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BLOG vom 05.02.2007


Die Vogelgrippe-Manie wird gerade zu neuem Leben erweckt
Autor: Walter Hess, Biberstein CH (Textatelier.com)
 
In einer riesigen Truthahnfabrik in Holton in der südostenglischen Grafschaft Suffolk ist die alt bekannte Vogelgrippe also wieder ausgebrochen. Der Umstand, dass 160 000 Truthähne geschlachtet wurden, lässt die Grössenordnung des Mastgiganten vermuten. Mehr als 2500 der grossen Vögel sollen ohne weiteres Zutun gestorben sein – vielleicht wäre das Wort „verenden“ hier tatsächlich treffender: langsam qualvoll sterben, krepieren. Ich habe 1984 in Israel eine Trutenfabrik von aussen gesehen, die allerdings nicht ganz so gross wie jene in England war. Als Massnahme im Interesse des Seuchenschutzes war der Zutritt verboten; doch ein Blick durch eines der wenigen Fenster zu den zusammengepferchten grossen Vögeln genügte mir. Ich habe seither kein Trutenfleisch mehr gegessen.
 
Bei der britischen Trutenfabrik, in der sich angeblich das für Menschen besonders gefährliche H5N1-Virus ausgebreitet haben soll, handelt es sich um einen der grössten Trutenmastbetriebe von Europa. Einige Tage vorher war die Vogelgrippe bereits im Komitat Csongrád (Südostungarn) aufgetaucht, wo 3300 Gänse geschlachtet wurden. Die Massentierhaltungen im Rahmen der landwirtschaftlichen Revolutionen nach neoliberalem Muster, wozu die Zerstörung der Existenz von Kleinbauern gehört – das Bauernsterben wird auch in der Schweiz politisch aktiv gefördert –, bietet hervorragende Voraussetzungen für Seuchen aller Art. Komprimierte Lebewesen-Massenansammlungen können sich nicht vernünftig entwickeln.
 
Schon in früheren Zeiten entwickelte sich unter lebensfeindlichen Voraussetzungen die Vogelpest: In der industrialisierten Tierhaltung färbte sich der Kamm kranker Vögel blau; bei Hühnern ging die Legeleistung zurück, und sie erhielten ein stumpfes Gefieder, wie sich das auch bei kränkelnden Menschen einstellt. Das Federnlassen ist nicht nur aufs ehrenwerte Geflügel beschränkt. Dank H5N1 mit dem Geheimcode aus Buchstaben und Zahlen kann die Wissenschaft andere (durchaus bekannte) Ursachen für die Seuchen vernachlässigen, übersehen. Sie sucht der Einfachheit halber bei dem einzelnen Virus Zuflucht, das, falls es überhaupt existiert, als Missetäter dargestellt wird, obschon keinerlei Beweise dafür vorliegen. Man braucht sich dann keine Gedanken über den Nonsens von Massenproduktionen zu machen.
 
Parallelen von H5N1-Virus/Vogelgrippe und HI-Virus/Aida sind offensichtlich. „Dieses (Vogelgrippe-)Virus wurde bisher nie nach den Kriterien der klassischen Virologie isoliert, gereinigt und charakterisiert”, stellte Heinz Ludwig Sänger, Träger des Robert-Koch-Preises, fest. Und Professor Peter Duesberg behauptet und belegt schon seit 1987, dass HIV mit AIDS überhaupt nichts zu tun habe. Die AIDS-Symptome werden vor allem durch Medikamente wie AZT (Zidovudin oder auch Azidothymidin) ausgelöst. Statt die geschwächten, vergifteten Organismen zu entgiften, werden sie mit einem abgetakelten Krebsmedikament noch zusätzlich vergiftet.
 
Katrin Lorenz, Heilpraktikerin mit medizinischen Vorkenntnissen, schrieb mir am Sonntagmorgen, 4. Februar 2007 treffend: „Was man aus der Vogelgrippe zu machen versucht, ist ein linkes Ding. Dabei steigen Rumsfelds und Bushs Pharmaaktien, und wir werden belogen bis zum Geht-nicht-mehr.“ Ihre Feststellung trifft ins Schwarze.
 
