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BLOG vom 17.12.2006


Montreux und seine Superlative wie das Schloss Chillon
Autor: Walter Hess, Biberstein CH
 
Montreux: Ein mondäner Kurort mit gut 22 000 Einwohnern am östlichen Ufer des Genfersees, einem schwungvollen Ufer mit Ausbuchtung und Bucht, mit den festlichen Avenuen und Geschäften, Hotels, Garten- und Parkanlagen. Die Stadt ist ein Kluster aus verschiedenen, inzwischen zusammengewachsenen Dörfern, die einst vor allem vom Weinbau lebten. Zu Montreux gehört auch das berühmte Schloss Chillon, das an die Zeit der Savoyer erinnert, an die sich 1536 die Berner Herrschaft anschloss, bis dann 1798 die Waadtländer die Freiheit ausriefen. 1803 wurde das Waadtland zu einem souveränen Bundesstaat im Rahmen der Eidgenossenschaft.
 
Das dominante Schloss Chillon bedarf keines zusätzlichen Ruhms mehr. Literarische Ehrerbietungen haben ihm viele Dichter und Schriftsteller wie Jean-Jacques Rousseau, Shelley, Victor Hugo und Alexandre Dumas bereits angedeihen lassen. Und natürlich hat auch Lord Byrons Gedicht „The prisoner of Chillon“ (Der Gefangene von Chillon) dazu beigetragen; es ist der Erinnerung an François Bonivard gewidmet, der dort von 1530 bis 1536 eingekerkert war. Dieser, Prior von St-Victor in Genf, war geschlagene 4 Jahre lang an der 5. Säule angekettet, weil der die Genfer Unabhängigkeit befürwortet hatte. Die Grafen von Savoyen, die das Schloss im 12. Jahrhundert als Lehen übernommen hatten, konnten dieser Idee keinen Gefallen abgewinnen, werteten sie als politisches Verbrechen, und Bonivard musste dafür büssen, bis das Schloss zu seinem späten Glück dann (1536) von den Bernern (eigentlich den Schweizern) erobert wurde. Er trug sein Schicksal mit Fassung, freundete sich mit seiner tristen Umgebung an: 
„Wo ich mit Spinnen Freundschaft machte
Und still ihr leises Tun bewachte,
Und Mäus’ im Mondlicht spielen sah, −
War ich, wie sie, nicht heimisch da?
(...)
Selbst meine Ketten hatt ich lieb
So sehr macht der Gewohnheit Trieb
Uns, was wir sind; − und ich sogar,
Ich seufzt, als ich in Freiheit war. −“ 
Die Berner Herren benützten das Schloss anschliessend bis 1798, also bis zum waadtländischen Aufstand, als Depot, Arsenal und Wohnsitz für ihre Vögte. Die Berner übten ganz im Allgemeinen ein vergleichsweise mildes, menschliches Regime aus und waren recht beliebt. 1803 kam das Wasserschloss in den Besitz des Kantons Waadt.
 
Das Schloss Chillon in CH-1820 Veytaux-Montreux liegt an der Nord-Süd-Route, die über den Grossen Sankt Bernhard führt und heute als Autobahn A9 den Schlossbereich hoch oben am Steilhang gewissermassen überfliegt. Die Schlossanlage selber ist ein Konglomerat aus etwa 25 Gebäudeteilen, eine Mixtur aus Festung (bergseits) und fürstlicher Residenz mit den Gemächern für den Schlossherrn, einem Festsaal, einem Wappensaal, einem grossen Raum für die Grafen, einem Zimmer für den Herzog und der Sankt-Georgs-Kapelle mit mittelalterlichen Wandmalereien (seeseits). Die verwinkelte, labyrinthisch anmutende und in sich verschlungene Anlage, durch die man dank nummerierten Wegweisern findet, ist gut erhalten, möbliert und selbstredend eine Touristenattraktion erster Güte. Dieses ehemalige Wahrzeichen des Hauses Savoyen mit seinen eleganten geometrischen Formen symbolisiert Macht und Schönheit.
 
Es kann nicht meine Aufgabe sein, an dieser Stelle Raum für Raum vom grossen Saal des savoyardischen Schlossvogts und Kastellans über das Gästezimmer aus der Zeit der Savoyer und dem luftigen Latrinenhaus aus dem 13. Jahrhundert bis zum Verteidigungsturm sowie dem Wehrgang mit seinen Pechnasen zu beschreiben; denn diese Arbeit ist längst und mehrfach getan worden. So hat die Association du Château de Chillon ein zauberhaftes Büchlein „Chillon Schritt für Schritt“ herausgegeben; ich habe es im Schlosskiosk gekauft. Und von Danielle Anex-Cabanis liegt die Schrift „Chillon – Mythos und Geschichte“ (Éditions du Griffon, Neuchâtel) vor, neben vielen anderen.
 
