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BLOG vom 01.01.2007


Kurioses 2006: Täuschungen, Pech, Sexexzesse, Schüsse
Autor: Heinz Scholz, Schopfheim D
 
Wie schon im vergangenen Jahr, gab es auch 2006 einige kuriose Begebenheiten, die ich hier schildern möchte. Diese Meldungen sind für mich immer etwas zum Schmunzeln, obwohl manche Episode für den Betroffenen nicht immer humorvoll wirkt. In einer Zeit, wo es nicht viel zu lachen gibt und überwiegend schlechte Nachrichten die kleine Welt des Zeitungslesers vergällen, sind amüsante und positive Meldungen eine Labsal. Sie bringen etwas Freude und Menschliches in den Alltag.
 
Mehr Mann im Slip
Schon vor etlichen Jahren waren Polsterungen der männlichen Hinterteile für Schönheitschirurgen keine grosse Sache. Danach kamen findige Chirurgen auf eine andere Idee, wie man Männer anderweitig aufmöbelt. Sie boten Operationen an, um schlaffe Muskeln aufzupeppen. Die Polster wurden dann an anderen Körperteilen (Brust, Oberarmmuskeln) angebracht. Aber nicht nur das, auch die von etlichen Frauen heiss geliebten männlichen Waschbrettbäuche wurden ohne Training und reduzierter Kalorienzufuhr durch Fettabsaugungen erreicht.
 
Inzwischen gibt es auch Institute in den USA, die besonders gerne von Männern aufgesucht werden. So kann sich ein stark Behaarter die Rücken- und Brusthaare entfernen lassen. Zornesfalten werden mit Botox-Injektionen wie von Zauberhand eliminiert. Heute sind schon ein Drittel der Wellness-Kunden in den USA Männer. Sie wollen schliesslich etwas für ihr Aussehen und Wohlbefinden unternehmen. Wie „Die Welt“ am 03.11.2006 berichtete, ist der typische Wellness-Kunde zwischen 35 und 54 Jahre alt, verheiratet, Akademiker und verdient zwischen 60 000 und 117 000 Dollar im Jahr.
 
Wer sich teure Wellness-Kuren und Operationen nicht leisten kann, für den gibt es auch etwas für den kleinen Geldbeutel. Ein australischer Wäschehersteller hat laut AFP das Gegenstück zum Mogel-BH Wonderbra einen Wondercup-Slip auf den Markt gebracht. Er ist so geschnitten, dass er den Inhalt der Hose grösser erscheinen lässt. Die Täuscherei geht also jetzt auch bei Männern los. Diese hat dann spätestens beim Austausch von Intimitäten ein Ende. Dann gibt es beim „Auspacken“ (Ablegen von Kleidern) eine Überraschung.
Quellen: AFP, „Badische Zeitung“ vom 02.11.2006, „Die Welt“ vom 03.11.2006.
 
Brite mit Rakete im Hintern
Ein 22-jähriger Brite hatte anscheinend etwas falsch verstanden. Er sollte doch die Feuerwerksrakete von einer Flasche aus zünden. Er kam jedoch auf eine aberwitzige Idee. Er steckte die Rakete in seinen Hintern und zündete sie an. Diese verursachte nicht nur einen lauten Knall, sondern führte zu einer Verletzung einiger innerer Teile des Wahnsinnigen.
 
Der Mann wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Wie AFP meldete, wurde der „Raketenpionier“ wohl durch eine Szene aus dem Film „Jackess: The Movie“ animiert, wo die Darsteller waghalsige Stunts vollführen.
Quellen: AFP, „Badische Zeitung“ vom 10.11.2006.
 
Kopfüber in den Gully
In Berlin fiel einem 48-jährigen Mann der Autoschlüssel in den Gully. Er entfernte den Schachtdeckel und angelte nach den Schlüsseln. Er streckte und reckte sich und plumpste kopfüber in die Kanalisation. Polizisten zogen den Mann dann aus dem Schacht. Der Verunglückte war zunächst nicht ansprechbar, aber die Polizisten hatten ein probates Mittel: Sie stellten ihn auf den Kopf und klopften ihm auf den Rücken. Er hustete Wasser und war wieder bei Sinnen. Aber die Autoschlüssel waren definitiv weg.
Quellen: AFP, „Badische Zeitung“ vom 28.12.2006.
 
