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BLOG vom 14.03.2008


Reaktionen auf Blogs (69): Das ungesunde Krankheitswesen
Präsentation der Leserreaktionen: Walter Hess, Biberstein CH (Textatelier.com)
 
Im modernen Medizinbetrieb werden kranke Menschen knallhart vermarktet, behandelt (therapiert). Die Naturheilkunde, welche nach den Krankheitsgründen sucht und diese ausschalten will, wurde zur „Komplementärmedizin“ diskriminiert – zu einem Anhängsel der Hochschulmedizin, die ihre Massstäbe zusammen mit der Pharmaindustrie setzt. Im Blog vom 02.03.2008 („Symptombehandlung oder: Die Sicherung des Patientenguts“) habe ich das aufgezeichnet und Symptonbehandlungen als Geschäftstrick entlarvt.
 
Ein komplementärer Beitrag kam dazu aus Deutschland, von Martin Eitel (m.eitel@gmx.de), der dieser Sache noch tiefer auf den Grund geht:
 
Es ist vollkommen zutreffend, dass die Pharma-Industrie als eine der finanzkräftigsten Investment-Industrien kein Interesse daran hat, dass die Patienten geheilt werden, das heisst gesund werden. Das würde bekanntlich den Markt für diese Produkte austrocknen, und dann würden die Umsätze und Gewinne sich verringern. Deswegen bekämpfen etwa 95 % der Mittel der Pharma-Industrie nur Symptome, und gerade die bescheidenen restlichen 5 % bewirken eine kausale Heilung, wie der Vorstandsboss von MSD Sharp & Dohme, Dr. Stefan Oschmann, selbst einmal eingeräumt hat.
 
Ausgangspunkt dieser Pharma-Mafia ist bekanntlich die Rockefeller-Foundation, die der berüchtigte Ölbaron John D. Rockefeller im zweiten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts gegründet hatte, nachdem er mit seinen Kartellpraktiken und der Standard Oil Company eine schlechte Presse erhalten und ins Visier staatlicher Stellen geraten war.
 
Da kam ihm die Idee, einen Teil der mit dem Ölkartell und den schlimmen Geschäftsmethoden ergaunerten Mittel in die „Gesundheit“ zu investieren. Die von ihm gegründete Rockefeller-Foundation hat dann in der Folgezeit die Medizin-Forschung gefördert, und zwar überwiegend oder sogar fast ausschliesslich in Richtung der so genannten wissenschaftlichen Medizin bzw. Schul-Medizin, und die Rockefeller-Finanzgruppe ist inzwischen einer der grössten Finanzinvestoren in der Pharma-Branche.
 
Allgemein hat sich herumgesprochen, dass die Rockefellers von den so genannten synthetischen Pharma-Mitteln absolut nichts hielten. Sie waren Patienten von Ärzten für Naturheilkunde, weil sie genau wussten, dass diese toxischen synthetischen Stoffe in der Regel langfristig mehr schaden als nützen.
 
Es ist auch völlig zutreffend, dass die meisten Krankheiten Folge der falschen Lebensweise oder der Umweltfaktoren sind, wie schon Ende der 1950er-Jahre René Dubois und auch Dr. Johann Georg Schnitzer dargelegt haben. Aber kaum einer will das hören, das gilt für Diabetiker genauso wie für drogensüchtige AIDS-Kranke, die mit ihrem falschen und ungesunden Lebensstil die jeweiligen Ursachen für ihre Krankheiten gesetzt haben, aber natürlich gern an das glauben, was ihnen ein schulmedizinisch ausgebildeter Mediziner erzählt: dass sie nämlich ihren Lebensstil eigentlich nicht zu ändern brauchten, wenn sie nur die von ihm in Zusammenarbeit mit dem Apotheker als legalen Drogendealer unter die Kranken verteilten Pillen und Säfte der Pharma-Industrie schlucken.
 
Der Mediziner ersetzt heute den Geistlichen, und die Medizin ist bekanntlich die nächste Verwandte der Religion.
 
Wenn man jedenfalls die heutige Mediziner-Ausbildung in der BRD berücksichtigt, sind die Zustände im Medizin-Bereich nicht überraschend. Die Pharma-Industrie nimmt in erheblichem Umfang Einfluss auf die Ausbildung der Medizinstudenten und die Fortbildung der Ärzte, so dass diese kaum noch Pharma-unabhängige Informationen erhalten.
 
Deshalb müssen wir uns nach Kräften bemühen, Informationen wie diejenigen von Medizinern wie Dr. Schnitzer zu verbreiten und die potenziellen Konsumenten der pharmazeutischen Giftstoffe über die Wichtigkeit gesunder Lebensweise und der Naturheilkunde informieren. Die ständig steigende Zahl von Arzneimittelskandalen von Thalidomid über Lipobay, Retrovir, Nevirapine, Vioxx und Trasylol bis zu Avandia beweist, dass die Pharma-Industrie über Leichen geht, wie schon Hans Ruesch in seinem Buch „Die Pharma-Story“ und ähnliche Autoren dargelegt haben.
 
