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BLOG vom 23.02.2011


Witze und Stilblüten: Freilaufende Bauern, Schweinshaxe
Autor: Heinz Scholz, Wissenschaftspublizist, Schopfheim D
 
Nun ist es wieder einmal an der Zeit, einige Witze zu publizieren. In einer Welt des Aufruhrs und in Zeiten von nicht gerade amüsanten Nachrichten können Witze eine Labsal sein. Bei unseren Wanderungen geht es oft heiter zu. Da werden Witze, Stilblüten und amüsante Begebenheiten erzählt, aber auch ernsthafte Diskussionen geführt. In der Regel überwiegen die heiteren Geschichten. Unsere Blogger und auch Leser des Textateliers.com übermittelten mir einige Witze für meine Sammlung. Das zeigt, dass auch dieser Leserkreis Humor hat.
 
Dazu ein Spruch von Wilhelm Raabe: „Humor ist der Schwimmgürtel auf dem Strome des Lebens.“
 
Und von Otto Julius Bierbaum stammt die allseits bekannte Redensart: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“
 
Freilaufende Bauern
Aus einem Schulaufsatz: „Meine Mama kauft Eier von freilaufenden Bauern.“
 
„Im Frühling legen die Hühner Eier und die Bauern Kartoffeln.“
 
Das ist wirklich in einer Schule in Hasel (Kreis Lörrach D) in den 50er-Jahren passiert. Die Schüler sollten über ihre Erlebnisse auf dem Schulweg in einem Aufsatz berichten. Ein Schüler schrieb: „In einem Garten war eine ältere Frau, die herumfurzte.“
 
Der Lehrer war höchst erzürnt. Da gab es Schläge für den Burschen und das zu Unrecht. Der Lehrer dachte wohl, das sei ein ungehöriges Wort. Aber er war auf dem Holzweg. Er kannte nämlich die alemannischen Ausdrücke nicht. Im Alemannischen heisst „furzen“ nämlich herumlaufen, herumackern. Die Frau im Garten furzte also nicht, sondern ackerte herum.
 
Stilblüten in Zeitungen
Die folgenden Stilblüten stammen aus meiner Sammlung.
 
„Die reiche Dame hatte einfach alles: Einen Baron, einen Hund (...) und zum Schluss hatte sie auch einen Mörder.“
 
„Ausser den schon genannten Chören sang auch der Frauenchor, der sich zum Höhepunkt des Festes mit den männlichen Kollegen vereinigte.“
 
„Fast alle Verurteilten waren 1973 wegen versuchter Republikflucht mit 2 bis 4 Jahren Zuchthaus bestraft worden, einige mit ihren Ehefrauen.“
 
„Schon damals gab es beim Zuchtverein Schwierigkeiten beim Decken von Ziegen. Der 1. Vorsitzende mit E. S. und A. S. an der Spitze musste sofort an die Arbeit gehen, um dieses wichtige Problem zu lösen.“
 
„In Mindelheim hat ein junger Mann einen anderen einen ,Langhaardackel' genannt. Prompt eilte der Angeknurrte zur Polizei und gab den krummbeinigen Tatbestand zu Protokoll.“
 
Ausreden von Verkehrssündern
Temposünder und andere Sünder im Verkehr haben die drolligsten Ausreden, wie das Regierungspräsidium Kassel im Internet kürzlich publizierte. Bei schriftlichen Entschuldigungen wurde deutlich, dass einige Sünder unter einer Rechtschreibschwäche litten. Hier einige Beispiele:
 
„Das vorausfahrende Fahrzeug bremste korrupt ab (…).“
 
„Ich bin mit meinen Nerven am Ende und habe mit einer schweren Kastritis zu tun (…).“
 
Eine Frau schrieb entschuldigend dies: „Tut mir leid, ich war zu spät und zu blöd (und blond bin ich auch noch).“
 
Ein anderer sah unbeleuchtete Verkehrsschilder nicht. Er schrieb: „Sie tauchen aus dem Dunkel auf, um sofort wieder zu verschwinden.“
 
„Ein Fussgänger kam plötzlich vom Bürgersteig ab und verschwand wortlos unter meinem Wagen.“
 
„Der Fussgänger hatte keine Ahnung, in welche Richtung er gehen sollte, also überfuhr ich ihn.“
 
„In einer Linkskurve geriet ich ins Schleudern, wobei mein Wagen einen Obststand streifte und ich – behindert durch die wild durcheinander purzelnden Bananen, Orangen und Kürbisse – nach dem Umfahren eines Briefkastens auf die andre Strassenseite geriet, dort gegen einen Baum prallte und schliesslich – zusammen mit 2 parkenden PkW`s – den Hang hinunter rutschte. Danach verlor ich bedauerlicherweise die Herrschaft über mein Auto.“
 
„Es regnete, und es war kein Alkohol …“
 
Ein ehrlicher Fahrer schrieb: „Ich habe noch nie Fahrerflucht begangen; im Gegenteil, ich musste weggetragen werden.“
 
Aus meiner Sammlung: „Ich konnte den Aufprall nicht verhindern – der Baum kam auf mich zu.“
 
„Es wurde schon viel über dieses gefährliche Nadelöhr gesprochen und geschrieben. Passiert ist bis heute allerdings noch nichts. Das soll nun anders werden“ (aus einem Bericht über eine unfallträchtige Strassenführung).
 
