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BLOG vom 10.03.2012


Nürnberg: Burg, Henkersteg, Ehekarussell, Schöner Brunnen
Autor: Heinz Scholz, Wissenschaftspublizist, Schopfheim D
 
Dr. Eleonore Blaurock-Busch vom Micro Trace Minerals Labor, Hersbruck (www.microtrace.de), hielt am 25.02.2012 im Hotel Sheraton Carlton in Nürnberg einen Workshop ab. Das Hauptziel war, Heilpraktiker über eine optimierte und pharmakologisch/medizinische-naturheilkundlich gerechte Anwendung von synthetischen und natürlichen Chelat-Substanzen bei chronischen Intoxikationen zu unterrichten. Zu dieser Veranstaltung wurde ich eingeladen, um 2 Vorträge über Schwermetalle und das Erkennen von Mangelerscheinungen und Vergiftungen zu halten. Darüber wird später berichtet.
 
Bevor ich nach Nürnberg fuhr, nahm ich Kontakt mit dem Ehepaar Ghislaine Nossen und Heinz Nossen auf und bat um ein Treffen. Ghislaine war bei Novartis meine Arbeitskollegin. Wir trafen uns dann am Abend des Freitags in einem Altstadtlokal.
 
Da meine Anreise schon am Freitag, dem 24.02.2012, mit dem Zug erfolgte, stand mir am Nachmittag genügend Zeit zur Verfügung, um die Nürnberger Altstadt per Pedes zu erkunden. Ursprünglich wollte ich unbedingt das Germanische Nationalmuseum besuchen, entschied mich jedoch nach der 5 ½-stündigen Zugreise für einen Fussmarsch durch die Altstadt zur Kaiserburg.
 
Das im Regierungsbezirk Mittelfranken und am Fluss Pegnitz liegende Nürnberg mit seinen 505 000 Einwohnern ist die zweitgrösste Stadt im Freistaat Bayern. Die Stadt war mir nur durch Hörensagen oder vom Schulunterricht bekannt. So wusste ich, dass zwischen Nürnberg und Fürth 1835 die 1. deutsche Bahnstrecke mit dem „Adler“-Zug eröffnet wurde, es in Nürnberg eine mittelalterliche Altstadt, eine imposante Burg, den Schönen Brunnen, das Dürerhaus und etliche bedeutende Museen gibt. Geläufig waren mir auch die berühmten Persönlichkeiten der Stadt wie Albrecht Dürer, Veit Stoss, Martin und Hans Behaim, Adam Kraft, Peter Henlein, Hans Sachs und Maria Sibylla Merian. In diversen Führern wird auch der ehemalige Bundeskanzler Ludwig Erhard zu den Nürnberger Persönlichkeiten gezählt. Er wurde jedoch in Fürth geboren.
 
Von einem Schulausflug her kannte das Reichstagsgelände um die Dutzendteiche, nicht aber die Altstadt. Hier fanden während des Dritten Reichs die Parteitage der NSDAP statt. Heute befinden sich in der Nähe das Stadion, die Meistersingerhalle und das Kongresszentrum. Von 1946−1948 wurden die „Nürnberger Prozesse“ in der Stadt durchgeführt. Im Buch „Der grosse Wendig“ steht darüber dies: „Die Siegerjustiz von Nürnberg war reine Besatzungswillkür und verstiess gegen grundlegende europäische Rechtsprinzipien. Diese Rechtsprechung wurde von der Bundesregierung auch nie anerkannt. Sie musste allerdings nach Besatzungsrecht hingenommen werden.“
 
Was ich noch nicht wusste, las ich in dem Baedeker-Führer von Nürnberg nach. Da kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Vorfreude war riesengross: Essen und Trinken haben in Nürnberg Tradition. So brachten es die Nürnberger Bratwürste und die Nürnberger Lebkuchen zur Weltberühmtheit. Und es gibt noch ganz andere Spezialitäten.
 
Im Hotel Sheraton Carlton bezog ich ein Zimmer. Das Hotel liegt unweit des Hauptbahnhofs. Das Bahnhofsgebäude wurde 1906 vollendet; es ist ein monumentaler Muschelkalkbau mit neurenaissance-barocken Mischformen.
 
