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BLOG vom 02.08.2010


Homöopathie: nebenwirkungsfrei, billig, sanft und wirksam
Autor: Heinz Scholz, Wissenschaftspublizist, Schopfheim D
 
„Immer mehr Menschen erkennen, dass Krankheit mehr ist als eine lästige Funktionsstörung. Sie suchen ganzheitliche Methoden, um gesund zu werden und zu bleiben. Homöopathie ist eine natürliche und sanfte Methode, die den Menschen in seiner Ganzheit aus Körper und Seele sieht.“
(Dr. Barry Rose)
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„Hahnemann hatte Recht mit seiner Einsicht, dass Krankheiten keine isolierten Vorgänge im Körper sind, sondern Ausdruck einer Störung der Lebensenergie. Und Krankheiten werden nicht geheilt, wenn man die Symptome unterdrückt.“
(Georgos Vithoulkas, weltberühmter Homöopath, erhielt 1996 den Alternativen Nobelpreis)
*
„Homöopathie heilt und kostet wenig. Daran haben aber Pharmaindustrie und Schulmediziner kein Interesse. Deshalb wird alles unternommen, die Homöopathie in die Ecke zu drängen.“
(Georgos Vithoulkas)
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„Alternativmedizin im Kugelhagel“ oder „Streit um Homöopathie auf Kassenkosten“ oder „Homöopathie – nur Hokuspokus?“, diese oder ähnliche Titel waren ab Mitte Juli 2010 in vielen Tageszeitungen zu lesen. Grund war die provokative Forderung des SPD-Gesundheitsexperten Prof. Dr. med. Dr. sc. (Harvard) Karl Lauterbach, „man solle den gesetzlichen Kassen verbieten, die Homöopathie zu bezahlen“.
 
Dem Professor mit dem doppelten Doktortitel gehe es nicht um Einsparungen, sondern darum, dass die Homöopathie nicht helfe. „Und staatsgläubig, wie Lauterbach nun einmal ist, meint er, dass die gesetzliche Krankenversicherung den Bürgern die Nutzlosigkeit der Homöopathie vermitteln müsse, indem sie diese Therapieform grundsätzlich ausschliesst. Andernfalls, so seine Logik, glauben viele Patienten irrigerweise, dass Homöopathie tatsächlich heilen könne“, schrieb Bernhard Walker, Korrespondent der „Badischen Zeitung“ am 13.07.2010.
 
Als dies publik wurde, kam ein Sturm der Entrüstung auf. Wie kann es sein, dass ein Gesundheitsexperte den Bürgern vorschreibt, was ihnen gut tut und was nicht! Er hätte lieber auf die Nebenwirkungen von allopathischen Medikamenten hinweisen und vor deren Gebrauch warnen sollen.
 
In Zuschriften an die „Badische Zeitung“ war zu lesen, dass Patienten mit homöopathischen Medikamenten vielfach „kleine Wunder“ erlebt hätten.
 
Hansjörg H. aus Breisach meinte, dass Herr Lauterbach ein hochdotierter Arzt und Wissenschaftler ist, und nach Angaben auf seiner Internetseite (www.karllauterbach.de) keine eigene Praxis besitzt. „Diese stark wissenschaftliche Ausrichtung ist meiner Meinung nach das Problem für eine Akzeptanz der Homöopathie bei Herrn Lauterbach und anderen Kritikern“, so der Leserbriefschreiber.
 
Er weist dann noch daraufhin, dass ein guter Homöopath viel Erfahrung, Gespür und manchmal auch Intuition brauche, um ein passendes Mittel auszuwählen. Der Schreiber empfahl dem Professor, doch einmal Informationen bei einem homöopathischen Therapeuten oder seinen Patienten aus der täglichen Praxis einzuholen.
 
Etliche Leute, mit denen ich kürzlich darüber gesprochen hatte, waren richtig wütend. Hier einige Meinungen: „Es ist eine Unverschämtheit, wenn die Kassen die Behandlungen mit der Homöopathie nicht mehr bezahlen“; „Die Kassen müssten mehr homöopathische Medikamente bezahlen“ (Meinung einer Schopfheimer Apothekerin), „Ein Verbot zeugt von einer menschenverachtenden Arroganz“ und „Da stecken sicherlich die Lobbyisten der Pharmaindustrie dahinter.“
 
Olaf K. schrieb, dass eine Lobby den Menschen und Ärzten eine eigene Meinung abspricht. „Die Politik zeigt ihren wahren Sumpf“, formulierte der Leserbriefschreiber sehr drastisch.
 
