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BLOG vom 18.06.2013


Reaktionen auf Blogs (134): Die Rettung des Zollhäuschens
 
Zusammenstellung der Blog-Reaktionen: Walter Hess, Publizist, Biberstein AG/CH (Textatelier.com)
 
 
Die Kleinigkeiten am Wege machen das Wandern noch attraktiver als es ohnehin ist. So hat mich beispielsweise das Zollhäuschen über einen Rheinarm bei Schwaderloch AG, neben dem ein zuckerstockförmiger Bunker steht, beeindruckt, eine Erinnerung an Zeiten der militärischen Bedrohung (Blog vom 24.07.2009: „Grenzgänge zwischen Albbruck D, Schwaderloch CH, Athen“). Das Zollhäuschen, offenbar der SVP nahestehend, machte unter den Schengen-Geschehnissen einen heruntergekommenen, traurigen Eindruck. Es zerfiel im Rahmen der Sicherheit an den Landesgrenzen. Doch wie die Industriekultur, so hat auch die Zollkultur ihre Retter, die Versatzstücken aus der Vergangenheit zum Überleben verhelfen, damit sie weiterhin von Grossvaters und -mutters Zeiten erzählen können.
 
Dementsprechend habe ich mich gefreut, als am 10.06.2013 folgende E-Mail von Fritz Gehring (E-Mail: gehring.fritz@bluewin.ch) eintraf:
 
Sehr geehrter Herr Hess. Mit Interesse habe ich ihren Bericht über die Papierfabrik Albbruck D, den Fussgängersteg und das Ensemble Zollhäuschen und Zuckerstock gelesen. Der Verein Militär- & Festungsmuseum Full-Reuenthal hat den Zuckerstock käuflich erworben, und mit dem Leiter der GWK-Region 1 (GWK = Grenzwachtkorps), Herr Zaugg, konnte eine Vereinbarung getroffen werden, wonach das Häuschen durch den Verein unterhalten wird. Somit wird, wie Sie es angedacht haben, das Ensemble, welches an eine harte Zeit erinnert, der Nachwelt erhalten.
 
Mit freundlichen Grüssen Fritz Gehring,
ehemaliger Ressortleiter Aussenanlagen Festungsmuseum Full-Reuenthal
*
Diese Rettungsaktion freut mich sehr! Grenzen faszinieren nicht nur Nostalgiker.
 
Das Domintsch-Rätsel ist gelöst
Die virtuellen Medien schaffen Kontakte und verhelfen oft zu Lösungen, wie man sah. So habe ich im Blog vom 09.08.2009: Grosser Mythen SZ: 500 m steil hinauf und 500 m steil hinab“ unter anderem über die Seilbahnstation Holzegg berichtet: „Wir statteten noch der heimeligen, auf ein Steinfundament gebauten, hölzernen Bruder-Klaus-Kapelle Holzegg einen Besuch ab. Sie war verriegelt. Nicht einmal der Ländlermusiker Carlo Brunner war da, der uns sein Stück ,Bim Domintsch uf de Holzegg’ hätte vorspielen können – auch ein Domintsch (Name) war weit und breit nicht aufzutreiben.“
 
Doch das war ein Irrtum meinerseits. Paul Merz (E-Mail: paul.merz@ggaweb.ch) sandte mir folgenden Blog-Kommentar zu:
 
Ich weiss, Ihr Bericht ist alt. Als Fan des Mythengebietes bin ich soeben per Zufall drauf gestossen. Aber er ist immer noch topaktuell. Vielleicht wissen Sie es inzwischen: Den Domintsch haben Sie sehr wohl getroffen, es war der Mann an der Seilbahnkasse! Dort ist er immer noch und noch immer etwas grimmig, der Domintsch Fritschi, Mitbesitzer des Restaurants Holzegg. Aber wenn man ihn kennt, ist es nicht so schlimm – er hat sogar Freunde!
 
