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BLOG vom 06.02.2013


Widerliche PR-Aktion: Hört doch mit den Holocaustfeiern auf
Autor: Walter Hess, Publizist, Biberstein AG/CH (Textatelier.com)
 
Was alles hat die Welt schon an Holocaust-Gedenktagen über sich ergehen lassen müssen! Auf dem Hintergrund eines unermesslich tragischen Geschehens werden diese Erinnerungsfeiern immer wieder zu Hochämtern der Juden-Propaganda. Das erweckt Widerwillen, Abscheu, gerade in einer Zeit, wo die Welt erkennen müsste, wie Israel fremdes Land zusammengestohlen hat und um sich herum eine riesige Mauer erstellte, die Palästina zum Gefängnis werden liess und verhindert, dass Kriegsopfer Zuflucht in Israel suchen können. So lange das moderne Israel mit schmutzigen Händen dasteht, kann es nicht mehr erwarten, dass seine Holocaust-PR-Aktionen ernst genommen werden.
 
Die kritischen Stimmen mehren sich. Der polnische Bischof Tadeusz Pieronek hat dem jüdischen Volk vorgeworfen, die Verfolgung durch die Nationalsozialisten als Propagandawaffe zu missbrauchen („Spiegel online“, 26.01.2013); Auschwitz liegt in Polen. Inkonsequenzen sind alleweil unerträglich. Unter US-Schutz baute Israel im Geheimen Atombomben, und für den Fall, dass der Iran, zum Abwehrdispositiv gezwungen, über eine Urananreicherung hinaus dasselbe täte, wird ihm offen ein israelischer Atomschlag angedroht – mit Vernichtungswaffen, welche die „Völkergemeinschaft“ auch nie wollte. Das sind Ungeheuerlichkeiten. Israel ist zudem ein Staat, der in einem UN-Bericht wegen des Gaza-Kriegs als Kriegsverbrecher deklariert wurde. Und die Welt unterwirft sich diesem Land weiter, als ob nichts Kriminelles geschehen sei.
 
Israel steht unter einem unbedingtem US-Protektorat, wobei man nie recht weiss, ob die wesentlichen Entscheide in Tel Aviv oder Washington/New York fallen. Es fühlt sich dank seiner Spitzenposition in der Neuen US-Weltordnung gestärkt, mächtig – das auserwählte Volk im gelobten Land, gesegnet mit allen göttlichen und damit moralischen Dimensionen, leidet unter einem Allmachtswahn, der ihm wenig Sympathien einbringt. Sein Handeln, wie immer es auch ausfällt, kann nur gut sein. Und die traurige Geschichte des Volks der Juden wird zu immerwährenden Propagandazwecken ausgeschlachtet. Der US-Jude und Politikwissenschaftler Norman Finkelstein (geb. 1953) hat schon lange genug davon, und er schrieb ein Buch über die „Holocaust-Industrie“ (2000). Er hat dafür bereits büssen müssen; seine Unversitätskarriere wurde ihm in den USA vermiest, weil er sich weigerte, seine Ansichten über Israel zu widerrufen. Dass es in den USA nur eine äussert begrenzte Meinungsfreiheit gibt, ist allerdings keine neue Erkenntnis.
 
Zumindest die neutrale Schweiz sollte vom Mitfeiern an Holocaust-Gedenktagen (letztmals am 27.01.2013) Abstand endlich nehmen. Denn werden bei solchen Werbeveranstaltungen die Juden nicht durchs Band gelobt, bekommt man es mit diesen, dem internationalen Medienmainstream und der politisch Linken zu tun. Das hat der Schweizer Bundespräsident Ueli Maurer am vergangenen Gedenktag erfahren müssen. In einer Botschaft an die Holocaust-Opfer schrieb er, dass die Schweiz „in jener dunklen Epoche“ ein Land der Freiheit und des Rechts geblieben sei. So sei das Land für viele Bedrohte und Verfolgte zur rettenden Insel geworden.
 
Das sorgte in der Schweiz für Irritationen. Die an sich gemässigten Schweizer Juden beklagten sich, ein gewisser Teil der damaligen Flüchtlinge sei bei Maurers Ausführungen vergessen worden, und seine Ausführungen wurden bedauert. Sie, die Juden, hätten erwartet, dass Maurer in der üblichen Selbstbezichtigungs- und Nestbeschmutzermanie vorrangig auf die „Schwächen und Irrtümer“ der Schweizer Politik während des Zweiten Weltkriegs hingewiesen hätte – als ob das im linkstendenziösen Bergier-Bericht nicht schon vor Jahren über jede historische Vernunft hinaus getan worden wäre. Vergessen worden seien jene Flüchtlinge, sagten die Juden, die wegen der Haltung der Schweiz in den „sicheren Tod“ abgeschoben worden seien, sowie die mutigen Fluchthelfer. Wahrscheinlich sollte man Verlautbarungen zum Thema gleich vom Schweizerisch Israelitischen Gemeindebund und von den Liberalen Juden der Schweiz vorschreiben lassen.
 
Was die Juden immer wieder gern hören, hat die sozialistische CH-Bundesrätin Simonetta Sommaruga am Asylsymposium in Bern (31.01.2013) wortgetreu nachgebetet. In einer billigen, unverzeihlichen Art fiel sie dem SVP-Mann Maurer aus der Landesbehörde in den Rücken, wahrscheinlich auf Druck der Juden – sie sagte nämlich genau, was diese vermisst hatten: „Menschen wurden im Zweiten Weltkrieg an unserer Landesgrenze abgewiesen und somit in den sicheren Tod geschickt.“ Der Bundesrat habe sich in den 1990er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts dafür entschuldigt. Das war offenbar auch wieder nicht recht. Dabei sei ihm, dem damaligen Bundesrat, bewusst gewesen, dass ein solches Versagen letztlich unentschuldbar sei, sagte Sommaruga, die Gute.
 
Dieser erneute Kniefall vor den Juden, ein eingespieltes religiöses Ritual, war ein massiver Verstoss gegen das Kollegialitätsprinzip, der vom eingebetteten Linksmedientross allerdings als nötig erachtet wurde. Frauen dürfen sich solche Stilbrüche leisten, auch wenn ihr Leistungsausweis – erwähnt sei Sommarugas von Schaumschlägereien getragene Asylpolitik – jämmerlich ist.
 
Das Wirken einer Bundesrätin als Befehlsempfängerin von jüdischer Seite, die das Ansehen ihre Lands mit Füssen tritt und nur weiterverbreitet, was dem Land schadet, muss mit grösser Vorsicht begutachtet werden. Zum Glück ist die Nation immer mit jenen fertig geworden, welche die Schweiz von innen heraus zersetzen und an übergeordnete Machtklüngel ausliefern wollten.
*
 
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