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BLOG vom 04.04.2015


Smartphone und Handys: Neue Modelle am laufenden Band
Autor: Heinz Scholz, Wissenschaftspublizist, Schopfheim D
 
 
„Was, Du hast noch kein Smartphone?“ Dies höre ich immer wieder von Smartphone-Fans. Als ich einmal gestand, dass ich nur ein normales Handy habe, erwiderte einer, ich würde noch in der Steinzeit leben. Ich benötige mein Handy (Kartentelefon) nur, wenn ich unterwegs bin oder beim Einkauf. Nützlich finde ich ein Handy beim Wandern, besonders, wenn man allein unterwegs ist. In Notfällen kann man Hilfe herbeirufen, und es erfolgt eine Ortung.
 
Eine Smartphone-Manie erlebe ich jedes Mal während einer Zugfahrt. Denn es gibt kaum einen jungen Menschen, der nicht auf sein Gerät schaut und darauf herumtippt. Das ist für Mitreisende immerhin angenehmer, als wenn gequatscht wird.
 
Als ich vor einigen Jahren von Schopfheim nach München fuhr, sass ich in einem Grossraumwagen. Ein Reisender rief mit seinem Handy ununterbrochen Freunde an. Er sprach so laut, dass jeder Schwerhörige ihn verstanden hätte. „Der spricht schon seit Frankfurt ununterbrochen; dem müsste man das Maul stopfen“, empörte sich eine Dame. Ein Mitreisender schlug vor: „Das Telefonieren im Grossraumwagen müsste verboten werden.“
 
Auch Rita Lorenzetti hatte diesbezüglich ihre Erfahrungen gemacht. Sie schrieb in einem Blog vom 08.01.2008 („Während der Bahnfahrt wird geplaudert und ausgeplaudert“): „ Was ich als Zumutung empfinde, scheint aber normal zu sein. Ein Mann war nicht der einzige, der uns Bahnfahrende mit einer Art Hörspiel unterhielt. Dominant auch eine junge Frau, die mit einer Freundin telefonierte und ihr die Wettersituation in jenen Städten schilderte, in denen sie sich in den vergangenen Wochen aufgehalten habe. War sie vielleicht eine Flugbegleiterin? Es tönte trotzdem unglaubwürdig und vor allem laut.“
 
Meine Verwandten haben ebenfalls Smartphones. Einige nutzen das jedoch nicht so vielseitig wie Rolf P. Hess. Sie beschränken sich aufs Telefonieren, SMS-Versenden, Fotografieren und Weiterleiten der Bilder und Spiele.
 
Emil Baschnonga schrieb in seinem Blog vom 11.03.2012 („Im IT-Universum – oder: Wie man auf den Hund kommt“) dies: „Heute hat bald jedes Kind ab 10 Jahren ein ,BlackBerry‘ oder ein Smartphone, Erwachsene unter 40 Jahren ebenfalls. Mein altes Handy trage ich selten auf mir. Ich bin störrisch und lasse mich nicht von Ätherwellen anketten. Ich schätze seit eh und je meine Freiheit, zuhause und unterwegs.“
 
Was bietet ein Smartphone?
Das Smartphone ist ein Mobiltelefon (Handy), das mehr Computer-Funktionalität und -konnektivität (Verbindungsdichte) zur Verfügung stellt. In diesem Fall kann mein normales Handy natürlich nicht mithalten.
 
Und noch etwas bietet das Smartphone: nämlich einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Laut Wikipedia erfolgt eine schnelle Internet-Anbindung wahlweise mittels einer mobilen Breitbandverbindung über den Mobilfunkanbieter oder per WILAN. „Ein wichtiges Merkmal ist auch, dass der Nutzer über ein Internet-Downloadportal (einen ,App Store‘) auf einfache Weise Zusatzprogramme (Apps) installieren kann.“
 
Nun weiss ich als Laie das auch. Die ersten Smartphones gab es bereits in den 1990er-Jahren, aber erst mit der Einführung des Apple iPhone im Jahr 2007 gewann es nennenswerte Marktanteile. Kein Wunder, dass heute die meisten verkauften Mobiltelefone Smartphones sind.
 
Ein Fan nutzt es vielseitig
Von Rolf Hess, der sich mit den neuesten Entwicklungen auf dem Smartphone-, Computer- und Digitalkamera-Bereich hervorragend auskennt, wollte ich einmal wissen, was er mit seinem Gerät so anstellt. Hier sein Bericht:
 
„Seid Ihr alle eigentlich auch Smartphone-Fans…? Mir ersetzt es den PC, wenn ich von zuhause weg bin, ein gutes Buch, nein, unzählige Bücher (auch in Hörform), den Kiosk – ich habe weit über 100 Zeitschriften abonniert (tolle App ,Next Issue‘!) und lese oder höre laufend die neusten Nachrichten –, Telex und Telefax, das Navigationsgerät, mein Notizbuch, das Tonbandgerät, die Foto- und Videokameras, den Börsenmakler, den Auskunftsdienst, das Lexikon, die Duden-Sammlung, die Uhr, den Wecker, den Plattenspieler, den Fernseher. Das Fotoalbum und meinen Videoprojektor! Gelegentlich telefoniere ich sogar damit.“
 
Rolf Hess freut sich schon heute auf das neue Modell (wahrscheinlich das Samsung Galaxy S6 Edge). Ich kenne einige Leute, die immer das neueste Modell kaufen.
 
Anhang
Moderne Zeiten
Rolf Hess sandte mir in einer E-Mail vom 23.03.2015 einige herrlich amüsante Karikaturen zum Thema Handy bzw. iPhone. Hier der dazugehörige Text von einigen Zeichnungen:
 
Blick auf eine Tischgesellschaft. Ein Mann fragt die Nachbarin, wo er sein Handy hinlegen soll, links oder rechts vom Teller.
 
Ein Polizist sagt zu einem weinenden kleinen Jungen: „Weine nicht, wo wohnst Du denn?“
Antwort des Kleinen: juanito@gmail.com
 
Ein betagter Mann und eine ältere Frau sitzen auf einer Bank. Die Seniorin hat ein Handy in der Hand und sagt zu ihrem Banknachbarn: „Sprechen Sie nicht mit mir, schicken Sie mir ein Tweety.“
 
Eine entgeistert dreinblickende über 80-Jährige sieht auf ihren Laptop und sagt: „Oh mein Gott, mein Ex-Bräutigam lebt weiter in Facebook.“
 
6 Schüler stehen vor einer Leinwand. Alle haben ihr Smartphone gezückt und machen Fotos. Kommentar: „Die Klasse macht sich Notizen.“
 
Ein kleiner Junge unterhält sich mit seiner Mutter, die Zeitung liest. Sagt die Mutter: „Nein, wir haben dich nicht aus dem Internet heruntergeladen, du wurdest geboren.“
 
Ein Hahn und eine Henne blicken erwartungsvoll auf ein Ei. Aus dem Ei erschallt eine fordernde Stimme: „Ich denke nicht daran heraus zu kommen, bevor ihr mir ein iPhone gekauft! habt!“
 
Mutter auf dem Sofa und der Vater im Sessel sitzend, bedienen einen Laptop. Die Kabel sind mit einem 3D-Drucker verbunden, heraus kommt ein Baby. Kommentar: „So werden in Zukunft Kinder gemacht.“
 
 
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