Amerikanerin litt unter Blähungen
Eine Amerikanerin litt während eines Flugs unter gewaltigen Blähungen. Sie überlegte sich krampfhaft, wie sie die übel riechenden Winde überdecken sollte. Da kam sie auf die aberwitzige Idee, Streichhölzer anzuzünden. Mitreisende bemerkten Brandgeruch und alarmierten die Besatzung. Diese veranlassten eine ausserplanmässige Landung in Nashville. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder, das Gepäck und das Flugzeug wurden genauestens untersucht, bevor der Flug wieder fortgesetzt werden konnte. Die Frau durfte nicht mehr mitreisen. Sie wird wohl von nun ab vor Reiseantritt blähende Speisen meiden.
Quelle: „Süddeutsche Zeitung“ vom 6.12.2006.
 
Gefährliche Waffe in einem Pub
In einem Pub in Wales erfolgte wegen eines länglichen Gegenstandes eine Notevakuierung. Schuld war die Wirtin, die eine Weltkriegsbombe als Nudelholz verwendete.
 
Bei dieser Geschichte erinnere ich mich an einen Vorfall, den ein mir bekannter Unteroffizier erlebte. Er fand an einem Strand einen mit Sand und Muscheln verkrusteten Gegenstand, den er mit nach Hause brachte. Er bohrte ein Loch in die muschelbesetzte Schicht und benutzte den Gegenstand als Kerzenständer. Als ein findiger Besucher eines Tages den Gegenstand näher unter die Lupe nahm, fiel er aus allen Wolken. Er identifizierte den Kerzenständer als Handgranate. Der Gastgeber verzichtete dann auf den schmucken Gegenstand in seiner Wohnung.
 
Büroklammer gegen ein Haus
Ein kanadischer Internetsurfer tauschte eine Büroklammer in Tauschaktionen gegen ein Haus ein. Zunächst war es ein Bleistift, dann ein Türgriff, und so ging es immer weiter, bis er ein Haus hatte. Es ist also eine billige Methode, um Besitzer eines Hauses oder eines anderen wertvollen Gegenstandes zu werden.
 
Weitere Kuriositäten
Die Staatsbank in Kasachstan blamierte sich gewaltig bei der Herausgabe von neuen Geldscheinen. Auf diesen war das Wort „Bank“ falsch geschrieben.
 
Die Schnellimbiss-Kette McDonalds ersetzte ihre alten Plastikbecher, mit denen sie den Nachtisch austeilte, durch neue. Tierschützer hatten geklagt, weil sich in den Bechern Igel verfingen und qualvoll zu Grunde gingen.
 
Niederländische Polizistinnen gingen auf die Barrikaden als sie die neuen Uniformblusen anprobierten. Die Blusen waren nämlich durchsichtig.
Quellen: AFP und „Badische Zeitung“ vom 29.12.2006
 
Es waren keine Killerbrötchen
Laut einer AP-Pressemeldung behauptete die in einem Auto sitzende 23-jährige Linda Burnett aus San Diego, ihr sei in den Hinterkopf geschossen worden. Sie hatte ihre Hände hinter dem Kopf verschränkt und presste angeblich auf ihr Gehirn, das herauszuquellen drohte. Rettungssanitäter mussten das Auto aufbrechen, da die Frau sich weigerte, die Hände vom Kopf zu lassen. Die Sanitäter fanden jedoch keine Schussverletzung, sondern einen Klumpen Brot vor. In der Hitze explodierte ein Behälter mit Pillsbury-Brötchen zum Aufbacken. Es klang wie ein Schuss und der Teigklumpen flog gegen Lindas Hinterkopf. Als sie danach tastete, glaubte sie, ein Schuss habe sie verletzt und durch das vermeintliche Loch würde das Gehirn heraustreten.
 
