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BLOG vom 03.08.2009


Gesundheitsbehörden: Die wahren Verschwörungstheoretiker
Autor: Walter Hess, Publizist, Biberstein CH (Textatelier.com)
 
Mit allen Mitteln muss die Schweinegrippe herbeigeschnorrt werden: „Die Pandemie kommt – und das ist kein Witz“, ist der Titel einer rund 3 Millionen CHF teuren so genannten „Informationskampagne“ des in seiner heutigen Ausgestaltung zweifellos überflüssigen schweizerischen Bundesamts für Gesundheit (BAG). Es übt sich vor allem in Krankheitsförderungen und in Propaganda für das Kranksein und verbreitet Ängste, um Menschen für Massenimpfungen (am liebsten für eine totale Durchimpfung der Gesamtbevölkerung) gefügig zu machen – ein riskanter, ja unverantwortlicher Massenversuch, wie selbst Experten aus der Medizinbranche feststellen.
 
Kein Mensch kann wissen, wie sich das Grippchen weiterentwickeln wird, ob es abklingen oder zu gefährlichen Formen mutieren wird. Die EU, die sich willig in jeden Krieg, auch in Psychokriege, einspannen lässt, macht dennoch ebenfalls in dramatischen Prophetien: Laut der Medienagentur AFP erwartet sie im Herbst 2009 „einen dramatischen Anstieg der Schweinegrippe-Fälle in Europa“. Eine Vervielfachung der derzeit rund 24 200 Fälle auf eine Million Erkrankte sei sogar „sehr konservativ“ geschätzt, sagte der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Europäischen Parlament, Jo Leinen (SPD), der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ gegenüber, die Stimmung aufheizend. Der Zweck der üblen Fantasien: Massenimpfung.
 
Impfschäden werden in Kauf genommen
Die Ministerien für Krankheitssicherheit, wie ich sie einmal nennen will, gehen förmlich über Leichen: Wenn die bereits teilweise kassenpflichtigen Gifte wie das im Vordergrund stehende Tamiflu bei Kleinkindern und Schwangeren zu Schäden führen können, weshalb denn sollen eigentlich Grosskinder heil davonkommen? Das Medikament wurde im Schnellzulassungsverfahren durchgepeitscht. Das Tamiflu ist ein Anti-Virus-Chemotherapeutikum, welches das Enzym Sialidese (Neuraminidase) hemmt und zur Blutverdickung führt – mit allen Folgen.
 
Mit Tamiflu dürfen in der Schweiz selbst schwangere Damen und ihre Leibesfrucht unter Umständen geschädigt werden: Der Arzt soll Nutzen und Risiken für Mutter und Kind abwägen – als ob es irgendwo einen Arzt gäbe, der bei der gegenwärtigen Erfahrungslage dazu imstande wäre. Oder sind Ärzte halt doch allwissende Götter? Bei Kindern unter einem Jahr empfiehlt das BAG eine medizinische Überwachung, falls die Babys die Medikamente erhalten haben, wobei es keine Kinderdosierungen gibt ... Wenn die Kleinkinder erstickt sind, nützt dann die Überwachung noch viel! Bleibt es im günstigeren Fall bei einer Erkrankung, kann gleich weitertherapiert werden – bezeichnend für den heutigen Medizinbetrieb mit seinen iatrogenen (durch ärztliche Tätigkeit verursachten) Schäden.
 
Solch eine Mentalität ist kriminell; gleichwohl wird sie vom Medienmainstream kritiklos verbreitet. Und über den obligatorischen Krankenkassenbeitrag muss ich in der Schweiz die Impfungen der Impfbereiten und der zur Impfung gezwungenen, zu denen ich nicht gehöre, und die Folgen der damit verbundenen Gesundheitsschädigungen zu all dem Elend noch bezahlen. Der Bremer Pharmakologe Peter Schönhöfer sagte zum „Tagesspiegel am Sonntag", dass in den USA bereits in den Siebzigerjahren ein Impfstoff gegen Schweinegrippe zurückgezogen werden musste, da es dort bei Impfungen zu einer „auffälligen Häufung überschiessender Immunreaktionen mit Nervenlähmungen" gekommen sei. Der neue Impfstoff ist nach dem gleichen Muster gestrickt. 2 Studien der britischen Health Protection Agency (HPA) haben herausgefunden, dass fast die Hälfte der Kinder nach der Einnahme des Medikaments über Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafprobleme bis hin zu Veränderungen im Verhalten klagen. Der Anteil britischer Schüler, die auf Grund von Tamiflu Nebenwirkungen erleiden, sei „hoch“, stellen die Forscher fest. Am bitteren Ende wird niemand zur Rechenschaft gezogen.
 
