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BLOG vom 29.12.2006


Olten (02): Sälischlössli, hochgerüstete Techno-Theaterburg
Autor: Walter Hess, Biberstein CH
 
Olten ist reich an Wahrzeichen. Sicher gehört das Schloss Wartburg-Säli („Sälischlössli“) auf der markanten Kuppe des südlichen Juraausläufers bei Olten dazu. Nach unserer Olten-Exkursion kamen wir bei Sonnenuntergang überein, dort oben ein bescheidenes Abendessen einzunehmen. Das etwas zuckerbäckerig anmutende, mit Türmchen verzierte Schlösschen ist schliesslich ein Stück Olten, eine von der Stadt aus gut einsehbare Portion Romantik. Es wurde im späten 19. Jahrhundert auf den Ruinen der vorderen Wartburg errichtet.
 
Auf der Wartburg
Weil es an unserem Besuchstag (20. Dezember 2006) erst gegen 17 Uhr zuging und die Sonne langsam in den Abenddunst über dem Aaretal hinter Aarburg AG eintauchte, nahmen wir die Gelegenheit vor dem Eindunkeln wahr, vorerst noch der hinteren Alt-Wartburg auf der dem Schlösschen gegenüber liegenden Erhebung des Sälibergs einen Besuch abzustatten. Der Spaziergang zwischen den beiden Hügelkuppeln dauert kaum 10 Minuten; die Distanz (Luftlinie beträgt wohl kaum 200 m).
 
Die Herren von Ifenthal, eine Landadelsfamilie, die aus der bäuerlichen Oberschicht durch Söldner- und Vasallendienst in den Ritterstand aufgestiegen sind, waren es wahrscheinlich gewesen, welche die beiden Wartburgen mit ihrer vollkommen unterschiedlichen Geschichte um 1200 erbauen liessen. Frühere Quellen waren davon ausgegangen, dass hier die Froburger tätig gewesen waren und die Burgen ein Teil des Befestigungssystems des Buchsgaus dargestellt hätten; das Stammschloss des mächtigen Adelsgeschlechts der Froburger befand sich am unteren Hauenstein (es fiel beim Basler Erdbeben von 1356 in Trümmer und wurde nicht mehr aufgebaut). Die Faktenlage ist dürftig.
 
Die beiden Burgen, die ab 1360 im Besitz der Herren von Büttikon und ab 1379 der Herren von Hallwyl waren, fielen 1415 an die Eidgenossen (Berner), die gerade den habsburgischen Aargau eroberten, es ging gerade im gleichen Aufwisch ... Die Burgen wurden von den Freischärlern niedergebrannt und brutal zerstört.
 
Ein Teil der Signalfeuerlinie
Wie der Name sagt, waren die Wartburgen (Warte = hoch gelegener Platz zum Überblicken der Umgebung) ein Teil des mittelalterlichen Alarmsystems, ein wichtiges Glied der Wachtfeuerkette, wie in den „Oltner Neujahrsblättern“ 2002 in einem Text von Kurt Hasler nachzulesen ist. Denn damals gab es noch keine Handys, wenn ich richtig orientiert bin. Hasler: „Von dieser (Wartburg-Säli) für Bern zentralen Station aus wurde der Anschluss an den breit hingelagerten untern Aargau gefunden. Südlich der Aare ist das Gelände sehr übersichtlich; die Signale auf dem Brünnlisberg bei Safenwil, der Anhöhe Gschneit bei Kulm, des bekannten Hombergs am Hallwilersee, der exponierten Gislifluh bei Auenstein und der Brunegg am Chestenberg konnten von weither eingesehen werden. Ungünstiger für die Durchgabe optischer Signale waren die topographischen Verhältnisse nördlich der Aare. Damit in diesem Gebiet die Dörfer der stark eingeschnittenen Täler mobilisiert werden konnten, musste Bern auf einer Fläche von nur 16 km2 vier Hochwachten errichten: ausser der bereits erwähnten Gislifluh gehörten die Staffelegg dazu, der Burghügel der Ruine Urgiz in der Nähe von Densbüren und der Homberg bei Zeihen. Die Feuerlinie führte dann über die Habsburg, den Geissberg bei Villigen zum Besseberg bei Mandach (auf der Karte ohne Namen angegeben) und erreichte den Strickrain bei Leuggern und drei weitere Hochwachten am Rhein innerhalb des aargauischen Gebietes.“
 
