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BLOG vom 15.02.2011


Reaktionen auf Blogs (105): Schweizer, kein Volk von Mördern
Präsentator der Leserpost: Walter Hess, Publizist, Biberstein AG/CH (Textatelier.com)
 
Sind wir Schweizer ein schiessfreudiges Volk von unberechenbaren Mördern? Wenn man am Sonntag, 13.02.2011, ausländische Medien verfolgte, kam man eindeutig zu dieser Ansicht. An jenem Tag hat sich eine deutliche Mehrheit des Schweizervolks dafür ausgesprochen, dass Armeewaffen weiterhin in Privathaushalten („Gewehr im Schrank“) aufbewahrt werden dürfen, was unter anderem die Einsatzbereitschaft der Armee im Notfall enorm beschleunigen würde. Dass man den Soldaten und Staatsbürgern so viel Vertrauen entgegenbringen und ihnen so viel Verantwortungsbewusstsein auferlegen kann, wird ausserhalb der Schweiz kaum verstanden. Und vor allem im benachbarten und befreundeten Deutschland wurde von den dortigen Medien übereinstimmend kolportiert, in der Schweiz gebe es pro Jahr 300 Tote durch den Schusswaffengebrauch. Das würde bedeuten, dass es fast täglich zu einem Mord kommt. Da die Medien schon aus Quotengründen ja keinen Mord übersehen, müsste man ja täglich davon lesen. Doch sind Morde hier selten und werden medial entsprechend gross aufgezogen.
 
Es gibt sie schon, die Morde mit Schusswaffen aller Art – um einige besonders schlagzeilenträchtige zu nennen: 2001 stürmte ein mit verschiedenen Zivilwaffen ausgerüsteter, dienstuntauglicher Mann, der keine Armeewaffe besass, das Kantonsparlament in Zug und tötete dabei 14 Menschen. 2006 wurden die ehemalige Skirennfahrerin Corienne Rey-Bellet und ihr Bruder durch ihren Ehemann mit einer Armeewaffe erschossen. Ein Jahr darauf tötete ein Rekrut an einer Bushaltestelle eine junge Frau.
 
Mit der ominösen Zahl „300 Schusswaffentote“ bin ich von deutschen Freunden schon am Abstimmungssonntag konfrontiert werden – sie zeigten sich erschreckt über die desolaten Zustände in unserem Land. Eine liebe und entsprechend wohl auch um mein Heil besorgte Bekannte schrieb mir: „Gerade hörte ich vom Ergebnis der Volksbefragung zum privaten Waffenbesitz in der Schweiz: 57 % lehnen eine Verschärfung der Gesetze und Kontrollen ab. Und das bei 300 jährlich durch Privatwaffen getöteten Schweizern, höchste Todesrate in Europa. Habe ich das alles richtig verstanden??“
 
Heinz Scholz, dem ich viele Informationen verdanken, meldete: „Nach Angaben von RTL soll es pro Jahr 300 Tote durch Gebrauch von Schusswaffen in der Schweiz geben, das sei in Europa Spitze.
 
Stimmen diese Angaben?“
 
Beide Zuschriften zeigen die gebührende Skepsis solch verkürzten Angaben gegenüber – zu Recht. Die ominöse Zahl 300 stammt vom Lausanner Strafrechtsprofessor, Kriminologen und Sozialdemokraten Martin Killias. Zur Berner Zeitung sagte er, fast 300 Tote pro Jahr durch Armeewaffen seien sehr viel mehr, als er erwartet habe. Während bei Morden im öffentlichen Raum ganz klar die illegalen Waffen dominierten, seien es bei Familienmorden private und Ordonnanzwaffen.
 
Selbst dem Boulevardmedium „Blick“, das sicher keinen Bericht über einen Mord auslässt, schien diese Zahl „unfassbar“. Die Erklärung: Bei den üblichen medialen Verkürzungen werden einige Feinheiten ausgeklammert: im Wesentlichen der Umstand, dass es sich bei 260 von den 300 erwähnten Morden um Selbstmorde handelte. Es verbleiben also noch 40 „echte“ Morde. Und davon sind laut Killias’ Schätzung etwa 20 % auf einen Armeewaffeneinsatz zurückzuführen, also zirka deren 8 pro Jahr, was schon etwas anders als die 300 aussieht ...
 