In der Stube meiner Eltern (sozusagen in meiner „Kinderstube“) hing ein Ölgemälde mit diesem Schloss am blauen Wasser vor der Alpenkulisse, umgeben von einem barocken Goldbronze-Rahmen aus brüchigem Gips, eine zwar etwas geraffte Landschaft, aber umso eindrücklicher, gemalt von einem unbekannten und wohl auch unbedeutenden Maler. Ich wartete vergebens darauf, dass einmal ein Fisch aus dem dunkelblauen Wasser springen und dem Bild etwas Leben einhauchen würde. Das Ölgemälde, das wahrscheinlich der Dekorationsmalerei zuzuordnen war, hatte mein Vater in einer schwachen Stunde bei irgendeinem Verkaufsanlass, vielleicht auf einem Jahrmarkt, erstanden, wahrscheinlich einfach, weil es ihm gefiel und eine gute Stube ohne etwas Kunst damals unvorstellbar war. Meine Mutter schickte sich ins Schicksal, hatte einfach wieder etwas mehr zum Abstauben.
 
Das Bild mit den erdrückenden Felsen, dunklen Tannen und dem Schlosskoloss erscheint mir immer etwas schwermütig. Seine Aussage habe ich eigentlich nie ganz begriffen; vielleicht muss man wie bei der modernen Kunst selber eine hineininterpretieren. Möglicherweise markierte es einfach ein Stück Schweiz, zusammengestückelt aus verschiedenen Bauteilen und Landschaftselementen, die bei aller Unterschiedlichkeit dann doch wieder ein verdichtetes Ganzes ergeben haben.
 
Schlösser und Schlossgeschichten sind fast immer eine etwas schwermütige Angelegenheit, denn meistens haben sie mehr mit Herrschaft, Macht und Kriegen als mit Lust zu tun. Ihre Faszination beziehen sie daraus, dass sie Vergangenheitskompaktpakete sind und vieles zum Verständnis der Geschichte beitragen. Die dicken Mauern bezeugen zum Beispiel, dass es schon immer ein Schutzbedürfnis gab und dass das Böse, das nach der modernen, infantil gewordenen auch politischen Verhaltensweise, schon immer seine tragende Rolle spielte.
 
Früher dachte ich immer, die Vergangenheit sei düster gewesen – gut, dass sie hinter uns liege. Inzwischen ist mir bewusst geworden, dass die Lage nicht besser, höchstens komfortabler geworden ist – im Gegenteil: Innerhalb der globalisierten Dimensionen herrschen umso mächtigere Landvögte, die der Welt ihren Tarif erklären, und mögen die Fülle an Macht und jene an Geist, Intelligenz und Weitsicht noch so sehr auseinander klaffen. Wären ihre Heere nur mit Hellebarden, diesen Hiebwaffen mit langem Stiel, axtförmiger Klinge und scharfer Spitze, ausgerüstet wie damals, könnten wir Winkelriede ihnen noch entgegentreten; aber gegen ihre Marschflugkörper und Atomwaffen ist wenig auszurichten, höchstens noch in terroristischer Kleinarbeit, wie die neueste Geschichte lehrt. Der Rittersaal im Schloss Chillon mit den Waffen und Rüstungen ist fast ein Stilleben.
 
Der Begriff „Gute alte Zeit“ erhält angesichts der heutigen Situation beim Vergleichen neuen Auftrieb. Die Kriege wurden früher in handwerklicher Art geführt, und dementsprechend hielt sich das Zerstörungspotenzial noch in verhältnismässig engem Rahmen. Aus den Bogenschützen, die ihre Anlage durch Schiessscharten verteidigten, sind inzwischen über Chemiekrieger (USA in Vietnam) Atomkrieger geworden, die aus Distanz mit hinterhältig-strahlenden oder Minen verstreuenden Waffen aus sicherer Distanz feige um sich werfen. Im Kriegswesen ist das Handwerk verschwunden; inzwischen haben Weltmächte ihre perfiden Zerstörungs- und Tötungseinrichtungen rationalisiert und sind zur Massenproduktion an Toten übergegangen; die Kriegsmacht USA leistet dabei hervorragende Schrittmacherdienste und kassiert dafür die nötige Verachtung ein, zusätzlich zu den strategischen Schlappen. Selbst Einzelhinrichtungen beim Vollzug der Todesstrafe schaffen sie nicht auf einigermassen akzeptable Weise.
 
