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BLOG vom 08.11.2009


Bedenkliche Adjuvanzien in Impfstoffen: Das Risiko ist gross
Autor: Heinz Scholz, Wissenschaftspublizist, Schopfheim D
 
Vieles lasen wir in letzter Zeit über die schädlichen Wirkungen von Adjuvanzien (lat. Adiuvare = unterstützen, helfen), die in den meisten Schweinegrippe-Impfstoffen enthalten sind. Manche Leute haben das Wort bis anhin noch nie gehört, und nicht jeder weiss, dass die Adjuvanzien (auch Adjuvantien) nicht nur im neuen Impfstoff, sondern in vielen anderen Zubereitungen vorkommen.
 
Was sind Adjuvanzien? Es handelt sich um Stoffe, die die Wirkung eines Impfstoffes bzw. Arzneistoffes verstärken. Es gibt immunologische Wirkungsverstärker und solche, die in der adjuvanten (unterstützenden) Therapie verwendet werden. So werden beispielsweise in der Onkologie, Schmerztherapie oder Rheumatherapie Medikamente verabreicht, die Adjuvanzien enthalten. Warum dies? Diese Stoffe können erstens die Nebenwirkungen des Hauptwirkstoffes reduzieren und zweitens auch eine Dosisreduktion ermöglichen.
 
Die Impfbrühen
„Ich lasse mich nicht mit dem neuen Schweinegrippe-Impfstoff behandeln, der hat ja viele giftige Begleitstoffe“, hörte ich kürzlich von einer Nachbarin. Sie und ihr Mann liessen sich jedoch gegen die normalen Grippeviren impfen. Sie wussten nicht, dass auch in anderen Humanimpfstoffen Adjuvanzien enthalten sind. Hier einige Beispiele:
 
Aluminiumhydroxid wird schon seit mehr als 80 Jahren als Adsorptionsmittel in Impfstoffen (Tetanus-, Diphtherie-, Keuchhusten-, Hepatitis A- und B-Impfstoff) eingesetzt. Wie die Verbindung auf das Immunsystem einwirkt, ist noch nicht völlig geklärt.
 
AS03 (Bestandteile sind Squalen, Polysorbat 80, DL-α-Tocopherol = Vitamin E) ist in Influenza-Impfstoffen nachzuweisen. Darüber weiter unten etwas mehr.
 
ASO2 (Bestandteile sind Monophosphoryl-Lipid MPL und QS21. Die zuletzt genannte Substanz wird aus der Rinde des südamerikanischen Baumes Quillaria sagponaria gewonnen). ASO2 wurde ursprünglich für eine Malaria-Vakzine entwickelt. Nun sind Versuche im Gange, diese Öl-in-Wasser-Emulsion für andere Vakzine zu verwenden.
 
MF59 (Bestandteile sind Squalen, Polysorbat 80 = Tween 80, Sorbitantrioleat = Span 85) ist im Grippeimpfstoff Fluad® enthalten).
 
CpG ODN: Hier handelt es sich um immunstimulierende DNA-Sequenzen aus synthetisch hergestellten Oligonukleotiden. Diese Sequenzen kommen in der Entwicklung von Hepatitis-B- und Influenza-Impfstoffen zur Anwendung.
 
Dies sind nur einige Beispiele von mehreren Stoffen, die heute verwendet werden. Wer sich dafür interessiert, findet unter http://de.wikipedia.org/wiki/Adjuvans_(Pharmakologie) ausführliche Infos dazu.
 
In der Online-Ausgabe der „Pharmazeutische Zeitung“ war kürzlich zu lesen, dass die Adjuvanzien „Hilfsstoffe für bessere Vakzinen“ darstellen. Sie sollen „das Immunsystem anstacheln, ohne eine überschiessende Reaktion in Gang zu setzten – eine Balanceakt“, war dann im Text zu erfahren.
 
Warum sind die Hersteller von Impfstoffen so auf Adjuvanzien erpicht? Nun, sie können dann den Impfstoff strecken, d. h. sie können mit weniger Virus-Eiweiss auskommen. Die Wirkung soll dann die Gleiche sein.
 
Nebenwirkungen durch Adjuvanzien?
In den Medien wurden unterschiedlichen Stellungnahmen über das Für und Wider der Impfung gegen die Schweinegrippe publik gemacht. Die Menschen sind verunsichert. Es wurde berichtet, dass in erster Linie Kinder und jüngere Erwachsene (auch Schwangere) von einer Virusinfektion betroffen seien. Ältere Menschen über 60 Jahren scheinen einen gewissen Schutz zu haben. Es wird zudem gemutmasst, dass diese schon früher Kontakt mit dem Virus hatten. Aber ich möchte mich auf die Adjuvanzien konzentrieren.
 
Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) gab kürzlich Fakten zur Impfung gegen die Schweinegrippe bekannt. Es wurden auch die Adjuvanzien, die in den Präparaten enthalten sind, veröffentlicht. Es sind Folgende:
 
Pandemrix® von GlaxoSmithKline enthält Teile des Virus und zusätzlich Wirkverstärker (dieser Impfstoff weist zusätzlich den quecksilberhaltigen Konservierungsstoff Thiomersal auf).
 
Thiomersal ist das Natriumsalz einer organischen Quecksilberverbindung. Es kommt in kosmetischen Produkten und Arzneien vor, um diese vor mikrobiellem Verderb zu schützen. Die Produkte sind denn auch länger haltbar.
 
Jörg Hacker, Präsident des RKI (Robert-Koch-Institut) meinte beschönigend, die Menge Quecksilber, die mit einer Impfdosis verabreicht würde, sei nicht höher als die Dosis, die eine Schwangere pro Woche über die Nahrung aufnimmt. Da bin ich mir nicht so sicher. Besonders empfindliche Menschen könnten mit Überempfindlichkeitsreaktionen reagieren, oder andere Giftstoffe könnten mit Thiomersal einen Potenzierungs- und Kumulationseffekt hervorrufen.
 