Laut dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS existiert (noch) keine Statistik über den Anteil der Armeewaffen bei Tötungsdelikten (an Dritten). Zudem wurden von anderer Seite der Killias-Studie massive Mängel nachgewiesen, so dass sie längst zusammen mit anderem Studienmüll entsorgt war, jetzt aber wieder recycelt wurde, weil sie eine solch eindrückliche, runde Zahl enthält. Diese Studie diente der Unterstützung der Waffenschutzinitiative in der Frühphase, kam gerade vor der Behandlung in den eidgenössischen Räten auf den Markt und entfernte sich vor der wissenschaftlichen Gründlichkeit. So kam Killias, der sich auf eine stichprobenartige Opferbefragung stützte, zum Schluss, dass die leichte Verfügbarkeit von Waffen die Wahrscheinlichkeit für Suizide erhöhe, ohne dass von ihm der Motivationsgrad der Selbstmörder in Rechnung gestellt worden wäre. Später relativierte er: In einem Interview mit der „Neuen Luzerner Zeitung“ vom 04.08.2010 sagte er, eine Korrelationsstudie könne die Frage nach der Suizidursache nicht klären.“
 
Wer zum Selbstmord entschlossen ist, wird sich die Wahl des Tatmittels oder des Tathergangs genau überlegen und auf jeden Fall eine Lösung finden – eine Waffenbeschaffung ist ohnehin kein Problem. An Waffenbörsen kann man Repetier-, Jagd- und Matchgewehre, Halbautomaten, ausländische Ordonnanzgewehre, Revolver, Pistolen usf. kaufen. Von ihrer Selbstmordabsicht nicht vollkommen überzeugte Menschen werden Waffen eher meiden, weil sie garantiert tödlich wirken – es sind die effektivsten Tatmittel.
 
Die Initiative hätte aber nur die Armeewaffen erfasst, weil es ihr im Wesentlichen um eine Schwächung der Armee ging, nicht aber die Waffen in den Händen der Kriminellen. Weil man dies nicht öffentlich kundtun wollte, nahm man zu Wissenschaftsklitterungen und Verdrehungen und Verkürzungen Zuflucht.
 
Viele deutsche Medien üben sich jetzt in Verdrehungen und liederlich recherchierten Angaben, wie etwa der „Tagesspiegel“-Kommentar in der „Badischen Zeitung“ vom 14.02.2011: „Wenn es um die Verteidigung der Tradition geht, um das Festhalten an Ritualen, Mythen und Bildern, laufen in der Schweiz sachliche Argumente regelmässig ins Leere. 300 Suizide pro Jahr durch Schusswaffen, eine besonders hohe Zahl an Familienstreitigkeiten mit tödlichem Ausgang, die militärische Sinnlosigkeit der Bewaffnung im Haus angesichts der heutigen Bedrohungslage – nichts davon hat in der Diskussion um die Verschärfung des Waffenrechts in der Schweiz Wirkung gezeigt.“
 
Soweit das Zitat, das von sachlichen Argumenten nichts hält. Zum Beispiel von diesem: In Bezug auf die Mord-Statistik können wir es mit unseren geschätzten Nachbarland, das uns so in freundschaftlicher Verbundenheit so treu umsorgt aufnehmen: Wie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Mord#Kriminalstatistik 
nachzulesen ist, werden in der Schweiz trotz Gewehr im Schrank verhältnismässig weniger Menschen als in Deutschland getötet. Man müsste daraus schliessen, dass das Gewehr im Schrank zu weniger Morden führt ... laut Statistik ...
 
Zustimmungen aus Deutschland
In der Badischen Zeitung kommentierte der Leser Sebastian Meyer: „Mal wieder machen die Schweizer alles richtig!“ und Erich Senn: „Das Schweizer Volk lässt sich nicht entwaffnen und schon gar nicht weil es die Deutschen gerne hätten und das ist gut so.“
 
Und aus Berlin schrieb Martin Eitel (m.eitel@gmx.net) zu meinem Blog vom 13.02.2011 (Abstimmung in der Schweiz: Die Gewehre bleiben im Schrank), einen erstaunlich guten Einblick in unsere Verhältnisse bekundend:
 
Dem Schweizer Stimmvolk ist zu seiner Entscheidung zu gratulieren, mit der eine Verschärfung des Waffenrechts abgelehnt wurde. Bekanntlich können nicht nur die zuhause verwahrten Armeewaffen zweckwidrig verwendet werden. Auch Fahrzeuge können z. B. als Mittel zur absichtlichen Schädigung anderer Bürger verwendet werden und wurden es auch in der Vergangenheit schon häufig. Die Schweizer Bürger haben mehrheitlich erkannt, dass es den Befürwortern der Initiative nicht wirklich um den Schutz der Bürger ging, sondern um die Einschränkung der Freiheit.
 