Solches relativiert die Eindrücke im Schloss Chillon mit seinen Schiessscharten und selbst die Eindrücke im düsteren Gefängnis Bonivard im Untergeschoss (fast auf Wasserhöhe) des Schlosses: Vor der Zeit der Massenproduktionen und Massenvernichtungen ging es hier sozusagen noch um handwerkliche Einzelproduktionen und Einzelschicksale. Die Globalisierung hat jüngst neue Dimensionen geschaffen – aber, etwas pauschalisiert ausgedrückt, leider keine besseren, ethisch hochstehenderen Menschen. Und Personen, die für ihre Einstellung leiden müssen, gab es über alle Zeiten.
 
Tafelfreuden im „Montreux Palace“
Nach dem zum Philosophieren über Krieg und Frieden anregenden Besuch in einem fürstlichen Schloss sollte man den angemessenen Lebensstil, wenigstens dessen friedlichen Teil, nicht leichtfertig allzu früh aufgeben. Aus diesem Bestreben hinaus begaben wir uns ins „Raffles le Montreux Palace“ an der Grand-Rue 100 zum leicht verspäteten Mittagessen, vis-à-vis der Dents du Midi (3260 m ü. M.). Dieses im Stil der Belle Epoque erbaute grandiose Haus mit der durch gelbe Storen zusätzlich belebten, reich strukturierten Fassade schien mir nach dem Schloss-Chillon-Besuch den Übergang in die Jetztzeit sanft abzufedern, was sich als durchaus zutreffend erweisen sollte.
 
Das Schloss Chillon und, darauf basierend, das berühmte Gedicht von Lord George Gordon Noel Byron (1788−1824) über den Gefangenen von Chillon, zog das literarische Europa geradezu magnetisch an, was dann weitere Kreise zog. Das war beste Tourismusförderung. Doch gab es bis 1835 noch keine Hotels, und die Touristen wohnten bei Privatleuten. Erst dann wurden die ersten 2 Hotels eröffnet. Sie vermehrten sich schnell. 1860 waren bereits 18 Hotels mit insgesamt 810 Betten vorhanden, 1912 schon 85 Hotels (7525 Betten), und auch die Verkehrswege wurden laufend ausgebaut.
 
Das erwähnte „Montreux-Palace“ war eine der Folgen der Anziehungskräfte von Montreux, ein architektonisches Prunkstück, damals wie heute. Es wurde innerhalb von 18 Monaten erbaut und im Frühling 1906 eröffnet. Die Fassaden erinnern ein wenig an die Verspieltheit der Barockpaläste; nicht aber die Balkone, Veranden und Bogenfenster, die ihrerseits für die Architektur der Belle Epoque typisch sind. 1910 wurde die Anlage durch einen Sportpavillon (Petit Palais) ergänzt, der näher am Strand liegt.
 
Die Belle Epoque als schöner, unbeschwerter Zeitabschnitt des Friedens in optimistischer Stimmung zwischen dem Deutsch-französischen Krieg 1870/71 und dem Beginn des 1. Weltkriegs (1914) weckte die Freuden am Lebensgenuss; für viele Menschen, aber natürlich nicht für alle, war es eine Zeit der Sorglosigkeit. Die politischen, technischen und wirtschaftlichen Aussichten waren gut.
 
Das Hotel „Montreux Palace“ spiegelt diese Zeit der Unbeschwertheit und war nach der Besichtigung von einem Gefängnis, Kriegsgerät und all den Attributen wie meterdicke Mauern, welche die Verteidigungsbereitschaft einst hervorbrachte, für uns die richtige, auflockernde Therapie. Das 5-Sterne-Haus mit seinen 235 Zimmern ist voller Charme und Eleganz, strahlt von Wohlstand untermauerte Lebensfreude aus.
 
Wir liessen uns in der Gourmet-Brasserie nieder. Eva entschied sich für eine Gemüsepfanne (aus dem Wok) und ich für Kalbslebern mit Rösti, und dazu tranken wir ein Glas einheimischen Wein. Der Service war freundlich, ja herzlich, alles nach alter Hotelschule gepflegt und die Preise erstaunten und überraschten mich höchst positiv: Alles zusammen (Butter, frische Brötchen, Gebäck zum Kaffee) kostete inkl. Evian-Mineralwasser CHF 80.50. Der Oberkellner begleitete uns zur Tür, begleitete uns mit freundlichen Wünschen.
 
Merkwürdig, dieses Montreux: Diese stilvolle Stadt strahlt Wohlstand aus, Noblesse in ihrer angenehmen Form, doch die Preise sind höchst anständig, und man wird sogar auf Gratisparkplätze hingewiesen. Man spürt Gastfreundschaft auf Schritt und Tritt.
 