Das Schüren von Angst mit Viren jenseits aller Wahrheitsansprüche gehört heute zu den Verkaufstricks der Pharma und der Regierungen, die mit dieser Industrie verbandelt sind. So entfachte die US-Regierung mit Unterstützung durch den Medienmainstream in den Jahren 2001 und 2003 eine globalisierte Angst vor Anschlägen mit Pockenviren und Anthrax. Daraufhin wurde ein Impfstoff gegen Pocken, der schädlicher als Pocken selber ist, in Massen produziert, ebenso ein Medikament, das den Impfstoff verträglicher machen sollte: Vistide. Dieses wird wie das Tamiflu („Wunderwaffe gegen die asiatische Vogelgrippe“) in den USA von der ehemaligen Firma des viel zu spät entlassenen US-Verteidigungsministers und Kriegstreibers Donald Rumsfeld, Gilead Science, produziert (das Tamiflu stammt auch von Roche). Rumsfeld ist laut Globalresearch einer der grössten Aktionäre der Firma Gilead Science. Die Menschheit wurde in der üblichen US-Manier z. B. dahingehend belogen, dass der Bösewicht Saddam Hussein möglicherweise im Besitz von gestohlenen russischen Lagerbeständen von Pocken-Viren sei und damit einen Anschlag auf die USA durchführen würde ... Echt kreativ. Leider werden Kriegsverbrechen und Zwecklügen der Imperialisten nicht auch mit der Todesstrafe bestraft, und mögen diesem Tun auch Hunderttausende von Menschen zum Opfer fallen.
 
Die Regierung von George W. Bush will die von ihr auch über die Uno vergrösserte Angst vor der Vogelgrippe nun auch noch dazu ausnutzen, der Pharmaindustrie vollkommen freie Hand zu geben – nämlich durch den Wegfall der „Produkthaftung für Hersteller von lebensrettenden Impfstoffen”. Falls dieses unheimliche Ansinnen verwirklicht werden sollte, wäre die Pharma-Industrie noch besser vor Schadensersatzansprüchen zukünftig geschützt, selbst wenn ein Medikament zu gesundheitlichen Schäden oder gar Todesfällen führen würde (siehe Contergan-Skandal, bei dem 10 000 missbildete Kinder zur Welt kamen). Die Pharmaaktien dürften wieder kräftig zulegen, wenn es so weit kommen sollte. Meine konsequente Haltung gegen Impfungen aller Art (insbesondere auch gegen die normalen Kinderkrankheiten) wird damit zusätzlich bestätigt, auch wenn dies nicht unbedingt noch nötig gewesen wäre. Die vorliegenden Erfahrungen genügen hinreichend.
 
Und nun wird also die Vogelgrippe-Pandemie wieder zu neuem Leben erweckt, die laut der Dramatisierung durch David Nabarro, dem Uno-Chefkoordinator im Kampf gegen die Vogelgrippe, jeden Moment „bis zu 150 Millionen Menschen töten kann“ (zitiert nach Spiegel Online, 30. September 2005). Reinhard Kurth, Leiter des Robert-Koch-Instituts in Berlin, kannte in seiner Übertreibung in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (18. August 2005) keine Grenzen mehr: „Eine Pandemie bedroht potenziell alle sechs Milliarden Menschen.“ Alles inklusive. Das deutsche Bundesgesundheitsministerium nahm solche Horrorszenarien für bare Münze und begann mit der Vorbereitung einer Zwangsimpfung aller Landesbewohner ... Unglaublich. Der absolute Triumph der Influenzaforscher, der Pharma und der neoliberalen Regierungen zeichnet sich ab.
 
Massentierhaltung, Gen-Manipulationen, Einflüsse auf das Leben nach technokratischen und kommerziellen Ausrichtungen haben nun einmal ihren Preis. Um die wahren Ursachen zu überdecken und die Geschäfte anzukurbeln, musste noch ein dämonisiertes Virus her. Denn sonst müsste man neben unserem Lebensstil, der Globalisierung und damit auch die Folgen der landwirtschaftlichen Massenproduktionen hinterfragen. Und damit sind zu viele kommerzielle Interessen verbunden.
 
Die Tiere, die auf jeden Fall zu unschuldigen Opfern werden und meistens nicht einmal auf eine anständige Art getötet werden, können sich nicht wehren. Man möchte sich ihren Elendsschreien anschliessen, auch wenn diese niemand hören will oder zu hören bekommt.
 
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Hinweis auf die HI-Virusgeschichte
Kontrapunkte: "HIV/AIDS – eine geniale Geschäftsidee", aufgezeichnet und dokumentiert von Martin Eitel, Heilbronn D.
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