Wer wirklich den Schutz der Bevölkerung vor Gewalt anstrebt, muss nämlich deren Ursachen bekämpfen. Eine der wesentlichen Ursachen für Gewalt ist die massenhafte Verschreibung von Psychopillen wie Ritalin etc. Schon vielen Kindern im Vorschulalter wird heute zunehmend das den Amphetaminen nahe stehende Ritalin gegeben unter dem Vorwand, sie litten an einem Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom. Aufgrund der Tatsache, dass diese Verbindung von Psychopillen und Gewalt bekannt ist, wurden selbst von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA entsprechende Warnhinweise verlangt. Es wäre also Aufgabe der Politik, den exzessiven Konsum solcher Psychopillen einzuschränken, wenn man wirklich am Schutz der Bürger vor Gewalt interessiert sein sollte. Aber natürlich mag sich die Politik aus Rücksicht auf die finanziellen Interessen der Anteilseigner der Pillenhersteller nicht mit der internationalen Pharma-Mafia und ihren Drückerkolonnen anlegen. Deshalb versucht man es auf die dummdreiste Methode über die Verschärfung des Waffenrechts, die die Schweizer Bevölkerung mehrheitlich zu recht als untauglich erkannt und erfreulicherweise abgelehnt hat.
 
Quellen:
 
Herr Eitel hat die Problematik auf den Punkt gebracht. Dass eine tiefgründige Ursachenbekämpfung offenbar ausserhalb des politischen Möglichen liegt, hat die sozialdemokratische Neo-Bundesrätin Simonetta Sommaruga gleich am Abstimmungssonntag bewiesen, den gleichentags geäusserten SP-Wünschen gerecht werdend: Sie will den Waffenhandel noch strenger regulieren – eine stillose Ankündigung am gleichen Tag, an dem das Volk sein Urteil abgegeben hat und an den bestehenden Zuständen nichts ändern will. Solche Ausrutscher werden vom Volk, das Mehrheitsentscheide akzeptiert haben will, nicht goutiert.
 
Die reglementierfreudige, stramme Sozialistin Sommaruga, die an der Volksabstimmung eine Schlappe eingefahren hat, will dem Bundesrat solche Vorschläge für eine Änderung des Waffenrechts unterbreiten: Mit polizeistaatlichen Vorschriften über die Markierung von Waffen soll gewährleistet werden, dass alle Besitzer einer Waffe bekannt sind, auch wenn diese mehrmals verkauft oder verschenkt wurde. Die Kantone sollten sich gegenseitig Zugang zu ihren Waffenregistern gewähren. Und Polizisten sollen einen Online-Zugang zu einem Register des Bundes bekommen, in dem als gefährlich eingeschätzte Personen erfasst werden, denen eine Waffe verweigert oder weggenommen wurde.
 
Offenbar ist es eine SP-Doktrin, was der berühmte Professor Killias sagte: „Alle Massnahmen, die beim Menschen ansetzten, also Menschen umerziehen, gewaltfreier machen und ähnliches hat insgesamt eine äusserst bescheidene Erfolgsbilanz.“ Ihn mit Medikamenten zu verändern und zu schädigen, das gelingt aber. Und statt die Ursachen anzugehen, baut man den Polizeistaat aus.
 
