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BLOG vom 17.07.2010


Reaktionen auf Blogs (94): Die uralten Bräuche der Tyrannen
Präsentator der Leserpost: Walter Hess, Publizist, Biberstein/AG CH (Textatelier.com)
 
Liebes Textatelier.com
Gratulation! Eigentlich müsste man noch viel härter dreinfahren; denn was da in Israel passiert (und nicht nur in diesen Wochen und Tagen), zählt zu den grossen Verbrechen der Menschheit. Und zwar die Ausführung und das Dulden. Hier meine Meinung:
 
Die Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko ist nur eines von vielen Produkten jenes Kretins aus dem Clan der Bushs, den die texanischen Petroleum-Gangster als Nachfolger von Vater Bush zum amerikanischen Präsidenten gemacht haben. Der heute in den amerikanischen Sachzwängen verstrickte Barak Obama wird da wohl auch nicht viel dagegen ausrichten. Im Übrigen wundert sich jeder normal denkende Mensch, wie ein Erdöl-Konzern überhaupt dazu kommt, in einem derart heiklen und verwundbaren Biotop (der Golf von Mexiko ist Teil der Wetterküche Europas) nach Erdöl zu bohren. Aber lassen wir das, die Amerikaner werden die Sache schon zu ihrem eigenen Nutzen richten. Wenden wir uns der 2. Geschichte im Blog vom 31. Mai zu (Die neuerliche Selbstentlarvung der Top-Killer USA und Israel). Auch dieses Verbrechen ist ohne die Amerikaner als Mittäter und Komplizen nicht denkbar.
 
Vor 2 Jahren ist im Verlag Luchterhand das Buch „Das Ende eines ganz normalen Tages“ von Franz Hohler erschienen. Ich denke, das Buch ist Dir nicht unbekannt. In 40 Kurzgeschichten über alltägliche Ereignisse ‑ triviale, schöne, berührende, grausame – führt der Autor seine Leser vom Vordergründigen hin zum Denken über die Hintergründe. Darunter ist auch die Erzählung von Franz Hohlers Reise mit Schweizer Parlamentariern durch Israel. Es geht um die Würde des Menschen:
 
„We can speak about water, or about technical aid, but the most important is dignity“. Der das in besagter Geschichte sagt, ist Präsident einer palästinensischen Stadt, die auf 3 Seiten von der Grenzmauer eingekesselt ist und für ihre 400 000 Einwohner nur einen einzigen Zugang über einen einzigen Checkpoint hat. Ein paar Zeilen weiter dann die folgende Episode: Ein israelischer Soldat hat den Lieferwagen eines Palästinensers kontrolliert und gibt diesem seinen Ausweis zurück, und zwar über die Schulter, so dass er ihn nicht anschauen muss.
 
Es passt Eins zum Andern: Diese Israeli, die noch in der 4. und 5. Generation von den Leiden ihrer Ahnen profitieren werden, tyrannisieren heute die Welt wie es dem Teufel am Besten gefällt. Und die Welt schaut zu. Erstarrt von den unsäglichen Verbrechen, die das Dritte Reich am „auserwählten Volk“ begangen hat, getraut sich niemand (schon gar nicht in Europa), den Verbrechern im „gelobten Land“ den Marsch zu blasen. Wo sind die Amerikaner, die doch „überall in der Welt für Demokratie und sämtliche Menschenrechte einstehen“ und mit ihrer Militärmaschinerie die Welt verelenden? Das selber bankrotte Amerika stützt die Verbrecher am Jordan mit Milliardenkrediten, die niemals zurückbezahlt werden. Ohne Amerika wäre Israel längst nicht mehr auf der Weltkarte. Mal ab und zu ein kleiner „Mei-Mei-Mahnfinger“ als Alibi-Vermahnung, wenn es gar zu dick kommt. Das ist alles, was sich die Amerikaner leisten. Klar doch, denn ohne die Stimmen der amerikanischen Juden wird auch der fähigste Staatsmann nicht Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Das alles tönt jetzt reichlich antisemitisch, ist aber leider Tatsache.
 