Studien werden verbogen
Klaus L. ein weiterer Leser und seit 20 Jahren klassischer Homöopath, findet die Diskussion sehr bedauerlich und ist „geprägt von einem unversöhnlichen Hass, und beide Seiten nehmen sich nichts, sich seit 2 Jahren gegen das Schienbein zu treten“.
 
Ich bin wie dieser Schreiber der Meinung, dass sich die Wissenschaft gegenüber der Homöopathie nicht neutral verhält. Es werden laufend Studien verbogen oder nicht publiziert. Wer die Studien näher betrachtet, kommt zur Erkenntnis, dass Dinge in diese eingeflossen sind, die nichts mit Homöopathie zu tun haben. Studien, wie diese von der Berliner Charité oder die eines englischen Krankenhauses werden gar nicht berücksichtigt. Klaus L. weiter: „Hier rümpft man die Nase und sagt, das sei keine saubere Studie. Die vielen Heilungen, von denen Patienten berichten, werden damit abgetan: zufällig war der Höhepunkt der Krankheit erreicht und dann setzte eine Spontanheilung ein. Bildet sich unter homöopathischer Behandlung ein Tumor zurück, dann wurde falsch diagnostiziert (…)“
 
Ein besonders krasses Beispiel der Fehlerhaftigkeit war die Meta-Analyse von A. Shang, die in „Lancet“  im Sommer 2005 publiziert wurde (Vol. 366, S. 731, 2005). Nach Korrektur der statistischen Fehler wurde die Wirksamkeit der Homöopathie festgestellt. Shang und andere Autoren zogen zunächst 110 Homöopathie-Studien und 110 schulmedizinischen Studien mit deutlicher Wirksamkeit heran. Dann kam der Hammer - für mich unverständlich: Von diesen 220 Studien wurden nur 6 schulmedizinische und 8 homöopathische Studien herausgezogen, ausgewertet und dann publiziert. Es wurden also viele positive Studien fallengelassen. Die Autoren kamen dann zum Ergebnis, dass die Wirkungen der Homöopathie unspezifische Placebo-Effekte oder Kontext-Effekte seien. Diese Hypothese wurde durch eine Reanalyse nicht bestätigt.
 
Fazit: Man kann also durch die Auswahl von Studien „gewünschte“ Ergebnisse erzielen, die einem Auftraggeber genehm ist. Ein Auftraggeber, der viel Geld ausgibt, möchte auch für seine Präparate ein positives Ergebnis haben. Eine Zusammenfassung der Meta-Analyse finden Sie in der am Schluss erwähnten Internet-Adresse.
 
Dr. Corina Güthlin vom Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene der Uniklinik Freiburg (Sektion komplementärmedizinische Evaluationsforschung) kritisierte die Arbeit der Wissenschaftsredaktionen. Wenn die Redakteure von „Lancet“ die Studie von Shang vollständig gelesen hätten, wären sie zu einem ganz anderen Ergebnis gekommen.
 
Der Homöopath Klaus L. betonte des Weiteren, dass man mit Homöopathie nicht alles heilen könne. Aber die Erfolgsquote liege bei gut ausgebildeten und erfahrenen Kollegen und Kolleginnen zwischen 60 und 80 %.
 
Kein Wunder, dass bei der schulmedizinischen Behandlung einer Krankheit, die durch Symptombekämpfung gekennzeichnet ist, diese einfach in die Tiefe abgedrängt wird und oft wiederkommt. Die Krankheit verursacht immer mehr Kosten. Klaus L. hat dazu ein interessantes Beispiel: Eine Patientin hatte eine Gebärmutterblutung, die schulmedizinisch nicht gestoppt werden konnte. Was tun die Ärzte in so einem Fall? Sie entfernen die Gebärmutter, so auch bei der erwähnten Patientin. Ein halbes Jahr später zeigten sich rheumaähnliche Beschwerden in den Hüftgelenken. Die Patientin bekam zunächst Kortison, dann ein sehr teures Medikament, das Antikörper blockiert. Aber die Hüftgelenke schmerzten weiter. In ihrer Not suchte sie einen Homöopathen auf, der ihr für wenig Geld ein Medikament verschrieb. Die Beschwerden gingen drastisch zurück. „Die Verordnung fusste auf dem Gedanken, dass durch die OP die normale Monatsblutung unterdrückt wurde“, gab Klaus L. bekannt.
 