Die Schädigung von Kindern, die sich nicht wehren können, ist ein besonders gravierendes Delikt. Wenn infantil gebliebene Erwachsene so blöd sind und die Impfung über sich ergehen lassen, hat die verdiente Strafe eine andere Qualität.
 
Werbung kann und darf alles
Der Schweizer Komiker Beat Schlatter, der den BAG-Pandemie-Unsinn verkünden darf, ist mir sympathisch. Er kann damit sein sicher instabiles Einkommen aufbessern. Ich gönne ihm das von Herzen, und er erfüllt seinen Auftrag denn auch gut. Und die Zürcher Kommunikationsagentur Krieg Schlupp Bürge/Springer & Jacoby (KSB/SJ) setzt zweifellos nur das BAG-Gedankengut um, ansonsten sie nicht zum Zuge gekommen wäre. Aber der Auftrag als solcher ist ein hirnverbrannter Blödsinn.
 
Woher denn will das von peinlichen Pannen und Fehleinschätzungen reich gesegnete BAG denn eigentlich wissen, wie sich das betont harmlose Schweinegrippchen entwickeln wird? Mir ist im Leben noch kein ernst zu nehmender Prophet begegnet. Selbst auf Wetterpropheten ist nur teilweise Verlass. Doch das unendlich weise BAG sieht voraus, dass die Schweinegrippe „die halbe Schweiz“ ins Bett bringen könnte. Wer in solchen Fällen Grössenordnungen angibt, dem ist nicht mehr zu helfen und der dokumentiert eine schludrige Arbeit. Das ununterbrochene Händewaschen wird zur Bürgerpflicht erklärt, und wer leise hüstelt, hat einen verpflichteten Freipass, um die Arbeit zu schwänzen – auf Kosten der Wirtschaft.
 
Es ist nicht die Grippe, welche die öffentliche Ordnung einstürzen lässt, sondern das blödsinnige Getue in diesem Zusammenhang. Das konspirative Wirken der Gesundheitsbehörden basiert auf frei erfundenen amtlichen Verschwörungstheorien von der übelsten Sorte. Und niemand schreitet ein.
 
Weil das masslose Hochspielen der harmlosen H1N1-Grippe allmählich dem Dümmsten und Unkritischsten unter den Medienkonsumenten klar gemacht hat, dass hier mit Vermutungen und Befürchtungen Panik geschürt wird, hat selbst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ihre Kommunikationsstrategie ändern müssen, wollte sie sich nicht noch mehr der Lächerlichkeit aussetzen. Es wird jetzt nicht mehr jeder einzelne Bagatellfall von der Schweine- bzw. Amerikagrippe an die grosse Glocke gehängt, und auch nicht mehr alle Verdachtsfälle werden im Labor getestet. Die nationalen Vasallen wie das BAG spurten sofort, wie immer. Selber kam man nicht darauf. Dafür wurde nun die werbewirksame Angstmacherkampagne angezettelt, ein himmelschreiender Quatsch ihrerseits. Ich bin gespannt, wie lange sich dies der noch nicht hirngeschädigte Teil der Bevölkerung noch bieten lässt.
 
Mit einer lockeren Tonart will man umso mehr Wirkung erzielen. Die Aufmerksamkeit der Belustigten wird dann zu Pandemieplänen und zu den Spielen mit den Alarmstufen gelenkt, womit angedeutet wird, dass die Gemütlichkeit schon aufhören könnte.
 
Angstmacher-Methodik
Die Angstmacher bedienen sich der verschiedensten raffinierten Methoden, wie die Geschichte lehrt. Religionen erfanden dafür das Fegefeuer (inzwischen abgeschafft, weil selbst für blindgläubige Christen unerträglich), den Teufel und die Höllenqualen (noch in Betrieb). Das Schüren von Terroristenängsten ihrerseits dient dem Ausbau des umfassenden globalen Überwachungsstaats unter US-Oberhoheit, der bereits den Geldverkehr zu kontrollieren begonnen hat – die zweithöchste irdische Instanz direkt unter dem Oberkommando in New York und Washington, in dem die mächtige Finanzelite des Landes versammelt ist. Öffentliche Aufmerksamkeit und gute Geschäfte lassen sich auch mit Hilfe von Viren erreichen.
 
Das Einzige, was mir persönlich Angst macht: Dass die Öffentlichkeit dem Treiben so kritiklos zuschaut und auf jeden Trick hereinfällt. Kein Witz: Ich hoffe, dass im Herbst die WHO und das BAG für Monate unter Quarantäne gestellt werden, auf dass wir von weiteren irrwitzigen Kampagnen verschont bleiben.
 
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