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BLOG vom 13.09.2007


Tessin-Impressionen (III): Mondänes Ascona und Locarno
Autor: Heinz Scholz, Wissenschaftspublizist, Schopfheim D
 
„Tief in den Wäldern schön und geheimnisvoll liegen unsere Schatzkammern, die kühlen kleinen Weinkeller der Bauern, wo (…) freundliche Menschen ein Glas Landwein trinken, ein Stück Brot essen und miteinander plaudern.“
Hermann Hesse
*
Nach unseren Wanderungen im Verzascatal gönnten wir uns am letzten Tag des Urlaubs auf der Berghütte von Renzi und Thomas einen Ruhetag. Zunächst wollten wir zu Viert (Renzi, Thomas, Toni und ich) nach Cannobio fahren, wir entschieden uns jedoch kurzfristig für Tenero, Ascona und Locarno, zumal das Wetter unbeständig war und wir nicht so weit fahren wollten. Bevor wir uns jedoch die mondänen Orte am Lago Maggiore anschauten, machten wir Halt an der 220 m hohen Staumauer des 7 km langen Lago di Vogorno. Hier gibt es eine Attraktion der besonderen Art.
 
Bungy Jumping wie James Bond
An der Staumauer waren seinerzeit nämlich abenteuerliche und atemberaubende Aussenaufnahmen für den James Bond Film „Goldeneye“ gemacht worden (1995 mit Pierce Brosnan). Auch der bekannte Bogner-Film „Fire, Ice & Dynamit“ und etliche TV-Produktionen wurden hier realisiert. Im Schweizer Fernsehen DRS sieht man den Sprung übrigens auch als Stationssignet. Auch im Internet sind einige Fotos mit diesen „fliegenden“ Menschen präsent.
 
Wer also Lust hat, kann hier den berühmtesten Sprung der Welt nachahmen und aus 220 m Höhe mit dem Seil in die Tiefe springen. Es gibt ja inzwischen genügend Leute, die diesen Nervenkitzel auf sich nehmen.
 
Die Werbung im Internet ist dementsprechend: „Schlüpfen Sie selbst in die Haut des 007-Agenten und erleben Sie zusammen mit Ihren Freunden diesen Bungy-Sprung der Extraklasse. Mehr Action gibt es nicht!“ Allerdings ist die angebotene Action nicht ganz billig. Ich ging mit Toni zur Absprungstelle in der Mitte der Staumauer und studierte die Preisliste. Der 1. Sprung für Erwachsene kostet 255 CHF (170 Euro), der 2. Sprung, falls man den 1. überlebt, ist schon billiger. Er schlägt mit 195 CHF (130 Euro) zu Buche. Wer nicht so viel Geld im Sack hat, kann sich für einen Pendelschwung entscheiden. Der 1. Sprung kostet für Erwachsene 145 CHF (96 Euro). Angeboten wird auch ein Springen von der 70 m hohen Brücke in Centovalli (Infos unter www.trekking.ch).
 
Als wir die Preise wahrnahmen, dachte ich mir, das Geld könne man sinnvoller ausgeben. Für den Preis des 1. Sprungs könnte man gut und gerne 10 herrliche Mahlzeiten einnehmen. Da bekommt man nicht das Nervenflattern, sondern einen wohlig gefüllten Magen und vielleicht einige Pfunde auf die „Speckrolle“.
 
Auf der Staumauer traf ich ein Ehepaar aus dem Osten von Deutschland. Die beiden waren zum ersten Mal hier und waren ganz begeistert. Nur mit den Ortskenntnissen standen sie auf dem Kriegsfuss. Als ich mit ihrer Kamera von beiden ein Foto schiessen sollte, sagte der Mann: „Bringen Sie auch noch den Luganersee aufs Bild.“ Nun, hier war nicht einmal der Lago Maggiore zu sehen, sondern nur der profane Stausee.
 
Durch den Tunnel nach Ascona
In Tenero, unweit von Locarno, erledigten Thomas und Renzi ihre Einkäufe. In der Nähe eines Einkaufszentrums bot ein Strassenhändler Spezialitäten an. In einem grossen Kessel wurde Polenta gerührt. Die Polenta (Maisbrei) ist ja eine Tessiner Spezialität. Über weitere Spezialitäten berichte ich später.
 