Empfehlungen für Homöopathie-Skeptiker
Früher war ich selbst ein Skeptiker, zumal ich analytisch orientiert war (ich war ja bis 2001als Arzneimittelanalytiker bei Novartis tätig). Ich dachte mir immer: Wie kann ein Mittel noch wirken, wenn nach der Potenzierung kein Molekül bzw. Atom mehr in der Lösung oder im Globuli ist? Ich habe mich im Laufe der Zeit eingehend informiert, und war von den Erfolgen, besonders bei Tieren und Kleinkindern, überrascht. Ich frage deshalb die Skeptiker, die immer behaupten, die homöopathischen Medikamente seien nicht besser als Placebos: Wie erklären Sie sich die Wirkung bei Tieren, Kleinkindern und Notfallpatienten (bewusstlosen Patienten)? Die wissen schliesslich nicht, ob sie ein Placebo oder ein homöopathisches Medikament bekommen.
 
Claudia Sofia Sörensen, Heilpraktikerin und Buchautorin, schrieb mir in einem E-Mail vom 12.07.2010 dies: „Jedem Homöopathie-Skeptiker empfehle ich, sich mit den unwiderlegbaren Erfolgen und Heilungen durch Homöopathie zu befassen, statt ein unreflektiertes Credo in den Äther zu schicken. Wer die enorme Wirkung eines besonders ,stark wirkenden Homöopathikums’  ‒ wegen der extremen Verdünnung (= Dilution)  – an sich oder an einem Patienten erlebt hat, der wird von selbst aufhören, von Placebowirkung zu reden (…).“
 
Anmerkung: Die unermüdliche Autorin hat übrigens auch E-Mails an den deutschen Bundespräsidenten, an den Gesundheitsminister und an RTL gesandt. Sie wies in ihren Schreiben auf Selbstheilungen und andere Erfolge der Homöopathie hin. Sie bat auch den Bundespräsidenten, er solle dafür Sorge tragen, dass sich ein Minister, der sich Gesundheitsminister nennt, nicht nur von Lobbyisten der Pharmaindustrie beraten lässt.
 
Noch einige Stimmen: Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte liess verlauten, „dass die Homöopathie in der Praxis effektiv und kostengünstig ist.“ Und der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller kritisierte laut dpa Verbotsforderungen als „Opportunismus“. Sogar die Pharmaindustrie hatte hierzu eine Meinung. Sie warnte vor Rationierung und einer Einheitskasse statt Wettbewerb.
 
Sanfte Hilfe für Tiere
Auch für das liebe Vieh gibt es ausgezeichnete homöopathische Medikamente. Und das Erfreuliche: Es gibt jetzt immer mehr Landwirte, die diese Mittel anwenden. Die Bäuerinnen und Bauern bekommen die Informationen durch Seminare. Sie sind nach den ersten Anwendungen überrascht, wie diese Medikamente gegen Hautkrankheiten, Euterentzündungen, Durchfall usw. wirken. Die homöopathischen Mittel können als sanfte und praktikable Alternative zur klassischen Tiermedizin  eingesetzt werden.
 
Die Vorteile einer solchen Behandlung sind Folgende: Kostensenkung, und die Milch kann ohne Unterbrechung weiter verwendet werden (z. B. keine Rückstände in der Milch im Gegensatz zur herkömmlichen Medikamenteverabreichnung).
 
Herbert Sigwart, Homöopath und Geschäftsführer von Naraya, dem führenden Homöopathie-Verlag in Deutschland mit Sitz in Kandern, betonte, dass es zahlreiche Doppelblindstudien gibt. So wurde 2009 eine Studie mit 525 neugeborenen Ferkeln publiziert. Die Hälfte der Ferkel stammte von Müttern, die mit einem homöopathischen Mittel gegen Escherichia-Coli-Diarrhöe behandelt wurden, die anderen erhielten ein Placebo. Das Ergebnis war eindeutig: Von den Ferkeln, deren Mütter ein Placebo bekommen hatten, erkrankten 23,8 % an Durchfall, von den homöopathisch behandelten nur 3,8 %. Eine hochinteressante Studie. Leider fehlt das Geld, um weitere Studien zu finanzieren.
 
Insgesamt gibt es über 100 randomisierte Therapiestudien in der Veterinärmedizin zur Wirksamkeit. 55 % der Studien sind positiv verlaufen.
 