Die Alt-Wartburg-Ruine befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde Oftringen AG (Bezirk Zofingen) auf einem Nebengipfel der Engelberg-Kette (632 m ü. M.), von wo aus ein schöner Blick zum Wigger- und Aaretal freigegeben wird. Sie wurde in den Sommermonaten der Jahre 1965 bis 1967 unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Werner Meyer, Basel, freigelegt; sie soll sich nach all dem Nagen des Zahns der Zeit in einem bedenklichen Zustand befunden haben. Die hinterbliebenen Steine sind etwas lieblos zusammengepflastert, aber wenigstens hält die Sache wieder zusammen. Man erlebt noch die dicken Mauern und kann sich in den offenen Innenhof begeben, die Schiessscharten betrachten und sich dabei Gedanken über die ständige Kriegsbereitschaft dieser Menschheit machen. Eine Orientierungstafel zeigt, wie das behäbige Schloss einmal ausgesehen haben mag.
 
Die Nach-Mosimann-Ära
Wir begaben uns beim Einnachten zum Sälischlössli (Gemeindegebiet Starrkirch-Wil) zurück; die Kantonsgrenze Aargau/Solothurn verläuft zwischen den beiden Burghügeln. Das Sälischlössli hat seine spezielle, besonders lebhafte Geschichte. Sein Untergrund ist die Ruine (vordere) Wartburg. Diese zerfallene Liegenschaft wurde an einer Steigerung vom 27. April 1863 von der Bürgergemeinde Olten erworben. Im Preis von 17 000 Franken waren 16 Jucharten Weide, Wald und Fels eingeschlossen. 1868 erhielt der „Säliclub“, eine Gesellschaft angesehener Oltner, die Bewilligung zum Bau des Sälischlösschens zum Betrieb einer Gaststätte. Da war also bereits ein Club-Gedanke involviert, der später wieder aufleben sollte, wie hier noch aufzuzeigen sein wird. Die Pläne für den Schlösschenbau lieferte der Basler Architekt P. Raeber, der ein romantisierendes Gartenlaubeschloss nach Ritterart errichtete und allen mit Türmchen bewehrten Ecken und Enden sparen musste. Ein grosser Wurf war das zweifellos nicht.
 
Die Mittel für diesen Bau mit seinen Zinnen und Scharten als oberem Abschluss des Baukörpers beschaffte sich der Säliclub durch Ausgabe von Aktien im Nominalwert von 50 Franken. Initiant und Leiter war der Ingenieur Niklaus Riggenbach (1817−1899), initiativer Direktor der Hauptwerkstätte der Centralbahn in Olten, der Erfinder der Zahnradbahn (Leiterzahnstange) sowie der Gegendruckbremse und Erbauer der Rigibahn, ein initiativer Unternehmer. Er baute die Werkstätte zu einer regelrechten Maschinenfabrik aus und baute Dampflokomotiven und sogar Brücken. Und auch das Sälischlössli trägt seine Handschrift: Er brachte dafür ein Aktienkapital von 18 000 Franken zusammen. Friedrich Krupp aus Essen zeichnete 60 Aktien und schenkte sie später der Gesellschaft. 1870/71 wurde das Schlössli errichtet. Die 4 Ecktürmchen bestanden aus alten Dampfkesseln aus Dampflokomotiven und aus anderen nicht mehr gebrauchten Bestandteilen aus der Lokomotivfabrik Olten. 1900 ging das Schlössli vertragsgemäss an die Bürgergemeinde Olten über, die es 1921 aufwändig renovierte. Die metallenen Türmchen hatten zu rosten begonnen und wurden durch Türmchen aus Leichtbeton aus der Oltner Zementfabrik Hunziker & Cie. AG ersetzt. Und weitere Verbesserungen, auch hinsichtlich der Zufahrtsstrasse, folgten in Serie.
 
Dem 1927 gegründeten Schweizerischen Burgenverein gefiel das Schlössli überhaupt nicht, was ich nachvollziehen kann. Er sprach von einer „Theaterburg“ oder (in Anspielung auf die ehemaligen Ecktürmchen) von einer „Blechburg“ und beanstandete das Wirten auf einer historischen Stätte. Doch den Oltnern war das Schlössli in seiner verspielten Historismus-Architektur inzwischen lieb und vertraut geworden, und die Denkmalpfleger aus nah und fern erteilten schicksalsergeben ihren Segen, auch wenn nach den Renovationen noch immer kein Baukunstwerk entstanden war. Die Bürgergemeinde Olten als Eigentümerin schrieb einmal: „Das Säli gilt im Bewusstsein der Oltner als öffentliches Gut.“
 