Dazu noch eine kleine Geschichte, die mir meine Frau Esther von ihrem Einsatz in einem Kibbuz erzählt hat: Zweite Hälfte der 1960er-Jahre. Damals fuhr Europas Jugend voller Begeisterung nach Israel. Die jungen Leute arbeiteten auf den Orangenplantagen, machten sich nützlich draussen und drinnen wie es gerade gewünscht wurde. Ein junger Israeli fragte eines Abends nach dem Singen und Tanzen meine Frau: „Esther, weisst Du eigentlich, was ihr hier tut? Ihr leistet für unser Land indirekten Kriegsdienst“.
 
Sicher hast Du die Meldung in der AZ-Ausgabe (Aargauer Zeitung) vom 08.06.2010 auch gelesen: Die 89jährige Kolumnistin Helen Thomas des Hearst News Service, die aus ihrem Herzen noch nie eine Mördergrube gemacht hat und auch unter Barack Obama beharrlich einen Rückzug der amerikanischen Truppen aus dem Mittleren Osten fordert und kürzlich den Angriff der israelischen Armee auf ein Schiff vor Gaza als „absichtliches Massaker“ kritisierte, sah sich gezwungen, auf ihrer Website eine Entschuldigung abzugeben. Weil dies ihrem Arbeitgeber, dem Hearst News Service, offenbar nicht genügte, hat sie ihren sofortigen Rücktritt bekannt gegeben.
 
So ist das nun in dieser Welt: Wer nicht mit der offiziellen Meinung einverstanden ist, wird kaltgestellt. Aber nicht nur bei den Amerikanern, auch bei uns gilt das Wort: „Störe niemals die Gottesdienstordnung“. Dabei sollten doch gerade die Amerikaner als Verfolger des Terrorismus’ und als Schützlinge des Staates Israel daran denken, dass eben jener Staat zwischen dem Jordan und der Mittelmeerküste von Terroristen gegründet und später gelenkt wurde. Ich zitiere aus der über mehrere Ausgaben laufenden Serie „Wem gehört das Heilige Land?“, erschienen 2002 im Deutschen Magazin „Stern“:
 
Am 22. Juli 1946 stand eine gigantische Rauchwolke über dem King David Hotel in Jerusalem. Irgun-Aktivisten hatten den Südflügel des Gebäudes, der als Hauptquartier des britischen Generalstabes diente, in die Luft gejagt. 91 Menschen starben, darunter viele Zivilisten, Juden, Araber, Briten.
 
Grossbritannien war damals noch Mandatsmacht von Palästina, und der Kopf des Attentats war ein gewisser Menachim Begin, der später zum Regierungschef von Israel avancierte. Weiter aus dem „Stern“:
 
1946 musste sich ein Irgun-Kämpfer vor einem britischen Gericht verantworten. Seine Argumentation erinnert an die Parolen, mit denen Palästinenser ihre Attentate rechtfertigen: „Dieser Krieg ist ein Befreiungskrieg, der Krieg eines unterdrückten Volkes gegen seine Unterdrücker, eines Volkes, dem seine Heimat gestohlen wurde, gegen den, der sie gestohlen hat. Trotzdem nennt ihr die Mitglieder der jüdischen Armee ,Terroristen’. Ein uralter Brauch, wie ihn alle Tyrannen gegen Kämpfer für die Freiheit mit der Absicht benutzen, deren Idealismus in den Schmutz zu ziehen.“
 
Wie bitte? Wer ist jetzt eigentlich das „unterdrückte Volk“? Auf welcher Seite sind die Unterdrücker, und wem wurde denn nun seine Heimat gestohlen?
 
Liebe Grüsse und auf ein Andermal
 
Ernst Bohren, Teufenthal AG (E-Mail: ernst.bohren@bluewin.ch)
 
Soweit die Zuschrift eines kritischen, unangepassten Zeitgenossen, den ich persönlich kenne und schätze. Ernst Bohren bringt vieles auf den Punkt, was laufend unübersehbar zutage tritt, was alle wissen und kaum jemand darzustellen und zu kritisieren wagt. Solche Beiträge sind unbedingt nötig, wenn die Politik der Verlogenheit und der Verdrehungskünste, unter der die ganze Welt leidet, ins richtige Licht gerückt werden soll.
 