Im Hotel wurde mir ein bebilderter Altstadtplan mit der Bezeichnung „Laufstrecke Altstadt“ (4 km umfasst die Strecke entlang der Stadtmauer) in die Hand gedrückt. Mit diesem Plan spazierte ich dann durch das Sterntor, bog in die Vordere Sterngasse ein und kam zur Königsstrasse. Diese ist auch vom Bahnhof durch das Frauentor zu erreichen. Es besteht aus dem Dicken Turm (vor 1400 viereckig errichtet, 1558 rund ummantelt), dem davor stehenden Schraubenturm mit eigenartiger schräger Wandgliederung und dem Stadttor.
 
Die Königsstrasse ist eine der Hauptgeschäftsstrassen der Stadt. Die Häuser stammen aus dem 19. Jahrhundert oder der Nachkriegszeit. Viele Häuser bestehen aus dem rötlichen Nürnberger Burgsandstein.
 
Mein Weg führte mich an der Mauthalle vorbei zur St. Lorenzkirche. Die Mauthalle ist ein monumentales Gebäude mit 84 m Länge, 20 m Breite und 29 m Höhe. Es ist eines der ehemaligen 12 reichstädtischen Kornhäuser.
 
Zerstört und wieder aufgebaut
Imposant ist die doppeltürmige, evangelische St. Lorzenzkirche. Sie ist der grösste und künstlerisch bedeutendste Sakralbau der Stadt. Besonders beeindruckend waren für mich das 13 m hohe Westportal mit seinem übergrossen Tympanon und die darüber befindliche Rosette. Erwartungsvoll betrat ich die Kirche. Am Eingang prangte ein grosses Schild mit dem folgenden Spendenaufruf: „Ihr Beitrag ist wichtig! Der Erhalt dieser Kirche kostet jährlich 380 000 Euro. Unser dringendstes Problem ist das undichte Hallenchordach.“ Die Gesamtkosten für die Reparatur werden auf 2 960 000 Euro veranschlagt.
 
In einem Schaukasten waren Bilder der zerstörten Langhalle und der sonstigen Gebäude zu sehen. Ein Japaner, der mit grossem Interesse die Bilder der Zerstörung durch die Alliierten in den letzten Kriegsmonaten des Zweiten Weltkrieges ansah, murmelte etwas vor sich hin und schüttelte den Kopf. Seine Ergriffenheit übertrug sich auch auf mich.
 
Ich konnte es gar nicht fassen, dass durch 38 Bombenangriffe über 90 % der historischen Gebäude und 40 % der gesamten Bausubstanz in Schutt und Asche gelegt wurden. Es war reine Willkür im Rahmen des Zerstörungswahnsinns der Siegermächte. Später sah ich in einer Auslage 3 SW-Fotos von zerstörten Häusern in der Augustinerstrasse. Man sah nur Ruinen mahnend in die Höhe ragen, an anderen Stellen waren riesige Schuttberge zu sehen.
 
Bewundernswert war der Aufbauwille der Bevölkerung. Im Baedecker ist dies nachzulesen: „Die bis zum Krieg in einer einzigartigen Weise erhaltene historischen Bebauung ging zwar 1945 zum grössten Teil zugrunde, doch ist es durch die Massnahmen der Stadtverwaltung und die Bemühungen der Bürgervereinigung gelungen, den Eindruck der geschichtlich gewachsenen Altstadt in erstaunlichem Masse zu bewahren.“
 
Dies kann ich bestätigen. Man sieht noch Ecktürmchen, verzierte „Chörlein“ (einstöckiger Erker aus Stein oder Holz) an den Wänden der Häuser, grosse Dacherker und schönes, oft erneuertes Fachwerk. Die eingefügten neuen Buntsandsteine sind natürlich gut zu erkennen. Aber das wird der Besucher nicht als besonders störend empfinden.
 
Zum Glück wurde wieder alles aufgebaut. Nach dem Krieg wurden nämlich Überlegungen angestellt, die zerstörte Stadt abzureissen und an einer anderen Stelle aufzubauen.
 