Dass die Homöopathie bei Tieren wirkt, stellte auch Christina Müller, Haus Tannenhof in Ibach (Kreis Waldshut D), fest. Sie hat eine Ausbildung durch Vermittlung des ökologischen Landbaus bei einer Tierärztin durch etliche Kurse bekommen.
 
Christa Müller und ihr Mann haben eine Herde Muttertiere (Rinder), die vom Frühjahr bis zum Herbst auf Almendweiden in der Umgebung von Ibach sind. Sie gibt den Rindern bei Zukauf, Verkauf, vor dem Weidegang, bei Umstellungen und vor dem Transport zum Schlachter Phosphorus C 200. Dieses Mittel beruhigt die Tiere.
 
Sie mischt 20 Globuli Phosphorus C 200 mit 20 Tropfen der Bachblüten „Notfalltropfen“ (Rescue), mit 20 ml Alkohol und 250 ml Wasser. Diese Mischung kommt in eine Sprühflasche. 1 Tag vor und am Tag des Ereignisses werden die Nasen der Rinder mit dieser Mischung besprüht.
 
Das angegebene Mittel hilft nicht nur bei überängstlichen, übernervösen, schreckhaften, geräuschempfindlichen und gewitterängstlichen Tieren, sondern auch bei Menschen.
 
Christina Müller hat auch noch etwas ganz anderes in petto. Sie behandelt Kühe mit einer Frühjahrskur. Auch diese ist für den Menschen geeignet (jedoch in einer anderen Potenzierung). Das Rezept ist am Schluss des Berichts aufgeführt.
 
Wie sie mitteilte, geben Landwirte ihren Schweinen, bevor sie in den Schlachthof transportiert werden, solche oder ähnliche Sprühmittel auf die Schnauze. Dadurch wurde die Bildung von Stresshormonen im Tierkörper auf die Hälfte reduziert.
 
Frau Sörensen berichtete von ihrem Pudel, der unter einer schweren Pyodermie litt (er hatte jeweils bis zu 2 Handflächen grosse Eiterungen ), die durch Eitererreger (Streptokokken) hervorgerufen wurde. Die Pyodermie wurde zunächst mit einem allopathischen Mittel behandelt. Kein Medikament brachte eine Besserung. Wahrscheinlich wurde das Immunsystem des Tieres in Mitleidenschaft gezogen. Frau Sörensen behandelte ihren Hund mit Calcium hypophosphorosum D12. Nach jeweils anderthalb Tagen stand die Eiterung still, und nach 6 Tagen war der Pudel geheilt.
 
Sanfte Medizin beim Menschen
Unzählig sind die Erfolgsmeldungen bei Heilungen, die durch homöopathische Medikamente erzielt wurden. Es wurden sogar mit allopathischen Mitteln austherapierte Patienten erfolgreich behandelt. Hier einige Beispiele:
 
Claudia Sofia Sörensen behandelte ihre Zeckenborreliose so: „Die Behandlung dauerte 9 Monate lang. Allerdings habe ich am Anfang auch eine 28-tägige Behandlung mit dem Tetracyclin Doxymono 200 durchgeführt. Man sollte bei schweren Infektionskrankheiten durchaus eine schulmedizinische Behandlung lege artis durchführen. Die dadurch entstehenden Unterdrückungen und Schädigungen aber sollte man homöopathisch ausleiten. Entweder mit allen Regeln der Kunst im Sinne Hahnemanns bzw. der DHU oder aber auch nach Reckeweg (antihomotoxische Behandlung). Bei der Borreliose habe ich ausserdem die Nosode Borrelia burgdorferi, Präparat von Stauffen, eingesetzt.“
 
Frau Sörensen schilderte mir auch die erfolgreiche Behandlung ihres 9-jährigen Sohnes, der unter einer schweren und chronischen Mittelohrentzündung litt.
 
In meinem Bekanntenkreis litt eine 35-jährige Frau unter einer Kehlkopfentzündung. Sie hatte diese Entzündung schon einmal, und sie wusste, wie langwierig solch eine Erkrankung sein kann. Diesmal nahm sie Larynx/Apis comp. Globuli velati ein. Es ist ein anthroposophisches Arzneimittel, das bei Erkrankungen des Kehlkopfes verordnet wird. Nach 2 Tagen war sie ihre Kehlkopfentzündung los.
 