Um den starken Strassenverkehr aus Locarno und auch Ascona zu verbannen, wurde Anfang der 90er-Jahre ein 5,5 km langer Strassentunnel unter Locarno hindurch gebaut. Diesen Tunnel benutzten wir auf der Fahrt nach Ascona. Der frühere deutsche Name von Ascona war Aschgunen. Dieser wird heute nicht mehr verwendet. Ascona ist mit seinen 5000 Einwohnern ein attraktiver Nobelort am Nordufer des Lago Maggiore (hier gibt es 10 Luxushotels und viele Unterkunftsmöglichkeiten aller Kategorien). Früher war der Ort ein Fischerdorf. Mit Einzug des Tourismus entstanden repräsentative Palazzi und Bürgerhäuser, viele Hotels und elegante Boutiquen.
 
Zunächst schlenderten wir die Uferpromenade der autofreien Piazza Giuseppe Motta entlang, bewunderten die schönen Fassaden der Cafés und Restaurants und die Häuser mit ihren Loggien und Arkaden, aber auch moderne Kunstwerke direkt am See. Besonders auffällig ist das mittelalterliche Seeschloss an der Piazza (heute Hotel Castello, Seeschloss Ascona). Das Schloss wurde bis zum 17. Jahrhundert von der Mailänder Adelsfamilie Ghiriglioni bewohnt. In den Räumen sind üppige alte Wandmalereien, die teilweise vom mehrfachen Verputz befreit wurden, zu sehen.
 
Nicht nur die Häuser riefen bei mir Bewunderung und Begeisterung hervor, sondern auch der phänomenale Blick über die Bucht und in die Berge. Mir fielen aber auch die Platanenbäume an der Piazza Giuseppe Motta auf. Wie ich mir sagen liess, hatten vor 400 Jahren Emigranten aus Frankreich Platanen nach Ascona gebracht.
 
An der Piazza wollten wir einen Kaffee trinken oder eine Mahlzeit zu uns nehmen. Wir mussten jedoch zu lange auf den überforderten Kellner warten, so dass wir uns entschlossen, in die Altstadt zu gehen, um dort ein geeignetes Lokal mit schnellerer Bedienung und nicht zu hohen Preisen zu suchen. Dies haben wir nicht bereut.
 
Zunächst bewunderte ich die Casa Serodine. Frei nach Michelangelo wurde 1620 die Fassade mit Skulpturen und Reliefs versehen. Giovanni Battista schuf diese prächtige Barockfassade, die auch ein „Genuss“ für Kunstbanausen sein dürfte. Auch der Innenhof mit einem breiten Treppenaufgang und Arkaden ist sehenswert. In der Casa Serodine ist auch das Tourismusbüro (Ente Turistico Ascona e Lasone) untergebracht.
 
Formaggini, Polenta und Risotto
Unweit davon kehrten wir in der „Antica Osteria Vacchini“ ein. Dieses typische Gasthaus in der Contrada Maggiore (Nr. 23) gibt es seit 1685. Wer Lust hat, kann in einem Saal aus dem 18. Jahrhundert oder auf einer grossen Terrasse seine Mahlzeiten einnehmen. Wir speisten auf der teilweise gedeckten Terrasse. Das Essen schmeckte hervorragend, und die Preise waren moderat. Es empfiehlt sich also, etwas abseits des Touristenrummels oder von Prachtstrassen zu dinieren.
 
Ich verzehrte Gnocchi mit Tomaten und Basilikum. Es waren die besten Gnocchi (Kartoffelnocken), die ich je gegessen habe. In dieser Osteria gab es auch Formaggini (frittierter Käse aus Kuh- oder Ziegenmilch), Gerichte mit dicker Polenta, Risotto, Minestrone ticinese und Fischgerichte. Auch eine Speise mit Pferdefleisch, die ich nicht nur hier, sondern auch in Sonogno auf der Speisekarte fand, wurde in der Osteria angeboten. Als Pferdeliebhaber würde ich das Fleisch dieses Tieres allerdings niemals essen.
 
Noch eine Bemerkung zum Risotto: Risotto ist zwar eine Mailänder Spezialität, wurde aber im Tessin zu einer Art Nationalgericht. Eine Spezialität im Herbst ist Safran-Risotto mit Steinpilzen. Die Polenta war in dieser Gegend früher „Hirsebrey“, wie Rudolf Schinz in den „Beyträgen zur näheren Kenntnis des Schweizerlandes“ berichtete. Die Tessiner Küche stützt sich übrigens auf die Küche des Piemont und der Lombardei.
 
Wer eine einfache Kost aus der Region (z.B. Salami, Käse) zu sich nehmen möchte, der sollte den Besuch eines „Grotto“ nicht scheuen. Die rustikalen Grotti gibt es überall im Tessin.
 
Und wie sieht es mit dem Wein aus? Der typische Tessiner Wein ist der Merlot. Der Merlot del Ticino ist fruchtig, rubinrot und gehört zu den Spitzenweinen der Schweiz. Den Merlot gibt es auch als Weisswein oder als Rosé.
 