Frauenkirche, Schöner Brunnen
Gegenüber der St. Lorenzkirche befindet sich das Nassauerhaus. Es handelt sich hier um einen mittelalterlichen Wohnturm, der später eine schmucke Umgestaltung erfuhr. Auffallend sind ein zierliches Kapellenchörlein und die 3 Ecktürmchen.
 
Weiter zum Hauptmarkt, einem grossen rechteckigen Platz: Hier konnte ich den Schönen Brunnen, der im Krieg eingemauert war, und das Äussere der Frauenkirche bewundern. An der Front der Frauenkirche befindet sich eine Besonderheit, nämlich die Kunstuhr des Männleinlaufens. Jeden Mittag um 12 Uhr umziehen die 7 Kurfürsten huldigend den Kaiser Karl IV., der in der Mitte thront. Dieses Schauspiel war mir entgangen, da ich ja am Nachmittag unterwegs war. Aber einen Höhepunkt hatte meine Besichtigung doch: den Anblick des Schönen Brunnens. Dieser ist zwischen 1389 und 1396 errichtet worden. Aus einem achteckigen Brunnenbecken steigt eine 19 m hohe Steinpyramide auf. An dieser Pyramide sind viele golden glänzende Figuren, die Evangelisten, Kirchenväter, Moses und 7 Propheten, Kurfürsten sowie christliche, jüdische und heidnische Helden darstellen, angeordnet. Insgesamt sind 40 Personenskulpturen zu sehen.
 
Beim genauen Hinschauen entdeckt der Beobachter am Gitter am Fusse des Brunnens einen nahtlosen Messingring und auf der Seite gegenüber einen einfachen Eisenring. Wie ich von Heinz Nossen erfuhr, ist der eine Ring für Touristen und der andere Ring für Einheimische gedacht, weil dieser 2. Ring von den fremden Besuchern oft nicht wahrgenommen wird. Wer an einem solchen Ring dreht, dem wird ein Wunsch erfüllt. Bei meinem Besuch sah ich Kinder und Erwachsene, die daran drehten.
 
Auf zur Kaiserburg
Danach schlenderte ich ruhigen Schritts zur Kaiserburg, die am Nordrand der Altstadt liegt. Es mussten vom Hauptmarkt nur 50 Höhenmeter überwunden werden. Die Burg wurde auf einem Sandsteinrücken im Auftrag der Staufischen Kaiser gebaut. Im Mittelalter wurden hier Reichs- und Hoftage abgehalten. Von 1050 bis 1571 waren alle Kaiser hier zu Gast.
 
Sichtbar sind das Palas, der Heidenturm, der Sinwellturm, die Walburgiskapelle, der Fünfeckturm, die Kaiserstallung und der Turm Luginsland. Bei der Begehung der Burganlage sah ich, wie bereits in der Altstadt, wie zahlreiche Japaner, eifrig fotografierten. Von der schönen Aussichtsplattform hatte ich einen eindrucksvollen Blick über die Stadt.
 
Auf einer Info-Tafel am Fusse der Burg konnte der Besucher interessante Fakten zum Sandsteinfelsen der Kaiserburg erfahren. So besteht der Burgsandstein aus einem feinen- bis mittelkörnigen Sandstein, der ausser Quarzkörnern einen hohen Anteil aus Feldspat enthält. Die rote Farbe wird von Eisenoxid verursacht. Der Burgsandstein ist in vielen Gegenden Frankens verbreitet. Der Sandstein wurde u. a. zum Bau vieler Altstadtgebäude verwendet.
 
Dürer-Haus, Ehekarussell, Henkersteg
Danach nahm ich Nürnberger Attraktionen unter die Lupe. Zunächst ging es zum Albrecht-Dürer-Haus. Es ist ein schöner Fachwerkbau mit Halbwalm und hölzernen Laubengang. Nach neuesten Untersuchungen soll der Bau um 1420 entstanden sein. Albrecht Dürer erwarb das Haus 1509 und blieb dort bis zu seinem Tod im Jahre 1528. Hier entstanden viele seiner bekanntesten Werke wie zum Beispiel die 4 Apostel oder Ritter, Tod und Teufel. In den Innenräumen wird Dürers Wohnen und Arbeiten veranschaulicht.
 
