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BLOG vom 04.09.2007


Oberengadin: Entwaldet, entsumpft – und immer noch schön
Autor: Walter Hess, Biberstein CH (Textatelier.com)
 
Berge der Berninagruppe mit ihren Zackengräten, ein Hochtal mit weiten, einst moorigen Ebenen und 4 kleinen Seen (Stazer- und St. Moritzersee, Chapfèrer-/Silvaplanersee und Silsersee) neben Auen in der breiten Talwanne, Dörfer mit einer rustikalen Baukultur mit phantasievollen Verzierungen und mondäne Kurorte – hier wird vom Oberengadin gesprochen. Auf diesem Dach der Alpen hat sich eine vielgestaltige, artenreiche Natur herangebildet. Soll man den Menschen mit seinem Veränderungsdrang zu dieser Natur zählen? Er begann damit, Hang- und Talwälder mit ihren Lärchen und Arven zu roden und Gewässer zu begradigen, wusste es besser.
 
Seit den 1960er-Jahren blühte der Tourismus auf. Im Oberengadin leben rund 17 000 Menschen – in der Hochsaison sind es vorübergehend bis zu 100 000. Seit 1850 hat sich die Einwohnerzahl im Oberengadin verdreifacht. Der Kur-, Erholungs-, Ausflugs- und Sportbetrieb erfordert die entsprechenden Infrastrukturanlagen wie Grandhotels, andere Unterkünfte aller Art, Gaststätten, Sportanlagen sowie Pärke, und auch die Landwirtschaft wollte ertragreichere Bedingungen herbeiführen. Das Oberengadin war da keine Ausnahme. Nur trifft es einen stärker, wenn etwas besonders Schönes beeinträchtigt wird, zum Beispiel auch durch Massenansammlungen von Ferienhäusern. Und die Sache hat schon System: In bevorzugte Gebiete reist man lieber als in landschaftlich weniger bevorzugte Gegenden.
 
Die Hänge sind für Wohnzwecke begehrt, ob permanent oder rein urlaubshalber, und die Talsohle ist von Landwirtschaft und für Verkehrsanlagen beschlagnahmt. Dass die mäandrierenden Bäche in platzsparende, eingetiefte Kanäle verlegt wurden, entsprach eine Zeitlang dem Zeitgeist, der warnende Stimmen, die es immer gab, geflissentlich überhörte. Inzwischen werden die Bäche wieder zu etwas mehr Naturnähe zurückgeführt, im Engadin wie überall; ein Beispiel dafür ist der Flazbach in der Samedaner Talebene. Doch noch sind die vom Berg herabstürzenden Bäche etwa in Silvaplana (die Ova dal Vallun) und Champèr (die Ova da Sufretta) trostlose Natursteinkanäle, in denen sich kein Fisch bewegen kann.
 
Die einflussreichen kirchlichen Kreise scheinen sich wenig darum zu kümmern (im Leitbild 2000 der Evangelischen Kirchgemeinde Silvaplana/Champfèr/Sils kommt das Wort „Natur“ nicht vor – man stehe zur „kulturellen Vergangenheit“, liest man da). Doch gibt es auch in diesem Gebiet viele Menschen, die sich die Frage stellen, ob denn zum eigenen Lebensraum genügend Sorge getragen werde. Als Wegbereiter des ökologischen Denkens im Oberengadin gilt Dr. Rudolf Melcher, der 1974 bei einen Autounfall das Leben verloren hat. Naturschützer gestalteten in Sils Maria die Ausstellung „Lebensräume“, die wir am 26. August 2007 besucht haben (sie dauert bis zum 16. September 2007). Sie befindet sich in einem Zelt bei der Tiefgarage und wurde von der Vereinigung Pro Lej da Segl und von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach gestaltet.
 
Auch die Vögel kommen gern
Die von grossen Plakaten dominierte Schau stellt den Lebensraum Oberengadin mit seinen Schönheiten, Gefährdungen und Verwüstungen vor – aus der Vogelschau und mit ornithologischem Schwerpunkt. So erfährt der Besucher, dass von den 205 Brutvogelarten der Schweiz deren 112 im Oberengadin vorkommen (Unterengadin: 115), und weitere 115 Arten treten als Durchzügler und Wintergäste im ganzen Engadin auf. 35 der Vogelarten, die im Oberengadin ansässig sind, gelten als bedroht (31 %). Selbst alpine Matten z. B. mit Krummseggenrasen auf Silikatböden sind wichtige Lebensräume für Tagfalter, Heuschrecken, Säuger und Vögel. Das 2005 von der Vogelwarte Sempach herausgegebene Buch „Die Vogelwelt im Oberengadin, Bergell und Puschlav“ von Hermann Mattes, Remo Maurizio und Wolfram Bürkli dokumentiert Lebensräume und Arten in hervorragender Weise. Dem Buch sind einige Angaben für dieses Blog entnommen.
 