Paul Merz
 
Gesundheitsüberprüfung für Autofahrer
Ab dem 70. Altersjahr müssen wir Autofahrer in der Schweiz alle 2 Jahre zu einer Gesundheitsüberprüfung antraben. Wie das so zu und her geht, habe ich im Blog vom 10.05.2013 (Gnadenlose Gesundheiterziehung für Autofahrer-Occasionen) aufgrund der eigenen Anschauung beschrieben. Richard Gerd Bernardy lieferte aus deutscher Sicht diese Ergänzungen:
 
Der TÜV in Hessen hat einen Selbsttest ins Netz gestellt: Wie fit sind Sie im Alter?" Die Fragen sind interessant, schon bei 4 Punkten wird die Fahrfähigkeit in Frage gestellt.
 
Hier sind die Fragen:
•Fällt mir das Fahren bei Nacht oder in der Dämmerung besonders schwer und blenden mich häufig entgegenkommende Fahrzeuge? (1 Punkt) •Sind mir in letzter Zeit nicht erklärbare Unfälle oder Beinahe-Unfalle passiert? (4 Punkte) •Verfahre ich mich öfter? (1 Punkt) •Wird mir das Autofahren (im Gegensatz zu früher) immer anstrengender? (1 Punkt) •Fällt es mir schwer, die Geschwindigkeit anderer Autos z. B. auf der Autobahn richtig einzuschätzen? (2 Punkte) •Hat mich jemand schon mal auf meinen Fahrstil angesprochen, oder fährt man nicht mehr gern mit mir? (2 Punkte) •Fühle ich mich in fremder Umgebung oder im dichten Stadtverkehr zunehmend unsicher? (1 Punkt) •Habe ich das Gefühl, in kritischen Situationen langsamer als früher zu reagieren? (1 Punkt) •Bin ich unsicher, wenn ich auf eine Hauptverkehrsstrasse (ohne Ampelregelung) einbiegen will? (2 Punkte) •Bin ich tagsüber vermehrt müde – auch am Steuer? (2 Punkte) •Hupen andere öfter ungeduldig? (1 Punkt).
 
Nach diesem Katalog dürfte eigentlich niemand mehr ein Fahrzeug führen!
 
Erzwungene Gesundheitsprüfungen gibt es in Deutschland nicht.
 
Gerd Bernardy
 
Deutsch für Inder
Die Mühen mit dem Deutsch, die lern- und wissbegierige Inder haben, hat Gerd Bernardy am 26.05.2012 im Blog Deutsche Sprache, schwere Sprache. Deutsch für Inder aufgezeichnet. Lina Lamsargiene (E-Mail: linalamsa@yahoo.de) schrieb dazu:
 
Ich stimme zu, dass es keine leichte Sprache gibt. Von der 1. Klasse lerne ich Russisch, von der 5. Deutsch und seit 17 Jahren Englisch. Von keiner dieser Sprachen kann ich ruhig sagen, dass ich sie kann. Jede hat ihre eigenen Besonderheiten: Russisch hat Extra-Alphabet, Deutsch eine komplizierte Grammatik, Englisch eine kuriose Aussprache. Versucht Litauisch zu lernen, eine der ältesten Sprachen, dann seht Ihr, was leicht und was schwer ist.
 
Lina Lamsargiene
 
Antwort von Gerd Bernardy
 
Sehr geehrte Frau Lamsargiene!
 
Vielen Dank für Ihren Kommentar!
 
Zuerst einmal: Ihre Zuschrift in deutscher Sprache ist perfekt! Ich spüre, dass Sie mehr gelernt haben als Sie selbst glauben! Es ist offensichtlich so, dass Sie durch die Beschäftigung mit mehreren Fremdsprachen ein Gespür für Sprachen entwickelt haben; das merkt man sehr gut.
 
Ich selbst spreche leider nur germanische Sprachen: Deutsch, Englisch und Niederländisch. Ich habe mich ein wenig mit Hindi und Sanskrit beschäftigt, aber schnell aufgegeben.
 
Dennoch: eine Sprache zu sprechen, hilft dabei, auch die Kultur des Landes, in dem sie gesprochen wird, zu erkunden und zu verstehen.
 
Ich weiss, dass es Sprachen gibt, die noch mehr Kasus (Fälle) haben als die deutsche Sprache und bei denen der Satzbau noch viel komplizierter ist.
 
