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BLOG vom 06.05.2012


Zum Weltlachtag 2012: Wer richtig lacht, der bleibt gesund
Autor: Heinz Scholz, Wissenschaftspublizist, Schopfheim D
 
Haben Sie am heutigen 06.05.2012, am Welttag des Lachens, schon gelacht, gekichert, gegluckst und gegigelt (= kichern, kindliches Lachen)? Wenn Sie diesen Termin versäumt haben, können Sie auch an anderen Tagen von Herzen lachen. Die Witze und Informationen, die ich jetzt im Textatelier präsentiere, könnten Sie zum Lachen reizen. In meinem Blog vom 26.11.2008 („Lachen: Die kostenlose Medizin für Leib und Seele“) sind bereits einige Tipps nachzulesen.
 
Das Lachen ernst genommen
Lachen hält gesund und munter. Es belebt nicht nur Körper und Geist, es kann auch glücklich machen und Schmerzen lindern. Hier die wichtigsten Erkenntnisse aus der Lachforschung:
 
O Entspannung: Kaum zu glauben, dass das Lachen auch entspannt und den Blutdruck senkt. Der Kreislauf, das Immunsystem und die Verdauung werden angeregt. Die ausgeschütteten Hormone senken sogar das Schmerzempfinden.
 
Der Schweizer Neurologe Jürg Kesselring vom Klinikum Valens erkannte, dass über die schnellere Atmung der Blutfluss verbessert wird. Zur Stärkung des Immunsystems sagte er: „Wenn man herzhaft und echt lacht, werden mehr T-Zellen aktiviert als sonst, und das stärkt die Abwehr.“
 
Die therapeutische Wirkung des Lachens dürfe jedoch nicht überschätzt werden. Man kann zwar Wirkungen erzielen, damit aber keine Krankheit heilen.
 
O Muskeltraining: Wer herzhaft lacht, der „trainiert“ bis zu 80 Muskeln.
 
O Aktivierung einer bestimmten Hirnregion: Auch das ist nicht zu glauben, was US-Forscher nachgewiesen haben: Wer lacht, aktiviert dieselbe Hirnregion wie Kokain und Geld. Wer nichts mit dem Rauschgift zu tun hat und auch keinen Gewinn erzielt, sollte trotzdem seinen Humor nicht verlieren und ab und zu lachen. Das ist gesünder.
 
O Motivation von Mitarbeitern: Firmenchefs haben erkannt, dass Mitarbeiter motiviert werden, wenn sie Lachseminare absolviert haben. Die Kurse sollen angeblich entspannen und entstressen.
 
Eine Episode, die hier passt (Bericht von Eberhard Puntsch): „Der sterbende Kardinal Salviani, von der Dienerschaft ausgeplündert und allein gelassen, brach in Lachen aus, als sein Affe den roten Hut aufsetzte und vor dem Spiegel posierte. Dieses Gelächter brach die Krankheit und führte den Kirchenfürsten ins Leben zurück.“
 
Übrigens bezeichnet man die Wissenschaft vom Lachen als Gelotologie. Der Begründer war der amerikanische Sozialwissenschaftler und Anthropologe Gregory Bateson.
 
Wie in einem Bericht im „Markgräfler Tagblatt“ am 05.05.2012 zu lesen war, gibt es allein in Deutschland 150 Lachclubs. Dort treffen sich regelmässig Leute zum organisierten Gelächter (Lachyoga). Auch in der Schweiz gibt es etliche Lachkurse. So praktiziert Laurenz Menzinger nach der Methode des indischen Arztes Madan Kataria in der Schweiz Atemtechniken, Stretching und Lachübungen wie die Lachdusche oder dasSorry-tut-mir-leid-Lachen“.
 
Aus Katarias Sicht soll ein 2-minütiges Lachen so gesund sein wie 20 Minuten Joggen. Wer also zu faul ist in der freien Natur herumzujoggen, muss dann stattdessen lachen.
 
Einige Lach-Zitate
„Die Menschen lachen am liebsten über Menschen, die nicht lachen.“
(Schauspielerin Diane Keaton)
 
„Hüten wir uns vor todernsten Politikern. Wir werden sonst nichts mehr zu lachen haben.“
(CDU-Politiker Norbert Blüm)
 
„Man sollte nicht unter seinem Niveau lachen.“
(Schauspieler und Regisseur Fritz Kortner)
 
„Schlagen Sie mich lieber, aber lassen Sie mich lachen.“
(Molière)
 
„Das Lachen erhält uns vernünftiger als der Verdruss.“
(Lessing, Minna von Barnhelm IV, 6)
 
„Wer so recht aus voller Seele lacht, der kann kein schlechtes Gewissen haben.“
(Christian Oeser)
 
