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BLOG vom 13.03.2013


Neue Studien 2: Ist Wurst schädlich? Leben Dicke länger?
Autor: Heinz Scholz, Wissenschaftspublizist, Schopfheim D
 
Fast jeden Tag werden wir mit neuen Studienergebnissen konfrontiert. Manche sind „Blödsinn“, wie Walter Hess einen Bericht mit der Schlagzeile „Der Tod mag Wurst“ kurz und prägnant kommentierte, als wir dieses Blog besprachen. Seines Erachtens liegt der wichtigste Denkfehler in der sektoriellen Betrachtungsweise: Da wird etwa erfasst, wie es Menschen ergeht, die häufig Wurst essen (es gibt Tausende von Wurstsorten), doch was sie sonst noch konsumieren, wie sie leben (und sich bewegen), welchen Beruf sie ausüben, wie ihr psychischer Zustand ist und welches ihre genetischen Voraussetzungen sind, bleibt ausgeklammert. Weil es unmöglich ist, alle Begleitumstände zu erfassen, resultieren unnütze und falsche Studienaussagen.
 
Eine kleine Auswahl soll den Studienwahnsinn dokumentieren. Es ist ja so, dass viele Wissenschaftler Geld verdienen und ihre Daseinsberechtigung unter Beweis stellen wollen. Oft genug machen sie sich nur lächerlich.
 
Manche Erkenntnisse aus Studien sind tendenziell zweifellos einigermassen brauchbar. Ich denke da an bestimmte Ernährungsstudien, an Untersuchungen zur Arzneimittelsicherheit oder den Beweis der Wirkungen von Arzneien. Diese Studien sollten jedoch neutral sein und nicht von Pharmafirmen beeinflusst werden.
 
Neue Studie über Fast Food
In meinen Berichten „Fast Food zum Abgewöhnen“ (Glanzpunkte-Artikel) und „Neue Studien(1): Alkohol macht schön, Fast Food hässlich“ (Blog vom 08.09.2008) wies ich schon daraufhin, was Fast-Food-Folgen sind. Diese Ernährung macht nicht nur dick und krank (Ernährungsexperiment vom US-Regisseur Morgan Spurlock), sondern auch hässlich. Durch eine verminderte Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen und anderen wichtigen Begleitstoffen leidet auch die Haut. Sie schrumpelt und wird fahl. Die Zeitungs-Schlagzeile lautete damals „Fast Food macht hässlich“. Das könnte mit Einschränkungen stimmen.
 
Jetzt gibt es die neue internationale Langzeitstudie ISAAC (International Study of Asthma and Allergies in Childhood) mit Fast-Food-Essern. Kinder und Jugendliche, die mindestens 3 Mal pro Woche Fast-Food konsumierten, litten häufiger unter Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis als Normalesser. Die Befragungen wurden über einen Zeitraum von 20 Jahren in 99 Ländern durchgeführt. Besonders auffällig war der Zusammenhang von Fast-Food-Ernährung bei Asthma bronchiale. Kinder erkrankten um 27 und Jugendliche sogar um 39 % häufiger an Asthma.
Quelle: „Deutsches Ärzteblatt“ und „Neue Allgemeine Gesundheitszeitung für Deutschland“, Februar 2013.
 
80 000 Briten wurden befragt
Obst und Gemüse zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen (Cellulose, Pektin), organische Säuren, Pflanzenfarbstoffen und Aromen aus. Meine Eltern sagten früher immer: „Esst Obst und Gemüse reichlich, dann bleibt ihr gesund.“ Wir mussten damals Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten futtern. Manchmal war dies zuviel, wenn ich an Spinat und auch an Pilze denke. Da weigerte sich mein Magen, allzu oft von diesen Speisen zu essen.
 
Aber später machte ich mich schlau und erfuhr, dass Obst und Gemüse Stoffwechselvorgänge beeinflussen, unser Abwehr stärken, die Nieren anregen, den Blutdruck senken und die Verdauung normalisieren, Durchfälle und Verstopfung beseitigen, Hauterkrankungen günstig beeinflussen, Würmer austreiben, die Leistung steigern und eine vorbeugende Wirkung auf Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entfalten.
 
In der „Neuen Allgemeinen Gesundheitszeitung“ las ich mit besonderer Aufmerksamkeit das Ergebnis einer Studie über die Ess- und Lebensgewohnheiten von 80 000 Briten. Ich staunte, was dabei herauskam. Offensichtlich haben Obst und Gemüse angeblich einen wesentlichen Einfluss auf das psychische Wohlbefinden. Am besten waren die Ergebnisse, wenn die Portionen auf  7 kleinere über den ganzen Tag verteilt wurden (Studie der Universität Warwick). Wichtig ist, dass man Obst und Gemüse aus biologischem Anbau kauft.
 