Beim Studieren des Stadtplans fielen mir der Henkersteg und das Ehekarussell auf. Diese beiden Sehenswürdigkeiten wollte ich unbedingt aufsuchen.
 
In der Nähe des Trödelmarkts und des Weinstadels befinden sich das Henkerhaus und der Henkersteg, der über einen Seitenarm der Pegnitz verläuft. Das Henkerhaus, das mit einem Hackebeilchen mit Hand erkenntlich ist, war die frühere Dienstwohnung des Henkers. In den Räumen des kleinen Hauses kann man sich über die Nürnberger Rechtsgeschichte und das Amt des Henkers informieren. Das Haus und der Steg davor wurden 1320 als Teil der Stadtmauer errichtet. Vom Steg aus hatte ich einen aussergewöhnlichen Blick auf den Fluss und die Nachbarschaft des Henkerhauses.
 
Vor dem Weissen Turm befindet sich seit 1984 der monumentale Brunnen „Ehekarussell“ (von Jürgen Weber-Braunschweig). Der freizügig gestaltete Brunnen wurde vom Künstler in Anlehnung des Gedichtes von Hans Sachs, das in 18 Doppelzeilen jeweils Freud und Leid des Ehestandes einander gegenüberstellt, geschaffen. Der Brunnen mit den lebensechten teilweise nackten Figuren zeigt recht derb 6 symbolische Eheszenen. So sind laut Baedeker symbolisch dargestellt: die Muschel mit Venus (die gepriesene Schönheit der Frau); der Flammenwagen (Mann und Frau aneinander gefesselt), Schwan mit Liebespaar (die Leidenschaftlichkeit der Liebe), Drache, auf dem die halb verwesten Leichen von Mann und Frau miteinander ringen (Streit bis ans Ende); Pelikan (Mutter opfert sich für die Kinder auf, während der Mann wegschaut); Vielfrass (eine übermässig dicke Frau verzehrt, was der Mann erarbeitet; daneben ist ein dürres Männchen zu sehen). Ein für mich sehr beeindruckender Brunnen, der natürlich viele Hobbyfotografen anzieht.
 
Gerne hätte ich mir die Felsengänge im unterirdischen Nürnberg mit einer Vielzahl von Gängen und Gewölben angeschaut. Diese dienten etliche Jahrhunderte lang zur Gärung und Reifung des Nürnberger Rotbieres. Hier wurden im Zweiten Weltkrieg viele Kunstwerke gelagert und somit von der Zerstörungswut der Alliierten gerettet. Führungen und eine Besichtigung der Hausbrauerei sind möglich.
 
Nach diesem Rundgang bereitete ich mich auf das Treffen mit der Familie Nossen vor.
 
In einem Altstadtlokal
Vom Germanischen Nationalmuseum, unserem Treffpunkt, ging es mit dem Ehepaar Nossen, das in Zirndorf wohnt, quer durch die Altstadt in die Albrecht-Dürer-Stube (www.albrecht-duerer-stube.de). Hier hatte sich schon 1811 eine Weinstube befunden. Es ist eines der schönsten Fachwerkhäuser der Altstadt. Das über 25 m hohe Haus wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Im Restaurant befindet sich eine Holzstützsäule von 1559. Das Haus wird heute von Michael Höllerzeder mit seiner Frau Pia geführt. Im Eingangsbereich und im Restaurant hängen viele Kopien von Dürer und alte, gerahmte Handarbeitssticktücher mit Sprüchen aus Küche, Keller und der guten alten Stube. Wie mir Herr Höllerzeder am Telefon am 06.03.2012 erklärte, sind diese Tücher schon Jahrzehnte in Familienbesitz. Hier einige Sprüche (wie wahr sie doch sind!): 
„Fünf sind geladen,
zehn sind gekommen.
Giess Wasser zur Suppe,
heiss alle willkommen!“
 
