Textatelier
BLOG vom: 05.08.2013

Blumenbilder verwelken nicht. Aphorismen-Nachschub

Autor: Emil Baschnonga, Aphoristiker und Schriftsteller, London
 
 
 
Wer einen Zipfel der Weisheit erwischt, sichert sich einen guten Anfang.
 
Ein erschüttertes Vertrauen bricht auseinander.
 
Hart errungen – leicht zerronnen.
 
Ein gewisser Abstand ist bekömmlich. Sogar der Zeilenabstand.
 
Auf seine Weise klug zu sein, ist weise.
 
Die Moral lässt sich als gradlinig erkennen.
 
Vorherrschende Wesenszüge graben sich in der Physiognomie ein.
 
Zum Wohl gereicht, wer keinen Neid erweckt.
 
Rüge folgt Lüge; Reue, wo Treue gebrochen.
 
Der Wind lässt sich das Wehen nicht verbieten.
 
Das Unglück hat viele Geschwister.
 
Wer ein Laster sein eigen nennt, soll es für sich allein behalten.
 
Mehr gelingt vergnügt als bemüht.
 
Blumenbilder verwelken nicht.
 
Wie viele Menschen muss man kennen, um als Menschenkenner zu gelten? Sich selbst!
 
„Wohin soll’s?“ werweisst der Unentschlossene und bleibt stehen, während der Voreilige vorwärts stürmt – oft auf der falschen Fährte …
 
Erwartungen: Entweder lassen sie lange auf sich warten oder sie erfüllen sich nicht.
 
Mein Wunsch? Wunschlos glücklich zu sein. Das ist zu viel verlangt.
 
Der Geschmeidige schlüpft am ehesten durch Engpässe.
 
Reue drängt zu guten Taten und kann begangenes Unrecht teilweise ausgleichen.
 
Wer sein eigener Meister sein will, verpflichte sich selbst.
 
Lieber den Widerspruch erdulden, als ihn widerlegen.
 
Seine Eindrücke blieben frisch im Kühlschrank seiner Erinnerungen.
 
Wer streckenweise ins Stocken kommt, verdient eine Pause.
 
Vergangene Leistungen schaffen Platz für neue.
 
Die Vorfreude übertrifft oft die Freude, wenn sie uns erreicht.
 
Eine Sekunde im Leben einer Blattlaus entspricht einem Menschentag.
 
Die Spannfeder des Vermögens: Trauen Sie sich mehr zu, als Sie für möglich halten.
 
Hügel verdecken Aussichten. Besteigt die Hügel!
 
Im Konto „Zeit“ gibt es nur Abzüge.
 
 
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