Weniger Herzinfarkte mit Trauschein?
Unsere Singles scheinen schlechte Karten zu haben. Laut einer Studie der Universitätsklinik im finnischen Turku, die die Europäische Gesellschaft für Kardiologie in Frankreich am 31.01.2013 publiziert hatte, haben die Alleinstehenden ein höheres Infarktrisiko und sterben auch schneller an den Folgen. Verheiratete Frauen und Männer seien besser geschützt, heisst es. Hier die publizierten Zahlen: Bei den unverheirateten Männern starben 51 % innerhalb von 28 Tagen an den Krankheitsfolgen eines Herzinfarkts, bei den Ehemännern waren es nur 26 %. Auch Frauen profitieren vom Hafen der Ehe. 26 % der verheirateten Patientinnen starben an den Krankheitsfolgen, ohne Trauschein waren es 43 %. Ein Glück, dass unsere Blogger alle verheiratet sind ...
Quelle: dpa.
 
Studenten dopen
Als ich kürzlich eine Nachricht im Fernsehen hörte, staunte ich schon wieder. So sollen über 20 % der Studenten mit leistungssteigernden Mitteln gedopt sein. Dann kam am nächsten Tag eine AFP-Meldung in den Tageszeitungen (01.02.2013). Laut einer Studie von Mainzer Wissenschaftlern soll jeder 5. Student phasenweise sogenanntes Hirndoping betreiben. Die Studenten konsumieren Koffein-Tabletten zum Aufputschen, aber auch Mittel wie Alzheimer-Medikamente, Amphetamine, Stimmungsaufheller und Ritalin. Sportstudenten sind sogar noch gieriger auf diese Mittel. Jeder 4. Sportstudent greift zu diesen Substanzen. Nun wird eine Dopingkontrolle bei Studenten gefordert.
 
Weniger Zucker, mehr Diabetes?
Liebhaber von viel Zucker und zuckerhaltigen Produkten freuten sich zu früh, nachdem sie die obige Überschrift in diversen Zeitschriften gelesen hatten. Sie lasen vielleicht nicht den ganzen Artikel, sondern nur die Überschrift. Es handelte sich hier um eine Studie zu Light-Getränken. 2 Wissenschaftler des französischen Medizin-Forschungsinstituts Inserm werteten seit 1993 die Daten von 66 188 Frauen aus, die zwischen 1925 und 1950 geboren wurden. Die Konsumentinnen, die Light-Softdrinks mit künstlichen Süssungsmitteln konsumierten, hatten ein höheres Diabetes-Risiko als solche, die gezuckerte Brause tranken. Es wird vermutet, dass der Süssstoff Aspartam zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels führt.
Quelle: „Journal of Clinical Nutrition“, AFP.
 
Leben Dicke länger?
Vor Jahren wurde laut Studien immer wieder postuliert, Übergewichtige hätten eine kürzere Lebenserwartung. Nun wurde zur Abwechslung das Gegenteil behauptet. Auf dem 30. Ernährungskongress in Wien, vom Verband der Diätologen Österreichs veranstaltet, wurde das Thema diskutiert. Der deutsche Adipositas-Spezialist Prof. Achim Peters von der Uni Lübeck äusserte, die Hauptursache für Übergewicht sei Stress. Neben dem BMI-Mass sollte auch der Faktor Stress berücksichtigt werden. Er behauptete, dicke Menschen würden länger leben, aber sie bezahlten ihre zusätzlichen Pfunde mit einer eingeschränkten Beweglichkeit. Bei diesem Kongress wurde auch bemerkt, dass es eine gesunde Adipositas (Fettleibigkeit) gebe.
 
Entscheidend sind nicht immer allein die Schlemmereien, sondern auch die Lebens- und Arbeitsgewohnheiten eines Menschen. In die Studien fliessen solch Aspekte kaum ein, wie eingangs erwähnt.
 
Wie schädlich ist Wurst?
Die Fleischwarenindustrie und auch mancher Ernährungswissenschaftler betonten immer wieder, wie gesund der moderate Fleisch- und Wurstkonsum sei. Liefern doch diese Produkte Eiweiss, Vitamine und Mineralstoffe (besonders Eisen!), aber auch Fette (darunter, was vielleicht oft nicht beachtet wird, auch die einfach ungesättigte Ölsäure und in geringeren Mengen auch mehrfach ungesättigte Fettsäuen).
 