Nie haben die Bürger für die Bekämpfung der Krankheiten höhere Ausgaben aufbringen müssen, ohne dass diese immer höheren Ausgaben zu mehr Gesundheit geführt haben. Dieser Befund müsste eigentlich jeden Bürger mit etwas intakter Hirnmasse auf den Gedanken bringen, dass das ganze Krankheitsunwesen selbst ein krankes System ist und ein Systemwechsel zwingend nötig, wenn man nicht zulassen will, dass mehr und mehr von dem erwirtschafteten Volksvermögen in einem schwarzen Loch verschwindet. Das heisst im Klartext, in den Kassen der hinter der Pharma-Industrie stehenden Finanzinvestoren wie z. B. der Rockefeller- und der Rothschild-Gruppe.
 
Unaufgeklärte Patienten
Heinz Scholz aus Schopfheim D (E-Mail: heinz-scholz@online.de) ergänzte das medizinkritische Blog ebenfalls:
 
Lieber Walter, hoffentlich werden einige Patienten- und Ärzteaugen geöffnet, nachdem sie Dein Blog gelesen haben. Aber ich sehe wenig Hoffnung, da die Ärzte- und Pharmalobby zu stark ist, um Veränderungen anzugehen. Wozu etwas ändern, wenn die Gelder nur so fliessen? Die Warner sollten dennoch nicht verstummen, erst recht nicht!
 
Auch beim Amalgam spielte die Lobby-Arbeit der Zahnärzteorganisationen in den meisten Ländern eine wichtige Rolle. Sie haben sogar einen anerkannten Giftstoff hoffähig gemacht auf Kosten der Gesundheit der Patienten.
 
Zur Verordnung von Arzneimitteln möchte ich ein Beispiel aufführen. Kürzlich ging ich mit meiner Enkelin spazieren. Dabei traf ich einen Rentner, der mir seine Krankheitsgeschichte erzählte. Er sagte, die verordneten Medikamente machten ihn „taumelig“. Denselben Effekt beobachtet er immer, wenn er Alkohol in Form von Bier zu sich nimmt. Er war der Ansicht, die Tabletten enthielten Alkohol. Aber er nimmt die verordneten Medikamente nicht immer ein. Ich erzählte ihm, dass die Tabletten keinen Alkohol enthalten, sondern stark beruhigende Wirkstoffe. Beim nächsten Mal wird er mir den Beipackzettel zeigen.
 
Daraus erkennt man wieder einmal, wie unaufgeklärt die Patienten sind. Viele Ärzte machen sich wohl nicht mehr die Mühe, die Wirkungen der Medikamente zu erklären. Sie verordnen nur zum Wohle der Pharmaindustrie und zur Füllung des eigenen Geldbeutels. Die Patienten müssen ja als Kunden erhalten bleiben. Eine Heilung würde riesige finanzielle Verluste nach sich ziehen.
 
Intensiv-Normalkost
Einer der wichtigsten Gesundheitsfaktoren ist die gesunde und entsprechend wohlschmeckende Ernährung. Wilhelm Willmes (E-Mail: wilhelm.willmes@t-online.de) las das Blog Johann Georg Schnitzer und die Rückkehr zur Vernunft: vom 13.03.2005 und schrieb uns aus eigener Erfahrung:
 
Seit 1½ Jahren ernähre ich mich nahezu ausschliesslich mit der Vollwertkost (Intensiv-Normalkost) nach Herrn Dr. J. G. Schnitzer. Der gesundheitliche Erfolg durch diese Vollwertkost ist überzeugend. Mein Blutdruck hat sich auf Werte von 130/80 normalisiert, und mein beginnender Diabetes Typ II mit Werten um 130 (nüchtern) und 2 Stunden nach dem Essen um 175 ist ebenfalls ausgeheilt. Die Werte liegen jetzt nüchtern und auch nach dem Essen beide unter 100 mg%. Nach 6 Wochen Schnitzer-Intensivkost habe ich mein Gewicht um 14 kg vermindern können auf nahezu konstant 67,4 kg bei einer Grösse von 1,71 m. Damit beträgt mein Body-Mass-Index 23 bei einem Alter von 63 Jahren.
 
Das erforderliche Grundlagenwissen habe ich ausschliesslich aus den Büchern „Diabetes heilen“, „Bluthochdruck heilen“ und „Schnitzer-Intensivkost. Schnitzer-Normalkost“ des Herrn Dr. Schnitzer. Die früher übliche „Zivilisationskost“ nehme ich nur ausnahmsweise noch einzelfallmässig (etwa bei Feiern) zu mir. Ich kann damit die Forschungen von Herrn Dr. Schnitzer u. a. in vollem Umfange durch meine wiedererlangte Gesundheit bestätigen!
 