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Merlot nach einer verheerenden Reblausplage aus Frankreich für Versuchszwecke eingeführt. Erstaunlicherweise hat sich diese Sorte sehr gut angepasst. Zurzeit sind die Tessiner Rebberge zu 88 % mit Merlot bepflanzt (hauptsächlich in Rebbergen unter 450 m ü. M.). In höheren Lagen gedeihen Pinot Noir, Chasselas, Sauvignon Blanc und Chardonnay. Eine Besonderheit in dieser Gegend fiel mir auf. Der Wein wird oft aus dem Boccalino (verzierten Keramikkrüglein) getrunken.
 
Nach dem Mahl bummelten wir kurz durch die Altstadt. Wir sahen einige exklusive Läden. So gab es schöne und kostbare Antiquitäten in den Auslagen; es wurden aber auch in einem Geschäft Koffer und Taschen, die aus dem feinsten Leder gefertigt waren und auch ihren stolzen Preis hatten, präsentiert. Dies vorneweg: Später kamen wir Naschkatzen in Locarno auf unsere Kosten. In einer Auslage einer Confiserie waren Trüffelkonfekt und Berge von unverpackter Schokolade zu sehen. So wurden Schokoladen mit Nüssen, Mandeln, Pistazien, Himbeeren (weisse Schokolade mit Himbeerstückchen), aber auch dunkle Schokolade angeboten. Renzi und ich konnten nicht widerstehen und stürzten in das Geschäft und suchten passende Präsente für die Daheimgebliebenen aus. Nach dem kleinen Bummel fuhren wir nach Locarno.
 
Grösste Piazza des Tessins
„In sonniger Lage am Ufer des Lago Maggiore verbinden sich kleinstädtischer Charme und internationales Flair.“ Dies las ich in einem Reiseführer über Locarno. Ascona und Locarno sind übrigens die am tiefsten gelegenen Orte der Schweiz (um 200 m ü. M.).
 
Vom internationalen Flair sahen wir zunächst nicht viel, da wir in der verkehrsreichen Stadt Locarno (ehemalige deutsche Bezeichnung Luggarus) einen Parkplatz suchen mussten. Da Wanderfreund Toni keinen fand, steuerte er mit seinem Auto ein Parkhaus ausserhalb des Zentrums an. Hier wurde parkiert, dann bummelten wir Richtung Innenstadt und erreichten die wohl schönste und grösste Piazza des Tessins, die Piazza Grande. Wir schritten vorsichtig über das kugelige Kopfsteinpflaster aus dem 19. Jahrhundert. Für Frauen mit Stöckelschuhen dürfte so ein Pflaster eine Tortur sein.
 
Kaum zu glauben, dass hier einst der See begann und hier eine Hafenmole war. Doch der Fluss Maggia schwemmte im Laufe der Zeit so viel Geröll und Erde heran, dass dieser Teil des Sees verlandete. Auf der Piazza Grande befinden sich viele Geschäfte, Restaurants, Cafés. In den Bogengängen an der Piazza sind auch einige Marktstände mit einer grossen Obst- und Gemüseauswahl anzutreffen. Wunderschön sind die Arkadenhäuser aus dem 19. Jahrhundert. Sämtliche Strassen der Altstadt streben auf den Platz zu. Man kann sich also nicht verlaufen.
 
Auf der langgezogenen Piazza Grande findet immer im August das Internationale Filmfestival statt. Auf einer Riesenleinwand werden anlässlich dieser Veranstaltung Filme vorgeführt. Der beste Film erhält den Goldenen Leoparden (il pardo), so benannt nach dem Wappentier von Locarno.
 
Weltbekannt wurde Locarno durch den Vertrag von Locarno zwischen Deutschland, Belgien, Frankreich, Grossbritannien und Italien. Der am 16. Oktober 1925 geschlossene Vertrag regelte den völkerrechtlichen Status Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg. Einige der Verhandlungen fanden im noblen Konferenzsaal des Grand Hotels statt, das jetzt offenbar stillgelegt ist. In diesem Nobelhotel sind historische Deckenmalereien und in der Hotelhalle ist der weltweit grösste Murano-Glasleuchter zu sehen. Die Zimmer wurden von Le Corbusier, Marcel Breuer und Wilhelm Wagenfeld gestaltet.
 
Prachtvolle Kirchen
Wie in Ascona, so unternahmen wir auch hier in Locarno einen kleinen Bummel durch die Altstadt. Ein besonderer Höhepunkt war die Kirche San Maria Assunta, wirklich ein Schmuckstück unter den Kirchen von Locarno. Die Kirche wurde 1630 vom Patrizier Cristoforo Orelli gegründet und bereits 6 Jahre später eingeweiht. Schon die Fassade ist beachtenswert. Eine mächtige Stuckfigur des heilig gesprochenen Christophorus und viele andere Schmuckelemente zieren die Fassade. Wenn man in das Kircheninnere tritt, wird man förmlich durch die aristokratische Prachtentfaltung überrascht.
 