Prof. Herbert Köster (Homöopath und Universitätsdozent) schilderte in einer „Fliege-Sendung“ der ARD seine erstmalige Erfahrung mit der Homöopathie. Bei einem hoch fieberhaften Infekt nahm er Antibiotika ein. Er fühlte sich 8 Tage müde und schleppte sich mühsam durch die Praxis. „Nach der Einnahme des homöopathischen Mittels war ich am nächsten Tag nicht nur die Krankheit los, ich fühlte mich auch in einer Weise beschwingt, wie neugeboren, dass ich es kaum glauben konnte.“ Im Laufe der Zeit beobachtete der Arzt, dass auch schwierig zu behandelnde Krankheiten mittels Homöopathie geheilt oder gebessert werden können. Er nannte zum Beispiel die Neurodermitis, Rheuma, erhöhter Blutdruck.
 
Prof. Köster betonte auch, dass der Therapeut dem Patienten beim Eingangsgespräch genau zuhören sollte. Der Therapeut solle sich unbedingt Notizen machen. Dieses Vorgehen erleichtere die Diagnose. In der Regel dauert ein Eingangsgespräch 1 Stunde.
 
In der „Fliege-Sendung“ kam ein Workaholic zu Wort. Er war überrascht, dass sein Homöopath richtig zuhören konnte und „er war wie ein Beichtvater“. Er hatte auch das Gefühl, dass er verstanden wurde.
 
Wirksamkeit und Wirkungserklärung
Die Wirksamkeit von homöopathischen Medikamenten wurde in neuerer Zeit durch Studien eindrucksvoll bewiesen. Beispiel: Doppelblindstudie bei Asthma mit Asthma H Inj. der Firma Pflüger.
 
Dr. med. Klaus von Ammon, der an der Uni Bern Komplementärmedizin untersucht, arbeitet seit 7 Jahren an einer Studie zum Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom. Nach Auswertung der 1. Testphase hätten sich die homöopathisch behandelten Kinder gegenüber der Placebo-Testgruppe deutlich verbessert. Es wurden bei 80 % der Kinder Verbesserungen gesehen. Interessant ist, dass auch bei einer Behandlung mit Ritalin kein höherer Erfolg gesehen wurde.
 
Der Biochemiker Prof. Harisch von der Tierärztlichen Hochschule Hannover konnte experimentell beweisen, dass potenzierte Verdünnungen eine andere Wirkung haben als herkömmliche Verdünnungen. Diese Ergebnisse könnten den Schluss zulassen, dass das Potenzieren für die Wirksamkeit verantwortlich zeichnet.
 
Der Forscher verwendete für seine Experimente Verdünnungen bzw. Potenzierungen von Arsenicum album und Kalium cyanatum. Die Wirkungen wurden auf verschiedene Enzymsysteme geprüft. Und so gibt es eine ganze Menge von Heilungen und Wirkungsnachweise.
 
Wie wirkt Homöopathie?
Nun möchten wir uns die Frage stellen, wie die Homöopathie wirkt. Es gibt verschiedene Hypothesen zur Wirkung homöopathischer Heilmittel (laut www.pflueger.de). Es sind Folgende:
 
1. Durch die Potenzierungen werden im Trägerstoff bleibende strukturelle und/oder energetische Veränderungen hervorgerufen. Der Trägerstoff erhält auf diese Weise eine Art „Gedächtnis“. „Der Organismus ist in der Lage, über energetische Kopplung oder spezielle Sensorien diese Information im Krankheitsfalle zu verarbeiten, ansonsten bleibt sie wirkungslos“ (zitiert nach Pflüger). Diskutiert wird auch die Clusterbildung, Veränderungen der Wasserstoffbrücken, elektrophysikalische Phänomene wie Superradianz und Kohärenz von Schwingungsmustern.
 
2. „Durch die Lösung oder Potenzierung eines Stoffs wird im Wasser oder Alkohol ein bestimmtes Verhältnis der natürlich vorkommenden Isotope ausgewählt. Das Isotopenverhältnis der verschiedenen Wasserisotope ist charakteristisch für den ehemals gelösten Stoff und ist Träger der Information."
(Quelle: Firma A. Pflüger, Rheda-Wiedenbrück)
 
Wer sich für die Wirksamkeit der Homöopathie interessiert, dem sei die Arbeit „Drei Ansätze zur Erklärung der Homöopathie“ (siehe Internetadressen) ans Herz gelegt. Claus Fritzsche stellt in dieser sehr guten Zusammenfassung die Fraktion der kritischen Materialisten, die Fraktion der befürwortenden Materialisten und die Fraktion der Quantenphysiker gegenüber.
 
