Textatelier
BLOG vom: 15.05.2015

Mai-Aphorismen: Der Leichtsinn treibt dem Abgrund zu

Autor: Emil Baschnonga, Aphoristiker und Schriftsteller, London
 
 
Was wir links liegen lassen, kann rechts wieder auftauchen.
 
Die Lebenserfahrung dauert länger als andere Erfahrung.
 
Im Notizblock und in Kalendereinträgen verwelken gute Vorsätze.
 
Wo Regentropfen sich miteinander vermählen, herrscht das Gewitter.
 
Das Laufgitter verhindert Hürdensprünge.
 
Proviant muss mit Vorsorge gewählt und verzehrt werden, ehe er verschimmelt.
 
Mit Beleidigungen wird nichts ausser Hass geschürt.
 
Der Idealist verzerrt die Wirklichkeit.
 
Die Spanne Glück lässt sich verlängern, wer es in kleinen Portionen geniesst.
 
Leichtsinn treibt dem Abgrund zu.
 
Merkzettel sind wirksamere Gedankenstützen als Notizen.
 
Wer sich dem Diktat unterwirft, wirft sein Ruder über Bord.
 
Argwohn versalzt das Leben.
 
Wer seine Absichten verhüllt, bleibt unbehelligt, bis er sein Ziel erreicht hat.
 
Die Devise, im Sinne von Leitspruch, ist nicht im Devisenhandel erhältlich.
 
Am besten verköstige man sich mit lauteren Gedanken und mit gesunder Kost.
Das verhindert Kopfschmerzen und erst noch Bauchgrimmen.
 
 
Hinweis auf weitere Aphorismen von Emil Baschnonga
 
Hinweis auf weitere Blogs von Scholz Heinz
Faszination von Fotos bei Regen
Maiglöckchen: Wunderschön, aber giftig für Mensch und Tier
Auf Pilzpirsch: Essbare von giftigen Pilzen erkennen
Ein bärenstarkes Museum in Gersbach
Barfuss über die Alpen
Foto-Blog: Auf geht`s zur Hohen Möhr
Foto-Blog: Vom Kleinen Rhein zum Altrhein
Fotoblog über den Schönauer Philosophenweg
Rote Bete (Rande), eines der gesündesten Gemüse
Hermann-Löns-Grab im Wacholderhain
Lüneburger Heide: Salzsau und Heidschnucken
Kutschenmuseum in Wiechs ist ein Schmuckstück
Canna verleihen einen Hauch karibisches Flair
Artenreiche Streuobstwiesen stark gefährdet
Liebe zu den Kräutern in die Wiege gelegt