Hütet Euch vor dem EU-Beitritt!
Wenn solch ein Brief wie der nachstehende aus Berlin kommt, beeindruckt das in der Schweiz schon. Martin Eitel (E-Mail: m.eitel@gmx.net) hat damit auf das Blog vom 20.05.2010 (Unbelehrbarkeitsaspekte: Schatten der Staatsbankrott-Blase) reagiert:
 
Die Schweizer sollten froh sein, dass sie bisher nicht der EU beigetreten sind, und wenn sie schlau sind, werden sie sich auch weiterhin von diesem verantwortungslosen Club der Schuldenmacher fernhalten. Der wirtschaftliche Erfolg der Schweizer Währung und die Tendenz vieler Anleger zur Schweizer Währung sollte den Bürgern der Schweiz eigentlich ein deutlicher Hinweis sein, dass die Schweiz nach wie vor als Staat mit einer vergleichsweise seriösen Wirtschafts- und Finanzpolitik beurteilt wird. Ein Beitritt der Schweiz zur EU würde eine solche verantwortungsbewusste Finanz- und Wirtschaftspolitik wohl ziemlich unmöglich machen.
 
Die EU ist zwar nicht die Ursache der Schuldenwirtschaft in Staaten wie der BRD. Ursache dafür ist im wesentlichen die nationale Politik, die z. B. in Deutschland schon im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts mit Staatsausgaben auf Pump angefangen hat. Die EU verstärkt die Probleme aber, wie die teuren Rettungspakete der letzten Zeit zeigen.
 
Zensur auch in Europa
Nach dem Willen der US-Regierung unter Barack Obama darf die Welt nichts mehr vom gigantischen ökologischen Drama erfahren, das sich zurzeit im Golf von Mexiko abspielt (Blog vom 12.07.2010: US-Ölpest: Es darf gebohrt, aber nicht fotografiert werden). Dr. Martin Eitel in Berlin macht in einer E-Mail auf ähnliche Maulkörbe in Europa aufmerksam:
 
Das Thema Zensur, das bei dem Verbot der Fotografien angeschnitten wird, spielt bekanntlich nicht nur in China, USA und anderen fernen Ländern eine Rolle, sondern auch in Mitteleuropa. Der Liedermacher Frank Rennicke, der bei der Bundespräsidentenwahl in der Bundesrepublik Deutschland 2009 und 2010 als 4. Kandidat angetreten ist (http://de.wikipedia.org/wiki/Wahl_des_deutschen_Bundespr%C3%A4sidenten_2009;
wurde seit Jahren wegen des von ihm produzierten und publizierten Heimatvertriebenenlieds strafrechtlich verfolgt. Der Text dieses Lieds ist in der nachstehend angegebenen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 25.03.2008 wiedergegeben. Weisungsabhängige Staatsanwälte und einige der nach dem von den 68er-Revoluzzern initiierten Marsch durch die Institutionen in einflussreichen Posten in der Justiz angekommene Juristen haben versucht, den politisch nicht korrekten Liedermacher mit dem Instrument des Volksverhetzungsparagraphen aus dem Verkehr zu ziehen und damit im Ergebnis Zensur auszuüben. Das Bundesverfassungsgericht hat diesen Versuch der Zensur aber in seiner Entscheidung vom 25.03.2008 erst einmal verhindert und den Fall an die Strafjustiz zurückverwiesen
 
In diesem Beitrag soll im Zusammenhang mit Rennicke nur das Thema Zensur problematisiert werden. Unabhängig davon, dass die Nähe von Rennicke zur NPD problematisch ist und unabhängig davon, dass die NPD keine politisch ernst zu nehmende Gruppierung darstellt, die zudem alten Naziideologien bisweilen nicht gerade fern zu stehen scheint, kann jedenfalls nach der begrüssenswerten Entscheidung des deutschen Verfassungsgerichts nicht jeder, der politisch nicht korrekte Auffassungen vertritt, gleich als Volksverhetzer verfolgt werden, auch wenn manche Vertreter der politischen Klasse das gerne hätten.
 