Die Silser Ebene
Ein besonders reichhaltiger Lebensraum mit seiner Verzahnung von fliessenden und stehenden Gewässern, Mooren und Schwemmebenen ist die Silser Ebene, vor allem der Uferbereich bei Chalcheras. Dort wachsen seltene Seggenarten und Orchideen wie der Langspornige Handwurz. In der Ausstellung „Lebensräume“ wird in diesem Zusammenhang auch auf das Amphibienhabitat bei Palüds und den südexponierten Felsriegel oberhalb von Plaz mit den Einständen von Uhu und Kreuzotter hingewiesen. Doch trotz der Vereinbarung von Schutzmassnahmen gegen eine störende Verbauung zwischen der Pro Lej da Segl („landschaftliches Gewissen im Oberengadin“, www.prolejdasegl.ch) und der Gemeinde Sils bedroht der Bevölkerungsdruck die Silser Ebene zunehmend. Die Zahl der Gästebetten stieg von 800 (1900) auf heute knapp 4000. Anspruchsvolle Tiere und Pflanzen geraten in Bedrängnis und ergreifen die Flucht ... Die erwähnte gewissenhafte Vereinigung will die Seen vor Bauten und anderen störenden Einflüssen nach Möglichkeit freihalten, und zudem sollen Seeufer, die für Wege und Wiesen aufgeschüttet worden sind, ihre ursprüngliche Dynamik zurückerhalten. Die Oberengadiner Seen mit ihrer Gesamtfläche von annähernd 10 km2 sind für den Wasserhaushalt, das Klima, die Ökosysteme und natürlich auch für den Tourismus von grosser Bedeutung, und entsprechend wichtig ist die Eindämmung des Wassersports.
 
Von der ursprünglichen Oberengadiner Auenlandschaft, wie man ihr auf alten Zeichnungen und Gemälden gelegentlich begegnet, sind wegen der unseligen Meliorationen und Kanalisierungen nur noch wenige Reste vorhanden. 3 Gebiete sind von nationaler Bedeutung: San Batrumieu (Zuoz, Madulain), Arvins-Isla Glischa (La Punt, Bever) und Flaz (Samedan). Der Flaz-Kanal erhielt im Rahmen des Jahrhundertbauprojekts „Hochwasserschutz Samedan“ ein neues breiteres Bett. Und bei Zuoz wurde der Inn-Damm zur Aufwertung und gewissermassen Wiederherstellung der Aue auf einer Strecke von 1 km abgetragen.
 
So habe ich diesmal das Oberengadin unter ökologischen Gesichtspunkten durchforstet und auch einige bedeutende Siedlungen, deren Kerne von jener in sich gekehrten, massigen Engadiner Bauweise geprägt ist, die mich schon immer zu begeistern vermochte. Prof. Reto R. Bezzola hat das Engadiner Haus treffend so geschildert: „Ein bäuerliches Berghaus in seiner Grundauffassung, Wohnhaus, Scheune und Stall unter einem Dach vereinigend, hinter kräftigen Mauern gegen Sturm, Kälte und Schnee geschützt und doch durchdrungen von einer raffinierten städtischen Wohnkultur in seiner äusseren Ornamentik und in seiner inneren behaglichen und nicht engen Häuslichkeit.“ Es sind eigentlich Bauernpaläste, Festungen, Ausdruck des Verteidigungswillens gegen alle Angriffe von aussen, auch die klimatischen.
 
Maloja
In Maloja GR (www.maloja.ch), 15 km von St. Moritz entfernt, wo das Romanische ins Italienische abfällt, begegnet man Spuren von Giovanni Segantini auf Schritt und Tritt. Er war mit seiner Familie im August 1894 nach hierhin gezogen und lebte bis zu seinem Tode am 28. September 1899 in Maloja. Am 1999 eröffneten Weg gibt es viele Orientierungstafeln, die Einblicke ins Schaffen dieses Malers geben, der in Maloja seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Der Weg beginnt bei Segantinis Wohnhaus und Atelier, die noch heute im Besitz der Segantini-Familie und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, also gegenüber der Post Maloja, und der Weg führt bis Capolago unten im Tessin.
 
Ganz in der Nähe ist das hölzerne Hotel „Schweizerhaus“ mit dem modernen Vorbau, der wie ein fliegender Teller aussieht, und die Schweizer Fahne bekundet Heimatstil.
 