Knoblauch als Waffe
Auch in Australien gibt es Knoblauchliebhaber und Knoblauchhasser. Als Jeff Pearce – er hat immer eine Knoblauchzehe auf seinem Armaturenbrett liegen – von einem Polizisten wegen eines qualmenden Auspuffs kontrolliert wurde, nahm er blitzschnell die Knoblauchzehe in den Mund, kaute darauf herum und blies dem Ordnungshüter eine Knoblauchwolke ins Gesicht. Das Gericht in Perth hat nun den Fahrer verwarnt, weil er Knoblauch als Waffe gegen einen Polizisten eingesetzt hatte.
 
Es gab ja schon Chirurgen, die eine Operation ablehnten, weil Patienten eine Knoblauchfahne hatten. Dies passierte im Darmstädter Klinikum. Dort wurde eine Mandeloperation abgelehnt, weil die „Fahne“ nach Ansicht des Klinikdirektors viele Patienten und das Klinikpersonal zu sehr belästigt hätte.
Quellen: Australische Presseagentur AAP und www.unmoralische.de/chronik3.htm
 
Brautentführung und Exhumierung
Die Brauteltern hatten etwas gegen den Zukünftigen ihrer Tochter. Sie entführten die Braut aus Provo, Utah, ins knapp 400 Kilometer entfernte Grand Junction, Colorado. Die Hochzeit fiel ins Wasser. Nach Rückkehr droht den Eltern eine Anklage wegen Entführung. Bei einer Verurteilung könnten die beiden für 15 Jahre hinter Gittern verschwinden. Die „undankbare“ Tochter heiratete ihren Auserwählten trotzdem und zwar mit 4 Tagen Verspätung.
 
Eine geldgierige Mutter aus den USA trauerte nur kurz um ihren Sohn. Nach der Beerdigung erinnerte sie sich an die Habseligkeiten des Sohnes und liess das Grab öffnen. Sie fand in seinen Taschen 64 Dollar, die sie gierig an sich nahm. Das böse Erwachen kam jedoch bald darauf. Die Exhumierer präsentierten eine Rechnung in Höhe von 2100 Dollar.
 
US-Firma erfindet Krankheit zur Arznei
Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt, könnte man sagen, wenn man die folgende Nachricht liest: Da kam doch die Pharmafirma Avanier (USA) auf die Idee, eine Arznei gegen unkontrollierte Lach- oder Heulkrämpfe zu entwickeln. In der Tat gibt es zweifellos Menschen mit neurologischen Erkrankungen wie Multipler Sklerose, Alzheimer oder nach Gehirnverletzungen, die von solchen Krämpfen befallen werden. Die Ärzte sind der Ansicht, das sei keine Krankheit, sondern ein Symptom.
 
Wie Spiegel Online am 9. Mai 2005 berichtete, wartet die Firma noch auf die Zulassung (im Jahre 2006 hörte ich nichts mehr davon!). Kritiker äusserten, dass die betroffenen Patienten weit grössere Probleme als die Lachanfälle hätten und man brauche kein weiteres Medikament. Fatal ist, dass eine Fehlfunktion zu einer Krankheit umgedeutet werde. Dazu Harry Tracy, Verleger von „NeuroInvest“: „Im Grunde haben sie ein Medikament entwickelt und suchen nun nach einer passenden Krankheit.“
 
In den USA sollen 880 000 Menschen an diesen Lach- und Heulkrämpfen leiden. Nicht wegen der unmöglichen Entscheidungen und Zitate von George W. Bush („Die Zukunft wird morgen besser sein“ oder „Die grosse Mehrzahl unserer Importe kommt von ausserhalb des Landes“), sondern als Symptom einer Krankheit.
 
Die Firma dachte jedoch weiter. Jetzt wird überprüft, ob das Medikament auch gegen Wutausbrüche hilft. Vielleicht wird dann der Wütende in einen Lachenden verwandelt. Eine solche Nebenwirkung wäre sogar zu begrüssen.
 