„Wenn du denkst, ich lieb dich nicht,
und treib´ mit dir nur Scherz,
so gucke in die Kochtöpf rein,
dann lacht dein ganzes Herz.“
 
„Gibt der Mann zu wenig Geld,
ist`s mit der Küche schlecht bestellt.“
 
„Gibt der Mann Recht seiner Frau,
ist der Himmel rein und blau.“ 
In der urigen Stube nahmen wir in der Nähe eines Kachelofens Platz und studierten die Spezialitäten von Nürnberg. Eine besondere Spezialität war das ofenfrische Schäufele mit Apfelblaukraut und rohem Kloss. Das Schäufele wird mit Speckschicht und Knochen gegrillt. Es unterscheidet sich vom Badischen geräucherten Schäufele, das bekanntlich ohne Knochen und ohne Speckschwarte gekocht serviert wird.
 
Weitere Spezialitäten: Vorspeisen: Spanferkelterrine, Meerrettichcremesuppe mit Räucherlachsstreifen und Röstbrotwürfel, Fränkische Kartoffelsuppe mit Majoran und Kürbisrahmsüppchen mit Kürbiskernöl und Röstbrotwürfeln.
 
Hauptspeisen: Käsespätzle und Nürnberger Bratwürste auf Sauerkraut. Die Nürnberger Bratwürste kommen übrigens mit Schafdarm in den Handel. Wegen der schlechten Handelsbeziehungen zum Iran werden die widerstandsfähigen Schafdärme von dort wohl bald nicht mehr geliefert. Die Schafe im Iran fressen nämlich kein weiches Gras, sondern härteres und sind widerstandsfähiger als solche aus Australien, Neuseeland, der Türkei und auch Afghanistan. Nun müssen, wie in der „Badischen Zeitung“ am 25.02.2012 zu lesen war, die Schafe aus den alternativen Ländern „ins harte Gras beissen“.
 
Die Speisenauswahl war reichlich. Ich entschied mich nicht für den „Noris“-Teller (3 Lendchen und 2 Nürnberger Würstchen werden in Frankenwein-Essig-Zwiebelsud gekocht, und Brot) oder 8 „Blaue Zipfel“ (sauer zubereitete Nürnberger Würstchen mit Brot), nicht für Wallerfilet mit Meerrettichsosse und Petersilienkartoffeln und Salat, sondern für eine Kürbisrahmsuppe und gegrillte Putenschnitzel mit Pilzrahmsosse und Backers. Backers sind Kartoffelpuffer. Diese Kombination schmeckte hervorragend. An das Schäufele traute ich mich nicht heran, dafür wählte Heinz Nossen dieses Hauptgericht. Zu unseren Speisen tranken wir mit Genuss ein bayerisches Weizenbier.
 
Und noch eine Besonderheit des Lokals ist erwähnenswert. Unter der Decke im vorderen Teil des Gastraumes ist eine metallene Hutschlange angebracht. Dort können Gäste des Hauses ihre Kopfbedeckung platzieren und später wieder mitnehmen. Während meines Besuches waren vielleicht 5 bis 7 Hüte zu sehen.
 
Das sehr sympathische Ehepaar Nossen hatte ein sehr gutes Altstadtlokal ausgesucht. Wir waren alle zufrieden und konnten nach ausführlichen und netten Gesprächen anschliessend noch eine Wanderung durch die nächtliche Altstadt machen. Dabei erfuhr ich so manche Dinge, die in keinem Stadtführer stehen. Für die Einladung und Führung danke ich Ghislaie Nossen und Heinz Nossen sehr herzlich.
 
Internet
 
Literatur
Baedeker Nürnberg (Reiseführer mit allen Sehenswürdigkeiten, vielen praktischen Hinweisen und mehrfarbigem Stadtplan), Karl Baedeker Verlag, Ostfildern-Kemnat 2000.
Kosiek, Rolf, und Rose, Olaf: „Der Grosse Wendig. Richtigstellungen zur Zeitgeschichte“, Grabert-Verlag, Tübingen 2008.
 
Hinweis auf ein weiteres Blog über Nürnberg
 
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