Man begegnet den baulichen Hinterlassenschaften der berühmten Familie De Renesse, wie etwa der 1883 errichteten Weissen Kirche mit dem roten Spitzturm und den Legföhren in der Umgebung. Dieser Bau, der zuerst der anglikanischen Kirchgemeinde übergeben wurde, trat 1890 sozusagen zum katholischen Glauben über. Seit 1967 diente die Weisse Kirche als Unterkunft für Jugendliche, zerfiel zunehmend, bis dann 1995 die Segantini-Enkelin Gioconda Leykauf-Segantini den Verein „Pro Chiesa Bianca di Maloja“ gründete, welcher dem Gebäude eine neue kulturelle Zukunft bescherte. Man hat etwelche Mühe, im Dorfzentrum das schmale Strässchen zu finden, das zu diesem renovierten Bauwerk am Segantiniweg führt, obschon man die Kirche vom Dorf aus sieht. Hier in der Nähe hat Segantini sein Werk „Adam und Eva im irdischen Paradies“ geschaffen.
 
Die touristische Prägung erhält Maloja von 2 riesigen Hotelanlagen. Zuerst einmal steht am unteren Dorfeingang das luxuriöse „Palace Maloja“, das 1882 im Auftrag von Graf Camille de Renesse erbaut wurde, der an diesem grössenwahnsinnigen Werk in jeder Beziehung zerbrach. Es dient heute als Ferienhotel für belgische Kinder. Gerade geschlossen war während unseres Besuchs das 1646 erbaute, 1870 erneuerte und 1910 erweiterte Hotel Maloya-Kulm am Scheitelpunkt ins Bergell auf der Passhöhe. Es wechselte angeblich den Besitzer. Insgesamt gibt es in Maloja 9 Hotels und viele Ferienwohnungen.
 
Maloja (320 Einwohner) gehört politisch zur Gemeinde Stampa (ebenfalls die Dörfer Borgonovo, Coltura, Montaccio und Caccior im Kreis Bergell). Auf dem Kulminationspunkt kann man zu den Berninabergen und in die Abgründe des Bergells schauen – wir genossen den Ausblick in der grellen Sonne eines Spätsommervormittags. Nach 13 Spitzkehren und 32 Strassenkilometern wäre man in Chiavenna (Italien). An dieser Stelle haben schon viele Maler wie Clara Porges, Oskar Kokoschka ihre Staffelei aufgestellt und den überwältigenden Blick in die Gebirgslandschaft festgehalten. Heute löst man das mit der Digitalkamera zeitsparend. Aber es scheint, als ob die Gemälde wertvoller als Fotos seien.
 
Silvaplana und Champfèr
Silvaplana (Silvaplauna) am Nordufer des Silvaplanasees und am Beginn bzw. dem Ende des Julierpasses verkörpert, wie es der Name sagt, Wald und Ebene; ein anderer Deutungsversuch leitet den Namen von „Ebene Sêla“ ab: Sêla ist der Name des Inns vom Lunghinsee bis zum Ausfluss des St. Moritzersees, von wo aus der Inn die Reise zum Schwarzen Meer weierführt. Der Julier ist von Norden her die bedeutendste Zufahrt ins Oberengadin.
 
Das Dorf mit dem feinen romanischen Glockenturm ist vom Durchreiseverkehr geprägt und hat sich zu einem bekannten Touristenort entwickelt; die Bauten sind nicht sehr alt, aber oft in einem verspielten Engadinerstil gehalten; bei Neubauten wird auf eine gute, strukturierte und angepasste Architektur geachtet. Der ausgesprochene Formen- und Farbensinn der Engadiner ist noch erhalten.
 
Eine Fraktion (wohl ein Weiler) von Silvaplana ist neben Surlej (überm See) auch Champfèr. Der vermutete Ursprung dieses Dorfs wird auf der Webseite von Silvaplana (www.gemeinde-silvaplana.ch) auf ein Eisenfeld (Erzausbeutung am Piz Nair) zurückgeführt. 1129 hiess das Dorf Campofare, 1471 Campher und 1519 Chiamfer (von Campus ferri). Eine andere mögliche Namensgebung wäre das fruchtbare Feld via Campus ferox, fertilis, feroli. Vielleicht aber bekam Champfèr seinen Namen auch von einem Hanfacker – Chanv'er?
 
Der Anblick dieses Weilers von der Talseite her ist von vielen wohnblockartigen Spekulationsbauten mit Defiziten an Liebe zum Detail geprägt. Das Dorf selber hat viele romantische Nischen und Häuser. In der schlichten Kirche San Rochus, die im Jahre 1521 erbaut wurde, mit der reichen Arvenholzausstattung habe ich mich wohlgefühlt – denn darin riecht es wirklich gut, nach Harz, und der Besucher wird von biblischen Grausamkeiten verschont.
 