Waffen weg!
Einen wunderschönen Satz hat mir die Schriftstellerin Gabriele Röwer am 14.02.2011 aus Mainz D geschrieben: „Warum überhaupt Waffen weltweit? Weg damit! Deutschland als fast grösster Waffenlieferant voran! Das wäre mal ein evolutionärer Sprung!“
 
In meinem Antwort-Schreiben musste ich ihr recht geben – aber solche evolutionären Sprünge sind halt vor allem illusionär:
 
Liebe Frau Röwer,
es wäre der Idealfall, wenn auf alle Waffen verzichtet werden könnte. Aber die Menschen haben einander schon immer umgebracht – bereits der biblische Kriegsgott war ein Verherrlicher von Gewalt. Jahwe hat seine Zuneigung zu Israel meist im Krieg bewiesen. Angriffs- und Vernichtungskriege werden von ihm sogar gefordert. Der biblische Kriegsgott ist der Herr Zebaoth – der Herr der Heerscharen, und die christlichen Länder (vor allem die frommen USA) leben das heute noch voll aus – auch die Nato, an der sich Deutschland frohen Herzens beteiligt hat. Eine Verteidigungswaffe im Schrank scheint mir unter solchen aktuellen Voraussetzungen schon eine zweckmässige Vorsichtsmassnahme zu sein.
 
Die Schweiz hat noch nie einen Krieg begonnen und würde dafür auch einmal etwas Anerkennung verdienen. Dafür werden wir jetzt von ausländischen Medien als ein Volk von Mördern dargestellt.
 
Antwort von Frau Röwer:
 
Gerade weil es, worauf Sie in Ihrer heutigen Mail verweisen, stets, wie schon in biblischen und vorbiblischen Urzeiten, Kriege gab, gerade weil also die Bestie im Menschen, potenziert durch einen hypertrophierten Neocortex, immer destruktiver zu wüten droht, wünsche ich mir, trotz allem und immer wieder, zumindest versuchsweise, ethischer Utopist wie der Aargauer Philosoph Robert Mächler (1909-1996), es möge nicht so bleiben: „Die Kulturmenschheit verdient erst dann ihren Namen, wenn sie vom Kriegswesen nur noch historische Kenntnis hat" (siehe Robert Mächler: „Irrtum vorbehalten“, herausgegeben von Gabriele Röwer, Haupt Verlag 2002, S. 68).
 
Ich wünsche Ihnen eine gute Woche.
 
Herrn Mächlers und Frau Röwers Gedanken und Einsichten sind respektabel. Wir haben und leben eine Unkultur, sind religiös und historisch verbildet.
 
Bei einer Gewehrfreiheit aber kämen eben andere Mordinstrumente zum Zuge, wie die Geschichte beweist – Feuerwaffen kamen relativ spät auf den Markt, nach der Erfindung des Schwarzpulvers im 14. Jahrhundert. Küchenmesser kann man wohl kaum verbieten. Der Wunsch nach Frieden aber wird bleiben und leider nie erfüllt werden. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
 
Der nordafrikanische Flächenbrand
Was aus Nordafrika im Allgemeinen und Ägypten im Besonderen wird, lässt sich noch nicht abschätzen. Die USA und deren angegliederte Wertegemeinschaft mischeln wieder kräftig mit, und ob es ihnen gelingen wird, eine Art Demokratisierung ohne Einbezug muslimischer Weltanschauungen zu erwirken, steht in den Sternen bzw. im Halbmond. Es kommt darauf an, inwieweit das jetzt massgebende ägyptische Militär bereit ist, auf seine US-gesponserten Privilegien zu verzichten. Und wie weit sich der Unruheherd noch ausbreitet, weiss niemand – Saudi-Arabien ist über die USA masslos verärgert, und es scheint, dass sich in Arabien und Nordafrika neue Kräfteverhältnisse zusammenballen.
 
Das Dilemma wird von Martin Eitel in seiner nachstehenden Stellungnahme prägnant aufgezeigt. Er schrieb zu meinem Blog vom 31.01.2011 (Der westlich massiv geschürte Flächenbrand in Nordafrika).
 
Wir sollten uns darüber klar sein, dass die Einmischung der USA in die inneren Angelegenheiten Ägyptens nicht im Interesse der dortigen Bevölkerung erfolgt, sondern aus geostrategischen Interessen, wie sie die Politikberater von Kissinger bis Brzezinski immer wieder formulieren. Sicher lag es im Interesse des ägyptischen Volkes, einen Diktator loszuwerden. Das sollten wir respektieren, wie auch die „Revolution“ in der ehemaligen DDR akzeptiert wurde.
 