Das Elter
Das Blog vom 11.06.2010 befasste sich mit dem „Ersatz des sexistischen Worts Mutter durch „das Elter“ diesem hirnverbrannten sprachlichen Unfug, mit dem Behörden dem Zerfall der traditionellen Familie begegnen. Laut der parlamentarischen Versammlung des Europarats soll „Mutter“ durch „Frau zuhause“ ersetzt werden ... Dr. Johann Georg Schnitzer hatte mich auf dieses Thema aufmerksam gemacht und kommentierte anschliessend mein Blog wie folgt:
 
Es war richtig, dass Sie das Thema in den grösseren Zusammenhang gestellt haben. Die Menschheit wird zunehmend von Wahn- und Schwachsinnigen beherrscht, eine Folge der um sich greifenden Hirninsuffizienz. Diese erklärt auch, warum sich solche im politischen wie wirtschaftlichen Raum leichter durchsetzen und daher überproportional vertreten sind: Ihnen fehlen Kontrollfunktionen wie Gewissen, Moral, Mitgefühl. Näher untersucht hat das Andrew M. Lobaczewski mit seiner Ponerologie:
 
Im Übrigen habe ich den Eindruck, dass sich die Menschheit auf eine Weggabelung zu bewegt, an der sich entscheidet, ob die Inhaber der Macht noch rechtzeitig zur Besinnung kommen und den Weg der natürlichen Vernunft einschlagen - oder ob sie auf dem Weg der selbst verursachten Katastrophen scheitern und der Rest der danach verbleibenden Menschheit die Trümmer aufräumen muss. Wie die Geschichte lehrt, ist die letztere Option die weitaus wahrscheinlichste.
 
Vernunft ist am ehesten noch den Chinesen zuzutrauen. Die denken noch weiter als nur bis zum nächsten Börsentag und zum nächsten Posten.
 
Und nun zum Kernthema: das Elter: Auch Andere regen sich auf. Google vermeldet auf Eingabe „das Elter“ soeben: „Ungefähr 6660 Ergebnisse (0,21 Sekunden)"
 
Interessant. Denn mit Bezug auf die „Bedeutung der Zahl 666“ sagt Google: „Die Zahl des Teufels: 666.
 
Wer sich etwas mit Numerologie befasst, kann die Bedeutung der Zahl 666 leicht erkennen: 6 + 6 + 6 = 18 , 1 + 8 = 9. Und „9“ ist eine heilige Zahl.
 
Na denn Prost!
 
Mit herzlichen Grüssen
Dr. Johann Georg Schnitzer (www.dr-schnitzer.de)
 
Alles für Schinken und Speck
Lieber Walter,
zu Deinem Blog Bibersteiner Waldweide: Wirtschaftsform aus der Mottenkiste vom 13.01.2010 möchte ich kurz folgende Gedanken festhalten:
 
Wie Du selber schreibst, ist jede Art von Bewirtschaftung „vom menschlichen Streben nach Nutzen und Wert geprägt“(…) „und die Natur hat sich gefälligst anzupassen.“ Nicht nur die Natur, auch die „bewirtschafteten“ Tiere haben sich gefälligst dem menschlichen Zweckdenken anzupassen, obwohl der Mensch, wie Du richtig sagst, auch eine Art Tier ist. Aber was für eines! Er hat es im Lauf seiner jahrtausendealten Geschichte fertig-gebracht, die Bedürfnisse alle anderen Tierarten seinen eigenen Bedürfnissen unterzuordnen.
 
So habe ich jetzt von Dir erfahren, dass früher der Wert eines Eichenwaldes aufgrund der „Schinken und Speckseiten“ berechnet wurde, den die in ihm weidenden Schweine für den Menschen produzieren würden. Ganz nach dem Motto: von der idyllischen Waldweide auf den tödlichen Teller. Dies zum Dank dafür, dass diese Tiere zu Lebzeiten – wiederum zum Nutzen des Menschen – auf dem beweideten Boden den Wuchs von jungem Gehölz in Schach hielten und damit der Verbuschung vorbeugten.
 