Der lachende Joe
Bei dieser Gelegenheit erinnere ich mich an den lachenden Joe, der während einer Wehrübung in Neuburg (Donau) für Heiterkeit sorgte. Hier der Bericht, den ich für die von mir früher herausgegebene „Reservisten-Zeitung“ niederschrieb:
 
Auf meiner 3-Zimmer-Stube lagen ein Gefreiter (lachender Joe genannt), ein Obergefreiter und meine Wenigkeit. Sobald unser „Mitstreiter“ Joe einige Gläser Bier konsumiert hatte und ins Zimmer kam, begann er zu lachen. Er wurde von einem regelrechten Lachkrampf befallen. Eine Dreiviertelstunde wälzte er sich im Bett und auf dem Boden und brüllte vor Lachen. Auf die Frage, seit wann er lache, antwortete er mir, seitdem er beim Bund (Bundeswehr) sei, denn die Menschen hier seien so komisch. Es könnte jedoch auch sein, dass noch eine kleine Gehirnschädigung zurückblieb, als er mit seinem Moped – die Bremsen waren defekt – einen Bahnübergang mit höherer Geschwindigkeit passierte, gerade in dem Augenblick, als die Schranken sich senkten. Er bekam einen Schlag auf den Hinterkopf. Wahrscheinlich wurde dadurch sein Lachzentrum im Gehirn angeregt.
 
Als er wieder einmal einen Lachkrampf zu später Stunde bekam, ergriffen wir den Witzbold (er lag bereits im Bett) und verfrachteten ihn in den Flur. Dort verging ihm seltsamerweise das Lachen.
 
Kurioses mit Tieren
In den USA ist wohl alles möglich. Da heiratete David Sanderson  seine Hündin „Mickey“ vor all seinen Freunden. Es war, wie nachträglich bekannt wurde, jedoch nur ein inszenierter Spass. In Wirklichkeit war er mit dem Hund nicht vermählt. Als die Vermählung in Zeitungen publik wurde (es war zunächst nicht bekannt, dass es nur eine Scheinhochzeit war), meldeten sich zahlreiche US-Bürger, die gerne ihre Tiere heiraten wollten.
 
Die kleinsten Hunde sind die bissigsten. Das merkte ich einmal bei einer Radtour. Als ich an einem Bauernhof in Schopfheim-Gündenhausen D vorbei fuhr, sprang ein kleiner Hund hervor und biss mich in die Hose. In einem anderen Fall biss sich ein kleiner Dackel am Hosenbein eines Postboten fest. Die Kleinsten unter den Hunden sind oft auch die grössten Kläffer.
 
Wie „Spiegel Online“ am 14. März 2006 berichtete, verscheuchte ein 25 cm grosser Rehpinscher einen Sittenstrolch. Als ein Exhibitionist in einem Park in Regensburg einer Frau mit entblösstem Geschlechtsteil entgegenkam, drohte die Frau dem Sittenstrolch, ihren angeleinten Hund loszulassen. Der Mann lief entsetzt davon und wird wohl nie mehr eine Frau mit Hund belästigen. Man stelle sich vor, wie sich ein solcher Hund an einem empfindlichen Teil des Entblössers festbeisst und dann nicht mehr loslässt. Da dürfte nicht nur der Hund jaulen.
 
Ein 51-jähriger Mann ärgerte wochenlang einen Hund über den Zaun. Als „Benny“, so hiess der Hund, seinen Widersacher einmal ausser Haus begegnete, biss er ihn in den Oberschenkel. Es war Bennys späte Rache. Der Nachbar erlitt zwar nur eine leichte Bisswunde, aber Bennys Herrchen muss mit einer Anzeige rechnen.
Quellen: dpa, „Badische Zeitung“ vom 08.09.2006
 
Wie AFP am 12.09.2006 vermeldete, brachte eine junge Frau eine grüne Ringelnatter von den Philippinen im Urlaubsgepäck mit nach Hause. Diese landete samt Wäsche in der Waschmaschine. Mit 1200 Umdrehungen wurde nach dem Vollwaschgang geschleudert. Die Schlange überstand diese brutale Behandlung unbeschadet. Sie kroch nass, aber sehr gereinigt, aus der Maschine.
 
Ein bosnischer Zahnarzt setzte seinem Hund, einem 9 Monate alten Terrier, einen Goldzahn ein. Medizinisch wäre dieser Eingriff nicht notwendig gewesen, wie der Arzt verlauten liess. Aber der Hund sei so treu, und er habe den Goldzahn verdient. Angst vor Diebstahl seines Lieblings hat er nicht. „Er ist keiner der Hunde, die sich leicht stehlen lassen“, so der Zahnarzt.
 