Focetria® von Novartis enthält Teile des Virus und zusätzlich Wirkverstärker.
 
Celvapan® von Baxter enthält keine Wirkverstärker, wird aber aus dem ganzen Virus hergestellt.
 
In Deutschland wurden 50 Millionen Dosen des Impfstoffes Pandemrix® gekauft. Bei diesem Impfstoff zeigten sich gegenüber zum üblichen Grippeimpfstoff vermehrt Rötungen/Schmerzen an der Einstichstelle, aber auch Gliederschmerzen und erhöhte Temperaturen. Dazu DEGAM: „Dies alleine wäre allerdings kein ausreichender Grund zur Sorge. Skepsis ist jedoch angebracht, weil Pandemrix® nur an einigen Tausend Personen (nicht Schwangere und nur bei wenigen Kindern) getestet wurde – im Verhältnis zu der geplanten Anwendung an vielen Millionen Menschen eine unzureichende Zahl, um seltene schwere Nebenwirkungen zu erkennen.“
 
Die Impfkommission am Robert-Koch-Institut Berlin rät zur Impfung gegen die Neue Influenza nur Beschäftigten im Gesundheitswesen und chronisch Kranken (mit Asthma, Herz- und Nierenschwäche, Krebs, HIV-Infektion).
 
Die erwähnte Gesellschaft ist erstaunt, warum in Deutschland und anderen europäischen Ländern nicht der Standardimpfstoff wie in den USA verwendet wird. Das bleibt wohl ein Geheimnis der verantwortlichen Politiker und deren medizinischer Beratern bzw. ihren Lobbyisten. Die Gesellschaft kann den Impfstoff Pandemrix® nicht empfehlen.
 
Auslöser des Golfkriegssyndroms
Dr. Toni Gradl aus Prackenbach D weist in einem Artikel auf mögliche Nebenwirkungen von Squalen hin. US-Soldaten erhielten im 1. Golfkrieg den Impfverstärker Squalen. Bei 95 % der Geimpften mit Golfkriegssyndrom wurden Squalen-Antikörper gefunden.
 
23‒27 % der US-Soldaten, auch solche, die zu Hause blieben und den Impfstoff erhielten, bekamen die Golfkriegskrankheit.
 
Das US-Verteidigungsministerium hat eine Massenuntersuchung abgelehnt – und das ist höchst verdächtig. Es gibt interessante Links zu Berichten, in denen die Beteiligung von Squalen beim Auftreten des Golf-Kriegssyndroms belegt wird (http://euro-med.dk/?p=9127).
 
Dazu eine aktuelle Stimme. Dr. Viera Schreiber kam auf Grund von Forschungen zur folgenden Ansicht:
 
„Squalen hat beigetragen, die Kaskade von Reaktionen, die man das ,Golfkriegs-Syndrom’ nennt, auszulösen. Soldaten entwickelten Gelenkrheuma, Fibriomyalgi (Muskelrheuma), Lymphknotenschwellungen, Hautflechte, lichtempfindlichen Hautausschlag, chronische Müdigkeit, chronische Kopfschmerzen, abnormen Verlust an Körperbehaarung, Mangel an Hautläsionen, Apthen-Geschwüre, Schwindel, Schwäche, Gedächtnisverlust, Krampfanfälle (…).“
 
Im Oktober 2004 hat ein US-Richter dem Pentagon verordnet, den Impfstoff mit Squalen nicht mehr zu verwenden.
 
Kürzlich wurde bekannt, dass Politikern und anderen ausgesuchten Gruppen ein Impfstoff ohne Squalen und Thiomersal verabreicht werden soll. Dies wurde damit begründet, dass für alle ein solcher Impfstoff in der Kürze der Zeit nicht zur Verfügung gestellt werden kann; ausserdem musste ein langjähriger Liefervertrag mit der Firma Baxter eingehalten werden. So die offizielle Stellungnahme. Diesen Impfstoff sollen Soldaten der Bundeswehr, Bundespolizisten und Krisenstabmitarbeiter, aber auch Bundesbeamte, Politiker und Minister bekommen. Als man von einer „2-Klassen-Medizin“ sprach, ruderten die peinlich berührten Politiker zurück und liessen verlauten, sie würden sich mit dem gleichen Impfstoff, der für das Volk gedacht sei, impfen lassen. Aber es gibt nicht wenige Politiker (und auch Ärzte), die sich überhaupt nicht impfen lassen wollen.
 
Eine gesunde Erscheinung: Impfabstinenz
Eine kleine Umfrage in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis ergab, dass sich keiner gegen die Schweinegrippe impfen lassen möchte. Sie alle scheuen die Nebenwirkungen, die tatsächlich zu befürchten sind. Für mich ist es ein ausgewachsener Skandal, wenn nicht ausreichend getestete Impfstoffe und ebensolche Medikamente zugelassen werden. Die Menschen stellen in der Tat ein riesiges Arsenal an Versuchskaninchen dar. Man könnte den Verdacht hegen, bestimmte Kreise wollen kein gesundes Volk, aber Testpersonen. Eines ist sicher: Die Kassen der Pharmahersteller werden prall gefüllt und die Gesundheitsbeamten können sich profilieren.
 
Analytische Blogs zur Schweinegrippe von Martin Eitel
05.09.2009: Schweinegrippe, Schweinegrippespritzen, Impfstoffschäden
 
Hinweis auf weitere Blogs zur Vogelgrippe und Schweinegrippe
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