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BLOG vom 29.04.2009


Schweinegrippe: Die neue Seuche, die aus Genlabors kommt
Autor: Walter Hess, Publizist, Biberstein CH (Textatelier.com)
 
Als saublöd betrachten uns, das gewöhnliche Volk, nach dem Vogelgrippe-Theater (2007), das sich als ein einziger grosser Flop erwiesen hat, die in die Pharmapropaganda eingespannten Behörden schon wieder! Man hat jetzt einfach das Wort „Vogelgrippe“ durch „Schweinegrippe“ (Originalton: Swine Flu, dem momentanen Suchmaschinen-Hit) zu ersetzen, einige geografische Begriffe zu ändern und kann die alten Drehbücher hervornehmen. Zudem hat man wiederum jede Diskussion über die Ursachen zu meiden. Und die Medien scheinen geradezu geil, ja süchtig auf solche Scharlatanerien zu sein. Sie veranstalten ein überzogenes, sich ständig aufschaukelndes Theater auf der Ebene der Oberflächlichkeit, eine Zumutung für jeden denkenden Menschen. Man kann ja schliesslich nicht ewig Steueroasen und das Bankgeheimnis als letzter Bastion des Datenschutzes heruntermachen. Also muss eine neue Sau durchs Dorf getrieben werden, wie der publizistische Fachjargon für neue heisse Dauerbrenner heisst.
 
Ursachenfrage wird ausgeklammert
Als neue Sau dient das „unberechenbare“ Schweinegrippevirus, dem ausgerechnet Mexiko als Heimatland zugewiesen wurde, obschon es auch im Südwesten der angrenzenden USA Infektionsfälle geben soll. Dadurch erleidet Mexiko einen riesigen wirtschaftlichen Schaden.
 
Diesmal ist die Virenherkunft also nicht der Dschungel, sondern die bettelarme Siedlung La Gloria in Veracruz 150 km östlich der mexikanischen Hauptstadt. Die Einwohner vertreten die Ansicht, dass die Seuche aus einem amerikanisch-mexikanischen Schweinemastbetrieb stammt oder direkt aus den USA importiert wurde. Solche Anlagen verderben mit ihren stinkenden Abwässer das Trinkwasser der darbenden Menschen. Auch damit sind gewisse Bezüge zu den USA gegeben, die auch der Direktor des Nationalen zentrums für epidemiologische Kontrolle, Miguel Ángel Lezana, vermutet.
 
Diese innovative Viren-Neuentwicklung soll angeblich Bestandteile von Schweine-, Vogel- und Menschenviren enthalten. Wenn es dieses fürchterliche, „vollkommen neuartige“ Virus, das laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Gefahr einer weltweiten „Grippe-Epidemie mit vielen Todesopfern wie seit 1968 nicht mehr in sich birgt“, tatsächlich geben sollte, würde ich eine Antwort auf die Frage erwarten, welchem Genlabor denn dieses wirklich entsprungen ist – wohl eher einem US-amerikanischen statt einem mexikanischen. Zumindest müsste man knallharte Abklärungen treffen.
 
Das für Notfälle zuständige Strategische Gesundheitsoperationszentrum der WHO (Strategic Health Operations Centre) ist im Einsatz und kann sich wieder profilieren, und es steht in ständigem Kontakt mit Behörden in Mexiko, den USA und weiteren Ländern Mittelamerikas – aber die entscheidende Frage nach Ort und Art der Entstehung des Virus’ wird zweifellos ausgeklammert. Man weiss über das Virus zwar wenig, hat aber immer schnell einen Namen parat: Grippevirus vom Typ A (H1N1), also ein verändertes H5N1-Asia-Vogelgrippevirus, das uns allen ja so vertraut ist. Inzwischen wird ein neuer Name gesucht, damit die unschuldigen Schweineproduzenten (wahrscheinlich sind damit nicht die Eber gemeint) vor wirtschaftlichem Schaden geschützt werden. Möglicherweise wird man sich auf Neue (neuartige) Grippe einigen und diese in den kommenden Jahren fortlaufend nummerieren. Der Möglichkeit, von einer „Nordamerikanischen Grippe“ zu sprechen, wird man zum Schutze des lädierten Ansehens der aggressiven Weltmacht USA tunlichst zu unterlassen haben.
 
Laut den WHO-Experten enthält das neue Influenzavirus Erbgut aus dem klassischen Schweinegrippevirus, das erstmals im Jahre 1930 in den USA nachgewiesen wurde, damals eine verhängnisvolle Durchimpfung der Bevölkerung auslöste; ein anderer Teil wird von Vogelgrippeviren beigesteuert, und schliesslich enthält der neuartige Erreger auch Erbgut aus menschlichen Grippeviren. Wir haben es also mit einer regelrechten viralen Paketlösung zu tun – solche sind heute ja gang und gäbe. Stellt man die Dauer der bisherigen Evolution von etwa 3,8 Milliarden Jahren der momentan rasend schnellen Viren-Evolution gegenüber, kommt man unwillkürlich zur Vermutung, dass die mit Viren unbekümmert hantierenden modernen Menschen, die sie als Modellsysteme für molekularbiologische Studien einsetzen, der Auslösefaktor für die innert kurzer Zeit immer heftiger grassierenden Virenseuche ist. Es gibt Viren, die als Vektoren (Träger) für Gentransferexperimente in so genannten Eukaryonten dienen müssen, das sind Organismen, die einen typischen Zellkern haben. Und diese Botendienste sind innerhalb und ausserhalb der Labors gefährlich:
 