Aber wenigstens ein im doppelten Sinne hochstehender Gastrotempel sollte daraus werden: Im Jahr 2000 hat der berühmte Starkoch Anton Mosimann (www.mosimann.com), der während Jahren die britische Prominenz bis hinauf zur Königsfamilie bekocht hatte, durch seine „Mosimann Castle Holding“ im Baurecht für 500 000 CHF erworben und sich zu einem jährlichen Baurechtszins von 70 000 CHF bis ins Jahr 2050 verpflichtet. Mosimann wurde im Raume Olten nicht nur akzeptiert, sondern herzlich willkommen geheissen. Das Vertragswerk mit ihm wurde 1999 oppositionslos genehmigt. Er, im Kanton Solothurn geboren und in Nidau am Bielersee aufgewachsen, investierte rund 3 Mio. CHF in Renovation, Um- und Ausbau des Sälischlösslis. Der Bibersteiner Architekt und Mitinhaber des Oltner Architekturbüros Edi Stuber und Thomas Germann (www.sg-architekten.ch) leitete den Umbau.
 
Ich fragte Thomas Germann, wohin denn die 3 Mio. CHF geflossen seien. Vor allem die gesamte Infrastruktur sei komplett erneuert worden, antwortete er. Ein Bestandteil davon ist auch das Energiemanagementsystem, weil die Elektrizitätszufuhr intensiven Beanspruchungen nicht genügt, und der Strom also nach Prioritäten verteilt werden muss; wenn beispielsweise Küche und Gaststätte Hochbetrieb haben, müssen sich die Kühlsysteme etwas gedulden, bis sie wieder arbeiten dürfen. Zudem wurde eine neue Gasheizung installiert, zu der ein Flüssiggastank in einem Graben unter dem Schloss gehört. Das Gas wurde auch in der Küche eingesetzt, zumal es auch die besten Kochresultate erbringt, wie jeder Feinschmecker spürt. Die Wasserversorgung mit Pumpen zur Druckerhöhung ist auf einem Hügel ebenfalls mit einem besonderen Aufwand verbunden, zumal das Wasser nur unter Druck nach oben fliesst.
 
Zudem wurden auch bauliche Erweiterungen vorgenommen wie etwa die Erhöhung des kubischen Anbaus aus den 1960er-Jahren mit der Wirtewohnung um ein Stockwerk; dabei wurde der bestehende Anbau abgebrochen und neu gebaut. Und auch musste die Auflage der Gemeinde Olten erfüllt werden, ein öffentliches Bistro zu schaffen; das entsprechende Schlosscafé wurde in diesem Anbau eingerichtet. Vorbereitet wurde zudem ein Lift, der die Gäste vom unten gelegenen Eingangsbereich hinauf aufs Schlössli-Dach zu transportieren gehabt hätte. Das Dach zwischen den Zinnen wäre dann mit Glas in einen Empfangsraum als gläserne Bar umgewandelt worden, auf das die Freiheit über den Wolken grenzenlos sei.
 
Ähnlich funktioniert auch Mosimanns Londoner Diner-Club: Die Gäste werden zuerst in einer Bar empfangen und mit einem Apéro bewirtet, und sie können dort die Speisefolge auswählen und werden, wenn alles vorbereitet ist, höflich ins festliche Restaurant gebeten.
 
Zudem wurden im Sälischlössli 4 Privatgemächer bereitgestellt, die von privaten Firmen wie Jaguar und Davidoff eingerichtet wurden und die vermietet werden konnten (inzwischen sind sie wieder geräumt und z. B. in Bügelzimmer umgewandelt). Die Architekten begegneten dem Schlössli mit dem gebührenden Respekt und lösten ihre Aufgabe zusammen mit der solothurnischen Denkmalpflege hervorragend.
 
Mosimann betrieb sein „Château Mosimann“ ab den Ostertagen 2001 nach britischem Vorbild als Club, eine Organisationsform, die den Schweizern weniger behagt, weil sie sich ja nicht an eine bestimmte Gaststätte anbinden lassen möchten – der bewährte Freiheitsdrang spielt auch hier. Wenn ich irgendwo einkehre, möchte ich mich nicht mit Mitgliedschaftsformalitäten abquälen beziehungsweise die Membership-Prozedur über mich ergehen lassen müssen, wozu das Aufnahmeverfahren durch ein Membership-Komitee gehört. Damit war das Château Mosimann auch für mich kein Thema.
 
