schmeckenden, schön dekorierten Cocktail kann man nicht sagen, der Rum, der Orangenlikör oder der Limettensaft sei es, der dem Gesamtkunstwerk die Prägung gebe, es ist vielmehr die kunstvolle Mixtur, die mehr wert ist als ein einzelner Teil davon.
 
So wichtig wie die Autoren sind auch die Leser beziehungsweise Nutzer. Und für uns sind es immer Höhepunkte, wenn sie sich äussern und ihre Ansichten und Bemerkungen beitragen; so wird dann unsere Institution zum Forum (wir stellen die Zuschriften jeweils unter dem Titel „Reaktionen auf Blogs“ zusammen).
 
Unter solch angenehmen Randbedingungen setzen wir unsere Arbeit ins 3. Bloggerjahr hinein fort. „Wir“ – das sind interessierte, schreibbegeisterte Menschen mit dem Blick für das Kleine (und mit Hang zur Detailgenauigkeit) und das grosse Ganze, ganz wie es sich ergibt, für das, was sich in der Nähe abspielte ebenso wie für jenes, was sich in der weiten Welt ereignet.
 
Wenn Weihnachten ist, wie gerade jetzt, dann machen wir unsere eigenen Gedanken dazu, selbst über Bethlehem und Umgebung, ohne uns vom Mainstream des Denken und Verhaltens sowie des Geschenke-Austauschs treiben zu lassen. Was wir zu verschenken haben, sind einige persönliche Gedanken zur freien Verfügung, vollkommen gratis, was auch das berühmte Rückgaberecht überflüssig macht. Wir drängen Ihnen nichts auf; Sie entscheiden, was Sie beziehen und lesen möchten.
 
Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erbauung, wo immer Sie die Portale zu einem hochgestimmten Gemütszustand finden mögen.
 
Hinweise auf Blogs zum Blogatelier
Ihre Meinung dazu?

 
Nach oben  
Alle Blogs
Liste der bisher erschienenen Tagebuchblätter
Blogs nach Autoren
Blogs nach Autoren
Artikel nach Autoren
Wer was geschrieben hat
  Twitter
Wir sind auch auf Twitter, ebenso unsere Gedankensplitter
 
   
  © 2002-2017 Textatelier