Textatelier
BLOG vom: 20.03.2017

März-Aphorismen

Autor: Emil Baschnonga, Aphoristiker und Schriftsteller, London


Hass rächt sich an dem, der ihn auslöst.

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Bescheide dich so gut du kannst, und die Neider meiden dich.

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Fragezeichen begleiten mein Leben auf der Suche nach Antworten.
Fraglich bleibt, ob ich sie finde.

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Es kommt der Tag, den du nicht erleben wirst.
Ungewiss bleibt das Wo, Wann und Wie. Bis dann gibt es noch viel zu tun!

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Er zergliederte seine Gedanken – bis nichts mehr übrig bleibt.

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Die Ruhetage sollen wir heiligen – befreit von Alltagsplagen.

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Eine einzige Mücke oder Motte im Zimmer, ist schwer zu haschen.

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Zwischen Dur und Moll erstreckt sich der musikalische Genuss, bald jubelnd, bald besinnlich.

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Einsicht und Tiefsinn findet sich im tiefen Krug mit Quellwasser gefüllt.

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Wohlgemut, wer der Langeweile entflieht.

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Wunschgedanke: Ich möchte, ich könnte … kennzeichnet den Defaitisten.

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Der Geist ist eine Wundersaat, die bunte Blüten treibt.

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Die nächste Gegenwart ist wichtiger als die entfernte Zukunft.

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Was zuletzt übrig bleibt, sind die Wurzeln.

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Soviel ist gewiss, dass der Mensch auf sein Gewissen angewiesen ist.

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Bald zu hoch, bald zu tief gegriffen – von Launen hin und her gerissen.

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Eitelkeit ist eine Schminke, die nicht schmückt.

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Man soll seine Sorgen nicht auf andere überwälzen.
Besser sie selbst, soweit als möglich, entsorgen.

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Niederschlag bis in die Niederung bewirkt Depression.

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Der Schlussstrich unterm Text freut mich.
Ich kann dann einen neuen schreiben.

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Gute Eindrücke bleiben haften und vertreiben die schlechten.

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Rast ist besser als Hast.

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Wer aus Fehlern lernt, wird weise – schrittweise.

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Die Robotik ersetzt nach und nach den Menschen.
Das lässt sich schwerlich als Fortschritt werten.

 

 


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