Wie die geschichtlichen Erfahrungen zeigen, mischt sich die US-Politik aber vorrangig dann in innere Angelegenheiten anderer Staaten ein, wenn es den US-Interessen dient. Die Einmischung in die inneren Angelegenheiten Ägyptens verfolgt letztlich vorrangig 2 Ziele: Zum einen handelt die US-Politik hier in der Tat aus wirtschaftlichen Zielsetzungen, die sich insbesondere aus dem Interesse an der Nutzung des Suezkanals ergeben. Zum anderen kann man annehmen, dass die Einmischung der US-Politik von AIPAC (= American Israel Public Affairs Committee) beeinflusst wird. AIPAC ging 1953 aus dem von der World Zionist Organisation (WZO) 1944 in Washington installierten Büro hervor. Ziel der Lobbyarbeit von AIPAC sind die Interessen Israels, und Israel hat ein Interesse an einer prowestlichen Politik in Ägypten.
 
Quellen zu AIPAC:
 
Soweit das Schreiben aus Berlin. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass China zwar ebenfalls überall auf der Erde hinter wirtschaftlich verwertbaren Gütern (vor allem Rohstoffe) her ist, sich aber im Gegensatz zu den USA nicht in die Politik souveräner Staaten einmischt, sich damit weniger Blössen gibt und sich kaum Feinde macht. Die westliche Arroganz aber hinterlässt peinliche Spuren, wenn sie aufgeflogen ist und es sich herausstellt, dass sie wieder einmal auf die falschen Pferde gesetzt hat.
 
Gedächtnisleistungen
Auf das Thema Gehirnschäden stösst unwillkürlich jener, der die grosse Politik mit kritischem Blick begleitet. In 2 Blogs befasste sich Heinz Scholz gründlich damit, beginnend am 08.02.2011 mit Gedächtnis 1: Vergesslichkeit, Fast Food, Hirnschrumpfung.
 
Rita Lorenzetti reagierte spontan:
 
Grüezi Herr Scholz
Gerade habe ich Ihr Blog gelesen. Vielen Dank für die klaren Worte. Auch mein Gedächtnis ist nicht mehr so flexibel. Und es ist vor allem gemächlicher.
 
Ihr Beitrag wirkt auf mich wie eine Aufmunterung, mit den Zeichen des Alterns so locker wie möglich umzugehen.
 
Freundliche Grüsse
Rita Lorenzetti
 
Dem Mittsommer entgegen
Und genau diese Bloggerin Rita Lorenzetti erhielt Post von Romi Staub (E-Mail: info@romistaub.ch. Sie bezog sich auf das Blog Jahreshöhepunkte: Mittsommer, längster Tag, Johannifest vom 24.10.2010:
 
Grüezi Frau Lorenzetti
Habe heute Abend ‒ statt zu schlafen ‒ im Internet gesurft und dabei zufällig Ihr schönes Blog gefunden.
 
Als Gründungsmitglied und Geschäftsführerin der Ökumenischen Tisch-Gesellschaft Symbolon freut mich dieser Text natürlich ganz besonders. Darum ist es mir auch ein Anliegen, Ihnen ganz herzlich dafür zu danken.
 
Auch für 2011 laufen die Vorbereitungen zum Johannifest in Gfenn (Weiler von Dübendorf ZH) bereits wieder: 25.06.2011. Ich würde mich sehr freuen, Sie da persönlich zu begrüssen und - sofern Sie mir Ihre Koordinaten zukommen lassen ‒ Ihnen sehr gerne rechtzeitig eine persönliche Einladung zustellen.
 
Mit Freude habe ich den Link zu Ihrem Blog sowohl auf unserer Facebook-Seite (Ökumenische Tisch- Gemeinschaft Symbolon) veröffentlicht, wie auch über Twitter (TischSymbol) gezwitschert :)
 
Herzliche Grüsse und alles Liebe
Romi Staub
 
Und so steuern wir in diesem kalten Februar 2011 bereits der Sommersonnenwende entgegen, begleitet vom allmählich einsetzenden Vogelgezwitscher, das erfreulicherweise an die nicht-martialischen Seiten des Lebens aufmerksam macht. Sie gibt es ja auch noch. Und in Schränken sind auch die Frühlingskleider verwahrt.
 
 
Hinweis auf die bisher erschienenen „Reaktionen auf Blogs“
03.02.2011: Reaktionen auf Blogs (104): Wie nebulös muss Klartext sein?
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