Der Weihnachtsmarkt
Den späteren Nachmittag nutzten wir zu einem Gang über den Weihnachtsmarkt (Marché de Noël), der in Montreux 1995 ins Leben gerufen wurde und als schönster des Landes gilt (er dauerte 2006 vom 24. November bis zum 24. Dezember). Er knüpft an die bewährte Tradition der Christkindmärkte in Deutschland an, die schon im Mittelalter etwa in München, Nürnberg, Dresden und Leipzig veranstaltet worden sind.
 
Selbstverständlich ist jeder Weihnachtsmarkt auf seine Art der schönste, doch in Montreux könnte es stimmen, obschon solche Märkte dort keine Geschichte haben. Die etwa 125 Häuschen, Châlets en miniature, stehen zum Teil am Seeufer (an der so genannten Riviera Vaudoise) und zum Teil auf der Nordseite der Grand-Rue. Dazu gehören heuer ein rustikales Holzfällerdorf, das mit der Vornehmheit der Umgebung kontrastiert, und die festlich herausgeputzte, überdachte Markthalle mit riesigen Kochpfannen aus Eisen, in denen kiloweise Westschweizer Spezialitäten wie Lauchgerichte, Saucissons, Sauerkraut, Kartoffeln und auch Teigwaren dampfen. Es gibt genug zu essen, auch für den Weihnachtsmann, der oben auf den Rochers de Naye wohnt und in der Vorweihnachtszeit aus den Voralpen vielleicht mit einem Umweg über die Weinberge in die lichtvolle Stadt am Lac Léman hinunter kommt.
 
Die Markthalle, eine Eisenkonstruktion aus derselben Werkstatt in Levallois, aus der auch die Elemente des Eiffelturms stammen, ist seit 1892 eines der Wahrzeichen von Montreux. Sie wurde durch Volksabstimmungen (1957 und 1984) zum Glück zweimal vor dem Abbruch bewahrt. Darunter befindet sich heute eine Tiefgarage.
 
An der blumengeschmückten Uferpromenade, dem Quai des Fleurs, wo gerade eine indianische Folkloretruppe aufspielte, genehmigte ich mir einen Glühwein, dessen würzigen Duft ich einsog, was, offenbar der Konzentration des Dunsts wegen, bei mir einen fürchterlichen Hustenreiz auslöste. Doch der Lunge scheint diese unverhoffte Kur gut getan zu haben, und ich genoss das heisse Getränk dann in vollen Zügen. Ähnliche Versuchungen lauerten an allen Ecken, Enden, Ufern und Trottoirs: Frisch gebackene Waffeln, mit Grand Marnier getränkt und mit Zimtzucker bestreut, grosses Gebäck mit Vanillecrème, Kokos-Delikatessen, Würste nach Westschweizer Tradition, handwerklich hergestellter Schmuck und alles, was zu Weihnachten mit der Lizenz zum Sündigen gehört.
 
Das Markt-Organisationskomitee wählte die Aussteller kritisch aus, schaute auf die Qualität der Angebote, achtete auf eine schöne Präsentation, und das alles zahlt sich aus. Der Markt wird alljährlich neu komponiert, um der Abgedroschenheit vorzubeugen. Künstlerische Vorführungen, Konzerte usf. gehören dazu.
 
In einem Trödelhaus (Brocante), das zum Markt gehörte, fiel mir eine auf eine Metallplatte aufgezogene Reproduktion der berühmten Lithographie „Absinthe Berthelot“, gedruckt von J. L. Goffart (Brüssel um 1898) auf; meine diesbezügliche Wahrnehmung war eine Folge meines kürzlichen Besuchs im Val de Travers. Das Bild (35 ×26 cm) zeigt die „grüne Stunde“ (l’heure verte) vor einem Pariser Bistro, vor dem rauchende und trinkende Künstler und Geniesser den Feierabend mit der grünen Fee feiern und wo eine Tänzerin mit Federbüschen auf dem Hut und besticktem, eng tailliertem Kleid zu bewundern ist, die ihren Hintern aufreizend schwenkt. Der lüsterne rothaarige Mann im Zentrum des Werks verschüttet darob das Eiswasser. Dieses Stück Belle Epoque (leider bloss eine Reproduktion) erstand ich mir am Léman-Ufer, beseelt von der unnachahmlichen französischen und westschweizerischen Lebensart – und um eine Portion davon in die Deutschschweiz zu retten.
 
Wahrscheinlich war der Chillon-Gemälde-Kauf durch meinen längst verstorbenen Vater eine ähnliche Impulshandlung gewesen. Es scheint angezeigt zu sein, dass wir uns gegenseitig verzeihen.
 
Links und Adressen
Adresse: Stiftung Schloss Chillon, CH-1820 Veytraux-Montreux (Schweiz)
 
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