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BLOG vom 15.07.2017


Nussgugelhupf: Bereitung einfach und so lecker

Autor: Heinz Scholz, Wissenschaftspublizist, Schopfheim D

 


 

Kürzlich wagte ich mich an eine ganz andere Art eines Kuchens. Von Silke Beckedorf , Chefredakteurin vom „Deutschen Bienen Journal“ erhielt ich die Genehmigung, das Rezept abzudrucken.
Bevor ich anfing, die Zutaten zu mischen und den Kuchen zu backen, erkundige ich mich über die Namensgebung. Der Gugelhupf ist von Gugel – „Kapuze“ abgeleitet. In der Regel sind solche Kuchen aus Hefeteig und oft mit Rosinen vermischt. Der Gugelhupf wurde auch mit Schokolade überzogen. Es ist eine süddeutsche-österreichische-schweizerische Bezeichnung. In der Schweiz gibt es eine Variante der Namensgebung. Dort wird er Gugelhopf genannt. Im niederdeutschen und mitteldeutschen Raum ist die Bezeichnung  Napfkuchen oder Topfkuchen üblich. Seit dem 17. Jahrhundert sind Rezepte über diesen Kuchen bekannt.
Hier das Rezept, das leicht durchzuführen ist.

Zutaten
125 g Butter
70 g Puderzucker
70 g Honig (ich verwendete Waldhonig)
4 Eier
250 g Dinkelmehl
200 g gemahlene Haselnüsse
½ Päckchen Backpulver
250 ml Milch

Zubereitung
Mischung1: Die weiche Butter wird mit Puderzucker, Honig und den Eiern gemischt und schaumig gerührt.
Mischung 2: In einer anderen Schüssel werden Mehl mit Backpulver und Nüssen gemischt und mit der Milch verrührt. Diese Mischung wird dann mit der ersten vermengt und gerührt.
Die Napfkuchenform mit Fett einreiben und mit einer dünnen Schicht Mehl bestäuben, damit der Teig nicht anbackt.
Der Teig wird in die Form eingefüllt und wandert bei 160 °C für etwa 60 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Der abgekühlte Kuchen wird dann mit Puderzucker bestäubt.

Eine Variante
Der Kuchen wurde von Familienmitgliedern und einer Nachbarin gelobt und mit Genuss verspeist. Der Zusatz von Honig macht den Kuchen besonders schmackhaft.
Einige Tage später buk ich nochmals einen Gugelhupf, diesmal mit Zusatz von geraspelter Halbbitterschokolade (150 g gemahlene Mandeln, da keine Haselnüsse parat + 50 g Schokolade). Die Zubereitung war genauso, wie oben beschrieben.

Internet
https://www.bienenjournal.de
https://www.bienenjournal.de/die-zeitschrift/

 


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