Analysieren wir einmal die grobe Leberwurst. Sie hat u. a. folgende Inhaltsstoffe: Wasser 51,6 g, Eiweiss 15,9 g, Fett 29,2 g (darunter Palmitinsäure, Stearinsäure, Ölsäure, Linolsäure, Linolensäure, Arachidonsäure), aber auch Purine (185 mg/100 g). Vitamine: Vitamin A, E, B-Vitamine, Mineralstoffe: 5,3 mg Eisen, Kalium, Natrium u. a.
 
Forscher um Prof. Sabine Rohrmann von der Universität Zürich behaupteten nun, dass das Risiko für einen Tod durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebserkrankungen durch den Konsum von verarbeitetem Fleisch wie Wurst, Schinken und Speck steigen würde. Die Forscher werteten die Daten von insgesamt 448 568 Männern und Frauen aus. Es wurden die Anzahl Schlaganfälle und Herzinfarkte ermittelt und mit dem Wurstkonsum verglichen. Fazit: Wurstliebhaber starben früher. Bei Geflügel wurde dies nicht ermittelt. Nun kam ein Satz, der mich aufhorchen liess: Die Fleischesser lebten ungesünder und verspeisten weniger Obst und Gemüse. Es gab auch weitere Unsicherheiten, inwieweit die Lebensumstände wie z. B. Rauchen oder Übergewicht hier eine Rolle spielten. Aus diesem Grunde wurden diese Teilnehmer bei der statistischen Beurteilung weggelassen. Das Studienresultat wurde dadurch verwässert.
 
Auch kam dies heraus: Teilnehmer, die täglich mehr als 160 g verarbeitetes Fleisch assen, hatten ein 44 % höheres Risiko gegenüber Teilnehmern, die täglich rund 20 g Wurst konsumierten. Statistik, aufs Prozent genau ...
 
Der folgende Unsinn wurde früher postuliert: Rotes Fleisch sei ungesünder als anderes Fleisch. Laut US-Studien sollten Tagesportionen Rind oder Lamm das Risiko für Herzinfarkt und Krebserkrankungen steigern. Das wurde in der neuen Studie nicht gesehen. Das Risiko für einen frühen Tod war nicht mehr statistisch signifikant. Nun dürfen wir wieder in ein saftiges Rindersteak beissen. Oder wird diese Erkenntnis bald wieder umgeworfen?
 
Ernährungsempfehlungen: Wichtig ist nach meiner Meinung eine ausgewogene Ernährung (eine Bratwurst oder ein Schinkenbrot darf ruhig dabei sein) und die Reduzierung des hohen Fleisch- und Wurstkonsums. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, nicht mehr als 300 bis 600 g Fleisch in der Woche zu essen und dabei fettarme Produkte bevorzugen. Wie die Nationale Verzehrsstudie II zeigte, essen Männer mehr als 1 kg Fleisch und Wurst und Frauen 600 g pro Woche, somit übermässig viele Fleisch- und Wurstprodukte.
Quelle: „Fachmagazin BMC Medicine“, „Spiegel Online“ (www.spiegel.de) vom 07.03.2013.
 
Noch eine Bemerkung: Einige schlugen einen „Vegitag“ in der Woche vor. Das ist gesünder, besser für die Umwelt und besser für die Tiere. Wichtig ist auch, woher man das Fleisch oder die Wurst bezieht. Oft stammt das Fleisch aus der Massentierhaltung. Die Tiere werden mit Kraftfutter aufgezogen, mit Medikamenten und Hormonen vollgepumpt. Ein Leser des „Markgräfler Tagblatts“ bemerkte am 09.03.2013, dass ein Vegetarier 20 Mal weniger Land brauche als ein Fleischesser.
 
Leserstimmen dazu
„Ob ich ein paar Jahre früher oder später abtrete, macht den Braten auch nicht fett. Vielleicht erspare ich mir ja eine böse Leidenszeit und habe trotzdem gut gelebt.“
 
„Gut, dass wir das jetzt auch erfahren. Kommt morgen die Meldung, die das wieder umschmeisst oder erst nächste Woche bzw. in einem Monat?“
 
Ein Leser bemängelt solche pseudowissenschaftlichen Artikel mit immer neuen seltsamen Studienergebnissen. Er betonte, diese seien zwar unterhaltsam, aber auch gefährlich.
 
