Textatelier
BLOG vom: 24.01.2010

Viola d’Amore: Spielsaiten mit Resonanz. Stille erklingt

Autor: Emil Baschnonga, Aphoristiker und Schriftsteller, London
 
Dieses Barockinstrument, die Viola d’Amore, hat 7 Spielsaiten und 7 Resonanzsaiten. Ich habe sie auf diese Dreizeiler gestimmt, einfach so und kann nicht begründen warum. 
Güte verschenkt lächelnd
Ihre Gabe erreicht das Herz
Und erlöst deine Bedenken.
 
Froh erhaschte Gedanken
Sie schwingen sich hoch
Sie breiten sich aus.
 
Darbe nicht, stille den Durst
Kein Dämon verweigert den Trunk
Aus dem Born der Liebe.
 
Fliehe nicht, verweile
Folge diesem Gebot
Die Stille erklingt.
 
Lege die Elle weg
Löse die Regel auf
Frei strömt der Fluss.
 
Beschönige nicht, was ist
Verbessere, was du kannst
Mit dem Leuchter unterwegs.
 
Bewahre das Rätsel
Geheimnis es bleibe
Berge es in dir.
 
Kantilene trägt wiegend
Über Brücken, durch Täler
Alle Träume vom Glück.
 
Der Ort der Wunder
Bleibt geborgen
In der Poesie.
 
Wanderer durchs Leben
In die Herberge trete
Das Ziel ist erreicht. 
Hinweis auf weitere Aphorismen-Blogs und Lyrik von Emil Baschnonga
14.08.2006: Erfolgsrezepte gegen den Misserfolg? – Aphorismen
Hinweis auf weitere Blogs von Meier Pirmin
«Schnätterlig und Späck oder 9 Chatze us em Sack» - Bözbergimpressionen zum 1. August 2022
Was eine treffende Rede zur Bundesfeier ausmacht
Gedanken zum jahreszeitlichen „Computus“
Das musizierende Weltall nach Kepler
Uri - Eine vorbildliche Kantonsgeschichte
Peter Meier-Abt (1947 – 2021) – Arzt und medizinische Geistesgrösse aus dem Aargau
Natur und Kultur an einer Bundesfeier
Meinrad Lienert (1865 – 1933) – Ein Schweizer Erzähler (IV)
Meinrad Lienert (1865 – 1933) – Ein Schweizer Erzähler (III)
Meinrad Lienert (1866 – 1933) – Ein Schweizer Erzähler (II)
Meinrad Lienert (1865 – 1933) – Ein Schweizer Erzähler (I)
Mystisches und Volksfrommes aus der Welt der Heilpflanzen und gesegneten Sträucher
Hans Küng – Warum die katholische Kirche nicht zu „retten“ ist
Wie weit ist Astrologie eine Beratungswissenschaft?
Was uns Albrecht Goes, Kurt Marti und andere «Pfarrer»-Dichter zu sagen haben