Schweineviren-Behälter im Intercity explodiert …
Wie schon zu den Zeiten der Vogelgrippe bekannt wurde, gehen Labors mit den Viren ausgesprochen schlampig um. Das neueste Beispiel dafür ist die Explosion eines fehlerhaft verpackten Trockeneis-Behälters mit einer Variante des Schweinegrippevirus, wie es hiess, im Intercity-Zug nach Genf. Nach Angaben der Waadtländer Kantonspolizei war ein Techniker des Nationalen Zentrums für Influenza nach Zürich gereist, um 8 Behälter abzuholen, von denen 5 eine „ungefährliche Variante des Schweinegrippe-Virus“ enthielten – was immerhin das virale Herumlaborieren belegt. Die Viren waren im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) für das Genfer Zentrum bestimmt, um dort einen Test zur Erkennung der Schweinegrippe zu entwickeln.
 
Die Behälter waren in einer dreifachen Verpackung hermetisch gesichert und mit Trockeneis gekühlt, laut Laurent Kaiser, Leiter des Genfer Laboratoriums für Virologie, „nach den gängigen Regeln verpackt“. Wie Figura zeigte. Während der Zugfahrt mit dem Intercity 730 St. Gallen–Genf bildete sich durch austretendes Gas im Innern des Behälters ein Überdruck. Um 18.39 Uhr, als sich der Zug kurz vor dem Bahnhof Freiburg befand, kam es zu einer Verpuffung. Der Transporteur und eine Reisende erlitten dabei leichte Verletzungen und wurden anschliessend medizinisch betreut. Der Techniker traf im Zug erste Massnahmen, um die geborstenen Teile seines Behälters einzusammeln und das Zugpersonal zu informieren. Er hat wohl auch die Viren aufgelesen ... Der Chef-Virologe aus Genf gab Entwarnung. Der BAG-Sprecher Patrick Mathys räumte gerade noch ein, dass davon höchstens „leichte Grippesymptome“ ausgelöst werden könnten – es habe sich um ein menschliches Versagen beim Verpacken gehandelt. Solche Viren werden täglich herumgekarrt, zum Teil auch per Post, was ein Hinweis auf die Dimensionen der Manipulationen geben mag.
 
Wer überwacht die Genmanipulatoren?
Für mich besteht kein Zweifel daran, dass sich die Virenseuchen und die Grippe in ihren immer schrecklicheren Ausprägungen, die inzwischen zur Menschheitsbedrohung zu werden scheint, auf dieses Herumstochern in den Genen durch liederliche, versagende Forscher, deren Tun nicht überwacht wird, zurückzuführen ist. Das wird von den Behörden und den Medien tunlichst verschwiegen. Schweine sind so wenig schuld an der Schweinegrippe wie die Maulwürfe am Ochsenmaulsalat, aber sie können als Überträger genmanipulierter Substanz dienen.
 
Virenseuchen (Pandemien als intensivere Form einer Epidemie) sind der Wirtschaft höchst willkommen, dienen sie doch der Absatzförderung etwa von Tamiflu (Oseltamivir) von Roche, in dessen Propaganda sich die WHO einspannen liess, und der Profilierung von Gesundheitsbehörden und des Krankheitsgewerbes insgesamt. Das Unternehmen Roche hat 3 Millionen Dosen des Antivirenmedikaments auf Lager, und die Produktion wird gerade hochgefahren (ähnlich wie die Dollar-Produktion im Rahmen der Schrottproduktion). Eine wirksamere Werbung von Milliardenwert als durch die Förderung einer Massenhysterie, die zum Impfen und Tamiflu-Schlucken anregt, kann man sich gar nicht denken (WHO-Slogan: Gefahr für die öffentliche Gesundheit von internationalem Ausmass"). Die Roche-Aktie hat in den beiden letzten Tagen um 4,9 % zugelegt.
 
Ich habe einen kleinen Teil meiner beruflichen Laufbahn zu Beginn der 1960er-Jahren in Roche-Labors zugebracht, ein wertvolles Lehrstück, das mein Leben geprägt hat. Seither lasse ich mir nicht mehr jeden Nonsens aufbinden, was wohl für jeden gilt, der tiefere Einblicke in chemische und gentechnologische Abläufe hat.
 