Oft haben Leser das bessere Empfinden als Wissenschaftler. Meine Meinung: Es gibt leider Zeitgenossen, die auf solche Meldungen abfahren und ihre vielleicht bewährten Ernährungsgewohnheiten wie das Fähnchen im Wind ändern.
 
„crocodil“ schrieb: „Für mich dienen diese ganzen Untersuchungen nur der vermeintlichen Daseinsberechtigung von Akademikern, die dann noch aus dem Staatshaushalt gut entlohnt werden!“
 
Einer resümierte ironisch: „Die wesentlich Erkenntnis: Die Menge macht's. Donnerwetter, wer hätte das gedacht.“
 
In der Vergangenheit gab es etliche Studien, die besagten, Rotwein und Schokolade seien gesund und die Butter schädlich. Darüber freuten sich die Margarinehersteller. Später wurde die Butter wieder hofiert, da diese ja ein Naturprodukt ist und keine schädlichen Transfettsäuren enthält.
 
Ein Leser des Spiegel-Online-Berichts wartet täglich auf eine Studie, in der endlich bewiesen wird, dass die Kartoffel schädlich ist ...
 
Längeres Leben durch Ballaststoffe?
Und wieder schlugen die US-Forscher des nationalen Krebsforschungsinstituts in Rockville mit einer Studie zu. Sie wollen herausgefunden haben, dass eine ballaststoffreiche Ernährung für ein längeres Leben sorgt. Durch diese Ernährung werde das Risiko von Herzkreislauferkrankungen gesenkt; ausserdem schütze sie vor Infektionen und Atemwegerkrankungen, hiess es. Bei Männern (nicht bei Frauen) sank auch das Krebsrisiko. Die Ballaststoffesser führten angeblich auch ein gesünderes Leben, rauchten weniger und tranken nur moderat Alkohol. Die Forscher beklagten sich, dass die US-Bürger zu wenig Ballaststoffe futtern (Frauen: 11−26 g/Tag, Männer: 13−29 g/Tag; Empfehlung für Frauen: 25 g/Tag, Männer: 38 g/Tag).
Quelle: „Archives of Internal Medicine“, Spiegel Online (www.spiegel.de) vom 15.02.2011.
 
Schon in meinem inzwischen vergriffenen Buch „Richtig gut einkaufen – Die moderne Lebensmittelkunde für den Alltag“ (Verlag Textatelier.com) wies ich auf die Bedeutung der Ballaststoffe hin. Hier einige Informationen zu den Ballaststoffen und die Wirkungen einer Ernährung mit Vollkorn:
 
Der Begriff Ballaststoffe ist eine veraltete und heute wieder etablierte Bezeichnung für alle unverdaulichen Bestandteile der Nahrung. Früher wurden diese als unnütz angesehen. Man unterscheidet die wasserunlöslichen Ballaststoffe (Füllstoffe) und wasserlöslichen Ballaststoffe (Quellstoffe). Zu den wasserunlöslichen Ballaststoffen gehören die Cellulosen, Hemicellulosen und das Lignin (das sind die sogenannten Nahrungsfasern), und zu den wasserlöslichen Ballaststoffen die Pektine, Schleimstoffe, Pflanzengummis und Algengelees.
 
Wirkungen: Die Ballaststoffe haben einen Sättigungseffekt, einen positiven Einfluss auf den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel und besitzen eine antikarzinogene Wirkung.
 
Vollkorn gut fürs Herz
Wer Vollkornprodukte futtert (ab und zu sind herrlich schmeckende Brötchen oder eine Baguette vom Bäcker erlaubt), tut seinem Körper etwas Gutes an. Nach den bisher vorliegenden Studien entfalten die Vollkornprodukte die folgenden Effekte:
O antioxidativer Schutz,
O Senkung des „schädlichen“ LDL-Cholesterins,
O Senkung eines Bluthochdrucks,
O Verringerung des Risikos für Typ 2-Diabetes,
O Vorbeugung von Übergewicht,
O Gefässschutz (Arteriosklerosevorbeugung, geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen),
O gesunde Darmflora durch Ballaststoffe (Nahrungsfasern),
O krebshemmender Effekt.
 
Wie gesagt, ist natürlich eine gesunde Lebensweise im weitesten Sinn wichtig. Ein Mensch, der unvernünftig lebt, wird durch den Verzehr von Vollkornprodukten allein und den Konsum all des Studien-Blödsinns sein Leben nicht verlängern oder Krankheiten verhindern können.
 
 
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