Hinweise von der Langfingerzunft
Unser Londoner Blogger Emil Baschnonga schrieb eine köstliche Abhandlung über die Aussagekraft der Fingerlängen über die Beschaffenheit der Geschlechtsmerkmale: „Fingerzeige: Wenn unsere Hände Intimitäten verraten“ (07.03.2008). Eine Reaktion von Heinz Scholz, unserem Wissenschaftsautor, folgte auf dem Fusse:
 
Das Blog von Emil Baschnonga ist interessant und amüsant. Die Betrachtungen der Fingerlänge von John Manning sollte man tatsächlich nicht allzu ernst nehmen. Schon früher wurde behauptet, wer eine grosse Nase habe, der könne sich eines grossen Penis’ erfreuen. Es gibt aber noch weitere Betrachtungen, die unhaltbar sind, z. B. diese: Wer grosse Ohren hat, lebt länger. Ich kenne Leute, die schon weit über 80 sind und normale Lauschapparate haben.
 
Hier noch der Hinweis auf eine Redensart: „Sich die Finger danach lecken.“ Das bedeutet, dass man begierig auf etwas ist, sei es die Gier nach einem köstlichen Mahl oder das Warten auf einen interessanten Blog.
 
Der Ausdruck „Durch die Finger sehen“ bedeutet, dass man Nachsicht walten lässt oder etwas milde beurteilt. Wer durch die Finger sieht, schaut nicht mit vollem Blick. Er kann und will nicht genau sehen, was vorgeht (3. Moses 20, 4).
 
Der verlorene Schal
Nicht genau gesehen habe ich, was vorgegangen ist, als Eva ihren Schal droben im Grossen Walsertal, in A-6733 Faschina (Vorarlberg), verloren hat (Blog vom 15.02.2008: Vorarlberg (1): Das Skipistenwandern im Grossen Walsertal). Darin berichtete ich im Zusammenhang mit der Anna-Kapelle über die heilig gesprochene Anna, die auch für das Auffinden verlorener Gegenstände zuständig ist. Mein Glaube war bereits ins Wanken geraten … bis mir wenige Tage später der Rösslewirt Otmar Schäfer (E-Mail: gasthof.roessle@faschina.at) mailte:
 
Danke für die netten Blogs über unsere Region und Haus. Wahrlich, Ihre Texte muss man mehr als 1 Mal durchlesen, denn die sind wirklich gekonnt in Szene gesetzt.
 
Auch die Hl. Anna hat geholfen; denn der schwarze Schal ist aufgetaucht. Er war im Zimmer.
 
Wenig später traf das Fundstück per irdischer Post in Biberstein ein. Ich bedankte mich beim Rösslewirt und der verehrten Anna, die beide ganze Arbeit geleistet haben. Ich habe gelobt, nie mehr an den Talenten der Heiligen zu zweifeln.
 
Die Schönheiten des Alters
Das Alter hat wunderbare Seiten, die ich im Blog vom 01.03.2008 („Alterserscheinungen: Standfest im sich ändernden Umfeld“) besungen habe. Und Heinz Scholz gab noch einen drauf:
 
Auch ich sehe das Alter in einem günstigen Licht. Die Vorzüge des alten Menschen sind unbestritten. Hier sind einige treffende Zitate dazu:
 
„Die Körperkraft kann nicht zunehmen über eine gewisse Mittagshöhe des Lebens hinaus, die geistige Kraft aber kann es unbeschränkt. Das ist der wahre Trost des Alternden.“
(Carl Hilty, 1833‒1909, Schweizer Jurist und Mitglied des Nationalrats)
*
„Welche Freude, wenn es heisst:
Alter, du bist alt an Haaren,
blühend aber ist dein Geist.“
(Gotthold Ephraim Lessing)
*
„Der Vorteil des Alters liegt darin, dass man die Dinge nicht mehr begehrt, die man sich aus Geldmangel früher nicht leisten konnte.“
(Verfasser unbekannt)
 
Kein Trost aus Brüssel
Was fast täglich aus Brüssel auf uns zukommt, ist eher den Trostlosigkeiten zuzuordnen. Heinz Scholz berichtete im Blog vom 05.11.2007 über ein Beispiel unter vielen: „EU-Blödsinn: Brüsseler Salat rund um den Namen Apfelwein“. Dazu kam von einem Nutzer, der nicht genannt sein will, aus den USA dies, aufs Gerippe verkürzt, effizient:
 
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Das Schlimmste verhüten
Bei all dem Unerklärlichen in dieser globalisierenden Welt, erinnere ich mich an einen Briefausschnitt von Dr. Johann Georg Schnitzer, die sarkastischen Gedanken eignen sich hier hervorragend als Schlusswort:
 
Bei dem raschen Umsichgreifen der Hirninsuffizienz und der entsprechend exponentialen Zunahme schädlicher und schändlicher Sinnlosigkeiten ist es für mich ein Wunder, dass überhaupt noch so viel funktioniert auf dieser Welt. Wahrscheinlich sind da, teils halb im Verborgenen und ohne viel Aufhebens zu machen, noch ein paar intakte Gehirne am Wirken, um das Schlimmste zu verhüten ‒ wie jene, welche die Blogs auf Ihrer Website schreiben ...
 
Hinweis auf die bisher erschienenen „Reaktionen auf Blogs“
19.02.2008: Reaktionen auf Blogs (68): Mental im Mittelalter geblieben
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