Auf solch einem Hintergrund erkennt man denn auch ohne Weiteres, dass die jetzigen Schweinegrippe-Diskussionen und -Massnahmen nichts mit Wissenschaftlichkeit zu tun haben, sondern vielmehr mit der Unterdrückung und Manipulation der zu globalisierenden Menschheit durch eine weltweit koordinierte Angstmacherei. Die WHO ist die Zentrale, und die nationalen Filialen (Gesundheitsämter) spielen unterwürfig mit, auch das schweizerische Bundesamt für Gesundheit (BAG), das einen „Sonderstab Pandemie“ einsetzte, zu dem wohl bald auch noch Psychologen beigezogen werden dürften … Man könnte viel Geld sparen, wenn man diese Unterorganisationen gleich abschaffen würde, da sie ohnehin nur die Globalvorgaben nachplappern, vollziehen und keinerlei eigene Gedanken verschwenden. Sie setzen die mehrstufigen Weltseuchenpläne um, nach dem Vorbild der Terrorbekämpfung. Wenn gerade nichts läuft, suggeriert man erhöhte Gefahren durch eine Heraufsetzung der Pandemie-Stufen nach WHO-Vorgaben, die jetzt auf 4 („Kleinere Herde von Mensch-zu-Mensch-Übertragungen im Ursprungsland“) von 6 angelangt ist. Schliesslich muss man den zu unterdrückenden Menschen gelegentlich etwas Neues bieten. Bald werden wir alle mit einem Mundschutz in der Gegend herumlaufen, eine relativ günstige und durch ihre Augenfälligkeit werbewirksame Massnahme.
 
Geradezu amüsant ist (abgesehen von der Tragik von Einzelschicksalen) der Umgang mit den Verhältnismässigkeiten. So sterben jedes Jahr weltweit zwischen 250 000 und 500 000 Menschen an der normalen Grippe, meistens bedauernswerte, geschwächte Menschen, denen die Grippe, die in immer schwereren Formen daherkommt, dann noch den Rest gibt. Am neuen Schweinegrippeerreger sollen seit Mitte April 2009 in Mexiko über 1300 Menschen erkrankt und über 100 gestorben sein, diesmal eher junge. Gemäss WHO-Webseite www.who.int gab es am 28.04.2009 in Mexiko gerade 26 bestätigte Fälle, wovon 7 gestorben sind. Der Rest ist Spekulation. Am Radio DRS hörte ich heute gleichentags, die Zahl der Toten erhöhe sich stündlich. Das dient der Dramatik.
 
Wenn griffige, beeindruckende Zahlen fehlen, muss man sich eben mit dem Ausdruck der Besorgnis zufrieden geben: Die Weltgesundheitsorganisation zeigte sich besorgt und erklärte, um der Propagandawirkung Genüge zu tun, die Schweinegrippe habe das „Potenzial für eine Pandemie“, also einer die Kontinente übergreifenden Ausbreitung. Es sei aber noch zu früh zu sagen, ob es dazu komme. Die WHO rief zu weltweiter Wachsamkeit auf, manipuliert die Gefährlichkeitsstufen nach Belieben. Und jetzt wird jede Grippe, jeder Schnupfen, zum Verdachtsfall. Jedes Spital ist stolz darauf, seine pandemische Kompetenz aufgrund eines hüstelnden und leicht fiebrigen Patienten unter Beweis stellen zu können; das Spital Baden AG/CH hat dieses Glück und hat einen jungen Mann als Verdachtsfall isolieren dürfen. Weil ich kürzlich einen Mexikanischen Salat mit Kidney-Bohnen und Maiskörnern verzehrt habe, würde ich gern auch als Verdachtsfall verarztet (aber bitte nicht geimpft oder mit Tamiflu vollgestopft!) werden. Soweit mein Beitrag aufgrund des Aufrufs zur besseren Selbstbeobachtung.
 
In Mexiko wurden Restaurants, Museen, Discobars und ganze Sportstadien geschlossen, weil das Schweinegrippevirus von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Wollte man alles behördlich im Griff halten, müsste man alle Menschenkontakte, Händedrücke und die Küsschen-Küsschen-Grüsse verbieten. Und in erster Linie müssten Reisen nach Nord- und Mittelamerika strikte untersagt werden.
 
Hier hören dann die Schutzmassnahmen definitiv auf. Man darf bei Flügen aus den USA nach Europa weiterhin problemlos Schweinfleisch essen. Die Gefährlichkeit ist nullkommaplötzlich beendet, wo wirtschaftliche Interessen tangiert werden. Die Geschäfte dürfen unter der globalen Inszenierung nicht leiden; Länder mit einer schwachen Wirtschaft sind davon ausgenommen.
 
Die Grippeseuchen müssten Anlass sein, die Viren-Manipulationen genauer zu beobachten und ihre Wirkungen zu hinterfragen. Der Neoliberalismus aber versucht, auch aus den Folgen noch ein Geschäft zu machen. Die Menschheit bestimmt, wie lange sie noch auf all die faulen Tricks hereinfallen und alles kritiklos mitmachen will.
 
In der Siedlung La Gloria in Mexiko hat ein kleiner Knabe an einer Demonstration gegen den in den USA verwurzelten Schweinemastbetrieb teilgenommen. Er trug ein eigenhändig gemaltes Plakat mit einem durchgestrichenen Schwein bei sich. Darauf hatte er PELIGRO (Gefahr) geschrieben. Noch gibt es also intelligente Menschen, die den Ursachen zugewandt sind. Solche Ausnahmen stimmen zuversichtlich.
 
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