Und so war denn dem Gourmetrestaurant trotz der menschlich sehr sympathischen Erscheinung Anton Mosimann in seinem Heimatland Schweiz kein Erfolg beschieden. Er betrieb seinen Londoner Club (und den Cateringservice) weiter, pendelte hin und her, und wahrscheinlich vermisste man ihn in Olten zu oft; er konnte sich ja nicht zweiteilen. Bereits Mitte 2003 strich Mosimann wegen zu tiefer Frequenzen die Segel und verpachtete das Restaurant. Die Bürgergemeinde Olten kaufte das Sälischlössli zum gleichen Preis von 500 000 CHF plus 200 000 CHF fürs Inventar zurück und erhielt die Investitionen quasi geschenkt; für sie war es also ein hervorragendes Geschäft. Mosimanns finanzieller Verlust dürfte sich im Bereich von gegen 3 Mio. CHF bewegen.
 
Der Berühmtheit Mosimanns tat das keinerlei Abbruch. Er fällt durch gute Leistungen und nicht durch Allüren auf. Queen Elizabeth II. hat dem Schweizer Meisterkoch den „Order of the British Empire“ verliehen. Dieser Orden würdigt besondere Verdienste um das britische Königreich und wird nur selten an Personen verliehen, die nicht in Grossbritannien oder im Commonwealth geboren sind. Mosimann führt seinen 1988 gegründeten exklusiven „Belfry Club“ an der West Halkin Street in London weiter; Belfry heisst Glockenturm – wahrscheinlich hat Mosimann eine besondere Zuneigung zu Türmen, die immer etwas Gemütvolles haben; das Clubleben mitten in London wickelt sich in einer ehemaligen Kirche ab.
 
Vorher hatte Mosimann die Küchenbrigade des legendären Londoner Hotels „The Dorchester“ geleitet − und diesem noblen Haus zu 2 Michelin-Sternen verholfen. Emil Baschnonga, unser Blogger und Aphoristiker in London, erinnerte sich spontan an Mosimanns Fernsehauftritte, „bei denen er mit tollem Schweizer Akzent Rezepte auftischte“. Und einmal begegnete Baschnonga dem Meisterkoch in einem chinesischen Restaurant im Chelsea (ein dicht besiedelter Londoner Stadtbezirk am westlichen Rand der Innenstadt, der als „königliche Gemeinde“ = Royal Borough gilt). Emil Baschnonga dazu: „Auch ein Chef braucht Abwechselung!“ Wir in der bescheidenen Schweiz, wo es weniger High Society und Adel als in London gibt, sind bescheidener.
 
Im Moment wird das Sälischlössli (www.saelischloessli.com), das zur brav-biederen Bürgerlichkeit zurückgefunden hat, von Hansruedi Niederhauser betrieben; der Pachtvertrag läuft bis 2009. Er macht es recht gut, heisst Ausflügler, die etwas Währschaftes essen wollen, ebenso willkommen wie Feinschmecker, die Lust auf ein Chateaubriand haben. Es gibt im Schlossrestaurant mit den etwa 50 Plätzen Tische mit weissen Tischtüchern und daneben einfacher gedeckte Tische, und eine Freiluft-Schlossterrasse mit herrlichem Ausblick bietet etwa 120 Gästen Platz. Zudem steht noch ein Rittersaal für 80 Personen für grössere Anlässe bereit.
 
Wir setzten uns an einen schön gedeckten Tisch in einer Fensternische, wurden ausgesprochen freundlich bedient. Eva lobte das luftige Steinpilzrisotto (Mosimann hätte wohl noch einige Trüffelscheiben beigefügt, und er macht es mit Rahm statt Butter), und ich tat mich ebenfalls vegetarisch an pikanten, noch etwas übertrieben bissfesten asiatischen Nudeln gütlich; das Gänseragout, das ich vorgezogen hätte, stand nur mittags auf dem Programm. Ein Glas St-Saphorin war die noble Begleitung, wenn schon Herr Mosimann nicht mehr da war.
 
Die Gaststätte hat einen dunklen Schiffsboden und ist mit moderner Kunst in Rot aus der heutigen Zeit des rechten Winkels dekoriert; die gebogene Spanische Wand bei der Theke ist in kräftigem Blau gehalten. Nach dem Besuch der Wilhelm-Schmid- und Martin-Disteli-Ausstellung kam uns das etwas banal vor. Vielleicht wollte der Künstler Marc Reist (www.reistart.ch) die im Massstab 1:1 einsehbaren filigranen Landschaftsbilder mit den Hügeln, den Flüssen und Überbauungen im Tal nicht unnötig konkurrenzieren.
 
Dort unten dampfen nicht mehr die Dampflokomotiven, sondern das Kernkraftwerk Gösgen hat diese Aufgabe der Wolkenproduktion übernommen. Aus denen man gelegentlich wieder heruntersteigen muss.
 
Quelle
Stuber, Edi, und Germann, Thomas: „Vom Sälischlössli zum Château Mosimann“, Oltner Neujahrsblätter 2002.
 
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