St. Moritz
St. Moritz, mondäner Zufluchtsort des Geldadels mit Tradition, lässt sich auch hinsichtlich neuer baulicher Attraktionen nicht lumpen, auch wenn der Platz knapp und alles eng ineinander verschachtelt ist. Mein Interesse galt diesmal der Chesa Futura, ein blasen- bzw. nierenförmiges, allseits abgerundetes Gebilde auf 8 schrägen Stelzen (Stahlstützen). Der englische Architekt Lord Norman Foster (Foster and Partners, GB-London, mit etwa 600 Mitarbeitern) hat dieses Appartment-(Ferien-)haus mit seinen 10 Wohnungen geschaffen, das er gleich selber bewohnt, falls er nicht gerade unterwegs ist. Das fliegende Unterseeboot ist oben im Dorf St. Moritz, in der Nähe der Talstation der Chantarella-Bahn, von wo aus man den Überblick auch über den St. Moritzersee geniesst. Die Hülle mit ihren nach allen Seiten kontinuierlich wechselnden Krümmungsgraden ist in 250 000 sorgfältig von Hand geschnittenen Schindeln aus einheimischem Lärchenholz verpackt – St. Moritz hat sich schliesslich an Schiefes (auch an einen schiefen Kirchturm) längst gewöhnt. Der Regen hat dieses sorgfältig angebrachte Schindelkleid seit seiner Fertigstellung im Oktober 2002 im oberen Teil grau patiniert, und unten sind die Schindeln noch einigermassen im originalen Braunton erhalten. Sonne, Wind und Wetter sind eingeladen, hier ihre Spuren zu hinterlassen.
 
Der berühmte Architekt Foster hat sich damit ein weiteres windschlüpfiges Denkmal geschaffen. Von ihm stammen auch Bauten wie die Carré d’Art in Nîmes (1984–1993), der Hauptsitz der Swiss Re in London (1997–2004), „Tannzapfen“ oder „Gurke“ genannt, sodann der neue Deutsche Reichstag in Berlin (1992–1999) sowie die zur Tate Modern führende Millennium Bridge in London (1996–2000).
 
Nach einem Dorfrundgang kehrten wir im „Café Hanselmann“ an der Hauptstrasse neben dem St.-Mauritius-Brunnen ein, das wegen seiner hausgemachten Trüffel und Pralinen zur Berühmtheit gelangt ist. Die schokoladefarbene, wirkungsvolle Sgraffiti-Fassade von 1894 passt zum Angebot. Doch ging es uns primär nicht um Süsses, sondern ums Mittagessen. Eva bestellte Reis mit Eierschwämmchen und zeigte sich davon sehr zufrieden: „Klasse!“. Ich wählte ein Cordon bleu mit Bratkartoffeln und Gemüse. Dummerweise hatte ich auf der Menukarte übersehen, dass da Gorgonzola zum Fleisch gegeben wurde; denn nach meiner Erfahrung eignet sich Gorgonzola nicht zum Kochen; ich verzehre ihn lieber chambriert oder sogar leicht gekühlt. Er wird manchmal für Saucen und dergleichen verwendet, erschlägt aber geruchlich alles. Im Codon bleu ziehe ich Emmentaler oder einen eher milden Gruyère vor.
 
Beim Durchschneiden der Panade floss der Käse aus, und so war mein Essvergnügen nicht auf der Höhe des berühmten Hauses. Aber der Apfelstrudel mit der Vanillesauce war delikat: das Haus hat sicher im Süssen seine hervorragenden Seiten.
 
Friedrich Nietzsche
Das Oberengadin hat viele Facetten, bietet dem Touristen eine Fülle an Erlebnissen. Es sei „der schönste Winkel der Erde“, hat Friedrich Nietzsche einmal geschrieben, „keine Schweiz, etwas ganz anderes, jedenfalls viel Südlicheres“.
 
Der berühmte Philosoph hatte im Oberengadin eine produktive Schaffensperiode, in St. Moritz und dann vor allem in Sils-Maria. In seinem karg möblierten Pensionszimmer bei der im Lebensmittelhandel tätigen Familie Durisch entstand u. a. der Plan zu seinem Hauptwerk „Also sprach Zarathustra“. Und es lag nahe, das dortige Nietzsche-Haus zu besuchen. Aber das ist ein eigenes Kapitel, eine unendliche, ja geistesweltbewegende Geschichte mit tragischem Ausgang, die ein spezielles Tagebuchblatt mehr als rechtfertigt.
 
Hinweis auf weitere Ausflugsberichte und Blogs zur Reisethematik von Walter Hess
(Reproduktionsfähige Fotos zu all diesen Beschreibungen können beim Textatelier.com bezogen werden.)
 
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