„Auf der Bundesstrasse 45 bei Neckargemünd kam am Samstag ein 55 Jahre alter Maurer vermutlich unter Alkoholeinfluss ins Schleudern.“
 
Frische Escargots
Hier ist einer der Lieblingswitze von Rolf P. Hess:
 
Eine Schwangere hat „Gluscht“ auf frische Escargots (Schnecken), und dies am späten Abend. Nachdem alle Läden geschlossen sind und der Ehemann alles für sie tun will, was er kann, fährt ins nächste Dorf und sucht ein kleines französisches Restaurant auf. Dort trägt er der jungen, attraktiven Kellnerin sein Anliegen vor: „Ich möchte frische Schnecken kaufen, und sie dann zu Hause zubereiten.“
 
Die junge Französin fragt nach dem Hintergrund dieses aussergewöhnlichen Wunsches, und als sie erfährt, dass die Ehefrau hochschwanger ist, fragt sie: „Im 8. Monat? Wie lange ist es denn her, seit Sie …“ Die Frau hat Erbarmen und verführt ihn in ihrem Zimmer. Nach dem Intermezzo schläft der Mann erschöpft ein. Als er um 1 Uhr morgens aufwacht, stürmt er mit den Schnecken in Panik davon, rast nach Hause, fällt beinahe aus dem Auto, verschüttet den Kübel mit den frischen Schnecken auf der Einfahrt.
 
Die Ehefrau, vom Lärm geweckt, kommt fuchsteufelswild zur Tür heraus und will eben eine Riesenszene machen. Der Ehemann ist geistesgegenwärtig und sagt zu seinen Schnecken: „Nun macht schon, nur noch ein paar Meter und dann sind wir endlich zu Hause!“
 
Schweinshaxe und ein Eunuch
Auf ihrem Weg zur Arbeit, am frühen Morgen, begrüsste eine Dame den Dorfmetzger immer sehr freundlich mit „Guten Tag Herr Meier“. Auf dem Heimweg rief sie dem gleichen Metzger jeweils „Guten Abend, Herr Gnagi" zu.
 
Eines Tages stellte Herr Meier sie zur Rede und fragte, weshalb sie seinen Namen jeweils ändere. Die Dame wies auf ein Schild in seinem Schaufenster: „Da steht es ja. Ab 4 Uhr heissi Gnagi.“
 
Rolf P. Hess teilte mir mit, dass in der Schweiz eine Schweinshaxe zum Nagen als ,Gnagi’ bezeichnet wird.
 
Was ist ein trautes Heim? Wenn man sich heim traut.
 
Rolf P. Hess erinnerte sich an seinen Berner Oberländer Freund Werner, der ihm vor einigen Jahr erzählte, dass er heutzutage oft Trennkost geniesse. Seine Frau esse zuhause, er im „Bären“.
 
Im Mittleren Osten wurde einem Schweizer Bundesrat, der die Gegend besuchte, ein Eunuch vorgestellt, der ebenfalls Schweizer Abstammung war. Sein Name war Eunuch M. Nach der Begrüssung fragte der Bundesrat den Eunuchen M. nach dem Ursprung seines Namens. Der Eunuch antwortete: „Vor Amtsantritt hiess ich Meier.“
 
Ein Israeli geht seit 25 Jahren jede Woche einmal an die Klagemauer. Als er gefragt wurde, was das gebracht habe, antwortete er: „Manchmal habe ich das Gefühl, gegen eine Wand zu reden.“
 
Der Soldat und die Nonne
Ein Soldat rennt eine Strasse entlang und trifft auf eine Nonne. Ganz ausser Atem fragt er sie: „Bitte, darf ich mich schnell unter ihrem Rock verstecken. Ich erkläre Ihnen das später, warum.“
 
Die Nonne war einverstanden. Kurz darauf tauchen 2 Feldjäger auf und fragen die Nonne, wohin der Flüchtige gerannt sei. Die Nonne zeigte in irgendeine Richtung.
 