Kleines Fazit
Die Homöopathie ist eine sanfte, nebenwirkungsfreie, preiswerte und erfolgreiche Heilmethode, die nicht die Symptome unterdrückt, sondern die Selbstheilungskräfte des Körpers anregt. Homöopathie ist somit aktive Hilfe zur Selbsthilfe des Körpers.
 
Von Jahr zu Jahr gibt es trotz all den gezielt gestreuten negativen Meldungen mehr Anhänger dieser Heilmethode. Zahlreiche Studien belegen inzwischen eindeutig die Wirkung der homöopathischen Medikamente bei Tier und Mensch. Die Wirkung kann man sich heute noch nicht erklären. Es gibt aber einige Hypothesen, die derzeit diskutiert werden.
 
Ich wünsche mir, dass die Politiker und Gesundheitsexperten die Finger von einem Verbot lassen. Auch sollten die Kritiker einmal die bisher vorliegenden Studien zur Homöopathie näher betrachten und auch neutrale Untersuchungen vornehmen. Eine solche Aufgabe müsste eigentlich ganz reizvoll sein. Es ist aber alles eine Geldfrage, denn die Studien werden in den meisten Fällen durch die Industrie finanziert.
 
Auch den Redakteuren von Wissenschaftszeitschriften solle man ins Gewissen reden und ihnen empfehlen, vor einer Publikation die Studien sorgfältiger zu betrachten. Sobald jedoch Lobbyisten Einfluss nehmen, dürfte dieser Ratschlag für die Katz sein.
 
Anhang
Rezept „Frühjahrskur für Tiere“
Für die Stoffwechselunterstützung im Frühjahr und Herbst wird folgendes Rezept empfohlen:
 
Zusammensetzung:
1. Flor de piedra D6 (Steinblüte): regeneriert und entgiftet die Leber.
2. Solidago D6 (Goldrute): entgiftet die Nieren.
3. Haronga D6 (Harungana madagascariensis): regeneriert die Bauchspeicheldrüse.
4. Okoubaka D6: entgiftet den Darm, fördert die Entgiftung.
5. Berberis D12 (Berberitze): entgiftet die Nieren.
6. Carduus marianus (Mariendistel) D12: entgiftet die Leber, hält den Zuckerstoffwechsel aufrecht.
7. Taraxacum (Löwenzahn) D6: entgiftet Leber und Nieren.
 
Dosierung: Je 20 Globuli auf 250 ml Wasser + 20 ml Alkohol (mind. 30 %), 2-mal täglich auf die Nase gesprüht, 2 Wochen lang, nach der Kalbung 3 Wochen lang. Die Mittel bei abnehmendem Mond geben. Globuli nicht mit der Hand berühren!
 
Internet
www.badische-zeitung.de („Streit um Homöopathie auf Kassenkosten“, „Sanfte Hilfe für Tier im Stall“)
www.psychophysik.com/h-blog/?p=122 („Drei Ansätze zur Erklärung der Homöopathie“)
www.homoeopathie.at/downloads/wissenschaft/lancet-studie.pdf („Wirksamkeit der Homöopathie nachgewiesen!“)
www.psychophysik.com/h-blog/?p=95 („Überlegenheit der Homöopathie gegenüber Placebo: Kritik an Wissenschaftsredaktionen“)
 
Literatur
Fellenberg-Ziegler: „Homöopathische Arzneimittellehre“, Haug Verlag, Heidelberg 1975.
Fliege, Jürgen: „Sanfte Medizin bei Fliege“, Verlag Bio Ritter, Tutzing 2002.
Fliege, Jürgen: „Heiler bei Fliege“, Verlag Bio Ritter, Tutzing, 2003.
Kreuter, Josef Heinrich P.: „Die sanfte Art des Heilens – Homöopathie“, Falken Verlag, Niedernhausen 1989.
Rose, Barry: „Der grosse Familienratgeber Homöopathie“, Midena Verlag, Küttigen 1995 (Deutsche Ausgabe).
Walker, Bernhard: „Homöopathie – nur Hokuspokus?“, „Badische Zeitung“ vom 13.07.2010.
Zipperlen René; Ganter, Kathrin; Rehm, Siegrun: „Alternativmedizin im Kugelhagel“, „Der Sonntag“ vom 18.07.2010.
 
Hinweis auf einen weiteren Artikel zur Homöopathie im Textatelier
 
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