„Man muss lachen, bevor man glücklich ist, weil man sonst sterben könnte, ohne gelacht zu haben.“
(La Bruyére, Charaktere 4)
 
Einige Witze zum Weltlachtag
Zum Weltlachtag 2012 waren in der „Badischen Zeitung“ einige Witze in den Textseiten eingestreut. Hier einige zum Mitlachen:
 
Kommt ein sparsamer Schwabe in die Redaktion einer Zeitung und sagt: „Wenn Sie weiterhin in Ihrer Zeitung Schwabenwitze abdrucken, dann ist es die längste Zeit gewesen, dass ich ihr Blatt mir ausleihe!“
 
In Berlin ist ein Passant hingefallen. Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt vorbei und hilft ihn wieder auf die Beine. Sie scherzt und sagt: „Dafür müssen Sie aber bei der nächsten Wahl die CDU wählen.“ Der Gestrauchelte antwortete: „Gute Dame, ich bin auf den Rücken gefallen und nicht auf den Kopf.“
 
Der Papst und ein Rabbi unterhalten sich bei einem gemeinschaftlichen Essen sehr angeregt. Der Papst bestellt einen Schweinebraten und sagt zum Rabbi: „Wenn werdet Ihr nur endlich tolerant sein und auch dieses Essen mit uns geniessen.“ Da lächelt der Rabbiner und entgegnet: „Auf Eurer Hochzeit, Exzellenz!“
 
Das war die passende Antwort!
 
Rolf P. Hess hat sicherlich einen goldenen Humor, da er mir immer wieder Witze per E-Mail übermittelt. Hier sind einige dieser Ergüsse:
 
„Herr Doktor, der Simulant im Zimmer 35 ist gestorben!“ berichtet die Krankenschwester. Antwort des Arztes: „Jetzt übertreibt er aber wirklich!“
 
Vor der letzten grossen Schlacht fragte Mussolinis Aide-de-Camp (AdC) seinen Chef, welche Uniform er tragen wolle. Mussolini dachte etwas nach und fragte seinen AdC, was Napoleon wohl getragen habe.
 
Der AdC antwortet: „Ganz klar, seine weisse Hose und eine rote Jacke, damit seine Truppen nicht sehen und demoralisiert werden, falls er angeschossen würde.“ Mussolini dachte nochmals nach und sagte entschlossen: „Gut. Bringen Sie mir meine rote Jacke und braune Hosen.“
 
Ein Patient geht zu einem Psychiater und sagt: „Herr Doktor, ich bin absolut nichts wert. Jedermann missachtet mich, behandelt mich, als ob ich nicht existiere.“ Der Arzt schaut über die Schulter des Patienten und ruft: „Nächster, bitte.“
 
Kürzlich erzählte mir ein Bekannter diesen Witz. Er meinte, ich solle den Witz ja nicht in Gegenwart einer Frau erzählen (sicherlich auch den darauf folgenden nicht):
 
Der Autopionier Gottlieb Daimler kommt in den Himmel. Er stellt sich vor und sagt, er sei der grosse Erfinder des Automobils. Gott ist nicht beeindruckt und betont, er habe ja den Menschen erschaffen. Daimler antwortet: „Das muss ich Ihnen einmal sagen, die von ihnen erschaffene Frau ist eine Fehlkonstruktion. Die Einspritzdüse befindet sich zu nahe am Auspuff.“
 
Ein Bekannter, der seit 6 Monaten Witwer ist, erzählte mir diesen Witz:
 
Warum sind Junggesellen schlanker als Verheiratete?
Ganz einfach: Ein Junggeselle geht am Abend zum Kühlschrank, öffnet die Tür und sagt: „Wieder nichts Gescheites drin!“ Dann legt er sich hungrig ins Bett.
 
Geht ein Verheirateter ins Schlafgemach, wo die Angetraute schon im Bett liegt. Da sagt der Ehemann: „Wieder nichts Gescheites drin“, geht an den Kühlschrank, öffnet diesen und verzehrt einige Köstlichkeiten.
 
„Frau Zeugin, Sie haben uns ein falsches Alter angegeben.“ Zeugin: „Falsch nicht, Herr Richter, nur eines von früher.“
 
Literatur
Frieler, Felix: „Kichern hält gesund und munter“, „Markgräfler Tagblatt“, 05.05.2012.
Puntsch, Eberhard: „Witze, Fabeln, Anekdoten - Handbuch“, mvg, München 1968.
Zoozmann, Richard: „Zitatenschatz der Weltliteratur“, Fourier Verlag GmbH, Wiesbaden 1986.
Keine Nennung eines Autors:„Grosses Zitaten-Buch“, Compact Verlag, München 1986.
 
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