Nachdem die Feldjäger sich entfernt hatten, kroch der Soldat unter dem Rock der Nonne hervor und dankte der Schwester im Herrn. Nun folgte die Erklärung: „Ich möchte nicht nach Afghanistan.“
 
Die Nonne zeigte Verständnis. Der Soldat sagte darauf: „Ich hoffe, meine Handlung war nicht zu frech, aber ich möchte Ihnen sagen, sie haben ein Paar tolle Beine!“
 
Die Nonne antwortete: „Wenn Sie etwas höher geschaut hätten, hätten sie ein tolles Paar Eier gesehen. Ich will auch nicht nach Afghanistan.“
 
Der schlaue Araber von Chicago
Ein alter Araber lebt seit mehr als 40 Jahren in Chicago. Er würde gerne in seinem Garten Kartoffel pflanzen, aber er ist allein und kann sein Feld aus Altersgründen nicht bestellen. Er schreibt eine E-Mail an seinen Sohn in Paris, der dort studiert:
 
„Lieber Ahmed, ich bin sehr traurig, weil ich in meinem Garten keine Kartoffeln pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn Du hier wärst, könntest Du mir helfen und den Garten umgraben.
Dein Vater.“
 
Prompt erhält der alte Mann eine E-Mail von seinem Sohn. „Lieber Vater, bitte rühre auf keinen Fall irgendetwas im Garten an. Dort habe ich nämlich ,die Sachen’ versteckt. Dein Sohn Ahmed.“
 
Keine 6 Stunden später umstellt die US-Army, die Marines, das FBI und die CIA das Haus des alten Mannes. Sie nehmen den Garten Scholle für Scholle auseinander, suchen jeden Millimeter ab, finden aber nichts. Enttäuscht ziehen sie wieder ab. Am selben Tag erhält der alte Mann wieder eine E-Mail von seinem Sohn:
 
„Ich nehme an, dass der Garten jetzt komplett umgegraben ist und Du Kartoffeln pflanzen kannst. Mehr konnte ich nicht für Dich tun. In Liebe Ahmed.“
 
Wo ist der Schirm?
Ein Jude vermisst seinen Schirm. Er verdächtigt ein Familienmitglied des Diebstahls. In seiner Verzweiflung sucht er einen Rabbi auf und fragt um Rat.
 
Der Rabbi sagte: „Rufe alle Angehörigen zusammen und spreche langsam die 10 Gebote. Wenn Du beim 7. Gebot ‚Du sollst nicht stehlen’ ankommst, wirst Du sofort merken, wer den Schirm gestohlen hat.“
 
Nach einer Woche sieht der Rabbi den Bestohlenen wieder und fragt, ob sein Rat erfolgreich war. Der Jude antwortet: „Ich tat, wie mir geheissen, ich begann die 10 Gebote vorzutragen und beim 5. Gebot ‚Du sollst nicht ehebrechen’, wusste ich, wo ich den Schirm gelassen hatte.“
 
Man sieht, auch ein Rabbi ist nicht unfehlbar!
 
Himmlischer Fussballspieler
Der Erzengel Gabriel erscheint einem Fussballspieler und sagt: „Höre! Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Dich. Zuerst die gute: Du bist auserwählt, nach Deinem Ableben in der himmlischen Fussballmannschaft zu spielen. Die schlechte: Du bist schon für nächstes Wochenende aufgestellt!“
 
Sagt der Fussballtrainer zum Reporter: „Könnten Sie nicht etwas langsamer sprechen? Meine Jungs können nicht so schnell rennen, wie Sie reden.“
 
Besoffener neben Pfarrer
Ein Besoffener, der nach Bier stinkt, setzt sich in der U-Bahn neben einen Pfarrer. Der Typ, mit zerknautschtem und fahlem Gesicht, zerzaustem Haar, offenem Hemd, lose hängender Krawatte, zerrissenem Jackett und Spuren von rotem Lippenstift im ganzen Gesicht. Er öffnet eine Zeitung und liest. Plötzlich fragt er den Pfarrer: „Sagen Sie, Vater, von was bekommt man Arthritis?“
 
Der Pfarrer: „Mein Sohn, man bekommt Arthritis vom ausschweifendem Leben, vom Rumhängen mit billigen, schamlosen Frauen, vor allem aber vom Alkohol, auch vom Sex mit Prostituierten und von mangelnder Körperpflege.“
 
Darauf der Besoffene: „Verdammt noch mal, so eine Sauerei.“
 
Der Pfarrer denkt, dass er vielleicht mit dem Betrunkenen zu hart ins Gericht gegangen ist und fragt im versöhnlichen Ton: „Seit wann haben Sie denn Arthritis, mein Sohn?“
Der Besoffene: „Hab ich doch nicht, aber hier in der Zeitung steht, dass der Papst Arthritis hat.“
 
Mann und Frau
Ein Mann wird von der Polizei angehalten. Der Polizist fragt: „Haben Sie nicht gemerkt, dass Ihre Frau und Ihre Kinder aus dem Auto gefallen sind?“
„Gott sei Dank“, sagt der Mann, „ich dachte schon, ich sei taub geworden.“
 
Ein stolzer Vater hat 6 Kinder. Er ruft seine Frau zu deren Missfallen immer „Mutter von Sechs“. Eines Abends auf einer Party brüllt er quer durch den Raum: „Mutter von Sechs, wir gehen jetzt.“ Sie antwortet: „Bin gleich soweit, Vater von Vieren.“
 
 
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Hinweis auf ein weiteres Blog über Witze von Heinz Scholz
 
Hinweis auf einen „Glanzpunkte“-Artikel von Heinz Scholz
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