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BLOG vom 26.11.2011


Über Frauen und Männer – in aphoristischer Fassung
Autor: Emil Baschnonga, Aphoristiker und Schriftsteller, London
 
 
Die Frau ist klüger als der Mann glaubt – aber lässt sich das nicht anmerken.
 
Lasst die Frauen sein, wie sie sind. Sie lassen sich schlecht beeinflussen, doch verstehen sie es meisterlich, den Mann zu lenken.
 
Frauen sind Luftballone männlicher Vorstellung. Für Frauen hingegen sind Männer Spielzeuge.
 
Der Mann sollte wissen, wie eine Frau abgeschminkt aussieht.
 
Liebschaften sind Etüden – und erfordern viel Praxis.
 
Männer umranken Frauen mit irrigen Vorstellungen – Frauen umgarnen damit Männer.
 
Alle Arten und Abarten der Liebe bestehen. Welche ist die Beste?
Jene, die im Herzen verankert ist.
 
Ratschlag. Keinesfalls im Beisein seiner Gemahlin den Blick schweifen lassen.
 
Auch die wilde Ehe zähmt.
 
Wenige Frauen dirigieren ein Orchester. Doch die Hausmusik beherrschen sie.
 
Ein Ehestreit soll nicht mehr als Dampf ablassen.
 
In England empfängt die Frau abends ihren Gatten mit einer Tasse Tee. Der Hund bringt ihm die Pantoffeln.
 
Das Zusammensein zu zweit ist schön – mit angemessenen Unterbrüchen.
 
Was wird aus dem holden Mädchen? Ein Engel oder eine Xanthippe.
 
Wenn Männer bloss die Intuition und Sensibilität der Frauen hätten …
 
Die Frauen klatschen. Die Männer schwafeln.
 
Ein massives Dekolleté wird am besten nicht wahrgenommen, geschweige denn gewürdigt.
 
Die Fee entsprang einem Märchenbuch aus Kindertagen. Vergleiche deine Geliebte nie mit ihr.
 
Ein Ehevertrag setzt voraus, dass er auflösbar ist.
 
Die Liebe muss verdient werden – abverdient.
 
Gegensätze ziehen einander an. Wehe, wenn sie einander ausziehen.
 
Statt ins Bett nahm sie ihn ins Gebet.
 
Mit der Liebe ist gut kochen; mit der Freundschaft gut essen. Allein verdaut sich am besten.
 
Sie baute ihr ganzes Glück auf ihn, bis es ihn erdrückte.
 
Wer das Gretchen fragt, soll er stark oder klug sein, merkt, dass sie bei der Kraft schwach wird.
 
Verwechsle die Kokette nicht mit einer Kokotte.
 
Zuviel aufgetakelt, ist bald abgetakelt.
 
Die Leidenschaft verflacht in der Ehe langsam aber sicher. Die Liebe, mit etwas Glück, ist dauerhaft.
 
Die Schönheit vergeht; die Anmut bleibt.
 
Einige Aphorismen als Gedankenansätze
 
Wo rutscht man an Leichtesten aus? Auf dem Stegreif.
 
Der Tausendsassa kann auf zwei Geigen gleichzeitig Paganini spielen. Sogar ohne Bogen.
 
Besser sich entscheiden als vom Zwiespalt hin und her gerissen zu werden.
 
Der Magen ist weitaus aufnahmefähiger als der Kopf.
 
Zuviel Gleichmut an den Tag gelegt, ist unvereinbar mit dem Gemüt.
 
Seine Geistesblitze lösten grollenden Donner aus.
 
Der Drückeberger findet vor allem und zu allem die Kehrseite.
 
Der Spiessbürger ist ein Biedermann, der einst einen Stehkragen trug und jetzt salopp auf die Krawatte verzichtet, weil es sich heute so schickt.
 
Die Windfahne macht schlapp, wenn kein Wind weht? Schlapp wird auch, wer auf die vorherrschende Meinung angewiesen ist.
 
Das Werweissen verzögert überfällige Entscheide.
 
Motto. Ich habe keine Zeit, um alt zu werden.
 
Sei selbstlos und bescheiden – und du bleibst unbemerkt.
 
Wozu Meinungsfreiheit, wenn man keine Meinung hat?
 
Gewitzt ist, wer nicht zu witzig ist.
 
Feuer und Flamme: Ja, aber bitte kein Strohfeuer.
 
Einem Trommelfeuer von Fragen entkommt man am besten mit der wiederholten Antwort: „Ich weiss nicht!“
 
Wer bin ich wirklich? Alles, was ich nicht bin, doch noch werden möchte …
 
Zur Lebenskunst. Altersgemäss leben und dabei jung bleiben!
 
Zwar wollte sein Wille, doch fehlte ihm die Ausdauer.
 
Er suchte die Tränke. Als er sie fand, ertrank er in ihr.
 
Wer keine Tränen kennt, zerschneide eine Zwiebel.
 
Gut besonnen ist gut begonnen. Gut beenden ist schwieriger.
 
Krise. Die Endstation des Jahres naht. Der Zug ist längst entgleist.
 
 
Hinweis auf weitere Aphorismen-Blogs und Lyrik von Emil Baschnonga
 
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