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BLOG vom 01.01.2007


Aphorismen: Senf am Tellerrand und darüber hinweg
Autor: Emil Baschnonga, London
 
In diesen Festtagen sind die Teller oft mit Festschmaus überhäuft, und sie bringen diesen und jenen Magen in Aufruhr. Jedem sei freigestellt, diese darauf abgestimmten Aphorismen nach eigenem Gutdünken zu interpretieren.
*
Am Tellerrand bleibt viel Senf übrig.
 
Beim Teller sind die Ornamente an den Rand gerückt. Die Speise überdeckt sie in der Mitte. Sie ist die Hauptsache, ob auf dem Teller oder sonstwo im Leben.
 
Warum werden Süssigkeiten auf „Tellerchen“ aufgetischt? Sie schmecken am besten klein dosiert.
 
Das Urteil im Tellergericht ist, was übrig bleibt.
 
Abgewandeltes Sprichwort: Die Suppe nicht mit dem Teller ausschütten!
 
Abgewandeltes Sprichwort: Der Teller wird gespült bis er bricht.
 
Abgewandeltes Sprichwort: Man soll den Teller nicht vor der Mahlzeit loben.
 
Ein heisser Teller wird – wenn überhaupt – am besten am Rand angefasst.
 
Auch der Teller kriegt Zacken beim sorglosen Gebrauch.
 
Nach dem Festschmaus erholt sich der Teller am liebsten im Geschirrtuch frottiert, so gut wie der Prasser unter den Laken.
 
Auf dem Pappteller sieht die beste Speise nach nichts aus.
 
Ambition: Vom Speiseteller zum Zierteller zu werden.
 
Ein krisensicherer Teller muss unzerbrechlich sein, spülmaschinenfest und mikrowellensicher. So ein Teller möchte ich sein.
 
Esskultur: Von der ovalen Platte auf die runden, tellergerecht verteilt. So bleiben die Gäste zufrieden.
 
Die Kinder werden dazu angehalten, nichts auf dem Teller zurück zu lassen. Beim Spinat werden sie störrisch.
 
Hinweis auf weitere Aphorismen von Emil Baschnonga
 
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