Die Organisation „Tier im Fokus“ schreibt in ihrer Publikation vom Januar 2010: Als bisher einziges Land der Welt schützt die Schweiz auf Verfassungsebene die „Würde“ und damit den „Eigenwert des Tiers“. Im neuen Tierschutzgesetz steht: Niemand darf Tiere übermässig für seine Zwecke instrumentalisieren, niemand darf den Wert dieser Lebewesen auf den eigenen Nutzen und Vorteil reduzieren. Die Realität sieht anders aus. Der Wert von Tieren hängt auch bei uns davon ab, wie wertvoll sie für uns Menschen sind – sei es zum Zweck der Ernährung, der Forschung oder der Unterhaltung. Ganz selbstverständlich behandeln wir Tiere als Ressourcen, die für uns da sind und die wir nach Belieben ausbeuten dürfen.
 
Tiere gehören sich selbst, nicht uns. Kein Tier kommt natürlicherweise als Schlachtvieh, Milchkuh, Mastkaninchen oder Kuscheltier zur Welt. Diese Begriffe sind Etiketten, die für den Zweck stehen, den wir Menschen für diese Tiere vorgesehen haben und den sie für uns erfüllen sollen.
 
Dem habe ich nichts mehr beizufügen.
 
Lislott Pfaff, Schriftstellerin, Liestal BL (E-Mail: summervogel@sunrise.ch)
 
Unfassbare US-Tierversuche
Zu Heinz Scholz’ Blog Haben Dicke ein Schrumpfhirn? Unfassbare US-Tierversuche vom 06.06.2010 schrieb Lislott Pfaff:
 
Schulmassaker, Ermordung junger Frauen, militärische Experimente, Gewalt gegen Menschen und Tiere … Wenn wir den Medien Glauben schenken wollen, nehmen diese Taten weltweit immer mehr zu. Was sind die Gründe bzw. Hintergründe solcher menschlichen Perversitäten? Psychologen, Kriminologen, Theologen stehen vor einem Rätsel, das unlösbar zu sein scheint.
 
Richard D. Ryder, Psychologe und ursprünglich Tierforscher auf dem Gebiet der experimentellen Psychologie, wurde vom Saulus zum Paulus, nachdem er die Forschung am Tier aufgegeben hatte. Er kam immer mehr zur Überzeugung, dass wir mit jenen Spezies, die nicht unserer eigenen angehören, mit den Tieren, sehr ungerecht umgehen. In seinem 1975 herausgegebenen Buch „Victims of Science“ (Opfer der Wissenschaft) hält er fest: „Man weiss wenig darüber, wie sehr die in Tierlabors praktizierte, institutionalisierte Gewalt auf die menschliche Gesellschaft ausserhalb der Labors übergreifen könnte.“ (Ich möchte Anfügen: die Gewalt in den Ställen, in den Zirkussen, beim Jagen, beim Fischfang und in der Waffenforschung). Das sagte Ryder vor etwas mehr als 30 Jahren, als das Problem der um sich greifenden Gewalt gegenüber Menschen noch kein Thema war – inzwischen ist seine Warnung Realität geworden.
 
Die in den Forschungslabors jahrzehntelang allgemein akzeptierte Grausamkeit gegenüber Tieren und damit die Angst der Opfer vor den Tätern hat als Phänomen übergegriffen auf den menschlichen Alltag. Heute haben wir Angst vor unvorhersehbaren Gewalttaten, die Brutalität hat Einzug gehalten in unsere zuvor schöne Welt von unbescholtenen Bürgern und Bürgerinnen, die nichts zu befürchten hatten. Was Ryder noch im letzten Jahrhundert voraussah, sollte uns zu denken geben.
 
Wie lange wollen wir noch akzeptieren, dass lebendige Geschöpfe millionenweise ganz legal geängstigt und geplagt werden? Wie lange wollen wir diese offensichtliche Ungerechtigkeit noch tolerieren und Volksinitiativen ablehnen, welche diese Ungerechtigkeit aus der Welt schaffen möchten (3 solcher Initiativen gab es in den letzten 25 Jahren in der Schweiz)? Auch hier - und nicht nur auf finanzwirtschaftlichem Gebiet – wäre ein Umdenken dringend nötig.
 
Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat uns gelehrt, dass ein Missstand, der nicht bekämpft wird, früher oder später als Bumerang auf die Gesellschaft zurückfällt. Und ich bin überzeugt, dass wir den Bumerang der Gewalt nur aufhalten können, wenn wir ihn an seinem Ausgangspunkt, der Gewalt an Tieren, aufhalten und seiner Wirkung berauben. Ein entsprechendes Umdenken könnte der menschlichen Gesellschaft nur zum Vorteil gereichen.
 
Lislott Pfaff
 
Darmputzer
Das Blog Hausmittel (IV): Natürliche flotte Feger für den trägen Darm vom 31.03.2010, verfasst von Heinz Scholz, reicherte Andrea Lehr (E-Mail: andrea.lehr@beautyperfect.ch) mit eigenen Erfahrungen an:
 
Nomen est omen. Auch ich hatte mit diesen Problemen zu kämpfen (wie besonders viele Damen), bis ich auf die Original Hildegard-Darmputzer gestossen bin. Die wichtigsten Zutaten der Darmputzer und ihrer Wirkung nach der heilig gesprochenen Hildegard von Bingen, ergänzt durch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse: Dinkel, Amaranth, Hanfsamen, Flohsamen. Ein kleines Zugeständnis an den Geschmack von heute: hochwertige 70 %-Zartbitterschokolade in Bio-Qualität. Alle Zutaten sind aus kontrolliert ökologischem Anbau und auch für Kinder, Senioren und Diabetiker geeignet ‒ siehe auch unter www.darmputzer.ch.
 
Bitch slapping
Das Blog Happy slapping“ und „Bitch slapping“ breiten sich aus vom 18.11.2005, verfasst von Emil Baschnonga in London, wurde auch in Belgien beachtet:
 
Guten Tag,
ich bin beim Googeln nach einer Definition/Erklärung für „bitch slapping“ auf einem Ihrer Blogs gelandet.
 
Ich habe mich auf Ihrer Webseite ein wenig weiter umgesehen (u. a. bei den Miniaturen :) und bin sehr angetan.
 
Weiter so!
 
Besten Gruss aus Brüssel,
 
Verena Winkler
 
Erinnerung ans Rheinfelder Kulturzentrum
Das Blog O Sole mio! Besuch im baufreudigen Rheinfelder Kurzentrum vom 07.02.2009 löste bei Hans Peter Estermann (E-Mail: hp.estermann@gmail.com) Erinnerungen aus:
 
Am Ende des Jahres 1963 gehörte ich zur Kochbrigade des Grand Hôtel des Salines im Park, wie das Kurzentrum in Rheinfelden AG/CH damals hiess. Ab 1971 war ich bei Herrn Ernst Pflüger (heute: REHA) als Küchenchef tätig. 1980, beim Jubiläumsumzug „850 Jahre Rheinfelden“ trug ich die originalen Kleider und hatte ein Holzstethoskop des ehemaligen Kurarzts Dr. Hermann Keller bei mir. 1996 kauften wir ein Teil des ersten Armenbads beim Gasthaus „Engel“. Wie Dr. Keller, so fuhr auch ich mehrere Jahre zur See. Zufälle in einer bescheidenen Kochbiografie!
 
Gruss und Kompliment für den Artikel.
 
HP Estermann, Winkelgasse 8, Rheinfelden CH
 
Danke
Alle Autoren danken für die vielen Zuschriften auf ihr Schaffen herzlich. Die Qualität der Zuschriften gibt uns auch einen Eindruck von der intellektuellen Potenz unserer Leserschaft. Die anonyme Nutzergruppe, die täglich 15 000 bis 20 000 Textatelier.com-Seiten aufruft, erhält durch sie ein Gesicht, und was für eines! Man erlaube uns, auf solche Leser stolz zu sein.
 
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