Textatelier
BLOG vom: 04.09.2014

Neue Aphorismen: Der Verstand ist der beste Leitfaden

Autor: Emil Baschnonga, Aphoristiker und Schriftsteller, London
 
 
Gäbe es doch eine Wundsalbe für verletzte Gefühle.

Das Licht in allen Spielarten erhellt die Seele und erfrischt den Geist.

Beurteile nichts bevor du mit dem Sachverhalt vertraut bist.

In manchem Lehrbuch herrscht Leere.

Verstand ist der beste Leitfaden.

Auf „Gut Treu und Glauben" ist heute leider selten Verlass.

Nichts wird leichter erreicht als der Nullpunkt der Geduld oder Ausdauer.

Stillstand: Auf beiden Beinen und mit allen Zehen im Leben stehen.

Zuviel Abwechslung lenkt ab.

Der Verstand muss durch Übung geschliffen werden.

Wissen allein genügt nicht. Taten müssen ihm folgen.

Einseitig? Vielseitig ist besser!

Der Egoist schleppt ein versteinertes Herz durchs Leben.

Das Licht glänzt am hellsten verinnerlicht.

Umschweife vertreiben den Tatendrang.

Viele Leute gehen achtlos am Glück vorbei ‒ auf ihrer Suche nach ihm.

Das Frohlocken ist keine Dauerwelle.

Nach dem Trauergeleit meldet sich der Appetit.

Trete aus dem Schattendasein in die Tageshelle.


Hinweis auf weitere Aphorismen von Emil Baschnonga
 
Hinweis auf weitere Blogs von Meier Pirmin
Natur und Kultur an einer Bundesfeier
Meinrad Lienert (1865 – 1933) – Ein Schweizer Erzähler (IV)
Meinrad Lienert (1865 – 1933) – Ein Schweizer Erzähler (III)
Meinrad Lienert (1866 – 1933) – Ein Schweizer Erzähler (II)
Meinrad Lienert (1865 – 1933) – Ein Schweizer Erzähler (I)
Mystisches und Volksfrommes aus der Welt der Heilpflanzen und gesegneten Sträucher
Hans Küng – Warum die katholische Kirche nicht zu „retten“ ist
Wie weit ist Astrologie eine Beratungswissenschaft?
Was uns Albrecht Goes, Kurt Marti und andere «Pfarrer»-Dichter zu sagen haben
Flavio Cotti – Sein Profil waren Bildung und Kultur
Adventsgedanken eines wohlmeinenden Kirchenkritikers
Föderalismus oder Wie werden in der Schweiz die Kinder gemacht?
Erwin Jaeckle – Aphorismen eines Publizisten u. Parlamentariers
Pierre Wenger – Ein wegweisender Geschichtslehrer
A propos tote Fische und Pandemie