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     19. Januar 2018, 10:39 Uhr
 


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. . . für Ihren Auftritt im Internet eine gepflegte, übersichtliche Homepage.

Wir gestalten
. . . für Sie die Einstiegsseite mit allen von Ihnen benötigten Verknüpfungen.

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Die Philosophie dahinter:

Kunst des stilvollen Einstiegs
Das Homepage[1]-Design ist zu einer neuen Kunstform geworden, das sich allerdings der Funktionalität unterzuordnen hat. Die gestalterischen Möglichkeiten sind unendlich breit: Unter Einbezug von Bildern, Bildmanipulationen, grafischen Elementen, Piktogrammen[2], turbulenten Rollover- und Roly-Poly-Effekten wird auf dem leuchtenden, strahlenden Hintergrund Bewegung inszeniert und das alles noch von einer Tonkulisse untermalt. Oft kaschieren Firlefanz-Effekte wie Blink- und Geräuschsalven den Mangel an Inhalt. Der Gestalter, dem statische und dynamische Elemente sonder Zahl zur Verfügung stehen, muss sich in der Kunst des Weglassens üben und nicht seine übersteigerte Originalität durch den Einbezug von Klimbim und Gestaltungsmüll beweisen wollen, allein schon um die Pixelzahl (und damit die Zeit des Herunterladens) nicht unnötig zu erhöhen. Die Benutzerfreundlichkeit (Usability) steht im Zenith aller Eigenschaften bei Hompages, Newsportalen, Onlinebanken, E-Commerce-Sites usf. Deshalb sollten unfertige Angebote, die fast ewig under construction sind, nur ins Netz gestellt werden, wenn es im Rahmen des Homepage-Aufbaus nicht mehr anders geht. Gratis-Editoren ermöglichen oft einen beschränkten Web-Seiten-Bau auf einer Übungsebene mit Hilfe von Web-Editoren wie Dreamweaver oder GoLive.

Was unbedingt zu präsentieren ist, muss der Homepage-Designer im Rahmen einfacher, logischer Strukturen gefällig und möglichst schnörkellos ins Fenster stellen[3]; Inhalt mit Substanz sollte nicht fehlen. Bei der Gestaltung sollte die Notwendigkeit zur ständigen und einfachen Anpassung des Auftrittes an sich verändernde Botschaften bedacht werden. Das sollte nicht zu einer starren, schematischen Aufteilung der Flächen und Elemente führen. Werden etwa die Flächen in eine grössere Anzahl kleinerer Fenster aufgeteilt, entsteht ein wachsendes Gefühl von Sättigung, das schliesslich in Langeweile übergeht. Umgekehrt bringen geschwungene Linien Bewegung zum Ausdruck; aber sich gegeneinander drehende Kreise erzeugen Unruhe. Viele Gestalter gehen betont vom Bild aus, obschon dieses ohnehin mehr wirkt, und sie vernachlässigen eine wohltuende Einpassung des geschriebenen Wortes. Wenn, wie bei aktuellen Zeitungsportalen, die thematischen Angebote ununterbrochen wechseln, sind aussagekräftige Inhaltsangaben die wichtigsten Erfordernisse.

Die Schriften, die für digitale Medien eingesetzt werden, müssen anderen Kriterien genügen als jene, die in Zeitungen und Zeitschriften verwendet werden, obschon es in allen Fällen um das vorherrschende Kriterium der Lesbarkeit geht. Während bei fertig gedruckten Publikationen die Schrift unveränderlich ist, kommt es bei digitalen Medien auf die Auflösung bei der Wiedergabe auf dem Bildschirm an. Hier muss mit schwierigen Bedingungen und Unzulänglichkeiten gerechnet und darauf Rücksicht genommen werden. Das bedeutet mit anderen Worten, dass noch stärker auf die Lesbarkeit geachtet werden muss.

Zu den klassischen Zeitungsschriften gehören Century Old Style (1906), Ionic No. 5 (1925), Excelsior (1931), ferner die hier verwendete Times New Roman (1931) und Corona (1940). Sie alle wurden für den Bleisatz und den Rotationsdruck entworfen, für saubere, hochwertige Technologien also, und sind ausgezeichnet lesbar. Neuerdings kamen Stone (1987), Gulliver (1993) und Utopia dazu, die ebenfalls gut leserlich und auf moderne Produktionsmethoden abgestimmt sind. Alle bewährten Zeitungsschriften sind Serifenschriften. Die Füsschen und verbindenden horizontalen Schwänzchen der Buchstaben, die parallel zur Lesebewegung laufen, leiten das Auge beim Lesen. Wie auf Schienen läuft es über die Zeilen, und das Erkennen von Wortgebilden wird erleichtert, das Lesen beschleunigt. Auf Bildschirmen aber sind die Feinheiten der Schrift, je nach Auflösung, nicht unbedingt zu erkennen. Zudem haben Schriften mit Serifen der Ausschmückungen wegen mehr Pixel und damit beim Herunterladen eine leichte Verzögerung zur Folge. Für Microsofties wurde die Georgia mit offenen Binnenräumen und breiterem Lauf geschaffen; die Serifen sind deutlich und kräftig. Ein Blick in Internetpublikationen zeigt, dass dort vor allem die serifenlose Helvetica und Arial verbreitet sind.

Am Ende besteht eine qualifizierte Homepage aus der Beschränkung auf Wesentliches, das angenehm präsentiert sein soll und dem Nutzer die Exkursion (das Navigieren) erleichtert, genau so wie das sorgfältig gestaltete Inhaltsverzeichnis einer Zeitung oder eines Buches das Auffinden eines bestimmten Kapitels beschleunigt. Es braucht Kompromisse, wobei im Zweifelsfall zugunsten der praktischen Argumente entschieden werden sollte – für die passenden Mittel zum Zweck.

Hinweise: Zur Angebotspalette des Textateliers gehört die komplette Homepage-Realisation. Für die technische Einrichtung ist Urs Walter verantwortlich, für die künstlerische Gestaltung Sonja Burger, Rolf Walter und für die Texte, ebenfalls nach den Vorgaben und Wünschen des Auftraggebers, die Fachautoren des Textateliers. Sie gewährleisten eine stilsichere, kompetente Ausführung zu attraktiven, konkurrenzfähigen Preisen. Selbstverständlich richten sich die Kosten nach dem Umfang des Auftrages.

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[1] Eine Homepage ist die Einstiegsseite einer Einzelperson, einer Firma oder Institution in die Virtualität des World Wide Web (WWW). Sie ist gewissermassen Inhaltsverzeichnis und Ausgangspunkt zu den Angeboten des Hompage-Inhabers.
[2] Piktogramme sind Bildsymbole, die allgemeinverständlich sind, der schnellen Orientierung dienen und keine sprachlichen Hürden kennen. Man findet sie vor allem auch auf Flughäfen und Bahnhöfen.
[3] Unter www.useit.com vermittelt und kommentiert der ehemalige Ingenieur von Sun Microsystems, der Däne Jakob Nielsen, seine Auffassungen von Benutzerfreundlichkeit. Links zu diesem Thema finden sich auch unter www.usableweb.com.

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