Ich verstehe Ihre Aufforderung, litauisch zu lernen, so, dass diese Sprache noch schwerer als Deutsch zu erlernen ist. Ich werde im Internet suchen und mir ein Bild machen! Auf jeden Fall vielen Dank für den Hinweis!
 
Ein wenig neugierig haben Sie mich schon gemacht: Haben Sie ‒ beruflich oder privat ‒ die Möglichkeit, Ihre Sprachkenntnisse anzuwenden? Da in Ihrem Land vermutlich von einem Teil der Bevölkerung noch russisch gesprochen wird, werden Sie sich mit Touristen wohl auf Englisch unterhalten können oder, wenn es Deutsche sind, natürlich auf Deutsch. Haben Sie vielleicht die Möglichkeit, Ihr erworbenes Sprachwissen anzuwenden. Ist es so?
 
Ich freue mich immer sehr, wenn auf meine Blogs - aus irgendeinem Winkel unserer schönen Erde - reagiert wird, nochmals herzlichen Dank und alles Gute!
 
Herzliche Grüsse
Richard Gerd Bernardy
 
Edles Tafeln in alten Fabrikhallen
Zum Blog über die Aufmöbelung in einer alten Giessereihalle in Oerlikon ZH in einen Gastrotempel (20.05.2013: Genuss nach dem letzten Guss: Mittagessen in der Giesserei) meldete sich Maja Frey (E-Mail: mfrey@aargo.ch) wie folgt zu Wort:
 
Sehr geehrter Herr Hess,
soeben bin ich via Google (Thema Baumtropfen) auf Ihre Homepage gestossen und habe weitere interessante Artikel gelesen (z. B. über Biberstein, Aarau usw.). Und nun las ich Ihren begeisterten Beitrag über das Restaurant in der stillgelegten Giesserei Oerlikon. Wissen Sie, dass man in Aarau in der alten Aeschbachhalle ebenfalls ein Restaurant plant? Keine Ahnung, wie weit die Pläne sind, aber vielleicht wäre dieser Wirt ja interessiert, ein weiteres Bijou zu erstellen.
 
Mit freundlichen Grüssen aus Buchs AG
 
Maja Frey
 
Lieblings-Websites
Unser Blogger Bernardy verbreitete intern folgendes Schreiben:
 
Liebe Bloggerkollegen
vielleicht habe ich es schon einmal erwähnt: Sonntags lese ich ziemlich regelmässig die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Dort gibt es eine Rubrik "Ins Netz gegangen", in der regelmässig Ideen für interessante Seiten, meist auch Rateaufgaben, die mit dem Internet lösbar sind, vorgestellt werden. Heute fragt der Autor der Kolumne, Jochen Reinecke, nach Vorschlägen für „Lieblings-Websites, die sich lohnen, an dieser Stelle vorzustellen.“
 
Ich habe ihm die untenstehende E-Mail geschrieben!
 
Sehr geehrter Herr Reinecke,
 
meine Lieblings-Website ist www.textatelier.com
 
Zugegeben, seit etwas mehr als einem Jahr bin ich Mit-Autor der Blogs auf dieser Site.
 
Warum ist es meine Lieblings-Site:
1. Es gibt keine Werbung, die man umständlich erst wegklicken muss oder nicht eliminieren kann.
2. Täglich erscheint ein neues Blog, manchmal auch deren 2 oder 3.
3. Die Blogs sind sorgfältig redigiert.
4. Die Autoren schreiben aus der Schweiz (dort erscheint die Website auch, deshalb kein „ß“!), aus London, aus Süddeutschland und von mir vom Niederrhein. Der Herausgeber ist ein pensionierter Redakteur und Journalist.
5. Die Themen sind unterschiedlich: Kritisches zu internationalen politischen Themen, Aphorismen, Wandererlebnisse, Kulinarisches, Philosophisches, Reiseerfahrungen, Kurzgeschichten, usw.
6. Es ist nie langweilig!
 
Viele Grüsse
Richard Gerd Bernardy, Berliner Hoehe 242, D 41748 Viersen
 
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Hinweis auf die bisher erschienenen „Reaktionen auf Blogs“
16.05.2013: Reaktionen auf Blogs (133): Haariges am HAARP-Programm
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