Durch Sexentzug auf den Pfad der Tugend
Der folgende Bericht könnte zur Nachahmung empfohlen werden. Frauen könnten ihre Männer auf den Pfad der Tugend bringen. Dazu die folgende DPA-Meldung vom 12.09.2006: Die Frauen in der kolumbianischen Stadt Pereira hatten die Schnauze voll. Schon lange waren ihnen die Gaunereien ihrer schiesswütigen Männer, die Mitglied einer Strassenbande waren, ein Dorn im Auge. Sie griffen zu einem ungewöhnlichen Heilmittel: Sie hielten ihre Beine geschlossen. Es sollte erst wieder Sex geben, wenn die Männer ihre Schusswaffen abgeben. Das taten die Burschen. „Es klingt wie ein Witz. Aber die Jungs sind anhänglich, und wenn man sie ein wenig auflaufen lässt, dann reagieren sie schon“, sagte eine Frau.
 
Sein bestes Stück
Eine Frau aus Bischoffingen (Baden Württemberg) konnte auch nach dem Tod ihres Mannes nicht von seinem besten Stück lassen. Als sie vom Toten im Krankenhaus Abschied nahm, hob sie die Bettdecke und schnitt seinen Penis ab. Ein Pfleger beobachtete die Tat und alarmierte die Polizei. Diese fand bei der Frau nicht nur ein Messer, sondern auch ein Einmachglas. Darin lag bereits das gute Stück – in feinstem Schwarzwälder Kirschwasser.
Quelle: „ko“, „Badische Zeitung“ vom 12. 09. 2006.
 
Hau den Kellner
Es gibt viele Möglichkeiten seine Wut und seinen Frust abzubauen. Viele ertränken ihren Ärger in Alkohol oder bearbeiten einen Punchingball, wiederum andere stürzen sich in Arbeit oder machen eine Wanderung, bis die Wut verraucht ist.
 
In der Bar „Zur aufgehenden Sonne und zum Abbau von Ärger“ in Ostchina gibt es jedoch eine andere Möglichkeit der Frustbewältigung. Dort können Gäste gegen Bezahlung (50 bis 300 Yuan, das sind 4,96 bis 29,76 Euro) einen Kellner verprügeln. Die Verärgerten dürfen auch herumbrüllen und Gläser an die Wand werfen. Der Besitzer der Bar, Wu-Gong, hat 20 gut trainierte junge Männer eingestellt, die eine Menge einstecken können. Auf Wunsch verkleiden sich die „Kellner“ auch als Boss. Die Kunden sind meistens Frauen, die in Karaokebars und Massagesalons arbeiten.
Quelle: AFP und „Badische Zeitung“ vom 8. 09.2006.
 
Wehrloser Bräutigam erschossen
Und zum Schluss noch eine kuriose, aber traurige Begebenheit. Wie www.ntv.de am 26.11.2006 und etliche Zeitungen meldeten, wurde in New York ein Bräutigam von Polizisten erschossen. Die Polizei gab über 50 Schüsse auf sein Fahrzeug ab. Die unbewaffneten Opfer hatten in der Nacht vor der Hochzeit im Nachtclub im Stadtteil Queens gefeiert. Die Polizei hatte den Club heimlich überwacht. Als der umsäuselte Bräutigam mit seinen Kumpeln den Club verliessen, in das Fahrzeug stiegen und losfuhren, dabei ein ziviles Polizeifahrzeug rammten und ein Gebäude streiften, eröffneten die Beamten mit den nervösen Fingern am Colt (Revolver) das Feuer. Der Wagen wurde regelrecht durchsiebt (wie bei den Bandenkriegen zu Zeiten Al Capones). Der 23-jährige Bräutigam starb, 2 weitere Männer wurden verletzt, einer davon schwer. Und hier hört der Spass auf.
 
Dies ist ein weiterer Fall, der belegt, dass harmlose US-Bürger aus Versehen erschossen wurden. Es ist ein gutes Gefühl, in einer weniger schiessfreudigen Umgebung leben zu dürfen.
 
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