Der Gründer hatte wohl viel Geld übrig für die Dekoration der Kirche mit üppigem Stuck und Malereien. Die Kirche bietet jedoch noch mehr: Die Figur Maria Assunta (17. Jahrhundert) und die Reliquie des heilig gesprochenen Germanus in der linken Seitenkapelle. Diese wurde im 18. Jahrhundert gestiftet.
 
Übrigens liess Heinrich von Kleist einer seiner Novellen in Locarno spielen. Es ist die Novelle „Das Bettelweib von Locarno“.
 
Wegen der Kürze unseres Besuches konnten wir die anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt wie die barocke Wallfahrtskirche Madonna del Sasso mit der Klosteranlage auf dem „Heiligen Berg“ über Locarno, das Castello Visconteo und weitere Kirchen und Museen nicht besichtigen. Die Gründung von Madonna del Sasso geht auf eine Marien-Erscheinung zurück, die der Franziskanermönch Bartolomeo d`Ivrea in der Nacht auf 15. August 1480 hatte. Er errichtete eine Kapelle, die dann später erweitert wurde. 1617 wurde die grosse Kirche geweiht. Die Kloster- und Kirchenanlage erfuhren Anfang der 1980er-Jahre eine gründliche Renovation.
 
Die Wallfahrtskirche kann man bequem mit einer Standseilbahn in 6 Minuten erreichen. Wer hinaufwandern möchte, kann die Strecke in 30 bis 45 Minuten bewältigen. Von hier oben wird der Gast mit einem prächtigen Blick über Locarno und dem Lago Maggiore belohnt. Die berühmteste Wallfahrtskirche des Tessins wurde auch zum Wahrzeichen von Locarno.
 
Die Tür war nicht zu
Abschliessend liessen wir uns in einem Arcadencafé an der Piazza Grande nieder und genossen einen Kaffee. Thomas und Renzi erzählten uns bei dieser Gelegenheit eine bemerkenswerte Geschichte, die sie vor vielleicht 20 Jahren in Locarno während eines Wintermonats erlebt hatten. Sie waren damals zu Besuch bei einer Bekannten in Locarno und mussten nicht am selben Abend zu ihrer Berghütte zurückkehren. Sie hatten also genügend Zeit, einen abendlichen Bummel durch die Innenstadt zu machen. Als sie die eleganten und teuren Schuhe in den Schaufenstern eines Geschäftes betrachteten und gerade weitergehen wollten, bemerkten sie eine nicht verschlossene Eingangstür. Thomas und Renzi benachrichtigten den Inhaber des Geschäftes, der dann auch flugs in die Stadt sauste und die Tür verriegelte. Am nächsten Tag wurden die Beiden beim Schuhkauf belohnt. Sie erhielten einen Rabatt.
 
Am Spätnachmittag kehrten wir wieder zu unserer Berghütte zurück. Dann war Packen angesagt. Am nächsten Tag, es war der 30. August 2007, nahmen wir Abschied von unseren Gastgebern (die blieben noch einige Tage länger) und fuhren über Tenero nach Bellinzona und von dort via Autobahn nach Lörrach zurück.
 
Zum Schluss meiner Tessin-Trilogie möchte ich ein herzliches Dankeschön unseren Gastgebern Renzi und Thomas und meinem Wanderführer Toni aussprechen. Sie haben mir unvergessliche Eindrücke beschert.
 
Literatur
Chierichetti, Sandro: „Die Wunder des Lago Maggiore“, Cittiglio (keine Jahreszahlangabe).
Loose, Gisela; Voigt, Rainer: „Tessin“, DuMont Kunst-Reiseführer, Köln 1987.
Back, Anita M.: „ADAC Reiseführer Tessin“, München 2005.
Schaefer, Barbara: „Tessin“ (Lago Maggiore, Lago di Lugano), DuMont Reise-Taschenbuch, Ostfildern 2005.
Lago Maggiore, Vademecum; Tipografia Bassi, Locarno 2007.
 
Internet
http://www.info-locarno.ch//news.asp?IDnews=126 (Infos über den Tessiner Weinbau)
http://www.info-locarno.ch//news.asp?IDnews=30 (Kleines Kulinarisches Wörterbuch)
http://de.wikipedia.org/wiki/Lago_Maggiore (Infos über den Lago Maggiore)
 
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